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Cornwall · Vereinigtes Königreich · Atlantik

Max. Tiefe · 30 m

Wracktauchen in Mount's Bay: Die Alice Marie vor Cornwall

Ein 2181 Tonnen schwerer französischer Stahlbarque liegt als klare Silhouette auf dem Sandgrund der Mount's Bay.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Deutlich erkennbarer Rumpfumriss auf sandigem Grund
  • Historischer französischer Stahlbarque von 2181 Tonnen
  • Einfache Orientierung durch Ruder und Bug
  • Geringe Strömung bei normalen Bedingungen
  • Gut machbarer Rundgang in einem Tauchgang

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Alice Marie der Tauchplatz im Überblick

Die Alice Marie liegt in der Mount's Bay auf einem sandigen Meeresgrund und ist ein klassisches Wrackobjekt für Taucher in Cornwall. Bei dem Schiff handelt es sich um eine französische Stahlbarque mit einer Tonnage von 2181 Tonnen, die im Jahr 1908 nach einer Kollision mit dem Runnelstone sank. Im Gegensatz zu vielen anderen Wracks in britischen Gewässern, die oft in einem chaotischen Haufen aus Trümmern liegen, ist die Struktur hier noch sehr gut zu interpretieren. Der Umriss des Rumpfes ist auf dem Sand deutlich erkennbar und bildet eine klare Orientierungshilfe während des gesamten Tauchgangs.

Das Tauchprofil ist mit einer Tiefe zwischen 25 und 30 Metern relativ konstant und flach gehalten. Da der Großteil der Aufbauten bereits kollabiert ist, liegt das Wrack sehr nah am Meeresboden. Du bewegst dich also nicht in einem komplexen vertikalen Geflecht aus Decks und Kabinen, sondern folgst primär der weitläufigen Linie des Rumpfes. Diese Topographie erlaubt es, die gesamte Ausdehnung des Schiffes in einem einzigen, ruhigen Rundgang zu erfassen, ohne dass man sich in engen Strukturen verlieren kann.

Der Zugang zum Wrack erfolgt in der Regel per Boot von Penzance oder aus dem Gebiet der Mount's Bay aus. Der Einsatz einer Leine ist hier Standard, um den Abstieg direkt zum Ziel zu steuern. Die Leine wird üblicherweise am Ruder des Schiffes verankert, was dir einen sicheren und direkten Punkt für den Start deines Erkundungsgangs bietet. Von diesem Punkt aus kannst du die verschiedenen Sektionen des Schiffes systematisch ablaufen.

Obwohl die Aufbauten weitgehend verschwunden sind, gibt es markante Details, die das Wrack für Taucher identifizierbar machen. Du kannst das Ruder, Teile der Propellerwelle und den Bug direkt am Boden ausfindig machen. Diese technischen Relikte liegen relativ flach auf dem Sand und bieten klare Anhaltspunkte für die Positionierung innerhalb der Rumpfstruktur. Es ist ein Ort, an dem die Geometrie des Schiffes trotz des Alters noch eine Geschichte erzählt.

Die Sichtweite am Standort liegt typischerweise zwischen 5 und 10 Metern, was für die Erkundung der Rumpfumrisse völlig ausreicht. Da das Wrack auf Sand liegt, ist die Gefahr von aufgewirbeltem Sediment bei korrekter Tarierung gering, was die Sicht während des Tauchgangs stabil hält. Das Licht bricht in dieser Tiefe oft sanft auf die flachen Strukturen, was die Konturen des Stahls auf dem helleren Sandboden hervorhebt. Ein konzentrierter Blick auf die Details der Propellerwelle oder des Bugs lohnt sich bei diesen Bedingungen besonders.

Die Strömungsverhältnisse an der Alice Marie sind im Vergleich zu anderen Plätzen in Cornwall als leicht einzustufen. Lokale Guides und Clubs beschreiben den Platz als weitgehend nicht gezeitenabhängig, was bedeutet, dass du nicht zwingend das Zeitfenster der Strömungspause abwarten musst. Bei ruhigem Wetter ist das Tauchen hier sehr kontrollierbar und entspannt. Dennoch solltest du beachten, dass bei starkem Wetter oder während der Springtide die Bedingungen unruhiger werden können und die Strömung zunimmt.

Tauchbedingungen

Die Tiefe liegt zwischen 25 und 30 Metern. Das Niveau ist ab Open Water Diver geeignet, sofern du dich in den kalten Bedingungen der britischen Gewässer und bei geringer Sichtweite wohlfühlst. Die Sichtweite beträgt etwa 5 bis 10 Meter. Die Strömung ist meist leicht, kann aber bei Springtide oder starkem Wetter zunehmen. Die beste Reisezeit ist von Spätfrühling bis Frühherbst.

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