Tauchsafaris · Mikronesien
Black Pearl – komfortables Tauchen in Palau
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Black Pearl ist ein modernes Tauchsafari-Schiff für Palau mit zwölf Kabinen und privatem Bad.
- Zwei Beiboote bringen jeweils bis zu zwölf Taucher zu den Plätzen und holen sie wieder ab.
- Nitrox ist für zertifizierte Taucher ohne Aufpreis verfügbar.
- An Bord gibt es einen schattigen Tauchbereich, getrennte Kameraspülung, Jacuzzi, SUPs und Kajaks.
- Die Reisen starten und enden in Malakal und dauern je nach Route acht oder zehn Tage.
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Die Einladung
Die Black Pearl ist für Taucher gebaut, die Palau nicht in einzelnen Tagesausflügen abarbeiten wollen. Von Malakal aus führt sie auf die Signature-Route, zur Red-Snapper-Laichzeit bei Vollmond oder zur Bumphead-Parrotfish-Laichzeit bei Neumond. Dazu kommen die bekannten Strömungsplätze der Rock Islands, Wände, Kanäle und Höhlen. Wer Palau wegen der großen Begegnungen und der wechselnden Unterwasserlandschaften ansteuert, findet hier ein Schiff, das den Tauchplan flexibel halten kann. An Bord bleibt mehr Zeit für das, weshalb man so weit fliegt: ins Wasser zu kommen, bevor andere Boote am Platz sind, und nach dem Auftauchen ohne lange Rückfahrt wieder am Tauchdeck anzulegen. Die Black Pearl passt zu Tauchern, die Komfort möchten, aber ihren Tag weiterhin nach den Tauchgängen richten.
An Bord gehen
Beim Einsteigen wirkt die Black Pearl eher wie ein sorgfältig geplantes Expeditionsschiff als wie ein umgebauter Ausflugsdampfer. Die Wege zwischen Kabine, Salon und Tauchbereich sind klar, die Aufenthaltsräume großzügig, und draußen gibt es mehrere Plätze für die Zeit zwischen den Tauchgängen. Der Bau aus dem Jahr 2019 erklärt den modernen Eindruck: private Bäder, Klimaanlage, USB-Anschlüsse und eine eigene Station für Unterwasserkameras gehören hier zum Alltag. Zwei Beiboote liegen bereit, sodass die Taucher nicht alle gleichzeitig auf ein kleines Tender drängen. Das Schiff ist auf Tauchbetrieb ausgelegt. Man merkt es an der Anordnung, nicht an großen Versprechen.
Die Stimmung an Bord
Die Black Pearl richtet sich an Gruppen, die den Tag gemeinsam im Wasser verbringen und dazwischen genügend Platz brauchen. Die Crew arbeitet in einem internationalen Umfeld und spricht Englisch. Passagiere berichten von einem Schiff, das auch bei rauerer See stabil und geräumig bleibt, von täglicher Hilfe beim Waschen der Tauchausrüstung und von frischen Handtüchern und Obst nach den Tauchgängen. Genau solche kleinen Handgriffe bestimmen eine Safari stärker als der Whirlpool. Die Bewertungen passen dazu: Das Tauchen und die Verpflegung werden besonders stark eingeschätzt, das Schiff etwas höher als die Crew. Abends bleibt Raum für Gespräche im Salon oder draußen an der Bar. Niemand muss daraus ein Programm machen.
Die Tauchplätze
Die Black Pearl fährt ab Malakal auf mehrere Palau-Routen mit acht Tagen und sieben Nächten oder zehn Tagen und neun Nächten. Auf der Best-of-Palau-Route gehören Sandy Bar, Ulong Channel, Siaes Corner, Siaes Tunnel, Shark City, German Channel, Blue Corner, Blue Holes, Big Drop Off, New Drop Off und die Plätze vor Peleliu zum möglichen Programm. Sandy Bar beginnt als flacher Korallengarten und fällt zu einem sandigen Grund ab. Ulong Channel ist ein Strömungstauchgang durch einen engen Durchlass, während Siaes Corner und Peleliu Express/Cut auf bewegtes Wasser und große Fischschwärme setzen. German Channel ist für Putzerstationen von Mantas bekannt. Blue Holes führt durch eine von Lichtstrahlen geöffnete Höhle; Blue Corner verbindet Strömung, Steilwand und Großfisch. Die Route wird von Wetter, Gezeiten, Strömung und anderen Booten bestimmt. Eine geprüfte Tiefenangabe liegt für diese Plätze nicht vor.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides führen die Tauchgruppen durch Palau und legen Wert auf ausführliche Briefings, besonders an Plätzen mit Strömung. Die Bumphead- und Red-Snapper-Routen setzen Erfahrung im Strömungstauchen, Nitrox-Zertifizierung und mindestens 50 geloggte Tauchgänge voraus. Für die übrigen Palau-Reisen kann das geforderte Niveau je nach Route abweichen. Englisch ist die gemeinsame Bordsprache. Die Beiboote sind mit Funk, Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung ausgerüstet; an Bord gibt es zusätzlich Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk- und Satellitenkommunikation, Radar, Sonar und GPS. Das ist die Art von Sicherheit, die bei einem Drift durch einen Kanal zählt: klare Einweisung, ein erreichbares Tender und eine Crew, die den Rückruf organisieren kann. Ein genauer Guide-Schlüssel oder ein Verhältnis pro Tauchgruppe ist nicht angegeben.