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Tauchsafaris · Malediven

Blue Maldives – viel Wasser, kurze Wege zum Tauchdhoni

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Blue fährt 8-tägige Safaris ab und bis Malé durch die Tauchgebiete der Malediven.
  • Getaucht wird vom separaten Dhoni aus, während das Mutterschiff trocken und ruhig bleibt.
  • Die Route bringt Begegnungen mit Mantas, Walhaien, grauen Riffhaien und Hammerhaien zusammen.
  • Nitrox, Nachttauchgänge, DIN-Adapter und ein eigener Kameraspülbereich gehören zum Tauchbetrieb.

Die Einladung

Die Blue ist für Taucher gebaut, die nicht jeden Morgen ihr nasses Equipment durch den Salon tragen wollen. Das separate Dhoni übernimmt die Tauchgänge und fährt die Gruppen zum Riff, während auf dem Mutterschiff Platz für Essen, Schlaf und eine Pause bleibt. Genau das macht auf einer Woche mit mehreren Tauchgängen täglich einen Unterschied. Die Routen führen durch Malé-, Ari-, Vaavu- und weitere Atolle, mit Mantas und Walhaien als großen Zielen, aber auch mit Kanälen, Thilas, Haien und einem Wrack. Wer ein Schiff sucht, das Tauchen klar organisiert und den Rest nicht unnötig kompliziert macht, findet hier den richtigen Ansatz.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Blue eher wie eine schwimmende Tauchbasis als wie ein kleines, traditionelles Safarischiff. Sie wurde 2019 gebaut und 2020 überarbeitet; entsprechend stehen Funktion und Bewegungsfreiheit im Vordergrund. Das Dhoni liegt als eigener Arbeitsbereich daneben, sodass Flaschen, Ausrüstung und nasse Füße nicht den Wohnbereich bestimmen. Innen gibt es einen klimatisierten Salon, draußen ein großzügiges Sonnendeck mit Schatten. Man bewegt sich ohne lange Wege zwischen Kabine, Essen und Aufenthaltsbereich. Die Blue ist kein Schiff, das seine Geschichte über knarrendes Holz erzählt. Ihre Stärke liegt darin, dass die Abläufe für eine Tauchwoche sichtbar mitgedacht sind.

Die Stimmung an Bord

Die Blue bringt bis zu zwanzig Gäste zusammen, bleibt dabei aber überschaubar genug, dass man sich nach kurzer Zeit kennt. Die Crew arbeitet nicht nur im Hintergrund: Sie organisiert das Dhoni, die Briefings, die Mahlzeiten und die Rückkehr vom Tauchplatz. Englisch und Japanisch werden gesprochen. Abends sitzt man an der Bar oder im Salon, tauscht Sichtungen aus und schaut sich Bilder an. Die Verpflegung wird besonders stark bewertet, während Schiff und Crew solide, aber nicht überhöht beurteilt werden. Das passt zum Charakter der Blue: kein schwimmendes Boutique-Hotel, sondern ein funktionales Tauchschiff mit viel Platz dort, wo Taucher ihn brauchen.

