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Tauchen im Atlantik: zwischen Inseln und Atlantikküsten

Princessa Alice gehört zu den Azoren, Darkdale zu St. Helena; damit reicht die Tauchwahl von europäischen Inseln bis zu einem eigenen Inselgebiet.

Was dieses Gebiet besonders macht

  • Meeresschildkröten gehören zur gemeinsamen Fauna des Atlantiks
  • Boots- und Ufertauchgänge prägen die regionale Auswahl
  • Eine Tauchsafari gehört nicht zum Atlantik-Reisebild
  • Das Vereinigte Königreich ist wenig besucht
  • Die Region eignet sich für alle Level
  • Im gesamten Atlantik gilt ein mittleres Preisniveau
AzorenAzorenAzorenKanarische InselnKanarische InselnKanarische InselnCabo VerdeCabo VerdeCabo VerdePortugalPortugalPortugalSt. HelenaSt. HelenaSt. HelenaVereinigtes KönigreichVereinigtes KönigreichVereinigtes Königreich

Diese Region für Taucher

Der Atlantik ist hier keine einheitliche Tauchkulisse. Von den Azoren bis zum Vereinigten Königreich treffen Sie auf ein mittleres Preisniveau, gemischte Tauchgänge vom Boot und vom Ufer sowie Riffe, die nicht überall gleich ausgeprägt sind. Für alle Level bleibt die Region grundsätzlich zugänglich; die wechselnde Strömung verlangt dennoch ein sauberes Briefing und eine realistische Einschätzung am jeweiligen Tauchplatz. Eine Tauchsafari gehört nicht zu diesem Reisebild. Genau das trennt den Atlantik von Regionen, in denen eine Safari das Rückgrat der Planung bildet: Sie wählen hier ein Land, dessen Küsten- und Inselcharakter zu Ihren gewünschten Tauchgängen passt, statt eine Route an Bord festzulegen.

Was man hier sehen will

Die gemeinsame Fauna des Atlantiks reicht von Nacktkiemern und Muräne über Goldbrasse, Großen Barrakuda und Zackenbarsch bis zur Meeresschildkröte. Sie begegnen dieser Auswahl an Riffen, die nicht einheitlich aufgebaut sind, und bei Tauchgängen vom Ufer oder vom Boot. Für die Länderwahl zählen deshalb die lokalen Signaturen stärker als eine vermeintlich vollständige Artenliste. Im Vereinigten Königreich steht der Phoque gris für eine Begegnung, die Sie nicht mit den übrigen Ländern gleichsetzen sollten. Frankreich ist mit dem Congre verbunden, die Kanarischen Inseln mit der Sardine und Cabo Verde mit dem Nudibranche. Diese vier Marker liegen jeweils nur in dem genannten Land. Wer gezielt nach ihnen plant, entscheidet nicht bloß zwischen ähnlichen Riffen, sondern zwischen unterschiedlichen Erwartungen an den Tauchplatz. St. Helena, Portugal, Irland und die Azoren bleiben dabei Teil derselben regionalen Faunabasis, ohne dass ihre Auswahl durch einen exklusiven Marker beschrieben wird.

Welches Land passt

Bei der Länderwahl beginnt die Entscheidung nicht mit dem Monat, sondern mit dem gewünschten Rahmen. Das Vereinigte Königreich ist wenig besucht; die Azoren sind mäßig besucht, während die Kanarischen Inseln stark besucht sind. Wer Ruhe höher gewichtet als eine größere touristische Dichte, prüft daher zuerst das Vereinigte Königreich oder die Azoren. Cabo Verde, Portugal und St. Helena verschieben die Auswahl eher über ihre eigenen Tiermarker und die konkrete Insel- oder Küstenstruktur, nicht über eine Tauchsafari: Eine solche Safari gehört in der gesamten Region nicht zum Reisebild. Das mittlere Preisniveau gilt überall und sortiert die Länder weniger stark als Andrang, Fauna und Tauchtyp. Für die Planung zählen außerdem die wechselnde Strömung und der jeweilige Briefingaufwand, nicht ein einheitliches Strömungsprofil. Erst wenn zwei Optionen sonst nahe beieinanderliegen, hilft die Saison: Azoren und Kanarische Inseln liegen im Mai, Cabo Verde im Juli, das Vereinigte Königreich im April und St. Helena im Januar in ihrer vollen Saison.

Was die ganze Region teilt

Über den gesamten Atlantik hinweg begegnen Ihnen dieselben Grundthemen: Nacktkiemer, Muräne, Goldbrasse, Großer Barrakuda, Zackenbarsch und Meeresschildkröte gehören zur gemeinsamen Fauna. Die Planung braucht Wetterreserve und einen Puffertag; Regenzeit und Monsun sind als saisonale Rahmenbegriffe mitzudenken, ohne dass daraus ein einheitlicher Kalender entsteht. Transfers und Überfahrten verlangen eine klare Abfolge, während Strömungsbriefing und Sicherheitsstopp in wechselnden Bedingungen zusammengehören. Nitrox kann bei Wiederholungsprofilen relevant sein. Ebenso zählt die Tarierung, damit der Kontakt mit dem uneinheitlichen Riff vermieden wird. Diese Kombination aus Inseln, Küstenplätzen, Boot und Ufer macht den Atlantik als zusammenhängende Tauchregion erkennbar.

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