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Tauchsafaris · Malediven

Maldives Aggressor II – komfortabel tauchen, wo die Strömung Großes bringt

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Maldives Aggressor II verbindet einen geräumigen Salon und ein Sonnendeck mit einem großen Dhoni für alle Tauchgänge.
  • Drei Routen führen ab Malé zu den Atollen der Malediven, darunter die Best of Maldives und die Best of Northern Maldives – Lhaviyani.
  • Je nach Route stehen bei sieben Nächten durchschnittlich bis zu 18 Tauchgänge und zwei Nachttauchgänge auf dem Programm.
  • Mantas, Walhaie, Graue Riffhaie und Napoleons zählen zu den Begegnungen, die diese Reise prägen können.

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Die Einladung

Die Maldives Aggressor II ist für Taucher gebaut, die nicht zwischen Komfort und anspruchsvollen Plätzen wählen wollen. Der große Dhoni bringt die Gruppen an Kanäle, Thilas und Reservate, während das Mutterschiff als ruhiger Rückzugsort vor Anker liegt. Drei Routen decken die bekannten Atolle rund um Malé und Lhaviyani ab. Unter Wasser geht es um Strömung, Haie, Mantas, Walhaie und dicht stehende Rifffische – nicht um lange Anfahrten zu einem einzigen Höhepunkt. Wer eine Woche mit vielen Tauchgängen, warmem Wasser und einem verlässlichen Tagesablauf sucht, findet hier ein Schiff, das diesen Zweck ernst nimmt. Der Jacuzzi ist dabei kein Ersatz für das Tauchen, sondern der Platz, an dem man danach noch über den letzten Hai diskutiert.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Maldives Aggressor II eher wie eine große, gepflegte Yacht als wie ein zweckmäßiges Tauchboot. Der geräumige Salon, das Sonnendeck mit Liegen und Stühlen sowie Bar und Grill geben dem Schiff Luft, auch wenn alle 22 Plätze belegt sind. Die Renovierung 2017 passt zu diesem Eindruck: Hier geht es nicht um Patina, sondern um einen ordentlichen Rahmen für viele Tage auf See. Das Schiff fährt mit Dieselantrieb und liegt stabil im Wasser. Der entscheidende Eindruck entsteht aber am Tauchdeck. Dort wird nicht lange herumprobiert: Ausrüstung vorbereiten, Briefing hören, ins Dhoni steigen. Danach verschwindet das Mutterschiff aus dem Kopf.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht schnell eine kleine, internationale Tauchgemeinschaft, weil alle denselben Ablauf teilen: Briefing, Dhoni, Wasser, Essen, wieder Wasser. Die Crew hält diesen Ablauf zusammen, ohne jeden Tauchgang an die Hand zu nehmen. Bei Tauchgängen direkt vom Schiff unterstützt mindestens ein Mitarbeiter im Wasser, hilft beim Fotografieren oder sucht nach kleinen Tieren; auf ausgewählten Plätzen zeigt er einer Gruppe bestimmte Punkte. Abends wechseln sich Fischbestimmungs-Präsentationen, Filme und Spiele ab. Wer lieber früh schläft, kann das tun. Die Rückmeldungen fallen besonders bei Verpflegung und Crew stark aus. Das passt zu einem Schiff, auf dem der Service nicht im Vordergrund stehen muss, damit er auffällt.

