Tauchsafaris · Malediven
Dhinasha – ein hölzernes Safari-Schiff für eigene Wege
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Dhinasha ist ein 1986 gebautes Holzschiff, das 2022 renoviert wurde.
- Sie verbindet Tauchsafaris mit Surf-, Angel-, Schnorchel- und individuell geplanten Charterreisen.
- Das Tauchen findet mit einem Supporting Dhoni und einem Dinghy statt.
- An Bord gibt es zehn klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad sowie Innen- und Außenbereiche.
- Ausrüstungsverleih und Nitrox sind gegen Aufpreis erhältlich.
Die Einladung
Die Dhinasha passt zu Tauchern, die die Malediven nicht aus dem festen Blickwinkel eines Resorts erleben wollen. Das Schiff ist für individuell geplante Reisen ausgelegt und kann ebenso für Gruppen oder einen exklusiven Charter gebucht werden. Tauchen steht dabei neben Surfen, Angeln, Schnorcheln und Inselbesuchen; die Reise lässt sich also um die Interessen der Gruppe herum bauen. Wer an Bord geht, sucht keine polierte Hotelanlage, sondern ein hölzernes Schiff, das als Ausgangspunkt für Tage auf dem Wasser dient. Die Dhinasha kann in bekannten Atollen unterwegs sein oder eine weiter entfernte Route ansteuern. Der Reiz liegt weniger in einem fest vorgegebenen Programm als darin, morgens an einem anderen Stück Malediven aufzuwachen und den Tag draußen zu verbringen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Dhinasha wie das, was sie ist: ein hölzernes Safari-Schiff mit eigener Geschichte. Sie wurde 1986 gebaut und 2022 renoviert; beides gehört zu ihrem Charakter. Holz gibt dem Schiff eine wärmere, weniger sachliche Atmosphäre als ein moderner Kunststoffrumpf, während die Renovierung dafür sorgt, dass die Reise nicht in einer vergangenen Epoche stehen bleibt. An Bord verteilen sich Innen- und Außenbereiche, darunter ein klimatisierter Salon, ein offener Salon und ein Sonnendeck. Man kann sich zurückziehen oder dort bleiben, wo Wind und Wasser unmittelbar zu spüren sind. Für Gruppen und private Charter ist das Schiff besonders interessant, weil die gemeinsamen Räume nicht nur als Durchgang zwischen Kabine und Tauchdeck dienen, sondern den Mittelpunkt der Reise bilden.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt von einer überschaubaren Reisegruppe und einer Crew, die nicht nur den Betrieb des Schiffs erledigt. Rückmeldungen beschreiben die Crew als besonders stark; sie wird als ein Grund genannt, wiederkommen zu wollen. Das ist bei einer Safari wichtig, weil sich Begegnungen nicht auf wenige Stunden am Tag beschränken. Dieselben Menschen helfen beim Ablauf an Bord, begleiten die Aktivitäten und sitzen abends mit der Gruppe im gemeinsamen Bereich. Die Dhinasha eignet sich deshalb gut für Freunde und Familien, die ein Schiff nicht nur als Transportmittel nutzen. Auf einer exklusiven Charter bleibt die Gruppe unter sich. Bei einer gemischten Reise entsteht Nähe fast von selbst: Man teilt das Wasser, die Mahlzeiten und die Geschichten vom Tag.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Bordsprache der Crew ist Englisch. Für die Tauchgänge arbeitet die Dhinasha mit einer Tauchschule und deren Guides beziehungsweise Tauchlehrern zusammen; dort liegen auch die Erfahrung mit der Ausrüstung und die Organisation der Tauchgänge. Die Reise kann für unterschiedliche Erfahrungsstufen geplant werden, doch konkrete Mindestzahlen an Tauchgängen, Gruppengrößen, Qualifikationen einzelner Guides oder ein festes Ausbildungsprogramm sind nicht angegeben. Wer eine Ausbildung an Bord, eine bestimmte Betreuung pro Gruppe oder besondere Sicherheitsausrüstung benötigt, sollte diese Punkte vor der Buchung direkt klären. Fest steht: Die Crew auf dem Supporting Dhoni ist für sichere und komfortable Tauchgänge geschult, und an Bord gilt ein vollständiges Sicherheitskonzept.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Getaucht wird mit einem Supporting Dhoni und einem Dinghy, sodass das Hauptschiff nicht für jeden Einstieg direkt über dem Riff liegen muss. Die beiden Beiboote übernehmen den Weg zu den Tauchplätzen und holen die Taucher nach dem Auftauchen wieder ab. Das ist auf einem Safari-Schiff der entscheidende praktische Punkt: Das Tauchdeck bleibt der Ort zum Anrödeln, während das Beiboot die Gruppe näher an den eigentlichen Einstieg bringt. Ausrüstung kann gegen Aufpreis gemietet werden, ebenso Nitrox. Weitere Angaben zu Flaschentypen, Flaschenvolumen, Ventilen, Kompressor, Füllstation, Marken, Fotobereich oder einer warmen Dusche liegen nicht vor. Technisches Tauchen ist auf der Dhinasha nicht vorgesehen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über das Sonnendeck, den offenen Salon und den klimatisierten Innenbereich. Wer Schatten braucht, findet einen geschützten Platz; wer nach dem Sprung ins Wasser trocknen möchte, bleibt draußen und schaut dem Atoll beim Vorüberziehen zu. Während der Fahrt verändert sich der Blick, ohne dass dafür ein Landgang nötig ist. Ein Nachmittag ohne Tauchgang kann für Schnorcheln, Angeln oder Surfen genutzt werden, je nachdem, wie die Reise geplant ist. Die Dhinasha ist ausdrücklich nicht nur als Tauchboot gedacht. Gerade diese freien Stunden machen den Unterschied bei einer Charter: Die Gruppe muss nicht jede Pause gleich verbringen, sondern kann das Schiff als Ausgangspunkt für verschiedene Arten nutzen, das Wasser zu erleben.
