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Tauchsafaris · Mikronesien

Ryoma I – Palau mit kurzen Wegen zu den Tauchplätzen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Der Katamaran bringt Taucher von Koror aus in wenigen Minuten zu vielen Plätzen bei Ulong und Ngemelis.
  • An Bord gibt es neun Kabinen, drei davon mit eigenem Bad und sechs mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen.
  • Nitrox wird während der Kreuzfahrt kostenlos aus der bordeigenen Füllanlage angeboten.
  • Getaucht wird vom Speedboat aus, während die Ryoma I als geräumige Basis auf See bleibt.

Die Einladung

Die Ryoma I ist für Taucher gebaut, die Palau nicht jeden Tag von Koror aus anfahren wollen. Viele Plätze, für die ein Tagesboot 45 bis 60 Minuten unterwegs ist, liegen vom Schiff aus nur etwa zehn Minuten entfernt. Das verändert eine Tauchwoche spürbar: weniger Transfer, mehr Zeit im Wasser und mehr Freiheit bei der Wahl des richtigen Zeitpunkts. Gerade bei Strömung und Gezeiten kann das entscheidend sein. Die Ryoma I bleibt außerdem nicht auf die bekannten Gebiete vor Koror beschränkt. Je nach Route geht es bis nach Peleliu oder in entlegene Regionen wie Velasco Reef und Helen Reef. Wer ein großes Schiff mit wenigen Kabinen, kurze Wege zu den Tauchplätzen und eine Crew mit japanischer und lokaler Erfahrung sucht, findet hier kein schwimmendes Hotel, sondern eine bewegliche Tauchbasis.

An Bord gehen

Die Anreise endet nicht an einer großen Pier. Die Ryoma I liegt vor dem DayDream-Shop, und der letzte Weg an Bord führt mit dem Tender über das Wasser. Das passt zu einem Schiff, das nicht für den Hafen, sondern für mehrere Tage draußen gebaut wurde. Der Katamaran liegt ruhig, und im Inneren bewegt man sich ohne das Gefühl, ständig im Weg zu sein. Der breite Hauptgang nimmt auch Gepäck auf, ohne dass daraus ein Hindernislauf wird. Die Renovierung im Jahr 2010 hat aus dem älteren Rumpf eine funktionale Liveaboard-Basis gemacht. Auffällig ist weniger eine maritime Show als die klare Aufteilung: Kabinen, Salon, offene Essbereiche und ein eigenes Heck für die Taucher. Nach der Überfahrt mit dem Tender beginnt der eigentliche Teil der Reise.

Die Stimmung an Bord

Die Ryoma I wirkt nicht wie ein Schiff, auf dem Gäste und Crew strikt getrennte Welten bilden. Der Tagesablauf ist eng, und genau deshalb fällt gute Arbeit sofort auf: Tanks werden vorbereitet, das Tauchboot wird klargemacht, nasse Ausrüstung findet ihren Platz, und nach der Rückkehr beginnt alles von vorn. An Bord arbeiten japanische und internationale Crewmitglieder; gesprochen wird Englisch und Japanisch. Zur Mannschaft gehören ein palauischer Boot-Operator, philippinische Seeleute und Maschinisten, japanische Guides sowie eine japanische Köchin. Das ergibt keine künstlich inszenierte Clubatmosphäre, sondern eine praktische Mischung aus unterschiedlichen Arbeitsweisen. Nach dem Essen sitzt man im Salon oder in Take-no-Ma, schaut Bilder, füllt Logbücher und redet über den letzten Tauchgang. Nach wenigen Tagen kennt man nicht nur die Namen, sondern auch die Handgriffe der anderen.