Die Tauchplätze

Die Best of Maldives-Reisen ab Malé dauern acht Tage und sieben Nächte; die Best of Northern Maldives – Lhaviyani-Reisen dauern elf Tage und zehn Nächte. Welche Plätze tatsächlich angefahren werden, hängt von Route, Strömung und Wetter ab. Barracuda Giri führt bis -30 m durch Schwärme von Barrakudas, Thunfischen und Jacks. Banana Reef ist ein bekanntes, lebhaftes Riff mit Riffhaien, Adlerrochen und Skorpionfischen. Im Mushimasmigili Marine Reserve geht es am isolierten Riff bis -30 m zu Grauen Riffhaien. Dhonkalo reicht bis -25 m und ist ein Strömungsplatz für Mantas. Maamigili liegt bis -30 m im Bereich von Mantas und Walhaien. Kudarah Thila Marine Reserve fällt bis -30 m mit Wänden, Überhängen und Höhlen ab. Maamigili Beiyru ist ein geschütztes Gebiet mit Walhaien und Mantas. Im Guraidhoo Marine Reserve prägen Guraidhoo Kandu und Kandhooma Thila die Tauchgänge. Foththeyo Kandu geht bis -40 m in einen Kanal mit Thunfischen, Haien und möglichen Hammerhaien; Höhlen tragen dort kräftige Weichkorallen. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila liegen jeweils bis -30 m und verbinden Pinnacles, Korallen, Wände und pelagische Begegnungen. Fushifaru Thila reicht bis -35 m und ist für Manta-Putzerstationen bekannt. Shipyard führt bis -30 m an zwei Wracks vorbei, von denen eines aus dem Wasser ragt.

Was man unter Wasser trifft

Über viele Plätze hinweg begegnet man Napoleons, Grauen Riffhaien, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantas, Thunfischen, Fusilieren und Adlerrochen. Riffhaie mit weißen Spitzen, grüne Schildkröten, Jacks und Fledermausfische ergänzen das Bild. Die Strömung ist dabei nicht bloß ein Hindernis: Sie bringt Schwärme und pelagische Jäger an die Kanäle. Mantas können ganzjährig vorkommen, mit den besten Begegnungen von Mai bis November; Walhaie werden besonders im April, Mai, Oktober und November genannt. Für bestimmte Tiere lohnt der passende Platz: Hammerhaie sucht man in Foththeyo Kandu, Grouper und Anthias in Barracuda Giri, Anemonen am Banana Reef. Dhigalhi Haa Marine Reserve ist der Platz für Weichkorallen und Gorgonien. Shipyard bietet Demoisellen, Lippfische, Glasfische und Kofferfische an den Wracks. In Maamigili können Gaterine und Igelfische den Tauchgang um eine unerwartete Begegnung bereichern.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Bordsprache ist Englisch. Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing mit den Informationen, die für den jeweiligen Platz nötig sind; auf strömungsreichen Stellen begleitet ein Mitarbeiter die Dhoni-Gruppe und unterstützt im Wasser. Die Tauchgänge werden als Buddy-Tauchgänge organisiert, üblicherweise mit zwei oder drei Personen pro Team. Die Guides überwachen den Tauchgang nicht im Sinn einer geführten Leine: Wer seine Ausbildung und das Briefing erfüllt, taucht innerhalb der vereinbarten Grenzen eigenständig. An Bord können je nach Bedarf Kurse wie Advanced Open Water, Nitrox, Navigation, Tarierung, Fischbestimmung, Unterwasserfotografie oder Wracktauchen stattfinden. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitentelefone, GPS, Radar und Rettungsmittel gehören zur Sicherheitsausstattung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit 80-Kubikfuß-Flaschen, die mit Luft gefüllt werden; die Flaschen nehmen sowohl K-Ventile als auch DIN-Anschlüsse auf. Größere 100-Kubikfuß- oder 15-Liter-Flaschen können angefragt werden, sind aber nicht garantiert. Nitrox ist verfügbar, üblicherweise mit 32 Prozent, und bleibt zertifizierten Nitrox-Tauchern sowie Kursteilnehmern vorbehalten. Verleihmaterial ist möglich; eigene Maske, Flossen, Schnorchel, Jacket, Atemregler, Finimeter und Tauchcomputer gehören trotzdem zur Pflichtausrüstung. Sidemount wird nur mit einer Flasche akzeptiert, Doppelgeräte und Rebreather werden nicht unterstützt. Das Tauchdeck ist beschattet und hat Plattform, Spülbecken sowie getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. Alle Tauchgänge finden vom großen, vollständig ausgerüsteten Dhoni statt, das bis zu 28 Taucher aufnehmen kann.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt man sich auf den schattigen Bereich des Tauchdecks, das Sonnendeck oder die Liegen. Die Terrasse und der Jacuzzi sind die naheliegenden Plätze, wenn der Körper nach dem Wasser Wärme und Ruhe verlangt; an anderen Tagen bleibt man mit einem Getränk im Salon und schaut hinaus. Während das Schiff den nächsten Platz anfährt, ist Zeit für ein Buch, die Pflege der Kamera oder ein Gespräch über den gerade gesehenen Schwarm. Der Grill und die Bar gehören ebenfalls zum Außenbereich. Vieles spielt sich dabei nicht in einem großen Programm ab, sondern in kleinen Pausen: Ausrüstung trocknet, Handtücher liegen bereit, und jemand zeigt auf den nächsten Tauchplatz am Horizont.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, danach folgen Frühstück und die nächste Ausfahrt mit dem Dhoni. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit zum Essen, Trocknen, Fotografieren oder für einen Platz im Schatten, während das Schiff zum nächsten Riff fährt. Auf sieben Nächten werden durchschnittlich bis zu 18 Tauchgänge und zwei Nachttauchgänge angeboten; auf zehn Nächten sind es durchschnittlich 27 Tauchgänge und drei Nachttauchgänge. Die Mahlzeiten schieben sich nicht als lange Unterbrechung dazwischen, sondern geben dem Tag seine Pausen: Frühstück nach dem ersten Wasser, Mittagessen zwischen den Ausfahrten, Abendessen nach dem letzten Tauchgang. Wenn ein Nachttauchgang ansteht, wird es an Deck ruhiger. Danach bleibt meist nur noch die Frage, welcher Fisch morgen wieder auftauchen könnte.