Die Tauchplätze

Die Central- und Full-Trips starten und enden in Malé und dauern meist acht Tage und sieben Nächte. Je nach Route geht es vom Malé-Atoll über Süd-Malé und Ari bis weiter in Richtung Rasdhoo; saisonal kommen Baa- oder Vaavu-Routen hinzu. Barracuda Giri reicht bis -30 m und führt durch Schwärme aus Barrakudas, Thunfischen und Jacks. Banana Reef lebt von Rifflandschaft, Haien und Adlerrochen. Am Mushimasmigili Marine Reserve liegen graue Riffhaie an einem isolierten Riff, bis -30 m. Dhonkalo ist ein Strömungsplatz für Mantas, Maamigili und Maamigili Beiyru zielen auf Mantas und Walhaie, beide bis -30 m. Kudarah Thila fällt mit Wänden, Überhängen und Höhlen bis -30 m ab. Guraidhoo Marine Reserve und Foththeyo Kandu bringen Kanalströmung und Haie; Foththeyo geht bis -40 m. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila sind lebhafte Thilas bis -30 m. Fushifaru Thila reicht bis -35 m und hat Manta-Putzerstationen. Shipyard bringt zwei Wracks und einen Rumpf, der aus dem Wasser ragt.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route gehören Napoleon-Lippfische, graue Riffhaie, Meeresschildkröten, Füsiliere und Adlerrochen zu den Begegnungen, die sich an vielen Plätzen wiederholen können. Barrakudas, Thunfische, Jacks, Mantas und Weißspitzen-Riffhaie kommen ebenfalls an mehreren Riffen vor. Die Strömung ist dabei kein bloßes Hindernis: Sie bringt Schwarmfisch und pelagische Jäger an die Kanäle und Thilas. Für gezielte Wünsche lohnt der einzelne Platz. Am Foththeyo Kandu kann ein Hammerhai in der Strömung auftauchen. Dhigalhi Haa Marine Reserve ist der Ort für massive Weichkorallen und Gorgonien. Shipyard hält Glasfische, Lippfische, Kofferfische und Riffbarsche zwischen den Wracks. An Barracuda Giri findet man zusätzlich Grouper und Anthias, an Banana Reef Anemonen. Maamigili ist der besondere Platz für Gaterine und Igelfische.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden geführt. Die Guides teilen die Gäste in der Regel in zwei oder drei Tauchgruppen auf, damit eine Gruppe nicht zwischen Kleinfisch und Großfisch wählen muss. Vor jedem Tauchgang gibt es ein klares Briefing mit Karte und Ablauf am Whiteboard. Vorausgesetzt wird mindestens Advanced Open Water; empfohlen werden mehr als dreißig geloggte Tauchgänge und mindestens ein Tauchgang innerhalb der vergangenen zwölf Monate. In der Trockenzeit können die Strömungen stark sein, und manche Tauchgänge verlangen Schwimmen gegen die Strömung. Solotauchen und Rebreather sind nicht erlaubt. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Feuerlöscher und Rettungswesten sind an Bord; das Dhoni führt zusätzlich einen AED.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das eigentliche Tauchdeck liegt auf dem separaten Dhoni. Dort stehen die Flaschen, das Tauchgerüst und die Spülbecken; für Kameras gibt es einen eigenen Spülbereich. Ein schattiger Arbeitsbereich schützt beim Anrödeln vor der Sonne. DIN-Adapter sind vorhanden, das genaue Flaschenvolumen und das Flaschenmaterial werden nicht angegeben. Nitrox ist verfügbar und gehört zum Tauchpaket. Das Dhoni hat eigenen Luft- und Nitrox-Kompressor sowie Sauerstoffausrüstung. Ein Beiboot dient dem Transfer zu den Tauchplätzen und nimmt die Taucher nach dem Auftauchen wieder auf. Sidemount ist möglich, wenn Tauchzeit, Tiefe und Ablauf der Reise eingehalten werden; dafür müssen Harness und Atemregler selbst mitgebracht werden. Leihausrüstung ist möglich, Marken werden nicht genannt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den klimatisierten Salon, die schattige Tauchfläche des Dhonis und das Sonnendeck. Wer Wärme sucht, legt sich in die Sonne oder nutzt den Aussichtbereich; wer nach dem Tauchgang erst einmal Abstand braucht, findet drinnen Sofas und Stühle. Während das Schiff zum nächsten Platz fährt, bleibt das Dhoni bei der Tauchausrüstung und bringt die Gruppen direkt zum Riff. Das schafft eine ungewöhnlich saubere Trennung: Auf dem Mutterschiff trocknen Handtücher und Badezeug, statt zwischen Flaschen und Kameras zu liegen. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich und eine getrennte Spülung für Kameras.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem ersten Tauchgang, bevor Frühstück und die nächste Pause folgen. Am Vormittag liegen gewöhnlich zwei Tauchgänge, danach fährt die Blue weiter, während die Taucher essen, schlafen oder auf dem Sonnendeck sitzen. Am Nachmittag folgt ein weiterer Tauchgang. Zwischen den Sprüngen ins Wasser wechseln sich Dusche, Kameraarbeit, Schattenplatz und ein Blick auf das nächste Riff ab. Abendessen kommt nach dem letzten Tagesgang; wenn die Bedingungen und der Ablauf passen, steht zusätzlich ein Nachttauchgang auf dem Programm. Danach wird das Dhoni für den nächsten Einsatz vorbereitet, während das Mutterschiff zum nächsten Platz weiterzieht. Es ist ein dichter Rhythmus, aber die Wege an Bord bleiben kurz.

Was man an Bord isst

Frühstück, Mittag- und Abendessen kommen aus der Bordküche. Auf dem Teller landen lokale maledivische Gerichte ebenso wie asiatische, europäische und japanische Küche; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Gegessen wird als Buffet, dazu gibt es über den Tag Snacks sowie Tee und Kaffee. Beim Abendessen ist Wein vorgesehen, Bier und weitere Getränke gibt es an der Bar. Wenn Wetter und Seegang passen, kann ein Barbecue am Strand dazukommen. Der Esstisch ist auf dieser Reise kein langer Restaurantabend. Zwischen mehreren Tauchgängen zählt ein Essen, das ohne Umstände bereitsteht, genug Auswahl bietet und den Körper wieder auffüllt.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Haupt- und Unterdeck, einige bieten Meerblick. Alle haben Klimaanlage, ein eigenes Bad und eine Dusche; das ist nach einem langen Tauchtag mehr wert als dekorative Extras. In den Twin-Kabinen schläft man getrennt, Doppelbettkabinen richten sich an Paare oder Einzelreisende mit passender Belegung. Der Salon ist klimatisiert, draußen gibt es zusätzlich Platz auf der Terrasse und dem Sonnendeck. Nachts bleibt das Schiff der Ort, an dem man den nächsten Tauchgang vorbereitet, die Batterie lädt und einfach Ruhe sucht. Internet ist vorhanden, aber kostenpflichtig. Wer absolute Stille erwartet, sollte bedenken, dass ein Safarischiff arbeitet: Kompressor, Beiboote und Crew gehören zum Hintergrund dieser Nächte.

Zweibettkabine Meerblick

Master-Zweibettkabine

Deluxe-Doppelkabine

Deluxe-Zweibettkabinen

Doppelkabine Meerblick

Master-Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise startet und endet in Malé. Der Transfer vom Flughafen ist eingeschlossen und wird mit der Reiseorganisation abgestimmt. Da zwischen Flug, Einchecken und Schiffsablauf wenig Puffer bleiben kann, ist eine Anreise am Vortag die vernünftige Wahl. Die Rückreise sollte ebenfalls nicht auf Kante geplant werden.

Decksplan

Baujahr
2019
Länge
41,1 m
Breite
13,7 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
11
Anzahl Badezimmer
11
Beiboote
1
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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