Tauchsafaris · Malediven
Carpe Novo – viel Platz für lange Tauchwochen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die 2025 renovierte Carpe Novo verbindet den Charakter einer Safari-Yacht mit einem eigens auf Taucher ausgerichteten Dhoni.
- Das Schiff führt je nach Route durch die Atolle der Malediven, von klassischen Zentralrouten bis in den Hai-reichen Süden.
- Nitrox ist verfügbar und im Tauchpaket enthalten; DIN- und INT-Anschlüsse stehen bereit.
- Zwei Einzelkabinen machen die Carpe Novo auch für Alleinreisende interessant.
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Die Einladung
Die Carpe Novo ist für Taucher gedacht, die nicht nur eine Woche auf dem Wasser verbringen, sondern möglichst viel davon unter Wasser sein wollen. Ihr eigentliches Arbeitsgerät liegt neben dem Mutterschiff: Das Diving Dhoni fährt die Gruppen zu den Tauchplätzen und lässt die Carpe Novo frei von Flaschen, nassen Anzügen und dem Gedränge, das auf kleineren Safari-Schiffen schnell entsteht. Dazu kommen ein separater Kameraraum, ein schattiger Tauchbereich und ein großzügiges Schiff, auf dem sich auch ein voller Tauchtag nicht eng anfühlt. Je nach Route geht es zu Thilas, Kanälen, Mantastationen, Wracks oder in die Hai-Gebiete des tiefen Südens. Wer eine klare Trennung zwischen Schlafen, Essen und Tauchen schätzt, findet sie hier. Wer ein kleines, familiäres Boot mit wenigen Gästen sucht, sollte dagegen eher anderswo schauen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Carpe Novo wie das, was sie ist: eine große Safari-Yacht, gebaut für lange Strecken zwischen den Atollen und für viele Menschen, die gleichzeitig tauchen wollen. Die Renovierung im Jahr 2025 bringt den Innenräumen einen frischen, gepflegten Eindruck, ohne aus dem Schiff ein anonymes Hotel zu machen. Vom Kai aus fällt vor allem die Verbindung aus geräumigem Aufbau und eigenem Tauchdhoni auf. An Bord verteilt sich das Leben über Lounge, Außenrestaurant und Sonnendeck; die Wege zum Briefing und zum Tauchbetrieb bleiben kurz genug, dass niemand mit kompletter Ausrüstung durchs Schiff wandern muss. Der Dieselmotor gehört zum Geräusch einer Safari. Dafür fährt das große Schiff ruhig durch die Atolle und bietet bei voller Belegung mehr Bewegungsfreiheit als viele kompaktere Boote.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen sich Taucher mit sehr unterschiedlicher Erfahrung, aber die gemeinsamen Tage unter Wasser machen aus der Gruppe schnell mehr als eine Sitzordnung beim Abendessen. Die Crew bleibt dabei sichtbar: Sie hilft beim Ablauf des Tauchbetriebs, hält das Schiff in Ordnung und reagiert auf das, was an einem Tag tatsächlich gebraucht wird. Rückkehrer beschreiben die Betreuung als freundlich, hilfsbereit und effizient; auch die tägliche Reinigung der Räume wird regelmäßig positiv erwähnt. Das passt zu einem Schiff, bei dem Professionalität nicht als steife Förmlichkeit auftritt. Abends sitzt man im Außenrestaurant, an der Bar oder im Salon, tauscht Sichtungen aus und plant den nächsten Sprung ins Wasser. Die Carpe Novo wirkt nicht wie ein Rückzugsort für Einzelgänger. Sie funktioniert am besten, wenn man sich auf eine Woche mit anderen Tauchern einlässt.
