Tauchsafaris · Malediven
Princess Haleema – maldivische Holztradition mit eigenem Tauchdhoni
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Princess Haleema ist eine maldivische Motoryacht aus Holz, 2006 gebaut und 2018 renoviert.
- Getaucht wird vom eigenen Dhoni aus; ein zusätzliches Tender-Boot steht für Transfers und Ausflüge bereit.
- An Bord gibt es elf Kabinen mit privatem Bad und Klimaanlage, darunter Suiten und Kabinen mit Doppel- oder Einzelbetten.
- Die Tauchbasis arbeitet mit drei Coltri-Kompressoren, Stahlflaschen mit DIN- und INT-Anschluss sowie Nitrox gegen Aufpreis.
Die Einladung
Die Princess Haleema passt zu Tauchern, die die Malediven nicht von einem festen Resort aus erleben wollen, sondern morgens dort ins Wasser steigen, wo die Route den besseren Einstieg verspricht. Ihr entscheidender Punkt ist das eigene Tauchdhoni: Die Ausrüstung und die Tauchgänge bleiben auf dem Begleitboot, während die große Holzyacht als ruhigerer Rückzugsort dient. Das trennt den Arbeitsbereich vom Leben an Bord spürbar. Gesucht wird hier weniger das schwimmende Designhotel als eine klassische maldivische Safari mit viel Meer, wechselnden Atollen und einer Crew, die den Ablauf kennt. Dazu kommen drei Sonnendecks, ein Salon, eine Bar und ein Whirlpool. Wer zwischen den Tauchgängen gern Platz hat und abends nicht sofort wieder in die Kabine möchte, findet dafür mehrere Möglichkeiten.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Princess Haleema wie das, was sie ist: eine in den Malediven gebaute Holzyacht, keine austauschbare Charterplattform. Das Baujahr tritt nicht als Museumsstück auf, denn die Renovierung von 2018 hat die praktischen Bereiche auf einen aktuellen Stand gebracht. Vom Kai aus fällt vor allem die breite, ruhige Form auf; an Bord verteilt sich das Leben über Innenräume, Außenbereiche und mehrere Ebenen, ohne dass der Tauchbetrieb den ganzen Tag den Salon beherrscht. Die Yacht bietet Platz für Gruppen und Vollcharter, bleibt aber klein genug, dass man sich nicht durch anonyme Flure bewegt. Der eigene Dhoni liegt dort, wo er hingehört: bei den Tauchern. So kann die Princess Haleema fahren, während auf dem Begleitboot Flaschen, Ausrüstung und Einstiege organisiert werden.
Die Stimmung an Bord
Die Rückmeldungen zeichnen ein klares Bild: Die Crew wird als aufmerksam, kompetent und besonders hilfreich erlebt, auch wenn eine Reise unerwartet kompliziert wird. Auf einer Tauchsafari zeigt sich das nicht bei der Begrüßung, sondern beim täglichen Kleinkram: Ausrüstung wiederfinden, Einstiege koordinieren, Fragen beantworten, nach einem langen Tag noch ansprechbar bleiben. Genau dort scheint die Princess Haleema ihre Stärke zu haben. An Bord wird Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch gesprochen. Die Atmosphäre dürfte eher von gemeinsamem Tauchen als von formeller Kreuzfahrt geprägt sein. Nach den Tauchgängen sitzen die Gäste im Salon, an der Bar oder draußen zusammen; die Crew bleibt präsent, ohne den Abend an sich zu reißen. Das ist der Unterschied zwischen freundlichem Service und einem Schiff, auf dem man sich wirklich aufgehoben fühlt.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgruppen werden mit einem Verhältnis von etwa fünf bis sechs Tauchern pro Guide geführt. Das ist eine brauchbare Größe für Kanäle und Riffe, bei der ein Guide noch weiß, wer hinter ihm auftaucht und wer am Ende der Gruppe schwimmt. Die Tauch- und Schnorchelmannschaft wird als erfahren beschrieben und bringt laut Betreiber langjährige Kenntnisse der maldivischen Meeresbiologie und des Umweltschutzes mit. Briefings und Gruppeneinteilung liegen bei den Guides; Details zu Ablauf, Qualifikationen einzelner Personen und geforderter Taucherfahrung sind nicht festgelegt. An Bord werden Tauchkurse angeboten. Angaben zu Sauerstoff, Defibrillator und einem konkreten Rückrufsystem sind nicht veröffentlicht. Diese Punkte gehören vor dem Einsteigen in die Sicherheitsbesprechung.