Tauchsafaris · Malediven
Emperor Leo – maledivischer Klassiker mit starkem Tauchfokus
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Emperor Leo verbindet traditionellen Holzcharakter mit klimatisiertem Salon, modernen Kabinen und einem Jacuzzi auf dem Hauptdeck.
- Das separate 20-Meter-Tauchdhoni bringt die Gruppen direkt zu den Riffen und holt sie dort wieder ab, wo sie auftauchen.
- Nitrox bis 32 Prozent ist ebenso inklusive wie Hafengebühren, Parkgebühren, Treibstoffzuschläge und das Tauchpaket.
- Auf den 8-tägigen Best-of-Maldives-Fahrten stehen Kanäle, Thilas, Putzerstationen, Haie, Mantas, Walhaie und ein Wrack auf dem Programm.
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Die Einladung
Die Emperor Leo ist für Taucher gebaut, die ihre Woche unter Wasser verbringen und dazwischen keinen schwimmenden Luxuspalast brauchen. Ihr Holzdekor gibt ihr mehr Wärme als ein rein zeitgenössisches Schiff, während klimatisierte Kabinen, Salon und private Bäder den Alltag unkompliziert halten. Entscheidend ist das separate Tauchdhoni: Die Leo bleibt das Zuhause, während das Beiboot mit den Tauchern an den Riffkanal fährt. Das spart das wiederholte An- und Ablegen der schweren Ausrüstung am Mutterschiff und macht die Rückkehr nach dem Tauchgang einfacher. Wer auf den Malediven Strömung, Großfisch und viele verschiedene Riffe sucht, findet hier eine sachliche, gut organisierte Basis. Die Bewertungen passen dazu: Das Tauchen und die Verpflegung liegen klar über dem Schiff, aber auch der Rumpf wird solide bewertet. Man bekommt kein neues Designobjekt, sondern ein Schiff, auf dem die Reise vom Dhoni und von der Crew lebt.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Emperor Leo eher wie ein ordentlich gepflegtes, traditionelles Safarischiff als wie ein anonymes Hotel auf dem Wasser. Das Holz im Inneren nimmt dem Schiff die Kühle, die moderne Einrichtung hält es trotzdem praktisch. Die Renovierung 2012 erklärt den Eindruck gut: kein musealer Oldtimer, aber auch kein Neubau mit glatten Flächen überall. Vom Kai aus ist vor allem die klare Aufteilung wichtig. Das Mutterschiff nimmt die Passagiere und die ruhigen Stunden auf, das Tauchdhoni übernimmt den eigentlichen Arbeitstag. An Bord bewegt man sich zwischen klimatisiertem Salon, Außenbereichen und Sonnendeck, ohne dass die Tauchausrüstung den Wohnraum beherrscht. Wer absolute Neubaufrische sucht, wird sich anders entscheiden. Wer ein Schiff mit etwas eigenem Gesicht und kurzen Wegen zu einem gut eingerichteten Tauchboot mag, kommt hier schneller an.
Die Stimmung an Bord
Die Leo lebt von einer Crew, die den Tauchern Arbeit abnimmt, ohne aus jedem Handgriff eine Vorführung zu machen. Besonders das Dhoni-Team hilft beim Anlegen der Ausrüstung und bleibt auch nach dem Tauchgang ansprechbar. Genau das verändert eine Woche mit mehreren Einstiegen: Man muss nicht jedes Mal allein Flasche, Blei und nasse Ausrüstung über das Deck sortieren. Die Passagiere finden sich schnell zusammen, weil 24 Menschen auf einem Schiff dieser Größe nicht anonym bleiben. Englisch, Französisch und Spanisch werden an Bord gesprochen. Abends geht es eher um das, was unter Wasser passiert ist, als um großes Programm; die Happy Hour vor dem Abendessen gibt dem Tag trotzdem einen festen sozialen Punkt. Die Bewertungen zeigen ein stimmiges Bild: Die Crew liegt über dem Schiff und wird fast so stark eingeschätzt wie das Tauchen. Wer eine persönliche, hilfsbereite Organisation höher bewertet als makellose Neubauoptik, wird sich hier wohlfühlen.
Die Tauchplätze
Die verzeichnete Best-of-Maldives-Fahrt führt acht Tage und sieben Nächte von Malé zurück nach Malé und verbindet Nord- und Süd-Malé-Atoll mit den Ari- und Vaavu-Atollen. Barracuda Giri reicht bis 30 Meter und lebt von Strömung, Barrakuda-Schwärmen und Rifffischen. Banana Reef ist ein bekanntes, vielseitiges Riff mit Adlerrochen, Riffhaien und Anemonen. Im Mushimasmigili Marine Reserve geht es an einem isolierten Riff bis 30 Meter zu Grauen Riffhaien. Dhonkalo ist ein Strömungsplatz für Mantas. Maamigili und Maamigili Beiyru führen zu Mantas und Walhaien; beide Plätze reichen bis 30 Meter. Kudarah Thila bietet Wände, Überhänge und Höhlen bis 30 Meter. Guraidhoo Marine Reserve verbindet Kanal und Thila mit Haien. Foththeyo Kandu geht bis 40 Meter und bringt mit etwas Glück Hammerhaie und andere Pelagische in den Kanal. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila reichen bis 30 Meter, Fushifaru Thila bis 35 Meter und Shipyard bis 30 Meter zu zwei Wracks.

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Guraidhoo Marine Reserve →

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Shipyard →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route gehören Napoleon-Lippfische, Graue Riffhaie, Meeresschildkröten, Füsiliere, Adlerrochen und Barrakudas zu den Tieren, denen man an vielen Plätzen begegnen kann. Mantas und Thunfische tauchen ebenfalls an mehreren Stationen auf; Walhaie sind an Maamigili, Maamigili Beiyru und Dhonfanu verzeichnet. Die Strömung ist dabei nicht nur ein Hindernis. Sie bringt an Kanälen und Thilas Haie, Stachelmakrelen, Thunfische und Schwarmfische an die Stellen, an denen Taucher sie beobachten können. Für eine ganz bestimmte Begegnung fährt man nach Foththeyo Kandu: Dort ist der Hammerhai nur an diesem Platz der Route vermerkt. Dhigalhi Haa Marine Reserve ist die Adresse für Weichkorallen und Gorgonien. Shipyard bringt Glasfische, Lippfische, Riffbarsche und Kofferfische an die Wracks. Barracuda Giri ergänzt das Bild mit Anthias und einem Grouper, Banana Reef mit einer Anemone. Das sind keine Versprechen, sondern die Gründe, warum diese Plätze im Plan bleiben.
Die, die euch ins Wasser bringen
Vier Guides werden für die Emperor Leo angegeben. Sie sprechen Englisch, Französisch und Spanisch; eine bestimmte Qualifikation einzelner Guides oder ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern ist nicht ausgewiesen. An Bord sind Advanced Open Water, Adventure Dives und Spezialkurse möglich. Für die Best-of-Maldives-Route ist kein Mindestmaß an geloggten Tauchgängen angegeben, vorausgesetzt wird jedoch ein Open-Water-Abschluss oder gleichwertige Ausbildung sowie die Fähigkeit, sicher mit Buddy oder Guide zu tauchen. Strömungen können jederzeit stark werden; für anspruchsvollere Plätze sind Advanced- oder Deep-Diver-Erfahrung sinnvoll. Jeder Taucher macht zunächst einen Check-Tauchgang, bevor der normale Ablauf beginnt. Die Gruppen werden vor dem Einstieg gebrieft und nach Erfahrung und Platz organisiert. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein AED stehen für Notfälle bereit. Dekompressions-, Solo- und technische Tauchgänge sind ausgeschlossen; die maximale Tauchtiefe liegt bei 30 Metern mit gleich qualifiziertem Buddy.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck der Emperor Leo arbeitet mit einem separaten 20-Meter-Dhoni, das mit Kompressoren, Flaschen, Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung ausgestattet ist. Die Standardflaschen sind Aluminiumflaschen mit 11,1 Litern; 13,2-Liter-Aluminiumflaschen können angefragt werden. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über ein Membransystem bis 32 Prozent gemischt und ist kostenlos verfügbar. Leihausrüstung kann organisiert werden. Für Kamera und Lampe gibt es Ladestationen, eine Druckluftpistole, Spülbecken und einen Kameratisch. Nach dem Tauchgang warten warme Duschen. Das Dhoni fährt die Taucher zum Platz, setzt sie dort gruppenweise ab und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf; das Mutterschiff bleibt der feste Rückzugsort. Eine Marke wird für die Leihausrüstung nicht genannt. Wer eigenes Material mitbringt, findet vor allem die klare Trennung zwischen Wohn- und Tauchboot praktisch.