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Tauchsafaris · Dschibuti

Felicidad II – Djiboutis Tauchschiff mit Charakter

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Felicidad II fährt auf Whale-Shark-Routen ab und zurück nach Djibouti.
  • Das Schiff wurde renoviert und verbindet ein klassisches Safari-Schiff mit klimatisierten Innenräumen.
  • Das Tauchdeck ist beschattet und verfügt über Plattform, Spülbecken und Beiboote für die Tauchgänge.
  • Vollpension, Snacks, alkoholfreie Getränke und Nachttauchgänge sind eingeschlossen.
  • Die Crew spricht Englisch, Französisch und Italienisch.

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Die Einladung

Die Felicidad II ist für Taucher interessant, die Djibouti nicht aus einem Hotelzimmer heraus erleben wollen. Das Schiff fährt auf Whale-Shark-Routen und bleibt dabei ein überschaubarer Platz, an dem Tauchdeck, Salon und Außenterrasse zum eigentlichen Mittelpunkt der Reise werden. Wer zwischen Tauchgängen Schatten, Meerblick und eine unkomplizierte Bordküche sucht, findet hier eher Safari als schwimmendes Resort. Die Routen führen ab Djibouti auch in Richtung Sudan; im Mittelpunkt stehen die langen Tage auf dem Wasser und die Chance, großen Tieren in ihrem Lebensraum zu begegnen. Dazu kommen Nachttauchgänge, Vollpension und eine lokale wie internationale Crew. Die Felicidad II passt weniger zu jemandem, der Design und Luxus sucht. Sie passt zu Tauchern, die morgens ins Wasser wollen, danach ordentlich essen und den Abend an Deck ausklingen lassen möchten.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Felicidad II wie ein Schiff, das für das Leben auf See gebaut wurde und nicht für eine kurze Hafenbesichtigung. Nach der Renovierung treffen klassischer Safari-Charakter und praktische Innenräume aufeinander. Man bewegt sich zwischen Salon, Außenterrasse, Beobachtungsdeck und Tauchbereich, ohne dass sich das Schiff wie eine Hotelanlage anfühlt. Der Motor gehört dabei zum Reiseerlebnis: Auf einem Schiff dieser Art bleibt die Technik nicht völlig aus dem Bewusstsein. Das ist kein Nachteil, solange man eine echte Tauchsafari erwartet und keine lautlose Suite. Die Kabinen liegen unter Deck, der Salon ist klimatisiert, und draußen gibt es Platz für Meerblick, Gespräche und die Zeit nach dem Tauchgang. An Bord findet man sich schnell zurecht.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord dürfte von der Crew getragen werden. Sie spricht Englisch, Französisch und Italienisch; besonders die Freundlichkeit der Mannschaft und des Kapitäns wird hervorgehoben. Das passt zu einem Schiff, auf dem sich die Wege zwischen Tauchdeck, Mahlzeiten und Salon immer wieder kreuzen. Man bleibt nicht nur Gast im Hintergrund, sondern begegnet den Menschen, die den Tagesablauf am Laufen halten. Abends gibt es keinen beschriebenen Unterhaltungsapparat, und genau das ist für viele Taucher der bessere Rahmen: essen, erzählen, vielleicht noch einmal ins Wasser und danach Ruhe. Die Felicidad II wirkt wie eine Reise für kleine Gruppen, Familien und Taucher, die keine formelle Distanz brauchen. Die Crew ist hier offenbar ein wesentlicher Teil des Erlebnisses.

