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Basse-Terre · Guadeloupe · Karibik

Max. Tiefe · 60 m

Fort Delgrés, Guadeloupe: Tauchen an der abfallenden Wand

Tauche am Fuße des Fort Delgrés ein und erkunde eine Reihe von drei spektakulären Steilwänden, die bis in Tiefen von 60 Metern abfallen.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Drei abfallende Steilwände bis zu 60 Meter Tiefe.
  • Flaches Sandplateau als Startpunkt.
  • Begegnungen mit Meeresschildkröten und Grünen Meeresschildkröten.
  • Reiches Vorkommen von Langusten und Muränen.
  • Korallenformationen mit Gorgonien und Schwämmen.
  • Vielfalt an Riffbewohnern wie Papagei- und Kaiserfischen.
  • Patrouillierende Barrakudas und Königsmakrele.

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Fort Delgrés der Tauchplatz im Überblick

Beim Abtauchen am Fort Delgrés begegnest du zunächst einem ausgedehnten Sandplateau, das nur wenige Meter vom Ufer entfernt beginnt. Dieses sanft abfallende Revier dient als natürliches Amphitheater, bevor es sich zu den dramatischen Drop-offs öffnet, die diesen Ort definieren. Die sandige Fläche selbst ist oft gesprenkelt mit flachen Riffstrukturen und bietet einen ersten Einblick in die Vielfalt des Meereslebens, das sich hier niedergelassen hat.

Der wahre Reiz von Fort Delgrés entfaltet sich, wenn das sandige Plateau endet und du über den Rand der ersten Steilwand gleitest. Hier beginnt eine beeindruckende Abfolge von drei abfallenden Wänden, die sich stufenweise in die Tiefe erstrecken. Jede Wand bildet ein eigenes Habitat mit unterschiedlichen Topographien und strömungsbedingten Einflüssen, die das Wachstum von Korallen und Schwämmen prägen.

Die Steilwände selbst sind ein lebendiges Mosaik aus biologischer Vielfalt. Während du hinabgleitest, eröffnen sich dir kleine Höhlen und Überhänge, die von Langusten (Palinurus elephas) und Muränen (Muraena helena) als Verstecke genutzt werden. Die vertikalen Oberflächen sind dicht besiedelt mit Gorgonien, die in den Strömungen tanzen, und bilden den idealen Lebensraum für kleine Krebstiere wie Thor-Garnelen (Thor amboinensis) und Pederson-Garnelen (Periclimenes pedersoni), die oft in symbiotischer Beziehung mit Anemonen (Actiniaria) leben.

Auf den zahlreichen Korallenstrukturen, die die Wände schmücken, findest du eine Fülle von Riffbewohnern. Die Farbenpracht der Korallimorphären, die hier oft als Jongleure bezeichnet werden, bietet einen lebendigen Kontrast zu den weicheren Schwämmen. Zwischen diesen Strukturen huschen Papageifische (Scaridae), Kaiserfische (Pomacanthidae) und Falterfische (Chaetodontidae), deren leuchtende Farben unter Wasser besonders beeindruckend sind.

Die tieferen Bereiche der Steilwände, insbesondere unterhalb von 30 Metern, offenbaren eine andere Ästhetik. Hier wird das Licht gedämpfter, und die Strukturen wirken noch geheimnisvoller. Große Zackenbarsche (Epinephelus marginatus) verharren oft in den Spalten, während neugierige Kofferfische (Ostraciidae) und Kugelfische (Diodon holocanthus) geduldig ihre Umgebung beobachten. Wenn du aufmerksam bist, entdeckst du vielleicht sogar eine Seestern (Asteroidea) oder einen Seeigel (Echinoidea), die sich langsam über die Felsformationen bewegen.

Die gesamte Struktur von Fort Delgrés, von dem flachen Plateau bis zu den tiefsten Abschnitten der dritten Steilwand, ist ein dynamischer Lebensraum. Immer wieder begegnest du hier Schildkröten – sowohl Meeresschildkröten (Eretmochelys imbricata) als auch Grüne Meeresschildkröten (Chelonia mydas) – die elegant an den Wänden entlanggleiten oder sich an den Korallen ernähren. Ihr Anblick ist ein Zeugnis für die Gesundheit dieses Unterwasserökosystems und ein Hinweis auf die reichhaltige Nahrungskette, die hier existiert.

Auch pelagische Arten sind hier regelmäßig anzutreffen. Barracudas (Sphyraena barracuda) patrouillieren oft am Rande der Wände, während Schwärme von Königsmakrele (Scomberomorus cavalla) vorbeiziehen können. Dieser Tauchplatz bietet durch seine Topographie und die Strömungsverhältnisse eine ideale Umgebung, die sowohl für die Bewohner des Riffs als auch für größere Meeresbewohner attraktiv ist, was ihn zu einem der vielfältigsten Tauchziele in der Region macht.

Tauchbedingungen

Dieser Tauchplatz ist ab der Stufe 1 oder Open Water zugänglich. Die maximale Tiefe beträgt 60 Meter, was Tauchern mit entsprechender Ausbildung erlaubt, alle drei Steilwände zu erkunden. Ganzjährig bietet die Region gute Bedingungen zum Tauchen. Die beste Zeit ist von Dezember bis April, wenn das Meer am ruhigsten ist und die Sicht optimal ist. Zwischen Mai und November erreichen die Wassertemperaturen angenehme 30 Grad Celsius.

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