Tauchsafaris · Ecuador
Galapagos Sky – gebaut für starke Tauchgänge im offenen Pazifik
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Galapagos Sky bringt Taucher auf jeder Reise zu Wolf und Darwin, den abgelegenen Zentren der Galápagos-Tauchwelt.
- Das Schiff nimmt maximal 16 Gäste auf und verbindet ein speziell fürs Tauchen ausgelegtes Deck mit klimatisierten Kabinen und privaten Bädern.
- An drei vollen Tauchtagen der siebennächtigen Route und an fünf Tagen der zehntägigen Route liegt der Schwerpunkt auf Wolf und Darwin.
- Die Tauchgruppen werden von staatlich für den Galápagos-Nationalpark zugelassenen Guides geführt.
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Die Einladung
Die Galapagos Sky ist für Taucher interessant, die Galápagos nicht vom Hotel aus kennenlernen wollen. Ihr eigentlicher Zweck beginnt dort, wo Tagesboote umdrehen: bei Wolf und Darwin, weit draußen im Norden, mit mehreren vollen Tauchtagen an den legendären Inseln. Dazu kommen ungewöhnliche Begegnungen an Fernandina und Isabela, von Meeresechsen bis zu Mondfischen. Wer ruhige Rifftauchgänge mit viel Zeit für sich sucht, findet hier nicht die passende Reise. Strömung, wechselnde Sicht und kühleres Wasser gehören zum Revier. Wer dagegen wegen großer Tiere, anspruchsvoller Drifttauchgänge und vieler Tauchgänge an einem abgelegenen Ort einsteigt, bekommt eine Route, die konsequent auf das Wasser ausgerichtet ist. Die Crew hält den Ablauf eng, die Briefings sind Teil des Erlebnisses, und nach dem Auftauchen wartet kein langer Transfer zum nächsten Platz. Das Schiff liegt bereits dort.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Galapagos Sky wie ein Arbeitsschiff, das seine Aufgabe kennt: ein kräftiger Stahlrumpf, klare Linien und ein Deck, auf dem nicht dekoriert, sondern vorbereitet wird. Seit ihrer Indienststellung für Galápagos-Reisen hat sie den Charakter eines Schiffes behalten, das draußen zu Hause ist. Vom Kai aus fällt weniger eine Hotelkulisse auf als ein kompaktes Tauchschiff mit guter Übersicht. An Bord bewegt man sich ohne lange Wege zwischen Salon, Kabinen und Tauchbereich. Die Caterpillar-Motoren tragen das Schiff mit Reisegeschwindigkeit durch die Inselwelt; während der Fahrt sind sie Teil der Geräuschkulisse, besonders dort, wo das Schiff nachts den nächsten Platz anläuft. Oben öffnen sich die Aufenthaltsbereiche zum Meer, unten konzentriert sich alles auf Schlafen, Essen und Tauchen. Nach kurzer Zeit kennt man die Wege. Und die Gesichter.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord entsteht weniger aus Show als aus einem Ablauf, in dem jeder Handgriff sitzt. Die Crew nimmt Kameras entgegen, hilft beim Ein- und Aussteigen und hält das Tauchdeck nach der Rückkehr in Ordnung. Dadurch bleibt nach einem anspruchsvollen Tauchgang der Kopf frei für das, was darunter passiert ist. Die Guides erklären viel und legen Wert auf Briefings; genau dieser Bildungsfokus wird von Rückkehrern besonders hervorgehoben. Bei voller Belegung tauchen nicht alle einfach als lose Gruppe hintereinander her, sondern in klar organisierten Gruppen. Nach einigen Tagen kennt man die Eigenheiten der anderen: wer Haie sucht, wer auf kleine Tiere wartet, wer nach dem Tauchgang zuerst Kaffee braucht. Abends sitzt die Gruppe beim Essen zusammen. Die Crew bleibt dabei präsent, ohne sich in den Mittelpunkt zu stellen. Das wirkt familiär, aber nicht aufgesetzt.
Die Tauchplätze
Die siebennächtige Route startet und endet auf San Cristóbal und widmet drei volle Tauchtage Wolf und Darwin. Nach dem Check-out-Tauchgang bei Isla Lobos folgen North Seymour an Land und Cousins Rock; dort treffen Wand, schwarze Korallen, Fischschwärme und häufig verspielte Seelöwen auf wenig Strömung. Wolf und Darwin bilden dann den Kern der Reise: mehrere Tauchgänge pro Tag, darunter ein möglicher Nachttauchgang bei Wolf. Darwin ist für große Hammerhai-Gruppen, Galápagoshaie, Delfine und saisonal auftretende Walhaie bekannt; Wolf zieht ebenfalls viele Haie, Thunfische, Rochen und Schildkröten an. Danach führt die Route nach Cabo Douglas vor Fernandina und nach Punta Vicente Roca vor Isabela. An Cabo Douglas geht es um Meeresechsen über vulkanischem Grund, an Punta Vicente Roca um eine tiefe, steile Wand mit Weichkorallen, Schwämmen und Mondfischen. Die zehntägige Route verlängert die Zeit bei Wolf und Darwin auf fünf Tauchtage und ergänzt einen Tauchtag bei Cabo Marshall oder Roca Blanca.