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist überdacht und auf einen klaren Ablauf ausgelegt. Getaucht wird mit 12-Liter-Flaschen; DIN-Adapter sind vorhanden, außerdem Blei und Bleigurte, Bojen sowie GPS für die Tauchgänge. Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher kostenlos verfügbar. Zwei Beiboote nehmen jeweils bis zu zwölf Taucher auf und bringen die Gruppen zum Einstieg, während die Black Pearl am Ankerplatz bleibt. Nach dem Auftauchen werden die Taucher dort aufgenommen, wo sie an der Oberfläche sind. Es gibt eine Tauchplattform, Spülbecken und einen getrennten Spülbereich für Kameras. Verleihmaterial ist verfügbar; Marken und genaue Ausrüstung sind nicht angegeben. Die Tauchausrüstung wird an Bord täglich gereinigt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf den schattigen Tauchbereich, die Außenlounges, den Whirlpool oder das Sonnendeck. Wer nicht nur sitzen möchte, nimmt ein Kajak oder ein SUP und erkundet die ruhige Wasserfläche neben dem Schiff. Für Fotografen gibt es eine eigene Kamerastation mit separater Spülmöglichkeit, sodass Gehäuse und Lichtarme nicht zwischen Masken und Flossen liegen. An Tagen mit mehr Fahrzeit bleibt der Salon als klimatisierter Rückzugsort. Ein Wasserrutschen- oder Barbecue-Nachmittag bringt Abwechslung, ohne den Charakter der Reise zu verändern: Die Pause ist dazu da, wieder Kraft für den nächsten Tauchgang zu sammeln.
Ein Tag an Bord
Auf den Palau-Routen beginnt der Tag früh. Gegen 06:00 Uhr folgt der Weckruf, danach gibt es heiße Getränke und ein leichtes Frühstück, Briefing und den ersten Tauchgang. Das vollständige Frühstück kommt nach der Rückkehr. Der zweite Tauchgang folgt am späten Vormittag, nach dem Mittagessen geht es am Nachmittag ein weiteres Mal ins Wasser. Dazwischen liegen Duschen, Snacks, Ruhe auf dem Sonnendeck oder die Fahrt zum nächsten Riff. Je nach Route sind drei bis vier Tauchgänge täglich vorgesehen. Ein Sonnenuntergangs- oder Nachttauchgang verschiebt den Abend: Die letzte Mahlzeit kommt später, und vor dem Schlafen wird der nächste Tag besprochen. Dann beginnt derselbe Ablauf wieder, nur mit einem anderen Riff unter dem Kiel.
Was man an Bord isst
Die Bordküche arbeitet mit Vollpension und serviert sowohl westliche als auch lokale Gerichte. Vegetarische Optionen gehören dazu, ebenso ein Buffet und Snacks über den ganzen Tag. Kaffee und Tee stehen bereit; Bier, Wein und Cocktails gibt es ebenfalls an Bord. Nach dem ersten Tauchgang wartet ein leichtes Frühstück, später folgen die Hauptmahlzeiten und am Nachmittag etwas für den kleinen Hunger. Das klingt schlicht, ist auf einer Tauchsafari aber wichtig: Vier Tauchgänge hinterlassen keinen Platz für komplizierte Essenszeiten. Gegessen wird dann, wenn der Tauchplan es zulässt. Ein Strand-Barbecue gehört zur Reise, sofern der Ablauf es ermöglicht.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und warmer Dusche. Die Kabinen auf dem Unterdeck haben Bullaugen, während die Kabinen auf Haupt- und Oberdeck den Blick aufs Meer öffnen. Dazu kommen USB-Anschlüsse, ein Föhn, ein Safe und einfache Ablagen für die Dinge, die nach einem langen Tauchtag noch trocken bleiben sollen. Wer nach dem letzten Essen in die Koje fällt, braucht keinen großen Abendplan mehr. Die Black Pearl bietet Raum zum Rückzug, ohne dass man sich auf einer Woche mit anderen Tauchern aus dem Weg gehen muss. Für eine Tauchsafari ist das der entscheidende Luxus: duschen, trocknen, schlafen und am nächsten Morgen wieder einsatzbereit sein.
Oberdeck, Master-Kabinen Meerblick
Hauptdeck, Kabinen Meerblick
Unterdeck, Deluxe-Zweibettkabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise beginnt und endet in Malakal Port; Zielflughafen ist Koror. Der Transfer vom Hotel zum Schiff und zurück ist eingeschlossen. Ein Flughafentransfer kann zusätzlich organisiert werden. Eine Anreise am Vortag gibt mehr Luft, falls der Flug verspätet ist oder die Weiterreise nach Koror nicht glatt läuft.
Decksplan
- Baujahr
- 2019
- Länge
- 48.6
- Breite
- 8.6
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 12
- Anzahl Badezimmer
- 12
- Motoren
- 2
- Reisegeschwindigkeit
- 12 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- pearlfleet.org ↗
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