Tauchsafaris · Seychellen
Sea Pearl – eine alte Schoonerin für echte Insel- und Tauchwochen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sea Pearl wurde 1915 als niederländisches Segel- und Fischereifahrzeug gebaut und 1999 für ihr neues Leben auf den Seychellen renoviert.
- Die siebentägige Summer-Dive-Reise startet und endet in Praslin.
- Ein PADI-Tauchlehrer ist an Bord; auch Einführungstauchgänge und vorab gebuchte PADI-Kurse sind möglich.
- Die Reise verbindet Tauchen mit Schnorcheln, Kajak, Stand-up-Paddling, Angeln und Landausflügen.
- Passagiere bewerten Verpflegung und Crew deutlich besser als das Schiff selbst.
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Die Einladung
Die Sea Pearl ist keine Yacht, die ihre Geschichte hinter glatten Oberflächen versteckt. Sie wurde 1915 als niederländisches Segel- und Fischereifahrzeug gebaut und kam erst 1999 als Schoonerin für Silhouette Cruises zu einem zweiten Leben. Wer an Bord geht, sucht deshalb nicht die makellose Hotelanlage, sondern eine Reise, bei der das Schiff selbst Teil der Seychellen wird. Die Route führt eine Woche lang ab und bis Praslin durch die inneren Inseln, mit Tauchgängen, Inselbesuchen und Zeit auf dem Wasser. Das passt zu Tauchern, die nach dem Abtauchen nicht sofort in einen Hafen zurückkehren wollen, sondern den nächsten Spot vom eigenen Schiff aus erreichen möchten. Die Sea Pearl ist kleiner, älter und einfacher als ihre modernen Schwesterschiffe. Dafür trägt sie ihren Charakter offen vor sich her.
An Bord gehen
Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass hier kein anonymes Kreuzfahrtschiff am Kai liegt. Die Sea Pearl wirkt wie ein Arbeitsboot, das seinen früheren Zweck nicht ganz abgelegt hat: ein traditioneller Rumpf, offene Decks und ein überdachter Bereich am Heck, unter dem man nach dem Aussteigen aus dem Beiboot wieder zusammenkommt. Innen ist der Salon klimatisiert und zweckmäßig eingerichtet. Die Renovierung hat das Schiff bewohnbar gemacht, aber nicht in eine glatte Design-Yacht verwandelt. Das ist der entscheidende Punkt. Die Sea Pearl bietet eine authentische Plattform für eine Insel- und Tauchwoche, keine große räumliche Trennung zwischen Schiff, Crew und Reisegruppe. Nach kurzer Zeit weiß man, wer gerade Kaffee macht, wer seine Maske sucht und wer beim nächsten Landgang mitkommt. Genau daraus entsteht ihr Reiz.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt weniger von Luxus als vom Zusammensein auf engem Raum. Nach wenigen Tagen kennt man die anderen Gäste, ihre Tauchpartner und die kleinen Eigenheiten beim Packen des Gerödels. Die Crew wird dabei nicht nur zum Servicepersonal. Sie fährt das Schiff, hilft bei den Beibooten, hält den Salon in Ordnung und sorgt dafür, dass aus den vielen einzelnen Abläufen eine gemeinsame Woche wird. An Bord arbeiten lokale und internationale Crewmitglieder; gesprochen werden Englisch und Französisch. Die Passagierberichte zeichnen ein klares Bild: Die Crew wird besser bewertet als das Schiff, die Verpflegung sogar deutlich besser. Das ist keine Nebensache. Wer sich für die Sea Pearl entscheidet, akzeptiert, dass der Rumpf in die Jahre gekommen ist, und bekommt dafür Menschen, die den Aufenthalt tragen.
Was man unter Wasser trifft
Unter Wasser prägen große Granitblöcke, Durchgänge und Höhlen viele Tauchgänge der Seychellen. Zwischen den Felsen ziehen tropische Fische durch das Bild; dazu können sich Haie, Barrakudas, Jacks und Thunfische im freien Wasser zeigen. Rochen und Schildkröten gehören ebenfalls zu den Tieren, nach denen man Ausschau hält. Korallenriffe und Wracks ergänzen die Granitlandschaft. Die offenen Plätze sind dabei nicht nur Kulisse: Wo Strömung und tieferes Wasser zusammenkommen, können pelagische Tiere vorbeiziehen, ohne sich an den Tauchplan zu halten. Eine Begegnung bleibt also eine Begegnung, keine Zusage. Gerade das macht diese Route interessant für Taucher, die nach dem Felsblock noch ein Stück ins Blau schauen und nicht nur die nächste Koralle absuchen wollen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Ein PADI-Tauchlehrer begleitet die Reise und führt die Tauchgänge für Anfänger und erfahrene Taucher. Einführungstauchgänge sind möglich. Wer einen PADI-Open-Water-Kurs beginnen oder abschließen möchte, muss mit Referral oder E-Learning-Zertifikat anreisen und den Kurs vorab anmelden; auch der PADI-Advanced-Open-Water-Kurs wird vorab organisiert. Das macht die Sea Pearl interessant für Taucher, die Ausbildung und Reise verbinden wollen, ohne dafür eine separate Woche an Land einzuplanen. Ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern, eine verlangte Mindestzahl an Tauchgängen und ein genauer Ablauf der Briefings sind nicht angegeben. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk und weitere Sicherheitsausrüstung befinden sich an Bord; ein Defibrillator wird nicht ausgewiesen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Für Taucher gibt es Spülbecken und eigene Beiboote beziehungsweise einen Tender, der die Gruppe zu den Tauchplätzen bringt und nach dem Auftauchen wieder aufnimmt. DIN-Adapter sind vorhanden. Ausrüstung kann gemietet werden, wenn sie nicht vollständig mitgebracht wird; welche Einzelmarken eingesetzt werden, ist nicht festgelegt. Auch die Flaschengröße sowie die Ausführung der Flaschen sind nicht angegeben. Nitrox wird nicht ausgewiesen. Das Tauchdeck ist damit auf die wesentlichen Abläufe einer Safari vorbereitet, aber die technischen Details sollten vor der Buchung direkt geklärt werden, wenn DIN, Nitrox oder eine bestimmte Flasche für die eigene Planung entscheidend sind. Eine warme Dusche an Bord gibt es, ebenso Außenduschen für die schnelle Spülung nach dem Meer.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das obere Sonnendeck, das überdachte Achterdeck und den Salon. Wer Schatten braucht, findet ihn am Heck; wer Sonne möchte, geht nach oben oder nach vorn. Das Beiboot bringt nicht nur Taucher zurück, sondern macht auch Inselbesuche möglich. An tauchfreien Stunden kann man mit dem Kajak oder Stand-up-Paddleboard aufs Wasser, schnorcheln, angeln oder an Land gehen. Gerade für nicht tauchende Mitreisende ist das wichtig: Sie müssen nicht auf dem Schiff warten, bis die Tauchgruppe zurückkommt. Die Sea Pearl ist damit nicht nur eine Tauchplattform, sondern ein langsames Verkehrsmittel zwischen Inseln, Buchten und Stränden.