Was man unter Wasser trifft
Wer hier taucht, sucht nicht nur Korallenfische. In den nördlichen Gewässern können sich Schulen von Hammerhaien über den Felsen sammeln, begleitet von Galápagoshaien, Thunfischen, Mobularochen, Adlerrochen und Delfinen. Schildkröten und Seelöwen gehören ebenfalls zu den Begegnungen, aber das Meer entscheidet, wie nah und wie lange sie bleiben. Bei Darwin kommen zwischen Juni und November Walhaie häufiger in die Planung, während die Sichtungen nie als Versprechen gelten. Wolf zeigt nachts eine andere Seite: Dort kann der Rotlippige Fledermausfisch auftauchen, ein Tier, das den Nachttauchgang seinen Aufwand wert machen kann. Cabo Douglas ist der besondere Grund für den Weg nach Fernandina. Unter Wasser lassen sich dort Meeresechsen beim Fressen beobachten. Punta Vicente Roca ergänzt das Spektrum mit Mondfischen und ungewöhnlichen Kleintieren wie Nacktschnecken, Garnelen und Spanischen Langusten. Oberhalb des Wassers begleiten Pinguine, flugunfähige Kormorane und Blaufußtölpel die Fahrt im Panga.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von erfahrenen Galápagos-Guides geführt, die für den Nationalpark zugelassen sind. Bei voller Belegung tauchen zwei Gruppen mit jeweils acht Gästen und einem Guide; das Verhältnis bleibt damit überschaubar, ohne den Charakter einer privaten Führung zu versprechen. Die Crew spricht Englisch und Spanisch. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing mit Ablauf, Strömung, Ein- und Ausstieg sowie den Signalen, die unter Wasser gelten. Die Anforderungen sind ernst: empfohlen werden 50 bis 100 Freiwassertauchgänge, aktuelle Taucherfahrung, sichere Tarierung und Erfahrung mit Strömung. Wer sechs Monate oder länger nicht getaucht ist, sollte vor der Reise auffrischen. Rückwärtsrollen aus kleinen Booten, negative Abstiege und das Ablegen des Geräts im Wasser müssen sicher beherrscht werden. Alle Tauchgänge sind Nullzeittauchgänge. Sauerstoff, Rettungsboote, Funk, Radar, GPS, Sonar und eine Notfunkbake gehören zur Sicherheitsausrüstung. Solo-Tauchgänge gibt es nicht; wer den Tauchgang vorzeitig beendet, muss mit dem Buddy sicher aufsteigen, den Sicherheitsstopp durchführen und das Panga an der Oberfläche anrufen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist der stärkste Teil des Schiffs. Es ist überdacht, bietet Spülbecken, eine feste Einstiegsplattform, warme Süßwasserduschen und warme Handtücher nach jedem Tauchgang. Die Ausrüstung wird auf der Galapagos Sky vorbereitet und anschließend in ein Panga gebracht; die Crew legt die Flossen hinein und reicht Kameras sicher hinunter. Am Platz erfolgt der Einstieg per gleichzeitiger Rückwärtsrolle, bei stärkerer Strömung kann ein negativer Einstieg verlangt werden. Zurück an der Oberfläche werden Kamera, Gewichtsgurt, Flossen und schließlich das aufgeblasene Jacket an den Fahrer gereicht, bevor die Flasche aus dem Wasser gehoben wird. Der Aufstieg zurück ins Panga erfolgt über eine Leiter. Adapter für DIN-Anschlüsse sind vorhanden. Nitrox wird über ein Membransystem erzeugt und liegt im Allgemeinen bei 32 Prozent; zertifizierte Taucher analysieren und protokollieren das Gemisch vor jedem Tauchgang. Ohne Nitrox-Nachweis wird mit Luft getaucht, wodurch die Tauchserie an Wolf und Darwin eingeschränkt ist. Leihausrüstung ist mit Voranmeldung erhältlich, aber Auswahl und Größen sind begrenzt; eigene, vertraute Ausrüstung ist in diesem Revier die bessere Wahl. Kameratisch und Ladestationen erleichtern die Arbeit mit Fotoausrüstung. Solo-, Sidemount-, Doppelgeräte- und Rebreather-Tauchen sind nicht zugelassen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchplattform, den klimatisierten Salon und das Sonnendeck. Nach dem Ausstieg aus dem Panga bleibt Zeit für eine warme Dusche, ein Handtuch und etwas Abstand zum Wasser, bevor das nächste Briefing beginnt. Wer fotografiert, kann am Kameratisch arbeiten oder die Ladeplätze nutzen, ohne den Salon zum Werkraum zu machen. Andere suchen sich einen Liegestuhl, lesen in der Bibliothek oder schauen hinaus auf die Inseln. An Fahrtagen verändert sich die Aussicht, während die Gäste essen oder sich ausruhen. Auf den Landgängen geht es dagegen für einige Stunden an Land, etwa zu den Tieren und Vögeln von North Seymour oder zu einer weiteren Inselstation. Die Pausen sind nicht leer. Sie geben dem Körper die Chance, für den nächsten Tauchgang wieder ruhig zu werden.