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Tauchsafaris · Ecuador

Aqua – nah an Wolf, Darwin und dem offenen Pazifik

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Aqua verbindet eine achttägige Tauchsafari mit Naturausflügen auf den Galápagos-Inseln.
  • Die Route führt zu Wolf und Darwin, außerdem nach Cape Marshall, Vicente Roca Point, Cape Douglas und Cousin’s Rock.
  • Das Tauchdeck ist für Galápagos-Bedingungen eingerichtet, mit Aluminiumflaschen, Nitrox, zwei Beibooten und eigener Kamera-Spülung.
  • Englisch und Spanisch werden an Bord gesprochen; pro acht Gäste begleitet ein zertifizierter Tauchguide die Tauchgänge.

Die Einladung

Die Aqua ist für Taucher gemacht, die auf den Galápagos nicht nur an der Oberfläche bleiben wollen. Ihre Route führt in acht Tagen und sieben Nächten von Baltra zu den großen Namen des Archipels: Wolf und Darwin stehen im Mittelpunkt, ergänzt durch Cape Marshall, Vicente Roca Point, Cape Douglas und Cousin’s Rock. Dazwischen liegen Naturausflüge an Land, statt die Inseln nur durch das Bullauge zu sehen. Das macht diese Reise interessant für alle, die morgens ins kalte Wasser wollen und später mit einem Naturguide über Vögel, Lava und Tiere an Land gehen möchten. Wer ein schwimmendes Hotel mit viel Platz und ruhigen Tauchbedingungen sucht, ist hier falsch. Wer abgelegene Plätze, Strömung, Großfisch und eine eng geführte Expedition sucht, findet auf der Aqua den passenden Rahmen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Aqua wie das, was sie ist: eine praktische Motoryacht für Expeditionen, kein schwimmendes Resort. Die Wege an Bord sind überschaubar, und die Bereiche für Tauchen, Essen und Ausruhen liegen so nah beieinander, dass der Tagesablauf schnell selbstverständlich wird. Nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter, die Trinkflaschen und die Plätze im Schatten. Unterwegs bleibt der Charakter einer Arbeitsplattform spürbar: Motorengeräusch, feuchte Tauchanzüge und das ständige Kommen und Gehen der Beiboote gehören dazu. Die Renovierung hat den Innenraum auf einen zeitgemäßen Stand gebracht, ohne aus der Aqua ein anonymes Designschiff zu machen. Der Eindruck passt zu den Bewertungen: Das Schiff selbst wird etwas zurückhaltender beurteilt als Crew, Verpflegung und Tauchbetrieb. Dafür bekommt man eine gut organisierte Basis, die an den Galápagos vor allem eines können muss: Taucher sicher und ohne Umwege ans Wasser bringen.

Die Stimmung an Bord

Die Aqua ist auf eine internationale Gruppe ausgelegt, in der Englisch und Spanisch gesprochen werden. Mit höchstens sechzehn Gästen bleibt die Gruppe überschaubar, auch wenn die Tage durch Tauchgänge, Beibootfahrten und Landgänge dicht gefüllt sind. Die zwei kleineren Beiboote helfen dabei, Gäste schneller von Bord zu bringen und wieder aufzunehmen, ohne dass alle gleichzeitig an einer einzigen Stelle warten müssen. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf: Sie hilft beim Ein- und Aussteigen, fährt die Beiboote und hält den Betrieb zwischen den Tauchgängen am Laufen. Abends wird aus der Gruppe meist eine Runde, die sich nicht erst vorstellen muss. Das Essen, die Briefings und die gemeinsamen Fahrten geben genug Gelegenheit dazu. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Besonders stark erlebt werden Crew, Verpflegung und Tauchen. Die Aqua lebt weniger von großer Eleganz als von Menschen, die den Ablauf im Griff haben.

Die Tauchplätze

Die Route A startet und endet in Baltra und dauert acht Tage und sieben Nächte. Nach dem Check-out-Tauchgang bei Baltra North East geht es zu Cape Marshall und zur City of the Mantas, wo planktonreiches Wasser große Mantas, Rochen, Haie, Seelöwen und Schildkröten anziehen kann. Danach folgen mehrere Tauchtage bei Darwin und Wolf. An Darwin’s Arch sucht man Schulen von Kammmolchen und mit Glück Walhaie; bei El Arenal liegen Putzerstationen an einer sandigen Schräge, an denen Haie, Schildkröten und Makrelen von Putzerfischen besucht werden. Shark Bay bei Wolf ist flacher und verbindet Haie mit weiteren Putzerstationen. The Pinnacle und The Caves stehen für Höhlen und markante Felsformationen. Vicente Roca Point und Cape Douglas ergänzen den Westteil der Route, bevor Cousin’s Rock und ein Hochlandausflug auf Santa Cruz den letzten vollen Tag bilden. Exakte Tiefenangaben liegen für diese Plätze nicht vor und werden deshalb nicht ergänzt.

