
Drar Diving Center
★ 5/5 (771 Bewertungen)
30 km entfernt Luftlinie
Dubai · Vereinigte Arabische Emirate · Naher Osten
Max. Tiefe · 25 mEin 1962 versenktes Stahlwrack liegt kopfüber auf dem Sandgrund und bildet ein künstliches Riff in 25 Metern Tiefe.
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Das Wrack der DB1, oft auch als Sheikh Mohammed’s Barge bezeichnet, liegt auf dem sandigen Meeresgrund vor der Küste Dubais. Es handelt sich um eine Derrick Barge aus dem Jahr 1962, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten gezielt als künstliches Riff versenkt wurde. Das markanteste Merkmal dieser Anlage ist ihre Lage: Das massive Stahlgerüst ruht vollständig auf dem Kopf. Diese invertierte Position schafft eine völlig andere Topographie als bei herkömmlichen Wracktauchgängen, da man nicht auf Decks oder Brücken navigiert, sondern unter dem Kiel und durch die Struktur des Rumpfes gleitet.
Die Struktur des Wracks ist etwa rechteckig und ist teilweise in Sektionen zerfallen. Diese Trümmer bilden interessante Durchlässe und Überhänge, die das Erkunden des Objekts sehr abwechslungsreich machen. Während der Hauptkörper des Wracks die Form einer massiven Stahlkonstruktion vorgibt, findet man in der unmittelbaren Umgebung Trümmerteile mit geringer Erhebung, die langsam zu einem künstlichen Riff anwachsen. Der Boden um das Wrack herum ist ansonsten flach und sandig, was einen starken Kontrast zur komplexen Geometrie des Stahlkörpers bildet.
Beim Abstieg in die Tiefe von etwa 20 bis 25 Metern begegnen dir die massiven Strukturen der Kranbarge. Da das Wrack so groß ist, lassen sich die verschiedenen Bereiche selbst bei mehreren Tauchgängen nicht vollständig erfassen. Die Geometrie bietet viele Nischen, die sich hervorragend für die Beobachtung kleinerer Bewohner eignen. Die Struktur ist stabil genug, um als fester Ankerpunkt für die lokale Fauna zu dienen, auch wenn die unmittelbare Umgebung auf dem offenen Sandboden recht karg wirkt.
Die Fauna konzentriert sich stark auf die Struktur des Wracks selbst. In den geschützten Bereichen des Stahlgerüsts findet man regelmäßig Grouper und verschiedene Arten von Muränen. Auch Batfish und Löwenfische nutzen die Nischen des invertierten Rumpfes als Versteck. Diese Bewohner sind oft stationär und lassen sich gut beobachten, wenn du dich ruhig durch die Strukturen bewegst. Die künstliche Struktur bietet hier den notwendigen Schutz vor der offenen Wasserfläche.
Ein besonderes Highlight sind die Fischschwärme, die das Wrack als Treffpunkt nutzen. Es ist nicht ungewöhnlich, große Schulen von Barracuda zu beobachten, die in der Nähe der Stahlkonstruktion patrouillieren. Auch Trevally und Snapper sind regelmäßig an der Struktur präsent. Diese Fische nutzen die Erhebungen des Wracks, um sich im Wasser zu positionieren, was die Sichtung der Schwärme im Vergleich zum freien Sandboden erheblich erleichtert.
Die Sichtweiten am DB1-Platz können stark variieren. An guten Tagen kannst du mit einer Sichtweite von bis zu 15 oder 20 Metern rechnen, was die Erkundung der komplexen Stahlstrukturen sehr angenehm macht. In der Regel liegt die Sichtweite jedoch eher im Bereich zwischen 2 und 7 Metern. Diese Bedingungen erfordern eine präzise Orientierung und eine gute Kontrolle über den Tarierung, um in den engen Durchlässen des Wracks nicht versehentlich Kontakt mit dem Metall oder aufgewirbeltem Sediment aufzunehmen.
Die Strömungsverhältnisse an diesem Standort sind meist moderat. Es gibt keine konstante starke Strömung, die den Tauchgang dominiert, aber die Bedingungen können sich mit den Gezeiten oder dem Wind ändern. In Phasen mit stärkerem Gezeitenwechsel oder bei unruhiger See an der Oberfläche kann eine leichte Strömung auftreten. Die meisten Tauchgänge werden jedoch geplant, wenn das Wasser ruhig ist, um die Navigation am Wrack zu erleichtern und die Sichtweite stabil zu halten.
Die Anfahrt zum Standort erfolgt ausschließlich per Boot, meist mit einem Schnellboot von den Marinas in Dubai aus. Ein wichtiger Punkt für die Orientierung ist die permanente Bojenmarkierung oder die Festmulin-Leine, die direkt über dem Wrack positioniert ist. Da der Standort auf offenem Sand liegt, ist diese Markierung essenziell, um das Wrack sicher zu finden und den Einstieg sowie den Aufstieg zu koordinieren. Die Planung sollte immer die aktuelle Wetterlage und die Sichtbedingungen berücksichtigen.
Die Tiefe liegt zwischen 18 und 25 Metern. Das erforderliche Level ist Advanced, da du mit begrenzter Sichtweite und den Anforderungen eines Wracktauchgangs vertraut sein solltest. Die Sichtweite variiert typischerweise zwischen 2 und 7 Metern, kann aber an guten Tagen bis zu 20 Meter erreichen. Die Strömung ist meist leicht, kann aber je nach Gezeiten oder Wind zunehmen.

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