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit Frühstück, Briefing und dem Weg ins Panga; bei einem typischen Ablauf liegt der erste Tauchgang am Morgen. Danach folgen Oberflächenpause und der nächste Tauchgang, bevor ein heißes Mittagessen den Körper wieder auffüllt. Je nach Reisetag stehen zwei bis vier Tauchgänge an. An Wolf und Darwin verdichtet sich der Rhythmus besonders: mehrere Abstiege am Tag, dazwischen kurze Wege, Essen, Duschen, Kamerapflege und die nächste Einweisung. Am Nachmittag bleibt manchmal Zeit für das Sonnendeck oder einen Landgang, an anderen Tagen geht es direkt wieder zum Boot. Das Schiff nutzt die Ruhe der Gäste und fährt zum nächsten Platz, während geschlafen wird. Ein möglicher Nachttauchgang bei Wolf findet am dritten Tauchtag statt, wenn Wetter und Bedingungen passen. Auf der siebennächtigen Route wechseln sich die vollen Tauchtage mit Landgängen und den Inselplätzen im Westen ab. Der Tag endet nicht mit einem festen Programm, sondern meist mit Essen, Gespräch und dem Blick in einen sehr dunklen Himmel.
Was man an Bord isst
Die Küche nimmt die Tauchwoche ernst. Auf ein reichhaltiges Frühstück folgen die Mahlzeiten, die zwischen Briefings, Tauchgängen und Oberflächenpausen ihren Platz finden; dazu stehen Snacks über den Tag bereit. Serviert wird eine Mischung aus westlicher und lokaler Küche, mit fein angerichteten Gerichten statt bloßer Großküchenversorgung. Vegetarische und vegane Wünsche werden berücksichtigt. Das Abendessen kann draußen stattfinden, wenn Wetter und Fahrt es zulassen, und wird von Wein begleitet; alkoholfreie Getränke sind ebenfalls an Bord verfügbar. Nach mehreren Tauchgängen ist ein gedeckter Tisch mehr als Komfort. Er gibt dem Tag einen festen Punkt, an dem man die Sichtungen sortiert, den nächsten Tauchgang bespricht und merkt, wie unterschiedlich dieselbe Begegnung unter Wasser auf jeden gewirkt hat. Die sehr hohe Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Anspruch.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Galapagos Sky gehören dem Meer, nicht dem Nachtleben. In den klimatisierten Deluxe Staterooms und Master Staterooms zieht man sich nach dem letzten Tauchgang zurück, duscht warm und hört je nach Fahrt den gleichmäßigen Lauf der Motoren unter dem Schiff. Die Kabinen liegen auf dem Oberdeck und haben große Fenster mit Blick auf das Wasser. Das macht einen Unterschied, wenn morgens das erste Licht über die Inseln kommt oder nachts kein künstliches Leuchten den Himmel überdeckt. Die privaten Bäder halten die Abläufe einfach: duschen, nasse Sachen aus dem Weg, schlafen. Viel Platz für aufgegebenes Gepäck gibt es auf keinem Tauchschiff unbegrenzt, deshalb bleibt die Kabine am angenehmsten, wenn die Tasche geschlossen verstaut wird. Wer zwischen zwei Tauchgängen Ruhe braucht, findet sie eher draußen auf dem Deck als in einer geräumigen Suite.
Deluxe-Kabinen
Master-Kabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die siebennächtige Route startet und endet in San Cristóbal; je nach Abfahrt gibt es auch zehntägige Routen zwischen San Cristóbal und Baltra. An den Abreisetagen ist der Transfer vom Flughafen zum Schiff und zurück zum Flughafen eingeschlossen. Die genauen Treffpunkte und Abläufe erhalten Gäste mit ihren Reiseunterlagen und den Informationen vor der Abreise. Eine Anreise am Vortag gibt mehr Luft, falls der Inlandsflug oder die Weiterreise nach Galápagos nicht planmäßig läuft.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Die Galapagos Sky verbindet ihre Reisen mit nachhaltigem Schiffsbetrieb, laufenden technischen Verbesserungen und Unterstützung lokaler Naturschutz- und Bildungsprogramme. Die Crew wird in diesen Bemühungen einbezogen, damit Schutz nicht nur als Information für Gäste erscheint, sondern Teil des Betriebs bleibt.
- Baujahr
- 2001
- Länge
- 30,5 m
- Breite
- 7,3 m
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 8
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Motoren
- 2 × 500 PS Caterpillar 3408
- Reisegeschwindigkeit
- 12 Knoten
- Beiboote
- Ja
- Webseite
- galapagossky.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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