Tauchsafaris · Fidschi
NAI’A – Fidschis Expeditionsschiff für starke Riffe und offene See
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die NAI’A verbindet ein älteres Expeditionsschiff mit einem vollständig für Taucher durchdachten Ablauf.
- Zwei Schlauchboote holen Taucher dort ab, wo sie auftauchen, statt sie zum Ausgangspunkt zurückzuschicken.
- Fidschi bietet Weichkorallen, Haie, Schwarmfische und Makroleben auf einer Route rund um Viti Levu.
- Die Fidschianische Crew und die Cruise Directors prägen den Aufenthalt mindestens so stark wie die Tauchplätze.
- Kameraraum, getrennte Spülbecken und Nitrox machen das Schiff besonders interessant für Fotografen und Wiederholungstaucher.
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Die Einladung
Die NAI’A ist für Taucher gebaut, die nicht nur schöne Riffe suchen, sondern viele davon sehen wollen, ohne jeden Tauchgang gegen das Schiff organisieren zu müssen. Fidschi liefert dafür die Mischung: Weichkorallen in kräftigen Farben, gesunde Riffbereiche, Haie, Schwarmfische und kleine Tiere, die man erst beim zweiten Hinsehen entdeckt. Die NAI’A bringt ihre Gäste mit zwei schnellen Beibooten direkt an den Platz und nimmt sie dort wieder auf, wo der Tauchgang endet. Das verändert die Sache mehr, als es auf dem Papier klingt. Kein Rückschwimmen gegen die Strömung, kein Zwang, exakt über dem Ankerseil aufzutauchen. Dazu kommt eine Crew, die in vielen Rückmeldungen stärker im Gedächtnis bleibt als das Schiff selbst. Wer eine sterile Luxusumgebung sucht, findet andere Boote. Wer morgens ins Wasser und abends mit einer fidschianischen Crew am Tisch sitzen will, findet hier einen sehr klaren Charakter.
An Bord gehen
Am Kai wirkt die NAI’A wie das, was sie ist: ein solides Expeditionsschiff mit Geschichte, kein schwimmendes Designhotel. Der Stahlrumpf und die klare, funktionale Linienführung erzählen von langen Fahrten, während die Überarbeitung dem Innenleben mehr Raum und Komfort gegeben hat. An Bord bewegt man sich schnell zwischen Salon, Tauchdeck, Plattform und Sonnendeck; die Wege sind für Taucher gedacht, nicht für eine Hotelbroschüre. Das Schiff bleibt dabei präsent. Man hört die Arbeit an Bord, das Verstauen der Ausrüstung und die Bewegungen während der Überfahrten. Der Salon ist groß genug, um nach dem Tauchgang nicht sofort übereinanderzusitzen, und auf dem Oberdeck findet sich Platz für Sonne, Wind und den Blick über die nächste Passage. Spätestens nach dem ersten Tag kennt man die wichtigsten Gesichter. Das ist bei einer Tauchsafari mehr wert als glänzende Oberflächen.
Die Stimmung an Bord
Die NAI’A lebt von einer Crew, die nicht nur bedient, sondern den Ablauf aufmerksam mitträgt. Die fidschianischen Mitarbeiter sprechen Englisch, helfen beim Tragen der Ausrüstung und kennen die Gäste schnell beim Namen. Dazu kommen Cruise Directors, die als erfahrene Taucher und Ausbilder zwischen Crew, Guides und Passagieren vermitteln. Diese Nähe verändert die Gruppe. Aus Fremden werden nach wenigen Tagen Tauchpartner, Tischgemeinschaft und Menschen, die sich gegenseitig auf einen kleinen Fetzen Koralle oder einen ungewöhnlichen Fisch aufmerksam machen. Abends wird nicht nur gegessen. Die Crew scherzt, erzählt aus dem Leben auf See und kann auch einmal zur Gitarre greifen. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Das Schiff ist sehr gut, die Crew und das Essen liegen noch darüber. Wer an Bord viel persönliche Betreuung erwartet, bekommt sie. Wer völlig anonym bleiben möchte, sollte wissen, dass dieses Schiff eher auf Begegnung als auf Abstand setzt.
Die Tauchplätze
Die ausgewählten Plätze liegen vor Viti Levu und verbinden Strömungsriffe, Pinnacles, Tunnel und Wracks. The Fiji Shark Dive führt bis -30 m und kann Begegnungen mit bis zu acht Haiarten ermöglichen, darunter Bullen- und Tigerhaie. Ceasar’s Rock besteht aus fünf vom Strom umspülten Pinnacles bis -30 m, an denen Weichkorallen und Gorgonien hängen. Bei 7 Sisters bilden sieben Unterwasserpfeiler bis -25 m eine Topografie für Riffhaie, Schildkröten und Makroleben. E.T. / Cyclops hat einen 18 m langen Durchgang durch einen farbigen Pinnacle. Swim-Through City / Bird Island führt durch Korallentunnel mit Riffhaien und Gorgonien. Turtle Head reicht bis -20 m und verbindet Bögen, Pinnacles und Schildkröten. 3 Nuns endet bei -19 m an drei Pinnacles mit Weißspitzen- und Grauen Riffhaien. Tasu II ist ein absichtlich versenktes Fischerboot bis -28 m. Rusi’s Pinnacle verbindet ein bewachsenes Wrack und einen lebhaften Pinnacle bis -32 m. Die Fahrten starten und enden in Lautoka und dauern je nach Route sieben Nächte oder zehn Nächte.