Ein Tag an Bord
Ein Tag auf der Sea Pearl beginnt mit dem ersten Tauchgang und endet nicht automatisch mit dem letzten. Vor dem Einstieg steht das Briefing, danach folgen Beiboot, Wasser und die Rückkehr an Deck. Die Oberflächenpause verbringt man im Schatten, auf dem Sonnendeck oder im Salon, bevor der nächste Tauchgang vorbereitet wird. Zwischen den Wasserzeiten fährt das Schiff zur nächsten Insel oder zum nächsten Ankerplatz; manchmal wird aus der Fahrt selbst der ruhigste Teil des Tages. Weitere Tauchgänge sind an vielen Tagen möglich, abhängig von Route und Bedingungen. Wer nicht taucht, geht schnorcheln, paddelt, angelt oder besucht eine Insel. Später wird das Deck ruhiger, die nasse Ausrüstung trocknet, und der Tag endet mit Essen, Gesprächen und dem Geräusch des Schiffs im Wasser.
Was man an Bord isst
Die Sea Pearl fährt mit Vollpension. Auf dem Tisch landen drei Mahlzeiten am Tag, dazu Tee, Kaffee, Saft zum Frühstück, Snacks und ein Nachmittagstee. Die Küche verbindet internationale Gerichte mit kreolischen Rezepten; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Ein Barbecue am Strand gehört ebenfalls zur Reise. Das ist bei einer Tauchwoche mehr als eine Versorgungsfrage. Nach dem Auftauchen, Verstauen der Ausrüstung und Duschen braucht niemand ein kompliziertes Menü, sondern einen Teller, der wartet und satt macht. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Bild. Bier, Wein und andere Getränke sind an Bord erhältlich, aber nicht alles gehört automatisch zur Vollpension.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem unteren Deck und haben Bullaugen, Klimaanlage und ein Waschbecken. Es gibt Doppel-, Zweibett- und Dreibettkabinen; die Dreibettkabinen kombinieren ein Doppelbett mit einer zusätzlichen Einzelkoje. Die Duschen und Toiletten werden an Bord geteilt. Das ist weniger privat als auf einer modernen Yacht, besonders wenn viele Gäste gleichzeitig vom Tauchgang zurückkommen. Dafür bleibt die Kabine das, was sie auf einem alten Tauchschiff sein sollte: ein kühler, ruhiger Rückzugsort zwischen zwei Tagen auf dem Wasser. Shampoo und Föhn gehören nicht zur Ausstattung, eine Minibar gibt es ebenfalls nicht. Steckdosen befinden sich in den Kabinen und im Salon. Wer mit wenig Gepäck, nasser Ausrüstung und einer gewissen Gelassenheit reist, wird sich hier eher wohlfühlen als jemand, der eine Hotelsuite auf See erwartet.
Dreibettkabine A
Doppelkabine A
Zweibettkabine B
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Summer-Dive-Reise beginnt und endet in Praslin. Transfers vom Flughafen oder Hotel können organisiert werden, sind aber optional und nicht automatisch eingeschlossen. Da genaue Einschiffungszeiten hier nicht feststehen, ist eine Anreise am Vortag die vernünftige Planung.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Die Sea Pearl besucht Inseln und Meeresgebiete, deren Schutz von staatlichen Stellen, Stiftungen oder Naturschutzorganisationen getragen wird. Die dafür erhobenen Naturschutz- und Parkgebühren fließen in die Erhaltung und Forschung dieser Gebiete. Dazu gehören unter anderem die Seychelles National Parks Authority, Nature Seychelles und die Island Conservation Society. Der Betreiber verpflichtet sich außerdem, Auswirkungen auf Meer, Land, Energie, Wasser und Abfall zu verringern und die Crew für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt zu sensibilisieren.
- Baujahr
- 1915
- Jahr der Renovierung
- 1999
- Länge
- 36 m
- Breite
- 6,6 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 4
- Motoren
- Cummins MPC 300 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 7 Knoten unter Motor
- Beiboote
- Ja
- Webseite
- seychelles-cruises.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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