Die Tauchplätze

Die Felicidad II fährt ab und zurück nach Djibouti. Verzeichnet sind die achttägige Djibouti Whale Shark Cruise mit sieben Nächten, die zehntägige Route Whale Sharks and Seven Brothers mit neun Nächten und die sechstägige Whale Shark Express mit fünf Nächten. Die Namen zeigen den Schwerpunkt der Reise: Walhaie und die Seven Brothers gehören zu den Zielen dieser Region. Einzelne Tauchplätze, ihre Tiefen und ihre besonderen Unterwasserstrukturen sind für diese Route nicht hinterlegt. Deshalb lässt sich hier kein ehrlicher Steckbrief mit Pinnacles, Wracks oder Steilwänden schreiben. Wer genau wissen möchte, welche Plätze auf der gebuchten Abfahrt angefahren werden, sollte sich die konkrete Routenplanung vor dem Einsteigen bestätigen lassen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch, Französisch und Italienisch und ist in Erster Hilfe ausgebildet. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, Ortungssysteme und eine Seenot-Ausrüstung gehören zur Sicherheitsausstattung. Für den Notfall sind außerdem Mobilfunk- und Satellitentelefone an Bord. Wie viele Guides eine Tauchgruppe begleiten, welche Qualifikationen sie besitzen und welches Mindestniveau verlangt wird, ist nicht angegeben. Auch feste Briefing-Abläufe und Ausbildungsangebote werden nicht beschrieben. Klar ist jedoch, dass die Tauchorganisation vom Tauchdeck mit Plattform und Beibooten ausgeht: Die Gruppe wird vorbereitet, über das Beiboot zum Einstieg gebracht und dort wieder aufgenommen, wo sie auftaucht. Das ist die entscheidende Struktur einer Safari, bei der nicht jeder Tauchgang direkt am Schiff beginnt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist beschattet und führt über eine Plattform ins Wasser. Beiboote bringen die Taucher zu den Einstiegsstellen und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf; die Rückkehr endet damit nicht an einer weit entfernten Badeleiter. Für die Ausrüstung gibt es Spülbecken, getrennte Möglichkeiten zum Spülen von Kameras und eine eigene Station für die Tauchvorbereitung. DIN-Adapter sind vorhanden. Sidemount ist mit einer einzelnen Flasche möglich. Leihequipment kann an Bord gebucht werden; konkrete Flaschen- und Markenangaben liegen nicht vor. Nitrox wird nicht ausgewiesen. Nachttauchgänge gehören zum Tauchpaket. Wer mit Kamera reist, profitiert vom getrennten Kameraspülbereich, während der beschattete Arbeitsplatz auf langen Tauchtagen den praktischen Unterschied macht.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über die Außenterrasse, das Beobachtungsdeck und den klimatisierten Salon. Wer Sonne möchte, findet draußen seinen Platz; wer nach dem Tauchgang lieber aus dem Wind bleibt, zieht sich nach innen zurück. Eine Bibliothek bietet eine ruhige Beschäftigung, während die Fahrzeiten Raum für Gespräche, Schlaf oder den Blick auf die Küste lassen. Auch Schnorcheln und Angeln gehören zu den möglichen Aktivitäten außerhalb des Gerätetauchens. Das Schiff nimmt zudem Nichttaucher mit, die schnorcheln möchten. Vieles geschieht ohne Programm: Handtuch aufhängen, duschen, etwas essen, die nächste Ausfahrt beobachten und wieder zur Plattform gehen. Genau darin liegt der Nutzen der freien Stunden.

Ein Tag an Bord

Ein fester Bordstundenplan ist nicht beschrieben. Der Tag beginnt mit der Vorbereitung auf den ersten Tauchgang, führt über Briefing, Ausfahrt und Rückkehr zum Tauchdeck und wird von Mahlzeiten und Pausen unterbrochen. Zwischen den Ausfahrten bleibt Zeit für Schlaf, Essen, die Außenterrasse oder den klimatisierten Salon. Je nach Route fährt das Schiff zwischen den Tauchplätzen; die Geschwindigkeit liegt dabei im Reisebetrieb deutlich unter der Höchstgeschwindigkeit, sodass die Fahrt selbst Teil des Tages wird. Nach den Tagestauchgängen kann ein Nachttauchgang folgen. Danach geht es zurück an Bord, zum Essen und in die Kabine unter Deck. Die genaue Zahl und Uhrzeit der Tauchgänge wird nicht angegeben.

Was man an Bord isst

Die Küche serviert Vollpension mit Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Snacks über den Tag. Auf dem Teller landen sowohl westliche als auch lokale Gerichte; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Das Essen wird als reichlich, gesund und gut gewürzt beschrieben, ohne daraus eine Restaurantreise zu machen. Gegessen werden kann auch draußen, und am Abend gibt es die Wahl zwischen Bordmenü und à la carte. Nach mehreren Tauchgängen zählt vor allem, dass etwas Verlässliches bereitsteht, ohne lange Wege oder komplizierte Abläufe. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke gehören dazu; Bier und Wein sind erhältlich. Der Esstisch ist damit weniger Bühne als Treffpunkt zwischen zwei Tauchgängen.

Die Nächte auf See

Die Lower-Deck-Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad. Tageslicht kommt durch Bullaugen; wer von der Koje aus den offenen Horizont sehen möchte, wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Dafür liegt der Schwerpunkt klar auf dem Tauchtag, nicht auf einer Kabine, in der man lange Stunden verbringt. Nach dem letzten Tauchgang wartet der Salon mit Klimaanlage, während draußen Terrasse und Beobachtungsdeck den besseren Platz für Wind und Meer bieten. Die Nächte auf See bleiben dadurch einfach und funktional: duschen, trockene Sachen anziehen, schlafen und am nächsten Tag wieder ans Tauchdeck. Wer empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte die Kabinenlage unter Deck bei der Auswahl berücksichtigen.

Kabine, Unterdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Abfahrt und Rückkehr erfolgen in Djibouti. Ein Flughafentransfer ist möglich, aber nicht automatisch eingeschlossen. Die Anreise sollte einen Tag vor der Einschiffung erfolgen, damit eine verspätete Flugverbindung nicht unmittelbar den Beginn der Tauchsafari gefährdet. Die genauen Transferabläufe werden vor der Reise mitgeteilt.

Decksplan

Baujahr
1991
Jahr der Renovierung
2024
Länge
30 m
Breite
6,5 m
Maximale Passagierzahl
18
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
10
Motoren
1 × Caterpillar 425 PS
Reisegeschwindigkeit
5-8 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha 40 PS
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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