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Tauchsafaris · Malediven

Seafari Explorer 2 – nah an den Strömungen der Malediven

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Seafari Explorer 2 wurde 2020 renoviert und verbindet ein geräumiges Schiff mit Routen durch die nördlichen, zentralen und südlichen Atolle.
  • An Bord gibt es klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad, einen klimatisierten Salon, eine Terrasse und eine zugängliche Balkonfläche.
  • Für zertifizierte Taucher ist Nitrox ohne Aufpreis verfügbar; 12-Liter-Flaschen, Gewichte und das Tauchpaket gehören zu den angebotenen Reisen.
  • Die Routen reichen von 8 Tagen und 7 Nächten durch die Central Atolls bis zu 15 Tagen und 14 Nächten auf der Great North Expedition.

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Die Einladung

Die Seafari Explorer 2 ist für Taucher gebaut, die nicht jeden Abend an denselben Platz zurückkehren wollen. Ihre Routen führen durch Kanäle, über Thilas und an Außenriffe, von den bekannten Plätzen rund um Malé bis in die nördlichen Atolle. Dort liegt der Reiz nicht in einem einzelnen Vorzeigeplatz, sondern im Wechsel: Strömung mit Haien, ruhigeres Riff mit Schildkröten, Putzerstationen für Mantas, dann wieder ein Abstieg an einer Steilwand. Das Schiff passt zu Reisenden, die ihre Woche unter Wasser verbringen und dazwischen ein funktionierendes, geräumiges Zuhause schätzen. Nitrox ist für zertifizierte Taucher kostenlos. Wer zum ersten Mal auf Safari geht, findet eine überschaubare Route durch die Central Atolls; wer länger bleiben und weiter nach Norden fahren möchte, kann eine 15-tägige Expedition wählen. Die Suche gilt hier klar dem Tauchen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Seafari Explorer 2 eher wie ein ordentlich geführtes Tauchschiff als wie ein schwimmendes Boutiquehotel. Die Renovierung im Jahr 2020 spricht für einen gepflegten, modernen Innenbereich, ohne den praktischen Charakter an Bord zu verwischen. Man bewegt sich zwischen klimatisiertem Salon, Innenbereich und Terrasse, statt sich durch viele getrennte Bereiche zu verlieren. Das ist angenehm, wenn nasse Ausrüstung, Handtücher und die nächste Ausfahrt den Tag bestimmen. Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck; manche Kategorien befinden sich auf dem Oberdeck. Es gibt Doppel- und Zweibettkabinen sowie Einzelkabinen. Der Zugang zu einer Balkonfläche und Kabinen mit Meerblick geben dem Schiff etwas mehr Raum, als man bei einer reinen Tauchplattform erwarten würde. Die technischen Daten bleiben dabei zweitrangig. Entscheidend ist, dass die Explorer 2 nach dem Tauchgang nicht im Weg steht.

Die Stimmung an Bord

Die Atmosphäre ist eher die einer kleinen Tauchgruppe als die eines anonymen Kreuzfahrtschiffs. Bei maximal 20 Gästen kennt man nach kurzer Zeit die Gesichter am Tauchdeck, die bevorzugte Flasche und die Geschichten hinter den Kameras. Die lokale Crew spricht Englisch und arbeitet eng mit dem Tagesablauf der Taucher. Die Bewertungen liegen bei 8,6 für Crew und Verpflegung, während das Tauchen mit 8,0 etwas darunter liegt. Das wirkt nicht wie ein Widerspruch: Die Reise lebt stark von der Betreuung und dem funktionierenden Alltag an Bord, während Strömung, Sicht und Tierbegegnungen nie vollständig planbar sind. Abends geht es an der Bar oder im Salon ruhig zu. Wer eine Woche sucht, in der jeder Abend bis spät in die Nacht läuft, ist hier falsch. Wer nach dem Tauchen erzählen, essen und schlafen möchte, passt besser dazu.

