Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Malediven

Fascination – eine private Yacht für Ari und Vaavu

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Fascination ist eine 20 Meter lange Motoryacht mit drei Kabinen und Platz für bis zu sechs Gäste.
  • Sie fährt im Tauch- und Charterbetrieb durch die Atolle Ari und Vaavu.
  • An Bord gibt es ein Tauchdeck, Kompressoren und ein 16-Fuß-Beiboot für die Tauchgänge.
  • Nitrox und technisches Tauchen werden nicht angeboten.
  • Die Yacht eignet sich auch für private Gruppen und Charter.

Die Einladung

Die Fascination ist kein großes Tauchsafarischiff, sondern eine private Motoryacht für eine kleine Gruppe. Wer an Bord geht, sucht kurze Wege, eine überschaubare Runde und den Wechsel zwischen Ari- und Vaavu-Atoll, nicht das Gefühl eines schwimmenden Hotels mit vielen fremden Gästen. Drei Kabinen teilen sich das Schiff; bei voller Belegung kennt man nach kurzer Zeit jeden Namen und jede Flasche. Unter Wasser stehen unter anderem Miyaru Kandu und Maaya Thila auf dem Programm, mit Riffhaien, Ammenhaien und Begegnungen im Makrobereich. An der Oberfläche bleibt Platz für Inselbesuche, Sandbänke und Schnorchelausflüge. Das passt zu Tauchern, die ihre Reise nicht auf das nächste Briefing reduzieren wollen, aber trotzdem ein richtiges Tauchschiff suchen.

An Bord gehen

Beim Einsteigen wirkt die Fascination eher wie eine kompakte Privatyacht als wie ein klassisches Liveaboard. Der Salon, der Außen-Essplatz und die große Badeplattform liegen eng genug beieinander, dass der Weg vom Frühstück zum Tauchdeck kurz bleibt. Teak, Leder und die korallenfarbenen Kissen geben dem Innenraum eine gepflegte, wohnliche Note; draußen übernimmt das Meer den Rest. Zwei Treppen führen vom Essplatz zur Badeplattform, wo eine Leiter und Süßwasserduschen den Sprung ins Wasser oder die Rückkehr vom Schnorcheln einfach machen. Der obere Bereich ist als Sonnendeck eingerichtet. Wer viel Raum und getrennte Bereiche für große Gruppen braucht, findet auf einem größeren Schiff mehr Abstand. Wer dagegen eine kleine Yacht mit eigener Atmosphäre sucht, kommt hier schneller an.

Die Stimmung an Bord

Mit maximal sechs Gästen bleibt die Gruppe klein genug, dass das Schiff nicht anonym wird. Man sitzt beim Essen zusammen, begegnet sich auf dem Sonnendeck und merkt schnell, wer lieber früh im Salon wartet und wer nach dem Tauchgang direkt ins Wasser zurück möchte. Die Crew spricht Englisch. Ihre Arbeit zeigt sich weniger in großen Inszenierungen als in den Übergängen: Essen steht bereit, das Beiboot bringt die Gäste zum Tauchplatz, und nach dem Ausstieg geht es zurück auf die Plattform. Abends verlagert sich das Leben nach draußen, mit einem Getränk auf dem oberen Deck oder einem Essen unter freiem Himmel. Bei einer privaten Charter kann die Reise stärker auf die eigene Gruppe zugeschnitten werden. Wer eine laute, große Safari mit ständig wechselnden Tauchpartnern sucht, ist hier eher falsch.