Die Tauchplätze
Die Carpe Novo fährt je nach gebuchter Safari durch unterschiedliche Teile der Malediven. Best of Ari und Best of Maldives führen über North Malé, Rasdhoo, North Ari, South Ari und je nach Route Vaavu und South Malé; diese Reisen dauern sieben oder zehn Nächte. Dort wechseln sich Thilas und Giris, Strömungstauchgänge, Kanäle, Wracks und Plätze mit Putzerstationen ab. Die sieben Nächte umfassen 17 bis 18 Tauchgänge, die zehn Nächte 26 bis 27. Manta Madness ergänzt die zentrale Route um Baa und Raa und richtet sich auf Mantastellen sowie Hanifaru Bay; in der Bucht selbst wird geschnorchelt, nicht getaucht. Der Deep South ist eine andere Liga: Huvadhoo, Fuvahmulah und Addu werden auf sieben Nächten mit 16 bis 17 Tauchgängen verbunden, mit Kanälen, starkem Wasser, Haien und dem Wrack HMS British Loyalty. Für diese Route werden Advanced Open Water, mindestens 100 Tauchgänge und gute Wasserfitness verlangt. Die genaue Folge der Plätze bleibt beweglich, weil Wetter und Strömung entscheiden.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von englischsprachigen lokalen Guides begleitet. Sie gelten als erfahren und legen Wert darauf, dass sich die Gäste sowohl an Bord als auch unter Wasser sicher und gut aufgehoben fühlen. Die Briefings richten sich nach Route, Wetter, Strömung und Sicht; der Kapitän und die Leitung des Tauchteams legen den Tagesplan gemeinsam fest. Die Gruppen werden für die jeweiligen Tauchplätze organisiert, statt jedem Gast dieselbe Linie vorzuschreiben. Auf den Routen Best of Maldives und Best of Ari werden Advanced Open Water und ungefähr 35 Tauchgänge verlangt; Open-Water-Taucher können teilnehmen, dürfen aber bestimmte tiefere Plätze nicht betauchen und benötigen dafür einen privaten Guide. An Bord sind PADI-Kurse bis Advanced Open Water sowie Nitrox-Ausbildung möglich. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk und Notfallausrüstung gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Getaucht wird vom separaten Diving Dhoni aus. Es ist 18,5 Meter lang und 6 Meter breit, nimmt die Taucher zu den Plätzen mit und holt sie nach dem Auftauchen dort wieder ab, wo die Gruppe aus dem Wasser kommt. Auf dem Dhoni stehen Aluminiumflaschen mit 11,5 oder 13,5 Litern sowie DIN- und INT-Anschlüsse bereit; Nitrox und normale Luft sind verfügbar, Nitrox ist im Tauchpaket enthalten. Ein SMB pro Buddyteam, Reefhooks, Blei und Bleigurte gehören zur Tauchorganisation. Die Füllung übernimmt der Nitrox-Kompressor des Dhonis. An Bord gibt es einen schattigen Tauchbereich, eine Plattform, einen separaten Kameraraum und eine getrennte Spülmöglichkeit für Kameras. Mietausrüstung kann zusätzlich organisiert werden. Die Kabinen verfügen über eigene warme Duschen, sodass der erste Weg nach dem Tauchgang nicht durch einen Waschraum führt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf das schattige Tauchdeck, die Außenbereiche oder die Liegen auf dem Sonnendeck. Wer nicht ins Wasser geht, kann die Fahrzeit mit einem Buch aus der Bibliothek verbringen, Fotos sortieren oder im klimatisierten Salon sitzen. Der separate Kameraraum nimmt dabei den empfindlicheren Teil des Tages aus dem allgemeinen Gedränge. Die Carpe Novo hat außerdem einen Bereich für Stand-up-Paddling; diese Nutzung ist optional. Ein Nachmittag ohne Tauchgang gehört nicht zum festen Alltag jeder Route, kann aber bei der Planung entstehen, wenn Wetter, Strömung oder die Strecke es verlangen. Dann zählt vor allem, dass das Schiff genug Platz für 22 Menschen bietet, ohne dass jede Pause zur Suche nach einem freien Stuhl wird.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem Tauchgang, bevor Frühstück und die nächste Ausfahrt den Vormittag strukturieren. Danach folgen weitere Tauchgänge, Mittagessen und eine Pause, in der das Dhoni wieder beladen wird und die Carpe Novo zum nächsten Atoll fahren kann. Nachmittags stehen erneut Wasser, Snacks und Zeit auf dem Sonnendeck nebeneinander. Auf den üblichen sieben- und zehnnächtigen Routen sind drei Tauchgänge pro Tag vorgesehen, ausgenommen Ankunftstag und der Tag vor der Abreise. Ein Nachttauchgang gehört je nach Länge und Wetter zum Programm; auf sieben Nächten ist einer vorgesehen, auf zehn Nächten zwei. Dazwischen bleibt genug Zeit zum Trocknen, Essen, Kamerapflegen oder für ein Gespräch im Schatten. Der Rhythmus ist dicht, aber nicht auf die Minute festgeschrieben. Kapitän und Tauchleitung ändern ihn, wenn die Bedingungen es verlangen.