Die Tauchplätze

Die Central-Atolls-Route dauert 8 Tage und 7 Nächte und verbindet Plätze rund um Malé mit den Riffen des Ari-Atolls. Barracuda Giri führt durch Strömung an Barrakuda-, Thunfisch- und Makrelenschwärmen vorbei und reicht bis -30 m. Banana Reef lebt von Riffrelief, Schwarmfisch und gelegentlichen Riffhaien. Im Mushimasmigili Marine Reserve liegen graue Riffhaie an einem isolierten Riff bis -30 m im Strömungsbereich. Dhonkalo ist ein Platz für Mantas in der Strömung; Maamigili und Maamigili Beiyru stehen für Mantas und Walhaie bis -30 m. Kudarah Thila zeigt Wände, Überhänge und Höhlen bis -30 m. Guraidhoo, Dhonfanu, Dhigu Thila und Shipyard ergänzen die Route mit Haien, Mantas, pelagischen Begegnungen und Wrackstruktur. Foththeyo Kandu fällt mit -40 m und Hammerhaien aus dem Rahmen. Die längeren Fahrten reichen über Best of Mantas mit 11 Tagen und 10 Nächten bis zur Great North Expedition mit 15 Tagen und 14 Nächten.

Was man unter Wasser trifft

Auf vielen Plätzen dieser Route begegnen Taucher Napoleon-Lippfischen, grauen Riffhaien, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantas, Thunfischen, Adlerrochen und Schwärmen von Füsilieren. Diese Tiere verteilen sich nicht zufällig: Kanäle und Außenriffe bündeln Strömung, Nahrung und Putzerstationen. Fushifaru Thila Marine Reserve ist für Mantas an Putzerstationen bekannt und reicht bis -35 m. Wer gezielt nach Hammerhaien sucht, nimmt Foththeyo Kandu; dort patrouillieren pelagische Jäger im Kanal bis -40 m. In Barracuda Giri sind Grouper und Anthias als Besonderheiten dieser Route verzeichnet. Banana Reef bringt Anemonen, während Dhigalhi Haa Marine Reserve mit Weichkorallen und Gorgonien auffällt. Shipyard ist der Platz für Glasfische, Lippfische, Riffbarsche und Kofferfische zwischen den Wracks. In Maamigili kann ein Igelfisch dazukommen. Die großen Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Zusage. Für Mantas in den nördlichen Atollen ist die späte Sommersaison besonders wichtig, wenn Hanifaru Bay ihre planktonreichen Ansammlungen erlebt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von einem erfahrenen Team begleitet; die Bordsprache ist Englisch. Für die üblichen Malediven-Routen wird mindestens Level 2, Advanced oder eine gleichwertige Qualifikation mit 50 geloggten Tauchgängen verlangt. Die Great North Expedition richtet sich ebenfalls an Advanced-Taucher mit mindestens 50 Tauchgängen. Das ist nachvollziehbar, weil viele Plätze in Kanälen und Strömungen liegen und nicht jeder Einstieg ein ruhiger Riffhang ist. Vor dem Abtauchen stehen Briefings zu Platz, Strömung und Ablauf. Die Gruppenorganisation hängt vom jeweiligen Tauchgang ab; ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern ist nicht angegeben. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, GPS, Satellitentelefone, Feueralarm und Rettungsmittel gehören zur Sicherheitsausstattung. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der praktische Mittelpunkt des Schiffs. Eine Tauchplattform bringt die Taucher an die Einstiegsstelle, während Beiboote die Gruppen zu den Plätzen fahren und nach dem Auftauchen wieder aufnehmen. Im Tauchpaket sind 12-Liter-Flaschen und Gewichte enthalten; 15-Liter-Flaschen sowie weiteres Leihequipment können zusätzlich gebucht werden. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox steht zertifizierten Tauchern kostenlos zur Verfügung. Eine Ausrüstungsmiete ist möglich, konkrete Marken werden nicht genannt. Auch Angaben zu Kompressortyp, Fototisch, Spülbecken oder einer warmen Dusche direkt am Tauchdeck fehlen. Für die Planung zählt deshalb vor allem: Die Ausrüstung bleibt auf dem Schiff, der Einstieg erfolgt über die Plattform oder das Beiboot, und Nitrox ist bereits Teil des Tauchbetriebs. Zusatzflaschen und Leihausrüstung sollten vor der Abfahrt organisiert werden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf den klimatisierten Salon, den Innenbereich oder die Terrasse. Wer Schatten braucht, bleibt drinnen; wer Oberflächenpause und Sonne verbinden möchte, sucht sich draußen einen Platz mit Blick auf das nächste Riff. Die Fahrten zwischen den Atollen geben dem Körper Zeit, wieder ruhig zu werden. Dann wird nicht viel gebraucht: ein Kaffee, ein Handtuch, ein paar Seiten im Buch oder ein Gespräch über den letzten Hai. Auf längeren Routen entsteht zusätzlich Raum für einen Inselbesuch oder ein Strand-Barbecue, sofern es die Route erlaubt. Das Schiff bietet Internet über WLAN, aber die eigentliche Pause liegt oft darin, das Telefon wegzulegen und die nächste Insel nur als flache Linie am Horizont zu sehen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, nicht mit einem festen Hotel-Frühstück. Danach folgen Oberflächenpause, Essen, Ausrüstungspflege und der nächste Sprung ins Wasser. Auf den Central-Atolls-Routen sind 16 Tauchgänge über sechs Tauchtage vorgesehen; längere Expeditionen kommen auf 34 Tauchgänge über 13 Tauchtage. Die Zeit dazwischen gehört der Terrasse, dem Salon oder der Fahrt zum nächsten Atoll. Je nach Reise gibt es mindestens einen bis zwei Nachttauchgänge. Dann wird das Tauchdeck bei Dunkelheit vorbereitet, die Gruppe steigt vom Beiboot oder der Plattform ins Wasser und kehrt mit einer anderen Stimmung zurück: weniger Schwarm, mehr einzelne Augen, Krebse und nachtaktive Rifffische. Nach dem Abendessen bleibt Platz für ein Getränk an der Bar. Danach wird geschlafen, während das Schiff zum nächsten Kanal weiterzieht. Die Uhrzeit richtet sich nach Route, Wetter und Tauchplatz.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Vollpension, mit Buffet, Snacks sowie Tee, Kaffee und Trinkwasser zwischen den Mahlzeiten. Die Küche verbindet westliche Gerichte mit lokalen Speisen, sodass nicht jeder Teller gleich schmeckt. Bier und Wein sind an Bord erhältlich; die Bar ist der Platz für das Getränk nach dem letzten Tauchgang, nicht der Mittelpunkt der Reise. Wenn die Route und das Wetter es zulassen, kommt ein Barbecue am Strand dazu. Bei einer Tauchsafari muss die Küche vor allem verlässlich sein: etwas Warmes nach dem Wasser, genug Zeit zum Essen, dann wieder Platz für Briefing und Ausrüstung. Das Essen wird zum festen Treffpunkt der Tauchgruppe. Man tauscht dort nicht nur aus, was unter dem Boot lag, sondern auch, wer beim nächsten Sprung mit wem ins Wasser geht.

