Tauchsafaris Amerika
Wer sich für eine Kreuzfahrt entscheidet, erreicht Wolf Island, Cocos Island oder das Great Blue Hole in einem festen Rhythmus fernab vom Ufer
Was diese Region auf einer Tauchsafari besonders macht
- Wolf Island und Darwin Island vom Liveaboard aus
- Acht bekannte Spots von Los Islotes bis Fang Ming Wreck
- Lange Überfahrt nach Cocos Island im rustikaleren Sea Hunter
- Bis zu fünf Tauchgänge täglich am Great Blue Hole
- Roatan Aggressor mit Roatan, Utila und Cayos Cochinos
- Hammerhaie und Galápagoshaie vor Cocos Island
Auf Tauchsafari hier
Eine Kreuzfahrt bringt dich dorthin, wo ein Tagesboot nicht einfach umkehrt: zu Wolf Island und Darwin Island in den Galápagos oder hinaus zu Cocos Island vor Costa Rica. Die lange Anfahrt wird Teil des Reiseplans, nicht bloß Transferzeit. Auf dem Schiff folgen Tauchgänge, Oberflächenpausen, Mahlzeiten und Ruhephasen in klarer Reihenfolge. In Costa Rica dauert die Überfahrt von Puntarenas je nach Boot neun bis elf Tage; dafür liegt der Schwerpunkt konsequent auf großen Tieren des offenen Meeres. Belize setzt einen anderen Takt: bis zu fünf Tauchgänge pro Tag, kleine Gruppen und ein Programm, das ganz dem Riff gewidmet ist. Eine Woche an Bord bedeutet damit weniger Ortswechsel an Land, aber mehr zusammenhängende Tauchzeit an abgelegenen Zielen.
Was du hier siehst
In den Galápagos führen die genannten Liveaboards zu Wolf Island und Darwin Island – zwei Ziele, die in einer Kreuzfahrt als feste Stationen erscheinen. Mexiko versammelt besonders viele konkret benannte Kreuzfahrtziele: Los Islotes, Swanee Reef, Gordo Banks, El Bajo und La Reina gehören ebenso dazu wie das Wrack Salvatierra Wreck, Chileno Bay und das Wrack Fang Ming Wreck. Die Route lebt hier von der Abfolge unterschiedlicher Spots. In Costa Rica zielen Cocos Island Aggressor, Okeanos Aggressor II und Sea Hunter alle auf Cocos Island. Die neun- bis elftägige Überfahrt führt zu Hammerhaien, Galápagoshaien, Mantas und manchmal Walhaien. Nitrox ist auf allen drei Booten verfügbar; der Sea Hunter ist rustikaler, die Aggressor-Boote bieten Yachtkomfort. Belize verbindet Great Blue Hole, Lighthouse Reef und Half Moon Caye. Je nach Boot kommen Ambergris Caye, Glover's Reef Atoll oder Ranguana Caye hinzu. Dich erwarten Haie, Rochen und dichte Rifffauna an flachen Steilwänden. Honduras kombiniert mit dem Roatan Aggressor Roatan, Utila und Cayos Cochinos. Auf dem Programm stehen Korallenwände, Spalten, Wracks und ein isolierter Unterwasserberg – bis zu fünf Tauchgänge täglich, inklusive Nachttauchgang.
Welches Land wählen
Wenn du viele Termine vergleichen und zwischen bekannten Kreuzfahrtzielen wählen möchtest, passen Ecuador mit neun und Mexiko mit acht Booten zu diesem Planungsprofil. Mexiko bietet dabei die längste Liste konkret genannter Spots; in den Galápagos konzentriert sich die Reise auf Wolf Island und Darwin Island. Wer die Kreuzfahrt um eine bestimmte Großtierbegegnung herum plant und eine lange Seepassage akzeptiert, findet in Costa Rica ein klares Konzept: Drei Boote fahren nach Cocos Island, mit Hammerhaien, Galápagoshaien, Mantas und gelegentlichen Walhaien. Der Sea Hunter ist rustikaler, die Aggressor-Boote komfortabler. Belize passt zu dir, wenn intensive Rifftage mit bis zu fünf Tauchgängen, kleinen Gruppen und wechselnden Atollen wichtiger sind als ein einzelnes Leitmotiv. Honduras richtet sich an Reisende, die trotz eines einzigen Bootes eine vielseitige Woche mit Roatan, Utila, Cayos Cochinos, Wänden, Wracks und Nachttauchgängen suchen. So steht jedes Land für einen eigenen Ablauf, nicht für eine Rangfolge.




