Tauchsafaris · Malediven
Ariyal – moderne Malediven-Safari mit viel Platz fürs Tauchen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Ariyal ist ein 2024 gebautes Tauchsafari-Schiff mit 13 klimatisierten Kabinen und eigenem Bad.
- Getaucht wird vom Beiboot aus, mit zwei bis drei Tauchgängen täglich und kostenlosem Nitrox.
- Die Route Explore Maldives führt acht Tage und sieben Nächte ab und bis Malé durch das Süd-Malé- und Ari-Atoll.
- Zwischen den Tauchgängen gibt es einen Süßwasser-Whirlpool, Wassersport, Kajaks und mehrere Plätze zum Sitzen.
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Die Einladung
Die Ariyal passt zu Tauchern, die eine Woche unter Wasser nicht mit spartanischem Leben an Bord bezahlen wollen. Sie verbindet ein eigens fürs Tauchen ausgelegtes Schiff mit dem Komfort eines jungen, modernen Liveaboards: klimatisierte Kabinen, private Bäder, ein großer Salon und ein Whirlpool auf dem zweiten Deck. Dazu kommen Wassersport und Strandgrill, falls der Nachmittag einmal nicht unter Wasser stattfindet. Der Schwerpunkt bleibt aber klar das Tauchen. Die Route führt von Malé zu Riffen, Kanälen, Putzerstationen und einem Wrack im Süd-Malé- und Ari-Atoll. Wer nach dem letzten Tauchgang gern noch im Schatten sitzt, einen Film schaut oder ins Wasser springt, bekommt hier mehr als nur eine Koje und einen Tankplatz.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Ariyal eher wie ein neues, ordentlich eingerichtetes Schiff als wie ein umgebauter Arbeitskahn. Das Baujahr 2024 ist hier mehr als eine Zahl: Kabinen, Salon und Technik gehören zu einer aktuellen Ausstattung, nicht zu einer alten Safari-Struktur, die nur neu gestrichen wurde. Die Wege an Bord sind auf eine größere Gruppe ausgelegt, ohne dass der Charakter eines Tauchsafaris-Schiffs verloren geht. Unten liegen die State Cabins, die Suiten mit Meerblick befinden sich auf den darüberliegenden Decks. Im Salon stehen bequeme Sitzplätze, ein großer Smart-TV, Spielekonsole und Brettspiele bereit. Wer nach dem Einchecken zuerst das Tauchdeck sucht, findet die eigentliche Reise dort: Die Ariyal ist kein Hotel, das nebenbei taucht.
Die Stimmung an Bord
Die Ariyal nimmt bis zu 26 Gäste auf, bleibt durch die 13 Crewmitglieder aber persönlich genug für direkte Wege. Die Rückmeldungen zeichnen ein klares Bild: Das Schiff und die Verpflegung werden stärker bewertet als das Tauchen und die Crew, trotzdem berichten Gäste von guter Betreuung, sicheren Abläufen und engagierten Guides. Das ist keine Safari, bei der jeder sich selbst überlassen bleibt. Briefings, Ausrüstung und Tagesablauf werden erklärt, und wer zum ersten Mal auf einem Liveaboard ist, findet schnell Anschluss. Abends sitzen die Tauchgruppen noch zusammen, zeigen Bilder oder bleiben bei einem Film im Salon. Die Crew hält den Betrieb zuverlässig am Laufen, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Genau daraus entsteht die angenehme Seite einer Woche an Bord.
