Tauchsafaris · Malediven
Maldives Legend Sea Pleasure – entspanntes Tauchen mit kurzen Wegen zum Wasser
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sea Pleasure verbindet vier Decks, einen Jacuzzi und private Balkone mit einem klaren Schwerpunkt auf Tauchen.
- Auf den 8-Tage-Routen stehen 17 Tauchgänge einschließlich ein bis zwei Nachttauchgängen auf dem Programm.
- Die Reise führt je nach Route durch die Atolle Malé, Baa, Ari und Vaavu.
- Eine lokale Crew, englischsprachige Guides und Verpflegung mit lokalen und westlichen Gerichten prägen die Woche.
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Die Einladung
Die Sea Pleasure ist für Taucher gebaut, die viele Tauchgänge wollen, ohne auf ein ordentliches Zuhause zwischen den Sprüngen ins Wasser zu verzichten. Das Schiff bleibt mit seinen 20 Gästen überschaubar genug, dass man sich schnell kennt, und bietet trotzdem mehrere Plätze zum Ausweichen: Salon, Außenterrassen, Sonnendeck und Jacuzzi. Der eigentliche Grund für die Reise liegt jedoch neben dem Schiff. Die Routen verbinden Kanäle mit Strömung, Manta-Putzerstationen, Haie, Walhaie, Riffe und Nachttauchgänge. Dazu kommt eine Crew, die bei den Bewertungen besonders bei Tauchen, Verpflegung und Betreuung stark abschneidet. Wer ein schwimmendes Boutique-Hotel sucht, findet größere Schiffe. Wer morgens möglichst unkompliziert zum Tauchdhoni und weiter zum Riff will, findet hier den passenderen Charakter.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Sea Pleasure eher wie ein gepflegtes Arbeitsboot für eine Tauchwoche als wie ein schwimmender Palast. Der Holzrumpf gehört zum maledivischen Handwerk des Schiffs und passt zu einem Boot, auf dem der Tag vom Wasser bestimmt wird. Innen geht es ordentlich und komfortabel zu, draußen verteilt sich das Leben über mehrere Ebenen. Man gelangt vom Salon auf die Außenterrassen und weiter hinauf zum Sonnendeck, ohne dass jeder Weg an derselben Sitzgruppe endet. Die Bewertungen geben ein klares Bild: Das Schiff selbst wird solide beurteilt, während Crew, Essen und Tauchen deutlich stärker hervorstechen. Das ist keine Kritik an der Reise, sondern eine brauchbare Einordnung. Die Sea Pleasure gewinnt nicht durch Show, sondern durch die Verbindung aus überschaubarer Größe, funktionalen Bereichen und einem Programm, das die meiste Zeit dort stattfindet, wo Taucher sein wollen.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt von einer einfachen Nähe: dieselben Menschen sitzen beim Frühstück, steigen gemeinsam ins Tauchdhoni und erzählen beim Abendessen, was sie unter Wasser gesehen haben. Die Crew spricht Englisch und wird als erfahren und freundlich beschrieben. Ihre Rolle bleibt nicht auf Briefings beschränkt; sie hilft beim Ablauf, beim Umgang mit der Ausrüstung und am Ende auch beim Waschen und Packen. Die Bewertungen setzen hier einen deutlichen Schwerpunkt: Crew, Essen und Tauchen werden sehr hoch bewertet, das Schiff etwas zurückhaltender. Das passt zu einer Reise, bei der die Menschen an Bord vieles auffangen, was ein Boot nicht leisten kann. Nach einer Woche kennt man nicht nur die Namen der Tauchplätze, sondern auch die bevorzugte Sitzseite jedes Mitreisenden.
