Tauchsafaris · Costa Rica
Argo – die robuste Plattform für große Expeditionen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Argo ist ein Stahlschiff für abgelegene Tauch- und Expeditionsgebiete.
- Drei 24-Fuß-Beiboote mit je zwei 115-PS-Außenbordmotoren bringen Taucher auch zu weiter entfernten Plätzen.
- Nitrox ist ohne Aufpreis verfügbar; technische Tauchgänge werden nicht angeboten.
- Neun Kabinen nehmen bis zu 18 Gäste auf, darunter Twin-, Double- und eine Owner's Cabin.
Die Einladung
Die Argo richtet sich an Taucher, die kein schwimmendes Boutique-Hotel suchen, sondern eine belastbare Plattform für abgelegene Gewässer. Ihre Stärke liegt in der Verbindung aus großem Arbeitsdeck, mehreren schnellen Beibooten und einer Tauchorganisation, die auf wechselnde Bedingungen reagieren kann. Wer an Bord geht, sucht Reichweite, Platz für Ausrüstung und die Freiheit, nicht an einen einzigen Einstiegspunkt gebunden zu sein. Für Cocos Island ist die Argo derzeit allerdings nicht verfügbar; sie befindet sich auf einer globalen Expedition.
An Bord gehen
An Bord wirkt die Argo wie ein Arbeitsschiff, das für längere Unternehmungen gebaut wurde und den Komfort nicht vergessen hat. Der Stahlrumpf, das große Deck und die drei Beiboote geben dem Schiff eine praktische, unaufgeregte Seite: Hier wird Ausrüstung bewegt, gespült und wieder ins Wasser gebracht. Gleichzeitig gibt es einen klimatisierten Salon, einen Innen- und einen Außenbereich sowie ein Sonnendeck mit Liegen. Die Wege an Bord sind auf Taucher ausgerichtet, nicht auf repräsentatives Auftreten.
Die Stimmung an Bord
Die Argo ist für Gruppen und private Charters ausgelegt. Das schafft eine andere Stimmung als ein kleines Familienschiff: Man kann eine ganze Tauchgruppe, ein Filmteam oder eine wissenschaftliche Expedition an Bord organisieren, ohne den Tauchbetrieb aus dem Blick zu verlieren. Die Crew arbeitet auf Englisch und Spanisch. Der Charakter des Schiffs bleibt dabei sachlich und expeditionstauglich; wer viel persönliche Clubatmosphäre sucht, sollte eher ein kleineres Schiff wählen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Das Verhältnis von Tauchguides zu Tauchern beträgt 9 zu 1. Die Guides arbeiten auf Englisch und Spanisch. Vor jedem Tauchgang gibt es ein kurzes Briefing mit einer Zeichnung auf dem Whiteboard; dabei werden Ablauf, Strategie und die wichtigsten Punkte des Platzes erklärt. Das Buddy-System ist Pflicht, Dekompressionstauchgänge sind nicht erlaubt und die maximale Tauchzeit beträgt 60 Minuten. Sauerstoff-Notfallausrüstung befindet sich auf den Beibooten und auf dem Mutterschiff. Zusätzlich trägt jeder Taucher ein Nautilus-Lifeline-Gerät mit GPS- und VHF-Funktion sowie Signalboje, Pfeife und Sicherheitslicht. Ein Mindestmaß an Taucherfahrung oder eine vorgeschriebene Zahl an Tauchgängen ist nicht angegeben.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf häufige Ausfahrten ausgelegt und bietet persönliche Ablage, eine Station für Kameras, getrennte Spülbecken für Unterwasserkameras, spezielle Kamerafächer und Ladestationen. Zwei Bauer-Hochdruckkompressoren vom Typ H13-E3 übernehmen das Füllen; eine LP-280-Membrananlage erzeugt Nitrox, das kostenlos verfügbar ist. Leihausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich. Warme Duschen stehen nach dem Tauchgang bereit. Drei 24-Fuß-Beiboote mit je zwei 115-PS-Außenbordmotoren übernehmen die Fahrten zu den Tauchplätzen. Sie sind für Tauchausrüstung ausgelegt und bringen die Gruppen vom Schiff ins Wasser und zurück. Angaben zu Flaschenmaterial, Flaschenvolumen sowie DIN- oder Bügelventilen liegen nicht vor.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf das Sonnendeck, die Liegen, den offenen Salon oder den klimatisierten Innenbereich. Wer Schatten braucht, bleibt näher am Salon; wer die Überfahrt beobachten möchte, findet Platz draußen. Die Argo bietet außerdem Landexkursionen an. Das ist wichtig, wenn ein Nachmittag nicht nur aus Flaschenwechsel und Oberflächenpause bestehen soll.
Ein Tag an Bord
Der dokumentierte Tauchbetrieb sieht gewöhnlich zwei Vormittagstauchgänge und einen weiteren Tauchgang nach dem Mittagessen vor. Die Briefings finden jeweils kurz vor dem Einstieg statt und führen direkt in die passende Tauchstrategie für den Platz. Zwischen den Tauchgängen werden Flaschen gefüllt, Ausrüstung verstaut und Kameras gespült, während die Argo je nach Ablauf den nächsten Ausgangspunkt anfährt. Die genannten Zeiten liegen bei 8 Uhr, 11 Uhr und etwa 14:30 Uhr; Wetter, Strömung und Möglichkeiten vor Ort können den Ablauf verändern. Ein Nachttauchgang ist nicht ausgewiesen.
Was man an Bord isst
An Bord gibt es westliche und lokale Küche, Buffetservice, Snacks über den Tag sowie heiße und kalte alkoholfreie Getränke. Alkohol und Spirituosen sind ebenfalls vorgesehen. Ernährungsanforderungen werden berücksichtigt. Bei mehreren Tauchgängen am Tag muss das Essen vor allem funktionieren: zugänglich, ausreichend und ohne lange Unterbrechung zwischen Rückkehr an Bord und dem nächsten Briefing.
Die Nächte auf See
Die neun Kabinen sind klimatisiert und verfügen über ein eigenes Bad, Stauraum, Kleiderhaken, Schubladen und Steckdosen mit 110 Volt. In den oberen Kabinen kommen ein Schreibtisch mit Stuhl, ein größeres Bad mit Granitflächen und ein rundes Bullauge hinzu. Die unteren Kabinen gibt es als Twin- oder Double-Variante. Nach einem langen Tauchtag zählt weniger die Dekoration als die Möglichkeit, nasse Sachen aus dem Weg zu räumen, die Temperatur selbst zu regeln und die Tür hinter sich zu schließen.
Zweibettkabine (# 1, 2, 4)
Doppelkabine (# 3, 5, 6)
Doppelkabine (# 7, 8)
Eignerkabine
- Baujahr
- 2008
- Länge
- 39 m
- Breite
- 8 m
- Maximale Passagierzahl
- 18
- Anzahl Kabinen
- 9
- Motoren
- CAT D398TA; 634 kW (850 PS) @ 1225 rpm
- Beiboote
- 3 × 7,3 m mit 115-PS-Doppel-Außenbordmotoren
- Webseite
- underseahunter.com ↗
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