Was man unter Wasser trifft

Die Galápagos zeigen auf dieser Route ihre pelagische Seite: Schulen von Fischen ziehen durch das Blau, Seelöwen kommen neugierig vorbei, Meeresschildkröten und Meerechsen gehören zu den Begegnungen, und an den Felsen können Weißspitzen-Riffhaie liegen. Rochen, darunter große Mantas, sammeln sich dort, wo planktonreiches Wasser Nahrung bringt. Genau das macht die City of the Mantas bei Cape Marshall interessant, auch wenn die Sicht wegen des Planktons eingeschränkt sein kann. Bei Darwin’s Arch führt die Nahrung an den Putzerstationen Haie, Schildkröten und Makrelen zusammen; dort besteht außerdem die Chance auf Walhaie. Wolf bringt weitere Haibegegnungen und Schildkröten an den Putzerstationen von Shark Bay. Je nach Bedingungen können bei Darwin und Wolf Hammerhaie, Walhaie und andere Großtiere auftauchen. Nichts davon lässt sich bestellen. Strömung, Sicht und das Verhalten der Tiere entscheiden, was der einzelne Tauchgang zeigt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgruppen bleiben klein: Ein englischsprachiger zertifizierter Tauchguide begleitet höchstens acht Gäste. Auf einem Tauch-Liveaboard sind außerdem ein Instructor-Guide und ein Divemaster vorgesehen. Die Guides sind für die Galápagos-Nationalparkprogramme qualifiziert; an Bord bestehen Verbindungen zu PADI, DAN und EFR. Verlangt werden ein Advanced-Open-Water-Zertifikat oder eine gleichwertige Ausbildung sowie mindestens fünfzig geloggte Tauchgänge. Das ist keine Formalität: Die Route führt in kaltes Wasser mit wechselnden, teils starken Strömungen, eingeschränkter Sicht und häufigen Drift-Tauchgängen. Die Briefings erklären den jeweiligen Platz und die Bedingungen, bevor die Gruppe ins Beiboot steigt. Nach dem Auftauchen geht es hinaus ins Blaue, damit das Beiboot die Taucher sicher erreicht und sie nicht in die Brandung gedrückt werden. Sauerstoff, ein vollständiger Erste-Hilfe- und Trauma-Koffer, ein persönliches Rettungs-GPS, Signalpfeifen und Tauchbojen sind an Bord. Ein Defibrillator wird nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem Tauchdeck stehen zwölf Liter fassende Aluminiumflaschen mit Ventilen, Gurten und Blei bereit. Adapter für DIN-Anschlüsse sind vorhanden. Zwei Tauchkompressoren füllen Luft und Nitrox; Nitrox kann gegen Aufpreis genutzt werden, ein Nitrox-Brevet ist ebenfalls als Zusatzleistung vorgesehen. Komplette Leihausrüstung ist verfügbar, darunter Jacket, Atemregler, Maske, Flossen, sieben Millimeter Neoprenanzug, Kopfhaube, Handschuhe, Füßlinge, Tauchcomputer, Lampe und eine GoPro-Unterwasserkamera. Eine Marke wird nicht genannt. Für Kameras gibt es ein eigenes Spülbecken, daneben stehen getrennte Spülbecken für die übrige Ausrüstung. Der Einstieg erfolgt über die Tauchplattform und die beiden Caribe-Beiboote mit Außenbordmotoren. Die Taucher werden mit den Beibooten zu den Plätzen gebracht und dort wieder aufgenommen. Zur persönlichen Sicherheitsausrüstung gehören ein maritimes Rettungs-GPS, Signalpfeife, Tauchboje und eine Oberflächenboje. Eine warme Dusche gibt es an Bord, eine eigene warme Dusche direkt am Tauchdeck wird nicht beschrieben.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Außendeck, den Salon, die Bibliothek und das Sonnendeck. Wer nach dem ersten Tauchgang nicht sofort wieder reden möchte, findet eine Liege oder einen Platz mit Blick auf die Inseln. Im klimatisierten Salon laufen bei Bedarf Filme oder andere Medien; die Bibliothek ist der ruhigere Ort für die Zeit, in der das Schiff den nächsten Platz anfährt. Die Fahrten am Abend oder in der Nacht sparen Zeit, die sonst zwischen Inseln verloren ginge. An Land gehören Naturausflüge, Wanderungen und Besuche von Besucherzentren oder Zuchtprojekten zum Programm der Route. Auch ein Nachmittag ohne weiteren Tauchgang bleibt deshalb nicht leer. Die Aqua bietet keinen Luxusraum zum Verschwinden. Sie bietet mehrere kleine Rückzugsorte, zwischen denen man mit nassen Haaren, Kamera und Handtuch wechseln kann.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit der Anfahrt zum Tauchplatz und einem Briefing, danach folgt der erste Tauchgang. Im weiteren Verlauf wechseln sich Tauchgänge, Mahlzeiten, Beibootfahrten und kurze Pausen an Bord ab. Auf der Route liegen an manchen Tagen mehrere Tauchgänge bei Darwin und Wolf; an anderen Tagen bleibt Zeit für einen Landgang, etwa ins Hochland von Santa Cruz. Zwischen den Tauchgängen trocknen Anzug und Handschuhe, während die Aqua den nächsten Platz anfährt oder vor einer Insel liegt. Das Mittagessen kommt in diese Pause, ebenso Snacks und Getränke. Wenn die Bedingungen passen, ist bei Wolf oder Darwin ein Nachttauchgang möglich. Die Fahrten zwischen den Inseln finden teilweise am Abend oder in der Nacht statt. Am Morgen liegt das Schiff dann bereits am nächsten Ziel. Es ist ein dichter Rhythmus, aber kein ausgehängter Stundenplan: Strömung, Seegang und die Auswahl der Tauchplätze bestimmen den tatsächlichen Ablauf.