Die Tauchplätze

Die üblichen Kreuzfahrten führen nach Ulong und Ngemelis. Auf der Karte stehen dort Namen wie Ulong Channel, Siaes Channel, Blue Hole, Blue Corner, New Drop Off, Big Drop Off und German Channel. Die längeren Routen beziehen Peleliu ein; einzelne Expeditionen führen weit über die Tagesboot-Reichweite hinaus. Eine Ulong-und-Ngemelis-Kreuzfahrt dauert sechs Tage und fünf Nächte, die längere Route mit Peleliu ist mit zehn Tagen und neun Nächten verzeichnet. Die Auswahl der Plätze hängt von Wetter, Seegang, Gezeiten und dem Niveau der Gruppe ab. Deshalb wird kein einzelner Tauchplatz vorab garantiert. Der Grund für die Reise liegt trotzdem klar auf der Hand: Die Ryoma I liegt bereits in der Nähe der Gebiete, statt jeden Morgen aus Koror anzufahren. So lassen sich Strömung und Andrang besser berücksichtigen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides arbeiten in englischer und japanischer Sprache und führen die Tauchgänge von den beiden Speedbooten aus. Das genaue Verhältnis pro Tauchgruppe wird nicht festgelegt; die Organisation richtet sich nach Route, Erfahrung und Seegang. Die Anforderungen sind klarer. Auf der allgemeinen S-Route sollte man frei abtauchen, die eigene Position im Wasser halten und den Sicherheitsstopp selbstständig durchführen können. Als Orientierung gelten 80 Tauchgänge bei einem körperlichen Alter unter 60 Jahren und 150 ab 60, mit höchstens zwei Jahren Tauchpause. Die G-Route verlangt 150 beziehungsweise 300 Tauchgänge, freies Abtauchen ohne Leine in schneller Strömung, stabile Tarierung und selbstständiges Auftauchen. Die P-Route ist für sehr erfahrene Taucher mit 200 beziehungsweise 400 Tauchgängen gedacht. Nitrox ist auf G und P Pflicht. An Bord sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, Ortung, Rettungsmittel und ein Satellitentelefon vorhanden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das eigentliche Tauchdeck liegt am Heck und ist vom Schiff getrennt genug, damit Kameras, Anzüge und nasse Badekleidung nicht den Wohnbereich bestimmen. Es gibt eigene Spülbecken für Kameras, einen Bereich zum Trocknen und eine Schleuder, die zwischen den Tauchgängen Zeit spart. Nitrox wird an Bord in einer eigenen Füllanlage hergestellt und während der Kreuzfahrt kostenlos angeboten. DIN-Adapter sind vorhanden; Sidemount-Taucher können ebenfalls teilnehmen. Flaschengrößen und Flaschenmaterial werden nicht näher beschrieben, deshalb sollte das vor der Abfahrt geklärt werden. Für jeden Tauchgang geht es vom Schiff in eines der beiden Speedboote mit Suzuki-250-PS-Motoren. Die Boote bringen die Gruppen zum Platz und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder dort auf, wo sie an der Oberfläche warten. Das ist der große praktische Vorteil der Ryoma I: Das Mutterschiff bleibt komfortabel, das Tauchboot bleibt schnell.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Ebenen. Das Achterdeck gehört den Tauchern: Dort trocknen Anzüge und Badekleidung, Kameras werden gespült, und nach dem Tendertransfer landet man wieder direkt bei seinem Gerödel. Wer nicht im Schatten sitzen möchte, findet auf dem Bugdeck Liegestühle und frische Fahrtluft. Der klimatisierte Salon ist der ruhigere Ort für eine Pause, während Take-no-Ma mit Tatami, Logbüchern und großem Bildschirm eher zum langen Sitzen einlädt. Am Nachmittag kann das Schiff unterwegs sein, ohne dass die Reise dadurch zur bloßen Überfahrt wird. Dann sieht man Palau nicht nur durch die Maske, sondern von der Wasserlinie aus. Der Jacuzzi auf dem Dach ist für den Moment gedacht, in dem die Beine nach mehreren Tauchgängen schwer werden.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit der Vorbereitung auf den ersten Tauchgang, dem Briefing und dem Wechsel ins Speedboat. Danach bringt das Tenderboot die Gruppe nicht zurück in einen Hafen, sondern wieder zur Ryoma I: aussteigen, Ausrüstung versorgen, essen, trinken und den nächsten Tauchgang vorbereiten. Je nach Route und Bedingungen sind bis zu vier Tauchgänge am Tag möglich. Die Mahlzeiten schieben sich zwischen die Wasserzeiten, ohne den Tag in starre Hotelzeiten zu zerlegen. Wenn das Schiff den Platz wechselt, wird aus der Pause eine kurze Fahrt über Palau. Am Abend geht es ruhiger weiter: duschen, Bilder auf dem großen Bildschirm ansehen, Logbuch schreiben und im Take-no-Ma die Beine ausstrecken. Nachttauchgänge und zusätzliche Tauchgänge können als optionale Leistungen angeboten werden. Ob sie stattfinden, entscheidet die konkrete Route zusammen mit Wetter, Seegang und Sicherheit.

Was man an Bord isst

Die Mahlzeiten kommen aus einer japanisch geführten Bordküche und werden meist als Buffet auf dem offenen Deck der zweiten Ebene serviert. Frühstück, Mittag- und Abendessen liegen damit nicht in einem abgeschlossenen Speisesaal, sondern zwischen Meer, Fahrt und Tauchbetrieb. Auf dem Teller landen japanische, westliche und chinesische Gerichte, dazu lokale palauische Küche und Früchte der Inseln. Das Essen ist auf einer Tauchkreuzfahrt kein Programmpunkt nebenbei. Nach dem Auftauchen braucht es etwas Warmes, Verlässliches und genug Zeit, bevor die nächste Flasche ansteht. Wasser, Tee, Kaffee, Fruchtsaft und alkoholfreie Getränke sind an Bord verfügbar; zum Abendessen gibt es außerdem Bier und Wein. Allergien und besondere Ernährung sollten vor der Reise gemeldet werden. Gegessen wird gemeinsam, aber ohne den Druck eines festen Restaurantbesuchs.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in neun Kabinen auf dem oberen Kabinendeck statt. Drei Deluxe-Kabinen haben Dusche und WC, die sechs Standard-Kabinen nutzen getrennte gemeinschaftliche Sanitärbereiche für Frauen und Männer. Alle Kabinen blicken auf das Meer und sind mit normalen Betten statt Etagenkojen ausgestattet. Das ist nach mehreren Tauchgängen mehr als ein Detail: Das Bett bleibt ein Rückzugsort, kein Platz über dem nächsten Koffer. Stauraum ist vorhanden, und die Klimaanlage hält die Kabinen kühl. Die Toiletten an Bord haben Washlets, die Duschen dank der Entsalzungsanlage stabilen Wasserdruck. Wer abends nicht sofort schlafen will, kann sich in den Tatami-Raum Take-no-Ma zurückziehen. Auf dem Dach wartet ein Jacuzzi unter dem Palauer Sternenhimmel. Die Kategorien sind einfach; der Unterschied liegt vor allem im eigenen Bad.

Deluxe-Kabine

Standard-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Kreuzfahrten beginnen und enden in Koror. Zur Ryoma I geht es vom DayDream-Shop mit einem Tenderboot, weil das Schiff vor dem Shop auf Reede liegt. Transfers zwischen einem Hotel in Koror und dem Shop sind eingeschlossen; ein Flughafentransfer kann organisiert werden. Die Einschiffung beginnt am Anreisetag um 18:00 Uhr. Wer ohne Zeitdruck an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher nach Palau und schläft in Koror.

Decksplan

Baujahr
1986
Jahr der Renovierung
2010
Länge
33,5 m
Breite
12 m
Maximale Passagierzahl
18
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
2 × Yanmar Turbo Diesel
Reisegeschwindigkeit
8 Knoten
Beiboote
2 × Suzuki 250 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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