Tauchsafaris · Malediven
Sachika – ein maledivischer Tauchklassiker für Strömung und Großfisch
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sachika wurde dreimal als beste Tauchsafari der Malediven ausgezeichnet.
- Ihre Routen führen acht Tage und sieben Nächte durch die zentralen Atolle oder elf Tage und zehn Nächte zu den Northern Highlights.
- Getaucht wird mit Nitrox, DIN-Adaptern, einem schattigen Tauchbereich und einer eigenen Diving Dhoni.
- Auch Schnorchler sind willkommen; Kayaks, Stand-Up-Paddleboards und Ausflüge an Land gehören zum Bordangebot.
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Die Einladung
Die Sachika ist für Taucher, die bei einer Malediven-Safari nicht zwischen Komfort und guten Tauchplätzen wählen wollen. Die Route verbindet Kanäle, Thilas, Putzerstationen und Wracks mit Begegnungen, für die man auf einem Safarischiff unterwegs ist: Mantas, Riffhaie, Walhaie und Schwärme im Strömungswasser. Dreimal wurde sie als beste Tauchsafari der Malediven ausgezeichnet. Das ist kein Grund, jeden Tauchgang für außergewöhnlich zu erklären, aber ein klarer Hinweis auf ihre Ausrichtung. Hier geht es nicht um eine schwimmende Hotelanlage mit gelegentlichem Tauchprogramm. Das Schiff ist speziell fürs Tauchen gebaut, die Diving Dhoni bleibt bei den Tauchplätzen, und die Reise lässt sich auch mit Schnorcheln, Kayakfahren oder Landgängen verbinden. Wer eine Woche mit zentralen Malediven-Spots sucht und abends trotzdem einen klimatisierten Salon, gutes Essen und einen Jacuzzi möchte, findet in der Sachika einen stimmigen Mittelweg.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Sachika wie ein Schiff, das seit Jahren für genau diesen Zweck unterwegs ist: klar auf Tauchen ausgerichtet, aber nicht auf das Nötigste reduziert. Sie wurde 2007 gebaut und trägt diesen Charakter offen, ohne daraus ein Thema zu machen. Drei Decks geben dem Bordleben Luft, während die Wege zwischen Kabinen, Salon, Terrasse und Tauchbereich kurz bleiben. Die Diving Dhoni übernimmt den eigentlichen Tauchbetrieb, sodass das Mutterschiff während der Tauchgänge nicht zum hektischen Materiallager wird. An Bord gibt es einen klimatisierten Innenbereich, eine Terrasse, ein Aussichtsdeck und einen geschützten Tauchbereich. Das passt zu den Malediven, wo man zwischen Sonne, Fahrtwind und nassen Handtüchern ständig den richtigen Platz sucht. Die Sachika ist für bis zu 22 Gäste ausgelegt, bleibt dabei aber überschaubar genug, dass man nicht tagelang aneinander vorbeilebt.
Die Stimmung an Bord
Die Sachika lebt von einer Mischung aus Tauchfokus und unkompliziertem Bordkomfort. Die Crew spricht Englisch und Italienisch, und das Verhältnis von Crew zu Passagieren liegt nahe bei eins zu eins. Das merkt man vor allem dort, wo eine Tauchwoche sonst schnell unübersichtlich wird: beim Wechsel zwischen Dhoni, Salon, Mahlzeiten und den vielen nassen Kleinigkeiten dazwischen. Die Crew wird mit 9,1 bewertet, das Tauchen mit 9,6 und das Preis-Leistungs-Verhältnis mit 9,4. Abends bleibt Raum für die Geschichten des Tages, für Audio- und Videounterhaltung oder ein Getränk an der Bar. Niemand muss daraus eine Party machen. Die Sachika passt eher zu einer Gruppe, die sich nach den ersten Tauchgängen über Strömung, Haie und Sicht austauscht und sich später auf dem Deck wieder begegnet, ohne dass daraus ein Pflichtprogramm wird.