Die Tauchplätze

Die Fascination verbindet Ari und Vaavu. Genannt werden Miyaru Kandu und Maaya Thila; die Route zielt dort auf Riffhaie, Ammenhaie und Begegnungen mit kleineren, im Riff versteckten Arten. Mehr lässt sich zu einzelnen Tauchplatzformen, Tiefen und Strömungen nicht zuverlässig sagen. Das ist wichtig, denn bei einer Malediven-Safari entscheidet nicht nur der Name eines Atolls, sondern die genaue Tagesroute über das Erlebnis unter Wasser. Angeboten werden unterschiedliche Reise­längen von fünf bis vierzehn Nächten; für die genannten Kombinationen werden unter anderem sieben oder zehn Nächte ab Malé und zurück beschrieben. Die längere Route kann Ari und Vaavu verbinden. Wer gezielt auf Walhaie, Mantas oder ein bestimmtes Wrack aus ist, sollte vor dem Einsteigen klären, welche Route tatsächlich gefahren wird und welche Plätze für die jeweilige Abfahrt vorgesehen sind.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route geht es um das Leben am Riff: Schwärme bunter Fische, Schildkröten, Adlerrochen und kleinere Arten, die zwischen Korallen und Spalten auftauchen. An geeigneten Stellen können Riffhaie und Ammenhaie vorbeiziehen; sie sind der Grund, warum die großen Kanäle und Riffbereiche von Ari und Vaavu für viele Taucher interessant sind. Miyaru Kandu wird im Zusammenhang mit Riffhaien und Ammenhaien genannt, Maaya Thila mit Haien und Makrobeobachtungen. Ein solcher Tauchgang lebt vom langsamen Suchen: Der Blick geht vom freien Wasser zurück an die Riffkante, dann in die kleinen Überhänge und Putzerbereiche. Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Zusage. Für Mantas und Walhaie nennt das Programm Such- und Schnorchel-Ausflüge auf bestimmten Routen, aber keine Garantie und keine feste Jahreszeit.

Die, die euch ins Wasser bringen

Das Verhältnis von Tauchguides zu Gästen ist mit 6:1 angegeben. Bei voller Belegung bedeutet das eine Tauchgruppe in überschaubarer Größe, nicht mehrere getrennte Gruppen mit eigenen Guides. Die Crew spricht Englisch. Zu Qualifikationen der Guides, Ausbildungsangeboten an Bord, Mindestanzahl der Tauchgänge und einem festen Anforderungsprofil gibt es keine Angaben. Auch Einzelheiten zu Briefingablauf, Sauerstoff, Defibrillator oder einem Rückrufsystem sind nicht beschrieben. Sicher ist: Die Tauchgänge werden vom Schiff aus mit dem Beiboot organisiert, und das Programm richtet sich an Sporttaucher, nicht an technische Taucher. Wer lange nicht im Wasser war oder besondere Unterstützung braucht, sollte das vor der Buchung mit dem Veranstalter besprechen. Das gilt ebenso für Taucher, die eine deutschsprachige Betreuung erwarten.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist für organisierte Tauchgänge mit Kompressoren, Tendern und einem eigenen Bereich zum Anrödeln ausgelegt. Ein 16-Fuß-Sicherheitsbeiboot bringt die Taucher zu den Plätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf; das ist angenehmer, als nach jedem Tauchgang an eine große Plattform zurückschwimmen zu müssen. Leihausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich. Nitrox gibt es nicht, und technisches Tauchen wird nicht angeboten. Angaben zu Flaschengröße, Material, Ventiltyp, Fototisch, Spülbecken und einer warmen Dusche direkt am Tauchdeck sind nicht ausgewiesen. Für die Reiseplanung sollte deshalb geklärt werden, welche eigene Ausrüstung mitgebracht werden muss. Die große Badeplattform mit Süßwasserduschen dient vor allem dem Ein- und Ausstieg nach dem Tauchgang.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf drei einfache Orte: den klimatisierten Salon, den Außen-Essplatz und die Sonnendecks. Wer Schatten braucht, zieht sich nach drinnen zurück; wer Wärme und Wind sucht, legt sich auf das obere Sonnendeck oder nach vorn. Die Badeplattform ist der praktische Mittelpunkt für eine Dusche, einen Sprung ins Wasser oder eine kurze Pause mit nassen Haaren. Während der Fahrt sieht man keine Kabinenwand, sondern Atolle, Sandbänke und flache Inseln vorbeiziehen. An tauchfreien Nachmittagen können lokale Inseln besucht oder Schnorchelausflüge gemacht werden. Die Fascination ist damit auch für Schnorchler und Gäste geeignet, die nicht jeden Programmpunkt unter Wasser verbringen möchten. Viel Ausrüstung braucht diese Pause nicht.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Weg zum Tauchplatz, bevor die Sonne das Deck vollständig aufheizt. Nach dem Tauchgang geht es mit dem Beiboot zurück zur Yacht, zur Dusche auf der Badeplattform und zum Frühstück oder nächsten Essen. Danach bleibt Zeit für eine weitere Ausfahrt, eine Fahrt zwischen den Atollen oder eine Pause im Salon und auf dem Sonnendeck. Je nach Route wechseln sich Tauchen, Schnorcheln und Inselbesuche ab; bei den längeren Programmen kommen Mantas, Walhaie, Sandbänke und lokale Inseln hinzu. Am Abend kann das Schiff vor einer Insel liegen, während draußen gegessen wird. Eine Grillnacht bildet einen eigenen Höhepunkt. Feste Uhrzeiten für Wecken, Briefings, einzelne Tauchgänge oder Nachttauchgänge sind nicht angegeben. Der Ablauf richtet sich daher nach Tauchplatz, Wetter und Tagesprogramm.