Was man an Bord isst

Die Bordküche serviert drei Mahlzeiten an einem vollständigen Tag, meist als reichhaltiges Buffet. Auf dem Tisch stehen lokale und internationale Gerichte, dazu Gemüse, Salate, Reis, Kartoffeln oder Pasta und gewöhnlich mehrere Eiweißquellen wie Fisch, Huhn oder Fleisch. Zwischen den Mahlzeiten gibt es Snacks und Säfte. Vegetarische und andere spezielle Mahlzeiten können vorher angefragt werden. Kaffee, Tee und Trinkwasser stehen zur Verfügung; Bier, Wein, Cocktails sowie weitere Getränke gehören nicht selbstverständlich zur Verpflegung. Gegessen wird nicht nur drinnen: Die Aqua hat auch einen Außenbereich für Mahlzeiten. Das ist nach mehreren Tauchgängen wichtiger, als es auf dem Papier klingt. Eine warme Mahlzeit, die ohne Landgang bereitsteht, hält den Tag zusammen, besonders wenn Strömung, Kälte und lange Rückfahrten mehr Kraft kosten als erwartet.

Die Nächte auf See

Die Aqua bietet neun klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad, heißem und kaltem Wasser sowie Stauraum. Auf dem Haupt- und Oberdeck öffnen sich große Fenster mit Meerblick; die Kabinen im Unterdeck haben Bullaugen. Es gibt Unterdeckkabinen mit Doppelbett und darüberliegender Einzelkoje, eine Doppelkabine auf dem Hauptdeck sowie Doppel- und Twin-Kabinen auf dem Oberdeck. Die Kabinen sind mit etwa zehn Quadratmetern kompakt. Das ist kein Nachteil, solange man die Kabine als Schlafplatz und nicht als zweites Wohnzimmer betrachtet. Nach einem langen Tauchtag zählt, dass die Klimaanlage läuft, das Bad privat ist und die nassen Sachen draußen bleiben können. Wer nachts gern das Meer sieht und Luft hereinlässt, sollte Haupt- oder Oberdeck bevorzugen. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung genau prüfen.

Zweibettkabinen, Unterdeck

Dreibettkabinen, Unterdeck

Doppel, Hauptdeck

Zweibettkabinen, Oberdeck

Doppelkabine, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Route beginnt und endet am Flughafen Baltra. Der Transfer zwischen Flughafen und Yacht ist eingeschlossen, sofern man am vorgesehenen Treffpunkt zum angekündigten Termin erscheint. Die genaue Information dazu sollte vor der Abreise mit den Reiseunterlagen abgeglichen werden. Für die Anreise nach Ecuador und auf die Galápagos ist ein zusätzlicher Tag vorher sinnvoll, damit ein verspäteter Flug nicht den Einstieg in die Safari gefährdet.

Decksplan

Baujahr
1998
Jahr der Renovierung
2023
Länge
26 m
Breite
5,5 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
9
Motoren
2 Cummins 270 PS
Reisegeschwindigkeit
9 Knoten
Beiboote
2 Caribe (C-20 & C-17) mit 50-PS-Yamaha-Außenbordmotoren mit 4-Takt-Motor
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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