Ein Tag an Bord
Ein typischer Tag verbindet durchschnittlich drei Tauchgänge mit Mahlzeiten, Fahrten und Zeit an Bord. Die Reise beginnt mit dem Briefing für den ersten Tauchgang; danach folgt der Einstieg über das Supporting Dhoni oder das Dinghy. Zwischen den Tauchgängen kehrt man zum Schiff zurück, isst, ruht im offenen oder klimatisierten Salon und beobachtet, wie die Dhinasha zum nächsten Abschnitt der Route weiterfährt. Neben den Tagestauchgängen gehört ein Nachttauchgang zum möglichen Ablauf der Reise. Dazwischen bleibt Raum für Schnorcheln, Angeln, Surfen oder einen Landgang, abhängig von der gewählten Planung. Es gibt keinen veröffentlichten Stundenplan. Das ist bei einer maßgeschneiderten Safari sinnvoll: Die Reihenfolge steht fest, die genaue Uhrzeit richtet sich nach Route, Wetter und Tauchplatz.
Was man an Bord isst
Gegessen wird im Buffetstil, mit westlichen und lokalen Gerichten. Auch Ernährungsbeschränkungen können berücksichtigt werden. Das passt zum Alltag einer Tauchsafari besser als ein aufwendiger Restaurantbetrieb: Die Mahlzeiten stehen bereit, wenn mehrere Tauchgänge den Tag in Abschnitte teilen, und jeder nimmt sich, was nach dem nächsten Sprung ins Wasser wirklich gebraucht wird. Lokale Küche bringt dabei etwas vom Land an Bord, während vertrautere Gerichte den langen Tauchtagen ihre unkomplizierte Seite geben. Getränke und Spirituosen sind ebenfalls an Bord erhältlich. Der Esstisch wird auf einer solchen Reise schnell zum Ort, an dem Tauchgruppen ihre Sichtungen vergleichen, den nächsten Ausstieg besprechen und ohne großen Aufwand wieder Energie für den nächsten Tauchgang sammeln.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Standardkabinen mit eigenem Bad. Die Kabinen auf dem unteren Deck haben Etagenbetten für zwei Personen, eine Kabine auf dem Hauptdeck ist für eine Person eingerichtet, und zwei Kabinen auf dem oberen Deck bieten ein Doppelbett. Damit gibt es unterschiedliche Lösungen für Alleinreisende, Paare und Freunde, ohne dass die Kabinen zu einem einheitlichen Schlafsaal werden. Der eigentliche Unterschied zwischen den Nächten an Bord liegt jedoch im Wechsel zwischen Kabine und offenen Bereichen: Nach einem Tag auf dem Wasser kann man sich in den klimatisierten Salon zurückziehen oder noch draußen sitzen. Die Dhinasha ist kein schwimmendes Boutiquehotel. Sie ist ein Arbeits- und Reiseschiff, auf dem die Kabine Ruhe bietet und das Leben dazwischen stattfindet.
Standard-Kabine (#1-6)
Standard-Kabine (#8)
Standard-Kabine (#9, 10)
- Baujahr
- 1986
- Jahr der Renovierung
- 2022
- Länge
- 28 m
- Breite
- 9 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Motoren
- Yamaha 300 PS
- Beiboote
- Unterstützendes Dhoni, Schlauchboot
- Webseite
- dhinasha.com ↗
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