Was man an Bord isst

Gegessen wird drinnen im klimatisierten Salon oder draußen am Teaktisch. Die Küche verbindet internationale und maledivische Gerichte und wird als Buffet serviert; auch Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Zum Frühstück gehören frisches Brot und hausgemachte Backwaren, dazu kommen über den Tag Snacks. Auf dem Teller können Fisch, Calamari, Curry, Reis, Salate und frisches Obst landen. Eine Grillnacht auf einer Sandbank oder einer unbewohnten Insel gehört je nach Reiseprogramm dazu. Das ist auf einer Tauchsafari mehr als Dekoration: Nach dem Tauchgang muss Essen ohne lange Wartezeit bereitstehen, und zwischen zwei Sprüngen ins Wasser bleibt wenig Geduld für komplizierte Abläufe. Wasser, Kaffee und Tee sind an Bord vorgesehen; alkoholfreie und alkoholische Getränke gibt es ebenfalls.

Die Nächte auf See

Die drei Kabinen liegen auf dem Unterdeck und sind klimatisiert. Die Master Cabin hat ein Kingsize-Bett, zwei Bäder, zwei Bullaugen und mehr Stauraum; die beiden anderen Kabinen lassen sich mit zwei Einzelbetten oder einem Doppelbett nutzen. Dort gibt es jeweils ein Bad und ein Bullauge. Das bedeutet: Die Nacht spielt sich eher ruhig und abgeschirmt unter Deck ab, während Salon und Außendecks die gemeinsamen Räume bleiben. Bettwäsche, Handtücher, Pflegeartikel und ein Haartrockner gehören zur Ausstattung. Musiksysteme und Gegensprechanlagen sind in den Kabinen vorhanden, aber der eigentliche Sound einer Tauchsafari kommt von draußen: Wasser an der Bordwand, Schritte auf dem Deck und das frühe Leben rund um den nächsten Tauchgang. Wer absolute Stille sucht, sollte die Lage der Kabine vor der Buchung klären.

Zweibettkabine Doppel

Master-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die beschriebenen Routen starten in Malé und kehren dorthin zurück, etwa über Vaavu oder über Ari und Vaavu. Der Flughafentransfer zur Yacht und zurück ist im beschriebenen Paket enthalten. Da Transfers und Einschiffung vom Flugplan abhängen, sollten die genauen Treffpunkte und Zeiten vor der Reise bestätigt werden. Eine Anreise am Vortag gibt mehr Spielraum, falls der Flug verspätet ist.

Baujahr
2008
Länge
20 m
Breite
4,7 m
Maximale Passagierzahl
6
Anzahl Kabinen
3
Motoren
2 MAN-Motoren mit 820 PS
Beiboote
4,9 m security dingy
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort