Tauchsafaris · Malediven
Adora – komfortabel tauchen zwischen Malé und den Atollen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Adora verbindet geräumige Innen- und Außenbereiche mit einem auf das Tauchen ausgelegten Ablauf.
- Nitrox, DIN-Adapter, eine schattige Tauchstation und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras sind an Bord vorhanden.
- Die Routen führen je nach Abfahrt durch Nord- und Süd-Malé, Vaavu, Ari oder bis zur Hanifaru Bay.
- Unter Wasser warten Strömungskanäle, Thilas, Putzerstationen, Mantarochen, Haie und Walhaie.
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Die Einladung
Die Adora passt zu Tauchern, die in einer Woche mehr als einen einzelnen Atollbereich sehen wollen, ohne dafür auf ein ordentliches Maß an Komfort zu verzichten. Die Fahrten verbinden Nord- und Süd-Malé mit Vaavu, Nord- und Süd-Ari; auf einer eigenen Route kommt Baa mit der Hanifaru Bay dazu. Das bedeutet nicht nur viele Namen auf der Karte, sondern unterschiedliche Tauchgänge: Kanäle mit Strömung, Thilas mit steilen Kanten und Plätze, an denen Großfische die Bewegung des Wassers nutzen. An Bord geht es deshalb weniger um eine ruhige Badebucht als um den nächsten Sprung ins Wasser. Wer nach einem Schiff sucht, auf dem die Tauchwoche klar im Mittelpunkt steht, aber nach dem Auftauchen ein klimatisierter Salon, eine Terrasse und ein eigener Rückzugsort warten, findet hier einen vernünftigen Mittelweg. Die Adora ist kein kleines, improvisiertes Safariboot. Sie ist für Gruppen gebaut, die viel tauchen und dazwischen Platz brauchen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Adora eher wie eine schwimmende Yacht als wie ein zweckmäßiges Tauchboot. Die drei Ebenen verteilen Salon, Kabinen und Außenflächen so, dass sich die Gruppe nicht ständig auf den Füßen steht. Innen gibt es klimatisierte Bereiche; draußen findet sich Raum für Sonne, Schatten und den Blick auf den nächsten Atollrand. Die Bauweise aus Faserverbund wirkt weniger traditionell als bei einer alten Dschunke, dafür klar und pflegeleicht. An Bord bewegt man sich ohne lange Wege vom eigenen Bereich zum Salon und weiter zur Tauchplattform. Der Eindruck wird von den Rückmeldungen getragen: Das Schiff wird als sauber, schön und geräumig beschrieben. Wie voll es sich anfühlt, hängt natürlich davon ab, wie viele Kabinen tatsächlich belegt sind. Wer beim Einsteigen ein ordentlich organisiertes Schiff mit viel nutzbarem Außenraum sucht, wird sich schnell zurechtfinden.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht die Gruppe nicht beim Begrüßungscocktail, sondern beim gemeinsamen Sortieren der Erlebnisse: Wer hat den grauen Riffhai zuerst gesehen, wer wurde von der Strömung an die richtige Kante getragen, wer hat die Manta beim zweiten Anflug fotografiert? Die Crew hält den Ablauf zusammen, bringt die Tauchgänge in Gang und kümmert sich auch dann, wenn jemand an Land oder auf dem Schiff nicht taucht. Englisch und Italienisch werden gesprochen. Die Passagiere beschreiben den Service als sehr aufmerksam und die Crew als hilfsbereit bis über das Erwartbare hinaus. Gleichzeitig fällt die Crew-Bewertung niedriger aus als die Bewertung von Schiff und Verpflegung. Das spricht nicht gegen die Menschen an Bord, sondern dafür, dass die Stärke der Adora vor allem in Platz, Essen und Ausstattung liegt. Abends bleibt Zeit für Gespräche, einen Sonnenuntergang, ein Barbecue oder einfach die Rückkehr von den Tauchplätzen im Kopf.
Die Tauchplätze
Die Route lebt von Gegensätzen. Am Barracuda Giri trägt die Strömung Schwärme von Barrakudas, Füsilieren, Thunfischen und Jacks durch die Rifflandschaft; der Platz reicht bis maximal -30 m. Banana Reef verbindet lebendiges Riff mit Weißspitzen-Riffhaien, Adlerrochen und einer Anemone, die auf dieser Route nur dort genannt wird. Im Mushimasmigili Marine Reserve stehen graue Riffhaie an einem isolierten Riff bis maximal -30 m im Mittelpunkt, während Dhonkalo mit Mantarochen in der Strömung bis maximal -25 m lockt. Maamigili, Kudarah Thila und Maamigili Beiyru führen weiter zu Mantas und Walhaien; die genannten Tiefen liegen jeweils bis maximal -30 m. Foththeyo Kandu ist ein dynamischer Kanal mit Haien, Thunfischen und der seltenen Möglichkeit auf einen Hammerhai bis maximal -40 m. Dhigalhi Haa, Dhonfanu, Dhigu Thila und Guraidhoo bringen weitere Thilas, Wände und Strömungsplätze. Fushifaru Thila reicht bis maximal -35 m und ist für Manta-Putzerstationen bekannt. Die Abfahrten dauern je nach Route 6 Tage und 5 Nächte oder 8 Tage und 7 Nächte; die Best-of-Routen starten und enden in Malé, die Hanifaru-Variante führt ebenfalls von Malé nach Malé.

