Tauchsafaris · Turks- und Caicosinseln
Turks & Caicos Explorer II – ein Arbeitsschiff für abgelegene Riffe
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Turks & Caicos Explorer II ist eine speziell für Taucher gebaute Yacht mit schwerem Kiel und Naiad-Stabilisatoren.
- Auf der 8-tägigen Reise ab Providenciales stehen bis zu vier Tauchgänge täglich im Mittelpunkt.
- Von Januar bis April führt die Route zur Buckelwal-Beobachtung auf der Silver Bank vor der Dominikanischen Republik.
- Nitrox, Tauchkurse und eine englischsprachige Crew gehören zum Angebot an Bord.
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Die Einladung
Die Turks & Caicos Explorer II passt zu Tauchern, die keine schwimmende Hotelanlage suchen, sondern ein Schiff, das für abgelegene Riffe gebaut wurde. Der schwere Kiel und die Naiad-Stabilisatoren sind keine Dekoration: Sie helfen, wenn draußen auf dem offenen Wasser die See steht und auf dem Tauchdeck gearbeitet wird. Providenciales ist der Ausgangspunkt für eine Woche in Gewässern, die wegen ihrer Klarheit und ihrer Großfische anziehen. Hammerhaie, Mantarochen, Schildkröten und Delfine gehören zu den Begegnungen, die diese Region bekannt machen. Von Januar bis April kommt mit der Silver Bank ein zweites Ziel hinzu: Dort geht es nicht um einen gewöhnlichen Tauchgang, sondern um das Schnorcheln mit Buckelwalen. Wer eine kompakte, bewährte Tauchsafari mit starkem Fokus auf Tierbeobachtungen sucht, findet hier einen klaren Charakter. Die Crew wurde bei den Readers Choice Awards des Scuba Diving Magazine auf Platz eins gewählt.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Turks & Caicos Explorer II wie das, was sie ist: ein älteres, mehrfach für den Taucheinsatz eingerichtetes Arbeitsschiff und kein Neubau mit glatten Designflächen. Sie wurde 1995 in Dienst gestellt und 2005 erneut in Betrieb genommen. Aluminium, schwere Bauweise und die breite Arbeitslogik an Bord zählen hier mehr als eine makellose Oberfläche. Auf dem Weg vom Kai zum Schiff sieht man vor allem die praktischen Dinge: das Tauchdeck, die Beiboote, die Außenwege und die Aufbauten mit Flybridge. An Bord bewegt man sich nicht durch eine Hotelhalle, sondern zwischen Salon, Kabinen, Sonnendeck und den Bereichen, in denen die nächste Ausfahrt vorbereitet wird. Das Schiff nimmt bis zu 20 Gäste auf, bleibt aber überschaubar genug, dass man sich schnell orientiert. Genau das ist seine Stärke: weniger Hochglanz, mehr Tauchsafari.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt stärker von der Crew als von der Einrichtung. Die Bewertungen liegen bei der Crew mit 9,4 und beim Essen mit 9,8 höher als beim Schiff selbst mit 9,0. Das erzählt eine klare Geschichte: Die Turks & Caicos Explorer II ist kein neues Luxusschiff, aber die Menschen an Bord holen viel aus ihr heraus. Die Crew arbeitet lokal und international, spricht Englisch und ist im Tagesablauf dort, wo Taucher sie brauchen: beim Ablegen, beim Beiboot, auf dem Tauchdeck und nach dem Auftauchen. Mit maximal 20 Gästen bleibt die Gruppe überschaubar. Nach wenigen Tagen kennt man die Flaschen, die Gesichter und die Geschichten der anderen. Abends geht es nicht um Animation, sondern um Essen, Getränke und die Frage, wer unter Wasser was gesehen hat. Das Schiff wurde mehrfach ausgezeichnet; der Umgang an Bord ist sein überzeugendstes Argument.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die englischsprachige Crew besteht aus Tauchern und ist auf den Betrieb einer Tauchsafari eingestellt. An Bord werden Nitrox-Kurse und Tauchkurse angeboten; auch Anfänger und Nichttaucher sind willkommen. Eine feste Zahl von Guides pro Tauchgruppe, bestimmte Qualifikationen oder ein vorgeschriebenes Mindestmaß an Erfahrung sind nicht angegeben. Die Organisation bleibt damit bewusst offen und kann zur jeweiligen Reisegruppe passen. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungsinseln, Rettungswesten und Signalraketen an Bord. Radar, Sonar, GPS sowie VHF-, DSC- und SSB-Funk gehören zur Navigations- und Sicherheitsausstattung. Die eigentliche Stärke liegt im Zusammenspiel: Das Beiboot nimmt Taucher auf, die Crew hält die Abläufe auf dem Tauchdeck zusammen, und die Sicherheitsausrüstung ist dort vorhanden, wo man sie auf einem Schiff dieser Art erwartet.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist überdacht und für den Ablauf einer Tauchsafari ausgelegt: Flaschen stehen in festen Racks, es gibt Füllstationen für Pressluft und Nitrox, DIN-Adapter, Spülbecken sowie eine Plattform für den Einstieg. Die beiden Kompressoren arbeiten mit einer Nitrox-Membrananlage, die Nitrox bis 32 Prozent erzeugt. Nitrox ist verfügbar; die Nutzung und ein entsprechender Kurs können an Bord organisiert werden. Leihausrüstung ist möglich, konkrete Marken oder Flaschengrößen sind nicht angegeben. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und eine getrennte Spülmöglichkeit, damit Gehäuse und Atemregler nicht im selben Becken landen. Die Beiboote übernehmen den Transport zum Tauchplatz und holen Taucher dort wieder ab, wo sie auftauchen. Das ist bei Strömung und wechselnden Auftauchpunkten der entscheidende Vorteil gegenüber einem festen Einstieg vom Schiff.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über die Außenbereiche des Schiffs. Das Tauchdeck ist überdacht, während das Sonnendeck und die Flybridge mehr Sonne und freien Blick auf das Wasser bieten. Wer nicht lesen oder schlafen möchte, kann sich in den Salon mit Klimaanlage zurückziehen, Musik hören oder sich im Videobereich beschäftigen. Für Unterwasserfotografen gibt es einen eigenen Kamerabereich und getrennte Spülmöglichkeiten, damit die Pause nicht zum Umräumen zwischen nasser Ausrüstung und empfindlicher Kamera wird. Auf längeren Fahrten bleibt Zeit, den Horizont zu beobachten oder einfach liegen zu bleiben. Auch Nichttaucher sind willkommen. An einem Nachmittag ohne Tauchgang muss niemand die Kabine verlassen: Das Schiff bietet genug verschiedene Plätze, ohne dass daraus ein Wellnessprogramm gemacht wird.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Tauchgang, bevor die Sonne hoch steht. Danach folgt die nächste Ausfahrt, eine Mahlzeit und wieder das Tauchdeck; an guten Tagen stehen zwei Tauchgänge am Vormittag und zwei am Nachmittag auf dem Ablauf. Das Frühstück wird zwischen 7 und 8 Uhr serviert, für Spätaufsteher steht eine kalte Variante bereit. Um 12:30 Uhr folgt das Mittagessen, danach geht es erneut ins Wasser. Am Abend wird gegen 18:30 Uhr gegessen. Wer noch einen Nachttauchgang macht, kommt später an Deck zurück und kann sich mit heißem Kakao aufwärmen. Dazwischen fährt das Schiff zum nächsten Bereich oder liegt am Tauchplatz, während die Gruppe ihre Ausrüstung prüft, isst, schläft oder auf dem Sonnendeck sitzt. Der Ablauf ist dicht, aber nicht hektisch: Tauchgang, zurück an Bord, versorgen, essen, ruhen, wieder ins Wasser.
Was man an Bord isst
Die Küche serviert drei Mahlzeiten am Tag und hält über den Tag hinweg Snacks bereit. Auf dem Teller stehen lokale Gerichte neben amerikanischen Klassikern und Ideen der Küche; das Angebot ist als Buffet organisiert. Vegetarische und vegane Varianten sind möglich. Dazu kommen alkoholfreie Getränke, Bier und Wein sowie eine Auswahl größerer Weine. Alkoholische Getränke sind eingeschlossen, Wein wird auch zum Abendessen angeboten. Das ist bei einer Woche mit mehreren Tauchgängen wichtiger, als es auf dem Papier klingt: Nach dem Aufstieg aus dem Beiboot wartet keine komplizierte Suche nach Essen, sondern eine verlässliche Mahlzeit, während Ausrüstung trocknet und die nächste Ausfahrt vorbereitet wird. Der Esstisch ist dabei nicht nur Versorgung. Hier werden Sichtungen verglichen, Tauchgänge nacherzählt und die Gruppe wächst zusammen.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem unteren, mittleren und oberen Deck und haben ein eigenes Bad, Klimaanlage sowie Fenster oder Bullaugen. Das ist nach vier Tauchgängen am Tag nicht nebensächlich: Eine Tür, die man schließen kann, und eine Dusche mit warmem Wasser entscheiden darüber, ob die Nacht erholsam wird. Die beiden VIP-Kabinen liegen auf dem Bootdeck und gehören zu den ruhigeren, höher gelegenen Rückzugsorten. Wer draußen schläft oder noch lange an Deck sitzt, hat auf dem Sonnendeck und der überdachten Flybridge Platz. Dort stehen Sitzgruppen, eine Bar und ein Grillbereich bereit. Die Nacht fühlt sich dadurch weniger nach Kabinenkorridor und mehr nach Schiff an: dunkles Wasser, Wind über dem Aufbau und die Geräusche der laufenden Bordtechnik. Absolute Stille gibt es auf keiner Tauchsafari.
Kabine, Unterdeck
Kabine, Hauptdeck
VIP-Kabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise startet und endet in der Caicos Marina auf Providenciales. Ein Flughafentransfer kann organisiert werden, ist jedoch optional; auch Hoteltransfers sind möglich. Die Details dazu werden vor der Reise mitgeteilt. Wer aus dem Ausland anreist, sollte einen Tag früher auf Providenciales eintreffen, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg ins Schiff gefährdet.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Die Turks & Caicos Explorer II ist als Green-Fins-Eco-Liveaboard zertifiziert. Damit verpflichtet sich der Betreiber zur Einhaltung des Green-Fins-Verhaltenskodex und zu einem Mindeststandard bei der Umweltleistung, der jährlich überprüft wird. Weitere konkrete Maßnahmen zu Energie, Abwasser, Plastik oder Ankern sind nicht beschrieben.
- Baujahr
- 1995
- Jahr der Renovierung
- 2005
- Länge
- 37,8 m
- Breite
- 6,7 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 10
- Motoren
- 2 × GM 12 V 71 450 PS eac
- Beiboote
- Ja
- Webseite
- explorerventures.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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