Was man an Bord isst
Die Küche liefert Frühstück, Mittagessen, Snacks am Nachmittag und Abendessen, sodass zwischen den Tauchgängen niemand lange auf die nächste Mahlzeit warten muss. Serviert wird als Buffet mit westlichen und lokalen Gerichten; vegetarische Optionen sind vorgesehen. Dazu kommen den ganzen Tag Snacks sowie Wasser, Kaffee und Tee. Gegessen wird nicht nur im klimatisierten Innenbereich: Das Restaurant auf dem Oberdeck und der Außenbereich geben den Mahlzeiten den richtigen Abstand zum Tauchbetrieb. Nach dem dritten Tauchgang wird der Esstisch zum Treffpunkt, an dem Logbücher, Strömungen und die Frage nach dem nächsten Atoll wichtiger werden als eine aufwendige Tischordnung. Ein Barbecue am Strand gehört ebenfalls zum Programm, wenn Wetter und behördliche Vorgaben es erlauben.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf mehreren Ebenen und haben eine individuell regelbare Klimaanlage, ein eigenes Bad, Safe und Bildschirm. Wichtiger als der Bildschirm ist nach einem langen Tauchtag die Möglichkeit, die Tür zu schließen, die nasse Ausrüstung draußen zu lassen und sich in einem kühlen Raum auszuruhen. Zwei Einzelkabinen auf dem Hauptdeck sind für Alleinreisende eine selten praktische Lösung: keine Kabinenteilung, kein Aufpreis für ein fremdes Bett nebenan als Grundidee der Reise. In den Junior-Suiten auf dem Oberdeck liegt man näher an Licht und Außenbereich; die Standardkabinen liegen tiefer im Schiff und bieten unterschiedliche Bettanordnungen. Nachts hört man das Arbeiten des Schiffes und, je nach Liegeplatz, Wasser am Rumpf. Absolute Stille ist auf einem Liveaboard nicht Teil des Pakets.
Standard-Kabine
Junior-Suite
Einzelsuiten
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die üblichen Routen starten und enden in Malé; bei einzelnen Safaris beginnt oder endet die Reise in einem anderen Atoll und kann einen Inlandsflug erfordern. Für Carpe Novo erfolgt der Check-in in Malé um 14:00 Uhr, der Check-out am Ende der Reise um 08:00 Uhr. Der Transfer vom und zum Flughafen ist im Paket enthalten; am Velana International Airport wartet das Team am Counter D17 in Terminal 2. Wer aus einem Guesthouse, Resort oder von einem anderen Safarischiff kommt, meldet sich dort mindestens 15 Minuten vor dem Transfer. Eine Anreise am Vortag nimmt Druck aus der Verbindung zwischen Langstreckenflug und Einschiffung.
Was das Schiff für den Ozean tut
Carpe Diem Maldives beschreibt Maßnahmen zur Verringerung von Abfall und Energieverbrauch und unterstützt lokale Naturschutzinitiativen. Konkrete technische Angaben zu Plastik, Abwasser, Ankern oder Energieversorgung der Carpe Novo liegen nicht vor.
- Webseite
- carpediemmaldives-cruises.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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