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Tauchsafaris · Antarktis

Ortelius – Polarexpedition mit Tauchoption

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Ortelius ist ein älteres Expeditionsschiff für Reisen in die Polarregionen und für arktische Fahrten mit höchster Eisklassennotation ausgelegt.
  • Von Ushuaia aus führen die verzeichneten Reisen je nach Route zu den Falklandinseln, nach Südgeorgien, auf die Antarktische Halbinsel oder weiter in die Bellingshausensee.
  • An Bord gibt es Zodiacs für Anlandungen und Ausfahrten, ein Expeditionsteam mit Naturführern sowie Vorträge zu Ökosystemen, Polarwissenschaft und Geschichte.
  • Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Crew und Verpflegung werden stark erlebt, das Tauchen dagegen deutlich schwächer.

Die Einladung

Die Ortelius ist kein kleines Tauchboot mit Kabinen, sondern ein Expeditionsschiff für die langen Wege an den Rand der Antarktis. Wer hier an Bord geht, sucht nicht nur einzelne Tauchplätze, sondern Eis, Wetterwechsel, Zodiakfahrten, Anlandungen und die Möglichkeit, dass die Route sich den Bedingungen anpasst. Die verzeichneten Reisen verbinden Ushuaia mit den Falklandinseln, Südgeorgien, der Antarktischen Halbinsel, dem Polarkreis oder abgelegenen Gebieten wie der Bellingshausensee. Das Schiff passt deshalb zu Tauchern, für die das polare Umfeld ebenso wichtig ist wie der Tauchgang selbst. Wer dagegen eine Woche mit klar geplantem Tauchbetrieb und ausgeprägter Tauchsafari-Organisation erwartet, sollte genau hinsehen: Die Bewertungen stellen das Tauchen deutlich hinter Crew und Verpflegung zurück.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Ortelius wie ein Arbeitsschiff für eine Aufgabe, bei der Wetter und Eis mitentscheiden. Ihr Baujahr ist spürbar, ohne dass daraus ein nostalgisches Segelschiff wird: Hier zählt die robuste Expeditionsfunktion mehr als eine glatte Kreuzfahrtästhetik. An Bord bewegt man sich zwischen Innenlounge, Salon, Terrasse und den Bereichen für die Ausfahrten. Das Schiff ist groß genug, dass sich die Passagiere verteilen, aber nicht so anonym, dass die Crew hinter einem Hotelbetrieb verschwindet. Auf dem Weg nach draußen beginnt die eigentliche Reise: Jacke schließen, Schwimmweste anlegen, über die Gangway in den Zodiac steigen und die Landschaft vom Wasser aus lesen. Die Ortelius vermittelt eher Expedition als Kreuzfahrt. Genau darin liegt ihr Reiz.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch Luxus als durch die Art, wie die Menschen gemeinsam draußen unterwegs sind. Das Expeditionsteam erklärt Landschaft, Tiere und Geschichte, bevor die Gruppe in die Zodiacs steigt, und bleibt auch danach ansprechbar. Reisende erleben die Crew als freundlich, kompetent und aufmerksam bei der Sicherheit; die Küche wird besonders hoch bewertet. Englisch ist die gemeinsame Sprache der Besatzung. Abends sitzt man mit Leuten zusammen, die wenige Stunden zuvor noch im selben Zodiac nach Walen, Pinguinen oder Eisformationen gesucht haben. Daraus entsteht schnell eine eigene kleine Gemeinschaft, gerade weil die Tage nicht wie bei einer klassischen Kreuzfahrt ablaufen. Die Ortelius fühlt sich eher wie ein gemeinsames Expeditionslager mit festem Rumpf an. Wer eine formelle Kreuzfahrtatmosphäre sucht, wird sie hier nicht finden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Ausfahrten verteilt sich das Leben auf die klimatisierte Innenlounge, den Salon, die Terrasse und die Bibliothek. Wer nach draußen geht, sucht Licht, Wind und den nächsten Eisberg; wer drinnen bleibt, kann lesen, Bilder sichten oder einem Vortrag folgen. Auf ausgewählten Reisen kommen Fotoworkshops hinzu: an Bord mit Erklärungen zur eigenen Kamera und draußen unter polaren Bedingungen. Die Zodiacs bringen die Passagiere nicht nur an Land, sondern auch näher an Buchten, Gletscher und Tiere heran, wenn Wetter und Sicherheitslage es erlauben. Fahrzeiten gehören zur Reise und werden nicht mit künstlicher Unterhaltung gefüllt. Gerade dann zeigt sich, ob ein Expeditionsschiff passt: Es gibt Raum zum Beobachten, aber keinen Anspruch darauf, dass jede Stunde verplant wird.

Was man an Bord isst

Die Küche arbeitet mit westlich geprägten Gerichten und serviert die Mahlzeiten als Buffet. Dazu kommen Snacks sowie Tee und Kaffee, sodass zwischen Ausfahrten nicht jedes Mal ein formelles Essen nötig wird. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen, Bier ist an Bord erhältlich; alkoholische und alkoholfreie Getränke gehören nicht pauschal zum eingeschlossenen Angebot. Auf einer Polarreise ist der Esstisch mehr als eine Versorgungsschleuse. Nach Wind, Kälte und vielen Stunden draußen wird aus dem warmen Raum ein Treffpunkt, an dem Erlebnisse sortiert werden: Wer hat den Wal zuerst gesehen, wo lag das Eis besonders dicht, welche Anlandung könnte morgen möglich sein? Die sehr gute Bewertung der Verpflegung ist deshalb ein wichtiger Gegenpol zu den einfachen Expeditionsbedingungen.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Ortelius spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Je nach Kategorie gibt es ein Bullauge, ein Standardfenster, mehr Platz in der Twin Deluxe oder eine Superior-Kabine. Das Fenster bringt Meer und Licht in den Raum, ersetzt aber keine private Aussichtsterrasse: Die polare Landschaft erlebt man vor allem draußen oder in den Gemeinschaftsbereichen. Nach einem langen Tag liegt der Wert der Kabine weniger in ihrer Größe als in Ruhe, Wärme und einem eigenen Rückzugsort. Die Kabinen werden täglich gereinigt; Handtücher, Haartrockner und ein Safe gehören zur Ausstattung. Wer zwischen Ausfahrt, Vortrag und Abendessen noch nasse Kleidung oder Fotogerät unterbringen muss, sollte sich auf funktionales Packen einstellen. Für die Nacht zählt, dass die Kabine beheizt und vom Trubel der Lounge getrennt ist.

Vierbett mit Bullauge

Dreibett mit Bullauge

Zweibett mit Bullauge

Zweibett mit Fenster

Zweibett Deluxe

Superior

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reisen beginnen und enden in Ushuaia. Transfers vom Flughafen oder Hotel können optional organisiert werden und sind nicht pauschal eingeschlossen. Wer von außerhalb anreist, sollte einen Tag vor der Einschiffung in Ushuaia eintreffen, damit Flugverspätungen nicht gleich die gesamte Reise gefährden.

Decksplan

Baujahr
1989
Länge
91 m
Breite
17,2 m
Maximale Passagierzahl
108
Anzahl Kabinen
52
Anzahl Badezimmer
50
Motoren
6 ZL 40/48 SULZER
Reisegeschwindigkeit
10,5 Knoten
Beiboote
10 × Yamaha 60 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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