Was man unter Wasser trifft
Auf vielen Plätzen begegnen einem Weißspitzen-Riffhaie, Weichkorallen und Rotfeuerfische; Gorgonien gehören ebenfalls zum wiederkehrenden Bild. Das ist die Grundfarbe dieser Route: Korallenfächer in der Strömung, Riffbarsche zwischen den Ästen und ein Hai, der am Rand des Blickfelds verschwindet. Der Grund, bestimmte Plätze nicht auszulassen, liegt in den besonderen Begegnungen. The Fiji Shark Dive ist der Ort für Schwarzspitzen-, Bullen- und Tigerhaie sowie Carangiden; dort kann man natürliche Haiaktivität erleben, ohne dass die Tiere angefüttert werden. Tasu II bringt Barrakudas und Zackenbarsche an das künstliche Riff. Turtle Head ist der Platz für Anemonen. In Swim-Through City / Bird Island können Hartkorallen, Adlerrochen und Karettschildkröten den Tauchgang bestimmen. Rusi’s Pinnacle ist die Adresse für Anglerfische und Steinfische. An den Pinnacles und in den Strömungen entscheidet der Moment: Ein Tier kann offen auf dem Riff stehen oder direkt neben der Maske verschwinden.
Die, die euch ins Wasser bringen
An Bord arbeiten zwei Divemaster und zwei Tauchlehrer; pro Divemaster oder Tauchlehrer sind bis zu acht Taucher vorgesehen. Die Guides wechseln zwischen den beiden Beibooten und sind gewöhnlich mit zwei Personen pro Tauchgang im Wasser. Wer selbstständig tauchen möchte, bekommt dafür Raum, kann sich aber ebenso eng an einen Guide halten. Die Briefings behandeln den Tauchplatz, die Strömung, das erwartbare Leben und das verwendete Profil. Die Verantwortung bleibt beim Taucher, während die Guides neue Gäste in den ersten Tagen genauer beobachten und bei Bedarf direkt ansprechen. Anfänger dürfen grundsätzlich mitreisen, die Betreiber erwarten aber ein sicheres Niveau: Empfohlen werden ein Advanced-Kurs mit Deep und Navigation sowie insgesamt 30 Tauchgänge im Jahr vor der Reise. Drift- und Tarierungstraining werden zusätzlich stark empfohlen. An Bord sind PADI-Kurse mit eLearning möglich, darunter Nitrox, Advanced Open Water und Deep Diver. Angaben zu Defibrillator und Rückrufsystem liegen nicht vor.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Standardmäßig stehen 11,1-Liter-Flaschen mit 80 Kubikfuß zur Verfügung; ob Aluminium oder Stahl, ist nicht angegeben. DIN-Adapter sind vorhanden. Die Crew bringt die vorbereiteten Flaschen zum Tauchbereich und weiter ins jeweils zugeordnete Beiboot, sodass auf dem Schlauchboot nur Maske und Flossen getragen werden müssen. Getaucht wird von zwei robusten Schlauchbooten mit niedrigem Freibord und Leitern, die den Einstieg auch mit müden Schultern erleichtern. Sie setzen die Gruppen direkt am Tauchplatz ab und holen sie nach dem Auftauchen unabhängig vom Einstiegspunkt wieder ein. Nitrox wird über eine Membrananlage hergestellt, standardmäßig mit 32 Prozent; spezielle Mischungen zwischen 21 und 100 Prozent sind auf Anfrage für geeignete Anwendungen möglich. Nitrox, Leihequipment und Kameraverleih sind optionale Leistungen. Zur Leihausrüstung gehören unter anderem SeaQuest-Pro-Tarierwesten, Aqua-Lung-Titan-Atemregler, Suunto-Zoop- oder Gekko-Computer und Tauchlampen. Für Kameras gibt es einen eigenen Raum, Druckluft und zwei große Süßwasser-Spülbecken.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Bibliothek, Sonnendeck und den geschützten Außenbereich. Wer Schatten braucht, findet einen überdachten Platz; wer Wärme und Wind sucht, geht nach oben und lässt die Überfahrt an sich vorbeiziehen. Die ruhigen Stunden gehören oft den Kameras, den Notizen im Logbuch oder einem kurzen Schlaf. Im Salon gibt es Audio- und Video-Unterhaltung, doch niemand muss sich beschäftigen, damit die Zeit vergeht. Auf längeren Passagen fährt das Schiff überwiegend nachts, sodass tagsüber mehr Zeit für das Wasser bleibt. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich deshalb tatsächlich als Pause nutzen: lesen, Bilder sichern, mit dem Naturalist Guide über ein Tier sprechen oder einfach auf das Riff warten, das als Nächstes auftaucht. Die Gestaltung macht diese Pausen leicht, ohne sie mit Programm zu füllen.