Die Tauchplätze
Die Explore-Maldives-Route dauert acht Tage und sieben Nächte und führt von Malé zurück nach Malé durch das Süd-Malé- und Ari-Atoll. Barracuda Giri ist ein strömungsreicher Riffplatz bis -30m, an dem Barrakudas, Thunfische und Schwärme von Füsilieren durch die Landschaft ziehen. Banana Reef verbindet lebendiges Riff mit Ammenhaien, Adlerrochen und einer Anemone. Im Mushimasmigili Marine Reserve geht es an einem isolierten Riff bis -30m zu Grauen Riffhaien. Dhonkalo ist ein Strömungsplatz bis -25m für Mantarochen. Maamigili und Maamigili Beiyru führen in den Süd-Ari-Bereich, beide bis -30m, mit Chancen auf Mantas und Walhaie. Kudarah Thila zeigt bis -30m Wände, Überhänge und Höhlen. Guraidhoo, Dhonfanu, Dhigu Thila und Dhigalhi Haa sind weitere strömungsgeprägte Riffe und Pinnacles bis -30m. Foththeyo Kandu reicht bis -40m und bringt pelagische Jäger, Haie und Weichkorallen in den Kanal. Fushifaru Thila liegt bis -35m an einer Putzerstation für Mantas. Shipyard ist der Wracktauchgang bis -30m.

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Shipyard →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen Taucher vielen Tieren nicht nur an einem einzelnen Glücksplatz. Napoleon-Lippfische, Graue Riffhaie und Füsiliere sind an neun der geprüften Plätze verzeichnet; Meeresschildkröten folgen an acht Stellen. Barrakudas, Mantas und Thunfische tauchen an mehreren Riffen und in den Kanälen auf, wo Strömung Schwärme und pelagische Jäger zusammenführt. Der Reiz liegt in den Ausnahmen: Am Foththeyo Kandu könnte ein Hammerhai durch den Kanal ziehen. Barracuda Giri ist der besondere Platz für Grouper und Anthias, Banana Reef für Anemonen. In Maamigili sind Gaterine und Igelfische verzeichnet. Shipyard bringt Arten, die man anderswo dieser Route nicht zuordnen kann: Riffbarsche, Lippfische, Glasfische und Kofferfische. An der Putzerstation von Fushifaru Thila werden Mantas erwartet; Maamigili Beiyru ist als Meeresschutzgebiet für ganzjährige Begegnungen mit Walhaien und Mantas bekannt.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Briefings finden vor jedem Tauchgang statt und erklären Ablauf, Bedingungen und Treffpunkt. Alle Taucher gehen im Buddy-Team ins Wasser; wer ohne festen Partner anreist, wird zugeteilt. Die Tauchgruppen werden von Guides begleitet, und für die Tauchunterstützung stehen mindestens drei Guides auf dem Dhoni zur Verfügung. Die Bordsprache ist Englisch. Nitrox-Kurse sowie weitere Tauchkurse können während der Safari stattfinden, wenn das passende Niveau und die Zeit dafür vorhanden sind. Die Reise setzt keine bestimmte Zahl bereits absolvierter Tauchgänge voraus, doch Strömungstauchgänge und Kanäle verlangen sichere Tarierung, sauberes Buddy-Verhalten und die Fähigkeit, Anweisungen unter Wasser umzusetzen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitenkommunikation und ein Rückrufsystem gehören zur Sicherheitsausstattung; die Crew ist in Erster Hilfe geschult.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchen findet vom Beiboot aus statt. Die Ariyal führt 11,5- und 13,5-Liter-Flaschen; 15-Liter-Stahlflaschen können für die Reise gemietet werden. DIN-Flaschen und INT-Adapter sind verfügbar, Nitrox wird in der Regel mit 32 Prozent kostenlos angeboten. Wer Leihausrüstung braucht, kann sie vorab reservieren; Größen sollten vorher angegeben werden. Zur Grundausstattung der Taucher gehören unter anderem Boje mit mindestens fünf Metern Leine, Tauchcomputer und bei Nachttauchgängen eine Lampe. Für Kameras gibt es eine getrennte Spülmöglichkeit und Ladestationen, Geräte sollten nicht unbeaufsichtigt in der Kabine geladen werden. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen und Rettungsmittel sind an Bord. Das Beiboot bringt die Gruppen zum Tauchplatz und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder dort auf, wo sie aus dem Wasser kommen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Sonnendeck und die Außenbereiche. Wer Schatten braucht, zieht sich in den klimatisierten Salon zurück; wer trocknen und auf den nächsten Sprung warten will, nimmt draußen Platz. Der Whirlpool liegt auf dem zweiten Deck und kann genutzt werden, wenn das Schiff stillliegt und die See ruhig genug ist. Für längere Pausen stehen Kajaks und Stand-up-Paddleboards bereit. Dazu kommen Wakeboard, Wasserski und weitere Spielgeräte, teils auf Anfrage. Der Salon bietet nach dem Essen einen großen Bildschirm, PlayStation 5, Brettspiele und WLAN. Die Überfahrten gehören ebenfalls dazu: Dann wird aus dem Tauchboot wieder ein ruhiger Ort, an dem man die nächste Insel an sich vorbeiziehen lässt.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit einem leichten Frühstück, Kaffee und Tee. Danach folgen Briefing und Wasser, später das normale Frühstück. Der zweite Tauchgang liegt typischerweise am späten Vormittag, das Mittagessen folgt nach der Rückkehr; am Nachmittag geht es ein drittes Mal ins Wasser. Tee und Snacks halten die Zeit bis zum Abendessen überbrückbar. Je nach Route, Tankfüllung, Fahrzeit und Wetter können drei bis vier Tauchgänge am Tag geplant werden, insgesamt sind 17 Tauchgänge pro Woche vorgesehen. Während der Überfahrten bleibt das Deck frei für Ruhe, Gespräche und die Aussicht. Nach Einbruch der Dunkelheit kann ein Nachttauchgang angeboten werden. Am ersten Tag stehen Ankunft, Einweisung und das Einrichten der Ausrüstung im Vordergrund; die Route und der Kapitän entscheiden, wann der erste Tauchgang sicher sinnvoll ist.
Was man an Bord isst
Die Küche serviert Vollpension mit Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Snacks zwischen den Tauchgängen. Gegessen wird als Buffet, mit westlichen und lokalen Gerichten; vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vorher bekannt sind. Nach dem frühen ersten Tauchgang kommt zunächst ein leichtes Frühstück mit Kaffee, Tee und Toast, später die richtige Mahlzeit. Mittags wartet der Teller, sobald die zweite Tauchgruppe aus dem Wasser ist, am Nachmittag gibt es Tee und Snacks, abends ein vollständiges Essen. Das ist bei drei Tauchgängen am Tag keine Nebensache. Ein gutes Mittagessen entscheidet mit darüber, ob der dritte Sprung ins Wasser noch Freude macht. Alkoholische Getränke sind an Bord erhältlich, aber nicht Teil der normalen Verpflegung.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, Dusche, Waschbecken und Toilette. In den unteren Kabinen stehen Einzelbetten; die Suiten mit Meerblick haben Doppelbett sowie Sofa beziehungsweise Sofabett. Panoramafenster geben den oberen Kabinen mehr Verbindung zur See, während die unteren Räume vor allem als ruhiger Rückzugsort nach dem Tauchtag dienen. Gereinigt wird täglich nach dem ersten oder zweiten Tauchgang. Handtücher und Bettwäsche werden regelmäßig gewechselt. Warmwasser ist vorhanden, aber begrenzt: kurze Duschen gehören auf einem Schiff dieser Größe zum fairen Umgang miteinander. Wer nachts den Salon oder das Außendeck verlässt, steht schnell wieder über dem Wasser, statt durch lange Hotelflure zu gehen.
Kabinen, Unterdeck
Kabinen, Hauptdeck
Kabinen Meerblick, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Safari startet in Malé und endet dort nach acht Tagen und sieben Nächten. Der Flughafentransfer in Malé ist eingeschlossen; die genaue Abholung wird vor der Anreise mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag nimmt Druck aus dem Ankunftstag und lässt mehr Luft, falls ein Flug verspätet ist. Am Ende geht es vom Schiff zurück zum Flughafen.
Decksplan
- Baujahr
- 2024
- Länge
- 45 m
- Breite
- 10 m
- Maximale Passagierzahl
- 26
- Anzahl Kabinen
- 13
- Anzahl Badezimmer
- 13
- Motoren
- 1 × 1000 PS – Dieselmotor
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- 1
- Webseite
- maldivesafari.com ↗
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