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Getaucht wird vom dedicated diving Dhoni aus. Dadurch bleibt das Hauptschiff während der Tauchgänge frei von Flaschenverkehr und nasser Ausrüstung. Das Dhoni bringt die Tauchgruppen zum Platz und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf; zusätzlich gibt es ein Tender-Boot mit Außenbordmotor für Transfers. An Bord stehen Stahlflaschen mit Doppelventil und DIN- oder INT-Anschluss in 10, 12, 15 und 18 Litern bereit. Die Füllstation arbeitet mit drei Coltri-Kompressoren, jeweils mit 16 m³ pro Stunde. Nitrox 28 ist verfügbar und kostenpflichtig. Leihausrüstung kann gegen Aufpreis angefragt werden; DIN-Adapter sind vorhanden. Technisches Tauchen ist nicht vorgesehen. Angaben zu Fototisch, Spülbecken, Bojen und einer warmen Dusche auf dem Tauchdhoni fehlen und sollten vor der Abfahrt direkt geklärt werden.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben über die Sonnendecks, den überdachten Bereich und den Innen-Salon. Wer Sonne möchte, findet Liegen; wer Schatten braucht, zieht sich unter das Dach zurück. Der Whirlpool ist eine weitere Möglichkeit, die Oberflächenpause nicht nur auf einer Bank zu verbringen. Während das Schiff den nächsten Abschnitt anfährt, kann man im Salon lesen, an der Bar sitzen oder einfach draußen bleiben und die Atolle vorbeiziehen sehen. Für Nichttaucher bietet die Princess Haleema zusätzlich Schnorcheln, Landgänge und Angeln. Das macht die Yacht auch für gemischte Gruppen brauchbar, ohne den Tauchbetrieb zum Anhängsel zu machen.
Was man an Bord isst
An Bord kommen westliche und lokale Gerichte auf den Tisch. Das passt zu einer Woche, in der gegessen wird, wenn der Tauchbetrieb es zulässt, und nicht nach dem Rhythmus eines Hotelrestaurants. Zwischen den Tauchgängen braucht es vor allem unkomplizierte Mahlzeiten, die satt machen, ohne den nächsten Einstieg schwer zu machen. Gegessen werden kann im Innenbereich oder draußen. Dazu gibt es alkoholische Getränke und Spirituosen. Der Wert der Bordküche liegt auf einer Tauchsafari nicht in langen Menüs, sondern darin, dass nach der Rückkehr vom Wasser etwas bereitsteht und niemand für jede Mahlzeit an Land muss.
Die Nächte auf See
Die Kabinen reichen von Doppelbett- und Doppelkabinen bis zu Kabinen mit Doppel- und Einzelbett sowie Suiten. Alle haben ein eigenes Bad und Klimaanlage. Die Suiten und die Ocean-View-Doppelkabine liegen auf dem oberen Deck; die übrigen Kabinen befinden sich weiter unten. Das ist keine Hotelanlage mit großen privaten Rückzugsräumen, sondern eine Safariyacht, auf der der Tag ohnehin meist im Wasser oder draußen stattfindet. Für die Nacht zählt deshalb vor allem, dass die Kabine klimatisiert ist und das Bad nicht geteilt werden muss. Wer empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte die genaue Lage der Wunschkabine vor der Buchung klären. Die gemeinsamen Räume sind der bessere Ort für den Abend: Salon, Bar und die offenen Decks liegen nur wenige Schritte entfernt.
Doppelkabine
Doppelkabine Einzel +
Doppelkabine
Suite
- Baujahr
- 2006
- Jahr der Renovierung
- 2018
- Länge
- 36 m
- Breite
- 11,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 22
- Anzahl Kabinen
- 11
- Motoren
- 1 Volvo
- Beiboote
- 1 dedizierter Tauch-Dhoni + 1 Beiboot mit Außenbordmotor
- Webseite
- macanamaldives.com ↗
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