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den klimatisierten Salon, die Außenplätze und das Sonnendeck. Wer Schatten und Ruhe braucht, zieht sich in den Salon mit Sofas, Büchern, Filmen und Musik zurück. Wer die Wärme sucht, nimmt ein Deckchair oder einen Sitzplatz draußen und lässt die Inseln vorbeiziehen. Der Jacuzzi auf dem Hauptdeck ist der Ort für die Stunden, in denen die Ausrüstung bereits gespült ist und der nächste Einstieg noch nicht ansteht. Für Fotografen gibt es eigene Lade- und Arbeitsmöglichkeiten, ohne dass der Salon zum allgemeinen Technikraum werden muss. An Fahrtagen ist das Schiff selbst der Aussichtspunkt; an einem Nachmittag ohne Tauchgang wird aus dem kurzen Warten eine echte Pause. Mehr braucht es nach einem Kanal-Tauchgang oft nicht: trocknen, essen, Logbuch schreiben, ins Wasser schauen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Sonne hoch steht. Danach folgt der Einstieg vom Dhoni, die Rückkehr an Bord, etwas zu essen und die Zeit zum Trocknen, Logbuchschreiben oder Ausruhen, bevor die nächste Gruppe wieder aufbricht. Die Mahlzeiten schieben sich nicht als lange Unterbrechung zwischen die Tauchgänge, sondern geben dem Tag seine Pausen: Snacks nach dem Wasser, Buffet zu den größeren Mahlzeiten, später der nächste Briefing-Kreis. Wenn das Schiff den Platz wechselt, wird aus dem Tauchdeck ein Fahrdeck und aus der kurzen Oberflächenpause eine längere Strecke zwischen zwei Atollen. Nach dem letzten Tauchgang bleiben die nassen Sachen draußen, während im Salon die Sichtungen verglichen werden. Vor dem Abendessen gibt es an den meisten Abenden die Happy Hour; danach wird es ruhiger. Ein genauer Weck- oder Tauchplan hängt von Route, Strömung und Platz ab. Der Ablauf bleibt trotzdem klar: Briefing, Dhoni, Wasser, Essen, Pause, wieder Wasser.
Was man an Bord isst
Die Küche hält den Tag mit Buffet, Snacks und vollständiger Verpflegung zusammen. Es gibt westliche und lokale Gerichte, dazu über den Tag verteilt Kleinigkeiten, wenn nach dem Tauchgang noch kein großer Teller passt. Beim Abendessen ist Wein inklusive; an den meisten Abenden beginnt davor eine Zwei-für-eins-Happy-Hour. Das ist kein nebensächliches Detail, wenn vier Tauchgänge den Appetit zuverlässig zurückbringen. Gegessen wird nicht nur, um satt zu werden, sondern um die Zeit zwischen Briefing, Ausrüstung und nächstem Einstieg zu markieren: schnell etwas nach dem Auftauchen, später eine richtige Mahlzeit, abends länger sitzen und die Sichtungen vergleichen. Ein Strand-Barbecue gehört ebenfalls zur Reise. Die Verpflegung ist der bestbewertete Bereich der Leo, und genau dort muss eine Tauchsafari überzeugen: bei heißem Essen, verlässlichen Portionen und einer Küche, die auch nach mehreren Tauchgängen noch Freude macht.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und Bullauge. Auf dem Unterdeck liegen die Twin- und einige Doppelkabinen; oben gibt es eine Suite und weitere Twin-Kabinen. Das Bullauge ist kein Panoramafenster, aber es passt zu einem Schiff, dessen Stärke nicht in der Aussicht aus der Kabine liegt, sondern im Leben an Deck und im Tauchdhoni. Die Kabinen sind Rückzugsorte für nasse Handtücher, Logbuch und Schlaf, während der Salon die größeren Stunden auffängt. Wer allein reist, kann eine gleichgeschlechtliche Kabinenteilung nutzen; falls das nicht möglich ist, wird eine eigene Kabine ohne Einzelzuschlag zugesagt. Abends bleibt das Schiff ruhig genug für den nächsten Tauchgang. Wer absolute Stille erwartet, sollte bei jeder Kabine auf einem Safarischiff realistisch bleiben: Ein Schiff arbeitet, auch wenn die Taucher schlafen.
Zweibettkabinen, Unterdeck
Zweibettkabinen, Oberdeck
Doppelsuite, Oberdeck
Doppelkabine, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Emperor Leo fährt auf der verzeichneten Best-of-Maldives-Route von Malé nach Malé; die Reise dauert acht Tage und sieben Nächte. Der Transfer vom Flughafen ist inklusive. Wer kann, reist einen Tag vor der Einschiffung an, damit eine verspätete Ankunft nicht die Safari gefährdet. Die genauen Transferinformationen erhält man im Zusammenhang mit der Buchung.
Decksplan
- Baujahr
- 2009
- Jahr der Renovierung
- 2012
- Länge
- 35 m
- Breite
- 9,4 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 12
- Anzahl Badezimmer
- 12
- Motoren
- 500 PS Mitsubishi
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- Großes Tauch-Dhoni, voll ausgestattet mit Kompressoren, Flaschen und Sauerstoffsets
- Webseite
- emperordivers.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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