Die Nächte auf See

Die Nächte spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Zur Wahl stehen Doppel- und Zweibettkabinen auf dem Unter- oder Oberdeck sowie Einzelkabinen. Standardfenster bringen Tageslicht in den Raum; in ausgewählten Kabinen gehört der Blick aufs Meer zum Eindruck. Viel wichtiger als eine lange Ausstattungsliste ist nach mehreren Tauchgängen, dass Dusche, Klimaanlage und Salon nicht geteilt werden müssen. Wer eine Kabine auf dem Unterdeck nimmt, schläft näher am Maschinen- und Schiffsbereich als auf dem Oberdeck und sollte ein gewisses Grundgeräusch auf See nicht als Störung empfinden. Dafür bleibt der Weg vom Bett zur Dusche kurz. Nachts ist der Salon klimatisiert, die Terrasse bleibt der Ort für einen letzten Blick aufs Wasser. Die Kabinen sind Rückzugsorte, keine großen Hotelzimmer.

Kabinen, Oberdeck

Doppelkabinen Zweibett, Unterdeck

Einzelkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichneten Malediven-Routen starten und enden in Malé; einzelne längere oder südliche Fahrten können je nach Reise Kooddoo oder Gan einbeziehen. Der Transfer zwischen Flughafen und Schiff ist eingeschlossen. Die passenden Flugverbindungen richten sich nach den Transferfenstern der jeweiligen Route und werden vor der Reise mitgeteilt. Wer ohne Zeitdruck ankommen möchte, reist am besten einen Tag früher an.

Jahr der Renovierung
2020
Länge
43 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
14
Anzahl Badezimmer
12
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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