Die Tauchplätze
Die Sea Pleasure fährt je nach Abfahrt die 8-Tage-Routen mit 7 Nächten: Hanifaru + North Ari verbindet Malé, Baa und Ari, Best of Maldives führt durch Malé, Ari und Vaavu. Geplant sind 17 Tauchgänge einschließlich ein bis zwei Nachttauchgängen. Im Norden steht Hanifaru Bay für Mantas in großen Ansammlungen, allerdings nur beim Schnorcheln oder Freitauchen, weil dort kein Gerätetauchen erlaubt ist. Barracuda Giri trägt seinen Namen zu Recht: Strömung, Barrakudas und Rifffische, maximal -30 m. Banana Reef bringt Riffstruktur, Anemonen und Weißspitzen-Riffhaie zusammen. Im Mushimasmigili Marine Reserve führen Strömung und isoliertes Riff zu Grauen Riffhaien, maximal -30 m. Dhonkalo ist ein Manta-Platz in der Strömung, während Maamigili und Maamigili Beiyru auf Mantas und Walhaie zielen, jeweils maximal -30 m. Kudarah Thila Marine Reserve verbindet Wände, Überhänge und Höhlen, maximal -30 m. Guraidhoo Marine Reserve lebt von Kanälen, Haien und Strömung. Foththeyo Kandu ist der anspruchsvollere Kanal mit Höhlen, Weichkorallen und pelagischen Jägern, maximal -40 m. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila sind lebhafte Pinnacles und Bänke mit Korallen, Strömung und Großfisch, jeweils maximal -30 m. Fushifaru Thila Marine Reserve bietet Manta-Putzerstationen im Kanal, maximal -35 m.

Hanifaru Bay →

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Guraidhoo Marine Reserve →

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Fushifaru Thila Marine Reserve →
Max. Tiefe · 35 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man immer wieder Napoleon-Lippfischen, Grauen Riffhaien, Meeresschildkröten, Mantas, Barrakudas, Thunfischen und Füsilieren. Adlerrochen und Makrelenverwandte ziehen über die Kante, während Weißspitzen-Riffhaie unter Überhängen liegen können. Walhaie sind an vier Plätzen verzeichnet, darunter Maamigili und Maamigili Beiyru; Mantas werden an sieben Plätzen genannt. Die Strömung ist dabei nicht nur ein Hindernis, sondern der Motor des Schauspiels: Sie sammelt Fische an Kanälen und bringt Großtiere zu Riffen und Putzerstationen. Wer gezielt nach Besonderheiten sucht, fährt zu Barracuda Giri für Grouper und Anthias, zu Foththeyo Kandu für Hammerhaie, zu Banana Reef für Anemonen oder zu Dhigalhi Haa Marine Reserve für Weichkorallen und Gorgonien. Fushifaru Thila Marine Reserve ist der verzeichnete Platz für die Stechrochen-Begegnung, Dhigu Thila für die Karettschildkröte. Keine dieser Begegnungen ist bestellt. Gerade deshalb bleibt jeder Abstieg offen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von englischsprachigen, erfahrenen Guides begleitet. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing; die Einteilung in Gruppen richtet sich nach dem jeweiligen Tauchplatz und der Planung des Teams. Der Ablauf ist auf 17 Tauchgänge in acht Tagen ausgelegt, darunter ein bis zwei Nachttauchgänge. Die Routen enthalten Strömungstauchgänge und Plätze, an denen Erfahrung mit Abstieg, Position am Riff und Ausstieg aus dem Kanal wichtig ist. Eine einzelne Mindestzahl an Tauchgängen oder ein verbindliches Erfahrungsniveau ist nicht angegeben. PADI-Ausbildungen einschließlich Discover Scuba Diving, Open Water, Advanced Open Water und Nitrox-Kursen werden an Bord angeboten. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, GPS und weitere Notfallausrüstung bereit; ein Defibrillator oder ein Rückrufsystem wird nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdhoni übernimmt die kurzen Wege zwischen Sea Pleasure und Riff. Die Ausrüstung wird dort eingesetzt, wo der Einstieg sinnvoll ist, und die Taucher werden nach dem Auftauchen wieder aufgenommen, statt zum Mutterschiff zurückschwimmen zu müssen. An Bord gibt es Bacs de rinçage, separate Spülmöglichkeiten für Kameras, Ladestationen und einen Fotobereich. DIN-Adapter sind vorhanden; Nitrox wird angeboten. Sidemount-Tauchen ist möglich. Leihausrüstung kann an Bord gebucht werden, während die Angaben keine belastbare Aussage zu Flaschenvolumen, Material, Ventiltyp, Kompressor oder Mischverfahren machen. Genau diese Punkte sollte klären, wer mit 15-Liter-Flasche, eigenem DIN-System oder einer speziellen Kameraausrüstung reist. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Sets gehören zur Sicherheitsausstattung.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das Sonnendeck, die Außenterrassen und den klimatisierten Salon. Wer Sonne möchte, findet oben Liegen und den Jacuzzi; wer Schatten braucht, kann sich in die geschützten Außenbereiche oder nach drinnen zurückziehen. Die Fahrten zwischen den Atollen geben dem Tag längere Pausen, in denen nicht viel mehr nötig ist als ein Handtuch, ein Getränk und ein Blick über das Wasser. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich, für ruhigere Stunden eine Bibliothek und für die Zeit ohne Flasche Kayaks, Stand-up-Paddling und weitere Aktivitäten. Ein Nachmittag kann auch ohne Programm bleiben. Das ist auf einer Tauchsafari kein verlorener Tag, sondern die Gelegenheit, den Körper wieder auf den nächsten Sprung vorzubereiten.