Was man an Bord isst

Die Küche liefert über den Tag hinweg reichlich: morgens frisches Obst, warme Speisen, Müsli und Säfte; mittags Suppe, selbst gebackenes Brot, Salat, Sandwiches oder ein warmes Gericht; abends ein vom Koch zubereitetes Essen mit Salat, Gemüse, Fisch, Rind oder Huhn und Dessert. Neben westlichen Gerichten kommt auch lokale Küche auf den Tisch. Dazu gibt es Snacks zwischen den Tauchgängen, alkoholfreie Getränke und Wein zum Abendessen. Ein Grillabend auf einer einsamen Insel gehört je nach Wetter zur Reise. Bei vier Tauchgängen am Tag ist das Essen keine Nebensache: Es muss schnell erreichbar sein, satt machen und trotzdem leicht genug bleiben, damit die nächste Flasche nicht schwerer wirkt als nötig.

Die Nächte auf See

Die Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad mit Dusche, Schrank, Föhn und Monitor mit Medienplayer. In den Twin-Kabinen sorgen Bullaugen für Tageslicht, die Deluxe-Kabinen haben ein größeres Fenster; die Suite liegt auf dem Hauptdeck und öffnet sich mit einem Panoramafenster zum Meer. Das ist angenehm, wenn zwischen zwei Tauchgängen die Tür geschlossen bleiben soll und trotzdem Licht hereinkommt. Nachts hört man weniger vom Wasser als vom Schiffsbetrieb und von den Bewegungen an Bord. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte die Kabinenlage bei der Buchung genau prüfen. Für Kameras und Computer gibt es eigene Ladeplätze.

Zweibettkabine

Deluxe-Kabine

Suite

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Maldives Aggressor II startet und endet in Malé. Der Flughafentransfer ist eingeschlossen; ein Transfer vom Hotel kann zusätzlich organisiert werden. Die genauen Informationen zum Treffpunkt und Ablauf werden den Reisenden vor der Einschiffung mitgeteilt. Für die Anreise empfiehlt sich ein Tag Reserve vor dem Charterbeginn, damit ein verspäteter Flug nicht direkt die Tauchwoche gefährdet.

Decksplan

Baujahr
2006
Jahr der Renovierung
2017
Länge
41 m/41,1 m
Breite
8,5 m/8,5 m
Maximale Passagierzahl
22
Anzahl Kabinen
11
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
Zwei Dieselmotoren
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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