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Thilas →
Max. Tiefe · 15 m
Was man unter Wasser trifft
Auf den zentralen Routen begegnen einem besonders häufig Füsiliere, Napoleon-Lippfische, graue Riffhaie, Meeresschildkröten, Mantas und Adlerrochen. Barrakudas, Thunfische und Jacks gehören ebenfalls zum wiederkehrenden Bild, weil Kanäle und Riffkanten die großen Schwärme in Bewegung halten. Das ist die Grundmelodie der Reise, nicht die Garantie für jeden einzelnen Tauchgang. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen dazwischen: Am Barracuda Giri werden Grouper und Anthias genannt, am Banana Reef eine Anemone. Foththeyo Kandu ist der Platz für den möglichen Hammerhai. Dhigalhi Haa Marine Reserve bringt Weichkorallen und Gorgonien zusammen, während Maamigili mit Gaterin und einem Igelfisch auffällt. Fushifaru Thila kann eine Stachelrochen-Begegnung liefern, Dhigu Thila die Karettschildkröte. Hanifaru Bay ist der Sonderfall der Route: In der Zeit des Südwestmonsuns, typischerweise August oder September, können planktonreiche Bedingungen viele Riffmantas zu einem Zyklon-Fressverhalten zusammenführen; gelegentlich kommen Walhaie dazu.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchguides sprechen Englisch und Italienisch. Die Briefings ordnen den Platz, die Strömung und den Ablauf vor dem Einstieg; wie viele Guides eingesetzt werden und wie groß die einzelnen Tauchgruppen sind, ist nicht festgelegt. Die Routen richten sich an verschiedene Erfahrungsstufen. Open-Water-Taucher sind willkommen, doch einige Plätze gehen über deren Tiefengrenzen hinaus. Für solche Tauchgänge kommen ein privater Guide oder ein Advanced-Open-Water-Kurs an Bord infrage; für die klassischen Best-of-Routen werden Advanced Open Water und etwa 25 geloggte Tauchgänge empfohlen. Auf den anspruchsvolleren Süd-Routen steigt die Empfehlung auf etwa 50 Tauchgänge. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, GPS, VHF/DSC/SSB, Mobil- und Satellitentelefone, Feueralarme und Feuerlöscher gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator und ein eigenes Rückrufsystem werden nicht genannt. Die Organisation bleibt damit solide beschrieben, aber nicht bis ins letzte Detail.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist schattig angelegt und führt direkt zur Plattform. Flaschenvolumen und Material der Flaschen sind nicht angegeben; DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist an Bord verfügbar und gehört zu den Leistungen der ausgewiesenen Tauchpakete, während das Nitrox-Brevet optional bleibt. Wer eigenes Gerät nicht mitbringt, kann Ausrüstung an Bord mieten. Für das tägliche Umrüsten gibt es Spülbecken, für Kameras einen getrennten Spülbereich und eine eigene Fotostation. Handtücher für Kabine, Strand und Deck sind vorhanden, warme Duschen ebenfalls. Das Beiboot bringt die Taucher zu den jeweiligen Einstiegsstellen und holt sie nach dem Auftauchen wieder ab; Anzahl und genaue Größe der Beiboote sind nicht angegeben. Für den technischen Taucher ist die wichtige Nachricht daher klar: Die Basis ist vorhanden, aber bei Flaschentyp, Mietausrüstung und Beibootdetails sollte man vor der Abfahrt konkret nachfragen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich die Gruppe auf die schattige Tauchfläche, die Terrasse, den klimatisierten Salon und die Außenbereiche. Wer die Maske noch im Gesicht spürt, findet einen Platz im Schatten; wer Wärme braucht, geht nach draußen und lässt die Inseln vorbeiziehen. Der Salon bietet Rückzug, Bibliothek sowie Audio- und Videounterhaltung, während ein eigener Fotobereich und die getrennte Kameraspülung denjenigen entgegenkommen, die nicht einfach nur ihre Flasche abstellen. Auf längeren Fahrten wechseln sich Aussicht, Schlaf und die Sichtung der eigenen Aufnahmen ab. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt Raum für Stand-up-Paddling oder einen ruhigen Aufenthalt an Bord. Die Adora ist dabei stärker auf bequemes Zusammensein als auf einsame Ecken ausgelegt. Das passt zu einer Reise, auf der man die meiste Zeit mit denselben Tauchern auf ein Beiboot und denselben Riffhang wartet.