Ein Tag an Bord
Ein Tauchtag beginnt mit dem ersten Briefing und dem frühen Sprung ins Wasser. Auf den beschriebenen Abläufen liegt der erste Tauchgang je nach Route um 06:30 oder 07:00 Uhr, danach folgt das Frühstück, während das Schiff zum nächsten Atoll oder Tauchplatz läuft. Ein weiterer Tauchgang am Vormittag, Mittagessen und ein dritter am Nachmittag teilen den Tag. Wenn die Bedingungen und die Route es erlauben, kommt am Abend ein Nachttauchgang dazu. Danach wird gegessen, erzählt und das Deck wird ruhiger. Auf manchen Tagen liegt zwischen dem letzten Tauchgang und dem Abendessen eine längere Überfahrt; auf anderen bleibt Zeit für Strand, Stadtbesuch oder Spa. Der letzte Tag endet mit Frühstück, Check-out und Transfer. So fühlt sich die Woche nicht wie ein Stundenplan an, sondern wie eine Folge von Briefing, Wasser, Essen, Fahrt und erneutem Wasser.
Was man an Bord isst
Die Küche arbeitet mit Buffet, westlichen Gerichten und lokalen maledivischen Speisen. Frühstück, Mittag- und Abendessen werden so in den Tauchtag geschoben, dass niemand lange auf eine Mahlzeit warten muss; Snacks stehen über den Tag bereit. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Abends gibt es je nach Reise mehr als den Tisch im Salon: Ein Barbecue am Strand gehört zu den festen Leistungen und macht aus dem Abend eine Landung für ein paar Stunden. Bier, Wein und Cocktails sind an Bord erhältlich. Für eine Woche mit bis zu vier Tauchgängen am Tag ist das Buffet die praktische Form. Man nimmt sich, was nach dem Tauchgang gerade passt, isst ohne Umstände und ist wieder draußen, bevor die nächste Ausfahrt beginnt.
Die Nächte auf See
Nach dem letzten Tauchgang zieht sich das Schiff zurück in die Nacht, während in den Kabinen die Klimaanlage läuft und warmes Wasser bereitsteht. Die sechs Kabinen auf dem Unterdeck liegen näher am Arbeitsleben des Schiffs; die vier Seaview-Kabinen auf dem Oberdeck bringen mehr Licht und einen zugänglichen privaten Balkon. Alle Kabinen haben ein eigenes Bad, die Kategorien reichen von Standard- und Doppelkabinen bis zu Familien- und Seaview-Kabinen. Der Balkon ist kein zweites Wohnzimmer, aber ein guter Ort für die ersten Minuten nach dem Aufstehen oder den Blick hinaus vor dem Schlafen. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären. Auf einer Safari bleibt ein Schiff ein Schiff: Motoren, Wasser und die Bewegungen des Rumpfs gehören zur Nacht dazu.
Doppelkabine, Unterdeck
Familienkabine, Unterdeck
Standard-Kabine, Unterdeck
Kabine Meerblick, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die regulären Routen starten und enden in Malé. Der Transfer vom Velana International Airport zum Schiff und zurück zum Flughafen ist eingeschlossen; Mitarbeitende empfangen Ankommende am Flughafen und begleiten sie zum Transferbereich. Auch Hoteltransfers sind vorgesehen. Wer nicht am selben Tag anreist, ist mit einer Übernachtung in Malé auf der sicheren Seite, weil der Check-in am Nachmittag erfolgt und Flugverspätungen nicht die erste Tauchwoche belasten sollten.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Die Sea Pleasure vermeidet Einweg-Plastikflaschen an Bord. Stattdessen stehen Wasserstationen bereit, an denen wiederverwendbare Flaschen aufgefüllt werden können.
- Baujahr
- 2021
- Länge
- 30 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 11
- Motoren
- Daewoo 640 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 8 Knoten
- Beiboote
- 4
- Webseite
- maldiveslegend.com ↗
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