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Tauchsafaris · Indonesien

Wellenreng – Raja Ampat im kleinen Kreis

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die hölzerne Phinisi nimmt nur wenige Gäste auf und ist auf private, abgelegene Reisen ausgelegt.
  • Das Tauchprogramm umfasst drei bis vier Tauchgänge pro Tag, einschließlich Nachttauchgängen, mit Nitrox ohne Aufpreis.
  • Raja Ampat bietet Strömungsplätze mit Mantas und Haien ebenso wie Korallengärten und Makroplätze.
  • An Bord gibt es schattige Außenbereiche, al-fresco-Mahlzeiten, Kajaks und ein Stand-up-Paddleboard.

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Die Einladung

Die Wellenreng ist für Taucher, die Raja Ampat nicht aus einer großen Gruppe heraus erleben wollen. Drei Gästekabinen, kleine Tauchgruppen und ein Beiboot, das die Taucher dort abholt, wo sie auftauchen, geben der Reise einen privaten Zuschnitt. Das passt zu Familien, Paaren und kleinen Freundeskreisen, aber auch zu Fotografen, die nicht bei jedem Tauchgang auf einen halben Salon voller Menschen warten möchten. Die Route führt zu Plätzen abseits des Tagesbootsverkehrs, mit viel Koralle, Fischschwärmen, Strömung und der Chance auf Mantas. Wer dagegen möglichst viele Menschen kennenlernen, feste Abläufe und ein großes Tauchdeck sucht, findet auf einem größeren Schiff wahrscheinlich die passendere Lösung. Die Wellenreng verkauft keine schwimmende Hotelanlage. Sie bietet ein kleines Boot, das seine Stärke dort zeigt, wo Raja Ampat am besten ist: draußen, weit weg von Straßen und Andrang.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst der hölzerne Phinisi-Rumpf auf. Die Wellenreng wurde 2011 gebaut und 2025 renoviert; sie verbindet damit den Charakter eines traditionellen Segelschiffs mit frisch überarbeiteten Bereichen. An Bord bewegt man sich nicht durch lange Gänge, sondern zwischen Salon, schattigem Außen-Essplatz, Beobachtungsdeck und Sonnendeck. Die offene Gestaltung macht den Weg vom Frühstück zum Tauchbriefing kurz und hält den Blick auf Wasser und Inseln frei. Ein einzelner Mitsubishi-Motor bringt das Schiff mit ruhiger Reisegeschwindigkeit zwischen den Ankerplätzen weiter; ganz lautlos ist ein Boot dieser Größe nicht. Dafür bleibt die Gruppe überschaubar: Spätestens am zweiten Tag kennt jeder die Flaschen, die Kameras und die Art, wie die anderen ins Wasser gehen. Die Wellenreng wirkt nicht wie ein austauschbares Kreuzfahrtschiff. Sie ist ein kleines Arbeitsboot für abgelegene Tauchreisen, nur mit deutlich mehr Platz zum Sitzen danach.