Ein Tag an Bord
Ein Tauchtag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Einstieg, nicht mit einer Uhrzeit, die sich für jede Route festschreiben ließe. Auf den normalen sieben Nächten stehen ungefähr 17 bis 18 Tauchgänge auf dem Plan; beim fünfnächtigen Ausbildungstörn sind es ungefähr 9 Tauchgänge. Anfänger starten zunächst mit Theorie und Übungen im flachen Wasser, bevor die ersten Freiwassertauchgänge folgen. Zertifizierte Taucher gehen währenddessen an die Riffe. Danach kommen Frühstück und Pause, der nächste Tauchgang, wieder Essen, Ausruhen und die Fahrt zum nächsten Platz. Je nach Reise folgen am Tag drei Tauchgänge, zwei weitere Morgentauchgänge oder ein optionaler Tauchgang für bereits zertifizierte Gäste. Auf manchen Routen gehört auch ein Nachttauchgang dazu. Dazwischen schläft man, sitzt im Schatten, spricht über den letzten Platz oder sieht zu, wie das Schiff den Atollbereich wechselt. Am letzten Abend läuft die Reise Richtung Ausschiffungsinsel zurück, mit Farewell-Dinner statt noch eines hektischen Sprungs ins Wasser.
Was man an Bord isst
Auf dem Tisch stehen die Mahlzeiten, die man nach mehreren Tauchgängen wirklich braucht: Frühstück nach dem ersten Tauchgang, weitere Mahlzeiten zwischen den Ausfahrten und ein Abendessen, wenn die Tagesarbeit im Wasser vorbei ist. Die Küche arbeitet als Vollpension mit Buffet; vegane Optionen sind vorgesehen. Dazu kommen Snacks, Trinkwasser und je nach Anlass ein Barbecue am Strand. Bier und Wein sind erhältlich, Cocktails gehören zum Empfang, andere Getränke und alkoholische Getränke werden nicht als selbstverständlich vorausgesetzt. Rückmeldungen zur Verpflegung fallen sehr gut aus: Das Essen wird als schmackhaft, reichlich und auch für Nichttaucher gut geplant beschrieben. Das ist bei einer Safari nicht nebensächlich. Der Esstisch ist der Ort, an dem die Tauchgruppen ihre Sichtungen vergleichen, die Strömung des nächsten Platzes besprechen und wieder Energie für den nächsten Sprung sammeln.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Adora spielen sich in klimatisierten Kabinen auf dem Hauptdeck ab. Zur Wahl stehen Standardkabinen, Ocean View Suites und Superior Single; private Bäder gehören dazu, Panoramafenster und zugängliche Balkone gibt es je nach Kabine. Der entscheidende Unterschied zwischen den Kategorien liegt damit nicht nur im Namen, sondern darin, ob man morgens direkt auf das Wasser schaut oder sich mit einem kompakteren Rückzugsort zufriedengibt. Nach einem langen Tauchtag zählt, dass die Kabine nicht mit einem Bad geteilt werden muss und die Klimaanlage für trockene Ausrüstung und Schlaf sorgt. Im Salon bleibt Licht, wenn noch jemand zusammensitzt; wer Ruhe möchte, kann sich zurückziehen. Was man vom Bett aus hört, hängt von der Kabinenlage und dem Fahrbetrieb ab. Gerade deshalb lohnt es sich, die gewünschte Kabinenkategorie vor der Buchung genau anzusehen.
Standard
Suite Meerblick
Einzel Superior
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Abfahrten und Rückkehrten der hier beschriebenen Routen liegen in Malé am Velana International Airport. Der Flughafentransfer bei Ankunft und Abreise ist eingeschlossen. Wer auf einer anderen Verbindung ankommt oder später zurückfliegt, sollte die Transferdetails vorab mit dem Veranstalter abstimmen. Eine Anreise am Vortag gibt mehr Ruhe, falls sich ein Flug verspätet.
- Baujahr
- 2014
- Länge
- 37,5 m
- Breite
- 10,4 m
- Maximale Passagierzahl
- 21
- Anzahl Kabinen
- 11
- Anzahl Badezimmer
- 11
- Motoren
- 600 PS Doosan
- Reisegeschwindigkeit
- 12 Knoten
- Webseite
- maldivesboatclub.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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