Die Tauchplätze
Die Routen starten und enden in Malé. Bei Manta Madness und Best of Central Atolls sind acht Tage und sieben Nächte vorgesehen; Northern Highlights dauert elf Tage und zehn Nächte. Barracuda Giri führt bis auf -30m durch Strömung, Barrakudas und große Schwärme. Banana Reef ist ein bekanntes Riff mit Requins de récif à pointes blanches, Adlerrochen und Anemonen. Im Mushimasmigili Marine Reserve liegen isoliertes Riff und Graue Riffhaie bei -30m im Mittelpunkt. Dhonkalo ist eine Strömungsstelle für Mantas, während Maamigili bei -30m Mantas und Walhaie zusammenbringt. Kudarah Thila fällt mit Wänden, Überhängen und Höhlen bis -30m ab. Maamigili Beiyru bietet als Schutzgebiet ebenfalls Walhai- und Manta-Begegnungen bei -30m. Guraidhoo Reserve, Dhonfanu, Dhigu Thila und Dhigalhi Haa kombinieren Kanäle, Thilas und Strömungsfische. Foththeyo Kandu reicht bis -40m und ist die Stelle für Hammerhaie. Fushifaru liegt bei -35m an einer Manta-Putzerstation. Shipyard verbindet zwei Wracks mit einer reichen Rifffauna.

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Thilas →
Max. Tiefe · 15 m

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Shipyard →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man immer wieder Napoleon-Lippfischen, Grauen Riffhaien, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantas, Thunfischen, Adlerrochen und Fusilieren. Viele dieser Tiere nutzen die Strömung an den Kanälen, weil sie dort Nahrung vorbeiführt; an Putzerstationen bleiben Mantas länger in der Nähe. Walhaie sind an Maamigili und Maamigili Beiyru das große Ziel, ohne dass eine Begegnung versprochen werden kann. Wer gezielt nach einer Besonderheit sucht, hat ebenfalls klare Gründe für einzelne Stopps: Hammerhaie sind nur für Foththeyo Kandu verzeichnet. Anemonen gehören zu Banana Reef. Weichkorallen und Gorgonien sind für das Dhigalhi Haa Marine Reserve dokumentiert. Shipyard bringt Arten mit, die auf den übrigen Plätzen nicht genannt werden: Glasfische, Demoisellen, Lippfische und Kofferfische. Barracuda Giri ist der einzige Platz dieser Route mit Anthias und Groupern, Maamigili der einzige mit Gaterinen und Igelfischen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides an Bord sprechen Englisch und Italienisch. Die enge Besetzung mit Crew und Passagieren hilft bei der Organisation, die Angaben nennen jedoch weder die genaue Zahl der Guides noch feste Gruppengrößen, Qualifikationen oder eine verlangte Mindestzahl an Tauchgängen. Auch Kurse werden in den Schiffsinformationen nicht konkret beschrieben. Für die Sicherheit sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Schwimmwesten, Feueralarm und Feuerlöscher vorhanden; die Maschinenraumüberwachung erfolgt per Video. Navigiert wird mit GPS, und Funkanlagen für die Kommunikation sind an Bord. Wie die Briefings ablaufen und nach welchem System die Tauchgruppen eingeteilt werden, bleibt offen. Wer Strömungstauchgänge in Kanälen plant, sollte deshalb vor der Buchung klären, welches Erfahrungsniveau für die jeweilige Route erwartet wird. Die Tauchplätze reichen von geschützten Riffen bis zu dynamischen Kanalstellen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchkonzept der Sachika ist klar getrennt vom Wohnbereich. Eine 19 Meter lange Diving Dhoni übernimmt die Taucher, während ein Boston-Whaler-Beiboot für kurze Distanzen zur Verfügung steht. Das bedeutet weniger Gedränge am Mutterschiff und mehr Platz für den eigentlichen Ablauf am Tauchplatz. An Bord gibt es einen schattigen Tauchbereich, eine Tauchplattform, getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras, Außenduschen und DIN-Adapter. Nitrox ist verfügbar und gehört zum eingeschlossenen Tauchpaket. Leihausrüstung kann organisiert werden; sie wird nicht als Teil der Grundausstattung vorausgesetzt. Ebenfalls vorhanden sind Ladestationen und ein eigener Bereich für Unterwasser-Kameras. Angaben zu Flaschengrößen, Flaschenmaterial, Kompressor, Füllstation und konkreten Ausrüstungsmarken liegen nicht vor. Für die Rückkehr nimmt die Dhoni die Taucher nach dem Auftauchen wieder auf und bringt sie zum Schiff zurück.