Die Stimmung an Bord

Die Wellenreng ist auf eine Gruppe ausgelegt, in der man sich nicht aus dem Weg gehen kann und das auch nicht muss. Bei sechs bis neun Gästen entsteht schnell eine gemeinsame kleine Expedition: morgens noch verschlafen beim Briefing, später mit Salz auf der Haut am Tisch, abends bei einem Getränk oder auf dem Beobachtungsdeck. Neun Crewmitglieder, darunter die Reiseleitung, sind für dieses Verhältnis ungewöhnlich nah an den Gästen. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch und übernimmt nicht nur die Tauchlogistik, sondern auch Beiboot, Mahlzeiten und die kleinen Entscheidungen dazwischen. Wenn in der Nähe Delfine auftauchen, kann die Route angepasst werden; genau solche Abweichungen sind auf einem kleinen Schiff eher möglich als in einem festen Konvoi. Die Abende brauchen kein Programm. Meist reichen ein Sonnenuntergang, ein paar Bilder vom Tag und das Wissen, dass am nächsten Morgen wieder ein anderer Riffhang wartet.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Plätze reichen von flachen Korallengärten bis in anspruchsvollere Strömung. Manta Sandy ist eine Reinigungsstation, an der sich Mantarochen unter den Augen von Tauchern und Schnorchlern sammeln. Mike's Point führt über flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge bis maximal 40 Meter. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt mit großen Schulen, Napoleon-Lippfischen und Riffhaien. Melissa's Garden ist ein dichter Garten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis maximal 35 Meter. Blue Magic verbindet Strömung, ozeanische Mantas, Wobbegong-Haie und große Räuber. Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen; zugleich findet sich Makroleben. Sorido Wall bringt Makrotiere und pelagische Jäger an eine strömungsreiche Wand. Friwenbonda und South Kri verbinden Weichkorallen, Nacktschnecken, Zwergseepferdchen und Fischschwärme. Ransiwor fällt sanft ab und reicht bis maximal 30 Meter; Schildkröten, Füsiliere und Kraken sind hier die Motive. Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty und Sawandarek ergänzen die Route mit Mobulas, Korallen, Pfeilern, Makroleben und großen grünen Schildkröten. Verzeichnet sind Raja-Ampat-Reisen von acht Tagen und sieben Nächten sowie zehn Tagen und neun Nächten; kombinierte Banda-See-und-Raja-Ampat-Reisen dauern elf Tage und zehn Nächte.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem häufig die großen Bewegungen des Riffs: Füsiliere und Stachelmakrelen ziehen in Schwärmen vorbei, Barrakudas stehen im Blau, Riffhaie und Schildkröten kreuzen über Korallenhängen. Napoleon-Lippfische, Gaterine und Buckel-Papageifische gehören ebenso zum Bild wie Weichkorallen, Nacktschnecken und Zwergseepferdchen im kleineren Maßstab. Das Wasser der Strömungsplätze bringt Schwärme und Räuber zusammen, während Putzerstationen die Begegnung mit Mantas erklären. Einige Tiere sind an einen bestimmten Platz gebunden: Der Riesen-Zackenbarsch und der Weißspitzen-Riffhai sind hier nur für Cape Kri verzeichnet. Blue Magic ist der Platz für den ozeanischen Weißspitzenhai und Thunfisch. Wer nach besonderen Kleintieren sucht, findet die einzige verzeichnete Krabbe und Garnele an South Kri. Yenbuba Jetty ist der einzige Platz dieser Route für Anthias und Demoisellen. Ransiwor bietet die einzige verzeichnete Beobachtung von Kraken und Clownfischen; Sorido Wall die des Doktorfischs. Keine Begegnung ist garantiert. Genau deshalb bleiben manche Tauchgänge länger im Gedächtnis als die Checkliste.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von einem lokalen Guide in kleinen Gruppen begleitet. Das ist der entscheidende Punkt für Plätze wie Blue Magic oder Sorido Wall, an denen Strömung und Position unter Wasser mehr zählen als ein langer Vortrag an Deck. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch; ein internationaler Sprachenmix wird nicht versprochen. Vor jedem Tauchgang steht das Briefing, danach bringt die Dingi die Gruppen zum Einstieg und holt sie wieder ab. Die Reise ist auf drei bis vier Tauchgänge am Tag ausgelegt, Nachttauchgänge eingeschlossen. Nitrox gehört zum Paket; ein Nitrox-Brevet kann zusätzlich erworben werden. Sidemount ist möglich. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk, GPS, Radar, Sonar, Rettungsbojen und Feuerlöschausrüstung gehören zur Sicherheitsausstattung. Angaben zu Defibrillator, vorgeschriebenem Ausbildungsstand, Mindestzahl an Tauchgängen oder Kursen an Bord liegen nicht vor.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf kurze Wege zwischen Flasche, Wasser und Beiboot ausgelegt. Getaucht wird mit 12-Liter- oder 15-Liter-Aluminiumflaschen, mit DIN- oder INT-Anschluss; Nitrox ist für die Tauchgänge eingeschlossen. Die 15-Liter-Flasche ist eine optionale Mietausstattung. Die sieben Meter lange Fiberglas-Dingi hat Einzelsitze und Flaschenhalter und wird von zwei 40-PS-Motoren angetrieben. Sie bringt die Taucher zügig zum Platz und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf, statt dass das Hauptschiff jeden einzelnen Aufstieg ansteuern muss. Eine Plattform erleichtert den Einstieg ins Wasser. Für Kameras gibt es ein separates Spülbecken und einen Fotobereich mit Ladestation; ein Frischwasserbecken steht ebenfalls bereit. Nach dem Tauchgang wartet eine warme Süßwasserdusche auf dem Tauchdeck. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung sind an Bord. Ein Kompressortyp, eine Füllstation oder bestimmte Ausrüstungsmarken werden nicht genannt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich die Wellenreng auf mehrere Plätze, statt alle Gäste an einen einzigen Aufenthaltsraum zu binden. Im Schatten des Beobachtungsdecks kann man trocknen, lesen oder die Bilder des letzten Tauchgangs sichten; die Bibliothek enthält auch Bücher zur Bestimmung von Fischen und Vögeln. Wer Sonne möchte, nimmt eine Liege auf dem Sonnendeck. Während der Überfahrten ändern sich die Inseln vor dem Bug, und an einem Nachmittag ohne Tauchgang bleibt Zeit für eine abgelegene Bucht, einen Strand oder ein Dorf. Kajaks und Stand-up-Paddleboard bringen Gäste in flache Buchten und Lagunen, ohne dass daraus ein Pflichtprogramm wird. Schnorcheln, Schwimmen, Vogelbeobachtung und Landgänge sind für Nichttaucher und Taucher gleichermaßen gedacht. Der Fotograf findet einen Arbeitsplatz mit Ladestation; die Kamera bekommt ein eigenes Spülbecken.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem ersten Tauchgang, nicht mit einem festen Weckruf, dessen Uhrzeit hier nicht vorgegeben ist. Danach folgt Frühstück, während Flaschen gewechselt, Kameras gespült und die nächste Ausfahrt vorbereitet werden. Je nach Route und Bedingungen liegen drei oder vier Tauchgänge im Tagesablauf; zwischen den Ausfahrten bleibt Zeit für Essen, Schlafen, Schnorcheln oder den Blick auf die Inseln. Die Dingi bringt die Gruppen zum Riff und nimmt sie wieder auf, während die Wellenreng ankert oder zum nächsten Platz weiterfährt. Ein weiterer Tauchgang kann bei passender Planung nach dem Abendessen stattfinden. Dann wird es auf dem Deck stiller, und unter Wasser beginnt der Nachttauchgang. An anderen Tagen ersetzt eine Überfahrt oder ein Landgang einen Tauchgang. Der Ablauf ist deshalb kein Stundenplan, sondern eine Folge aus Briefing, Wasser, Essen, Fahrt und Pause, die sich nach Strömung und Ziel richtet.