Ein Tag an Bord
Der Tag folgt keinem starren Stundenplan, sondern einer klaren Reihenfolge: Briefing, Tauchgang, Rückkehr mit dem Beiboot, Essen, Pause und wieder Wasser. Nach dem ersten Tauchgang bleibt die Ausrüstung vorbereitet, während die Crew Flaschen füllt, Messungen für Nitrox ermöglicht und alles für die nächste Gruppe verstaut. Zwischen den Tauchgängen wechseln sich Dusche, Frühstück oder Mittagessen, Schlaf und Gespräche über das gerade Gesehene ab. Auf den sieben Nächten sind sechs volle Tauchtage vorgesehen, auf den zehn Nächten neun. Je nach Bedingungen kann etwa an der Hälfte der Abende ein Nachttauchgang angeboten werden. Während der Überfahrten fährt das Schiff meist nachts, damit der nächste Morgen an einem neuen Platz beginnt. Die Mahlzeiten schieben sich nicht störend zwischen die Tauchgänge, sondern halten den Rhythmus zusammen. Am Ende eines langen Tages muss niemand noch einmal an Land. Das Wasser ist direkt vor der Tür.
Was man an Bord isst
Die Bordküche liefert drei Dinge, die nach mehreren Tauchgängen zählen: regelmäßige Mahlzeiten, große Portionen und genug Abwechslung, damit der Teller nicht zum Nebenschauplatz wird. Serviert werden lokale und westliche Gerichte, darunter vegetarische und vegane Varianten. Die Küche kann auf unterschiedliche Ernährungswünsche eingehen, wenn sie vorher bekannt sind. Das Abendessen wird durch Hauswein begleitet; alkoholfreie Getränke sowie Tee und Kaffee stehen ebenfalls bereit. Zwischen den Tauchgängen gibt es Mahlzeiten und Snacks, sodass niemand den nächsten Sprung ins Wasser mit leerem Tank im Bauch angehen muss. Der Esstisch ist dabei mehr als eine Versorgungslinie. Hier werden Sichtungen verglichen, Strömungen diskutiert und die kleinen Tiere nachbestimmt, die jemand gerade noch auf der Speicherkarte gefunden hat. Dass die Verpflegung besonders hoch bewertet wird, passt zu einer Reise, bei der Essen direkt in den Tauchrhythmus eingebaut ist.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen an der Wasserlinie und haben feste Bullaugen, die sich nicht öffnen lassen. Jede verfügt über eine eigene Nasszelle, Klimaanlage, warmes Wasser und tägliche Reinigung. Nachts hört man nicht das entfernte Leben eines Resorts, sondern ein Schiff: Wasser am Rumpf, Bewegungen während der Fahrt und die Geräusche der Arbeit an Bord. Die Kabinen sind für ein Tauchsafarischiff großzügig geschnitten und bieten Stauraum für Kleidung und Ausrüstung. Wer allein reist, kann eine gleichgeschlechtliche Kabinenteilung anfragen; eine bestimmte Kabine lässt sich ebenfalls wünschen, wird aber erst später endgültig zugeteilt. Für die ruhigen Stunden gibt es nicht nur die Koje, sondern auch Salon, Bibliothek und Außendecks. Die NAI’A ist kein Ort, an dem man den ganzen Tag im Zimmer verbringt. Sie sorgt vielmehr dafür, dass man nach dem letzten Tauchgang gut duschen, schlafen und am nächsten Morgen wieder los kann.
Kabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die NAI’A läuft in Lautoka aus und kehrt dorthin zurück; eingeschifft wird am Lautoka Main Wharf. Transfers vom Nadi International Airport und von den meisten Hotels im Raum Nadi zum Schiff sowie zurück sind eingeschlossen und werden vom Betreiber organisiert. Eine Anreise nach Nadi am Vortag ist sinnvoll, damit Flugverspätung und Zeitumstellung nicht den ersten Tauchgang bestimmen.
Was das Schiff für den Ozean tut
Die NAI’A verbindet Tauchsafaris mit konkreten Forschungs- und Naturschutzprojekten. An Bord werden Temperaturdaten aus der Tiefe gesammelt und an Wissenschaftler weitergegeben; außerdem gibt es Korallenriff-Monitoring und Basisaufnahmen, bei denen Gäste unter Anleitung mitarbeiten können. Partnerschaften bestehen unter anderem mit der University of the South Pacific, WWF, Conservation International, der Wilderness Conservation Society und dem New England Aquarium. Die Cruise Directors und Gastwissenschaftler erklären Beobachtungen zu Riffen, Korallenbleiche und Meeresleben in Präsentationen. Gäste können Sichtungen in die Tauch- und Riffdatenbank einbringen. Die Arbeit bleibt damit nicht bei einem Vortrag über Naturschutz stehen: Das Schiff nutzt Tauchgänge, Messungen und Beobachtungen, um Wissen über die Riffe zu sammeln und weiterzugeben.
- Baujahr
- 1979
- Jahr der Renovierung
- 2010
- Länge
- 36,6 m
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Webseite
- naia.com.fj ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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