Was man an Bord isst

Gegessen wird draußen an einem großen Tisch, mit dem Meer als Hintergrund und nicht mit einer Wand aus Klimaanlagen. Die Küche verbindet indonesische Gerichte mit europäischer Küche und arbeitet mit lokalen Zutaten. Frisches Obst gehört zu den ausgedehnten Frühstücken; dazu kommen warme und kalte Getränke, Kaffee aus indonesischen Bohnen sowie Snacks über den Tag. Auf dem Teller landen auch frischer Fisch, Salate und Gerichte, die nicht nur auf Taucher mit großem Appetit zugeschnitten sind. Vegetarische und vegane Optionen sind möglich, ebenso ein Abendessen à la carte. Bier, Wein und Cocktails gibt es an Bord. Nach drei oder vier Tauchgängen zählt weniger die große Menübeschreibung als der Zeitpunkt: Eine Mahlzeit wartet, wenn man aus dem Wasser kommt, und der Tisch wird abends zum Ort, an dem die Sichtungen des Tages noch einmal durchgegangen werden.

Die Nächte auf See

Die drei Kabinen liegen mittschiffs auf dem unteren Deck, wo die Bewegung des Schiffs meist weniger direkt ankommt als ganz vorne oder achtern. Tageslicht fällt durch Bullaugen; Klimaanlage, eigene Bäder mit heißer Dusche, Bettwäsche und Toilettenartikel machen die Nächte unkompliziert. Die Masterkabine hat ein Kingsize-Bett, die beiden Deluxe-Kabinen Queensize-Betten; jede Kabine kann zusätzlich ein Einzelbett aufnehmen. Das ist praktisch für Familien, aber die Kabinen bleiben Schiffskabinen und keine Hotelzimmer. Nach dem letzten Tauchgang zieht sich das Leben nach oben: Auf dem schattigen Beobachtungsdeck stehen Sitzplätze und Sitzsäcke, während auf dem Sonnendeck Liegen warten. Wer nachts die Tür zum Außenbereich offen lässt, hört eher Wasser und Wind als den Lärm einer großen Anlage. Starlink ist an Bord verfügbar; die Verbindung gehört nicht zum stillen Teil der Reise.

Master-Kabine

Deluxe-Kabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichneten Raja-Ampat-Reisen starten und enden in Sorong. Andere Fahrten führen von Labuan Bajo zurück nach Labuan Bajo, von Maumere nach Saumlaki, von Saumlaki nach Ambon oder von Ambon nach Sorong; außerdem gibt es eine Banda-See-Reise zwischen Saumlaki und Ambon. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Für die Anreise ist es sinnvoll, einen Tag vor dem Einschiffen einzutreffen, besonders bei internationalen oder mehrteiligen Flugverbindungen.

Decksplan

Baujahr
2011
Jahr der Renovierung
2025
Länge
25 m
Breite
6 m
Maximale Passagierzahl
9
Anzahl Kabinen
3
Anzahl Badezimmer
4
Motoren
1 × Mitsubishi 6D22
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
1 GFK-Schlauchboot, 7 m, mit 2 × 40 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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