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen gibt es mehrere Orte, an denen man die Pause verbringen kann: im Schatten des Tauchbereichs, auf der Terrasse, im klimatisierten Salon oder oben auf dem Beobachtungsdeck. Sonnenliegen und Sitzsäcke machen das Oberdeck zum naheliegenden Platz für ein Nickerchen, während die Fahrt durch die Atolle eher zum Schauen als zum Planen einlädt. Wer nicht taucht, kann schnorcheln, Kajak fahren, mit dem Stand-Up-Paddleboard aufs Wasser gehen oder an einem Landausflug teilnehmen. Auch für reine Schnorchler sind die Routen offen. Das getrennte Spülbecken für Kameras hält zumindest einen Teil des nassen Fotoalltags aus den übrigen Aufenthaltsbereichen heraus. Ein Jacuzzi und die Bar sind für die Stunden gedacht, in denen die Ausrüstung trocknet und niemand schon wieder über den nächsten Einstieg sprechen muss.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor Tagesanbruch mit der Vorbereitung auf den ersten Tauchgang und dem Briefing. Danach folgt der Einstieg über die Diving Dhoni, die die Gruppe am Tauchplatz absetzt und nach dem Auftauchen wieder aufnimmt. Zwischen den Tauchgängen liegen Frühstück, eine Pause im Schatten oder auf dem Oberdeck und die nächste Ausfahrt. Die Mahlzeiten ordnen den Tag, ohne ihn in starre Uhrzeiten zu pressen. Wenn das Mutterschiff den Platz wechselt, wird aus der Oberflächenpause eine Fahrt durch die Atolle; wer nicht schlafen will, sitzt draußen oder beobachtet das Wasser. Je nach Reiseplan kommen weitere Tauchgänge und ein Nachttauchgang dazu. Die Sachika beschreibt keinen festen Tagesfahrplan mit Uhrzeiten, daher sollte man den Ablauf als Reihenfolge verstehen: Briefing, Dhoni, Tauchgang, Essen, Erholung, nächster Tauchgang. Danach wird es an Deck ruhiger.
Was man an Bord isst
Die Küche gehört zu den stärksten Seiten der Sachika. Serviert werden westliche und lokale Gerichte, als Buffet oder als gastronomisch zusammengestellte Mahlzeit; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Auch ein Abendessen im Freien und ein Barbecue am Strand gehören zum Konzept. Dazu kommen Bier, Wein, eine Auswahl größerer Weine und Cocktails. Das ist auf einer Tauchwoche mehr als Dekoration: Nach mehreren Tauchgängen zählt ein Teller, der satt macht, ohne schwer im Magen zu liegen, und ein Tisch, an dem man den Tauchgang gerade noch einmal auseinandernehmen kann. Die Verpflegung wird mit 9,7 besonders hoch bewertet. Sondergerichte und alkoholische Getränke werden nicht als selbstverständlich vorausgesetzt. Wer bestimmte Wünsche hat, sollte sie vor der Reise klären.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem Oberdeck und haben Panoramafenster mit Meerblick. Zur Wahl stehen Twin- oder Double-Standardkabinen, Junior Suiten und Suiten; jede Kabine hat ein eigenes Bad, Klimaanlage und eine warme Dusche. Für eine Tauchsafari ist vor allem der kurze Weg zum Außenbereich wichtig: Nach dem Duschen ist das Meer noch vor dem Fenster, nicht erst nach einem langen Gang durch ein Hotel. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche und werden täglich gereinigt. Wer zwischen zwei Tauchgängen lieber aus dem Weg geht, kann sich zurückziehen; wer den Tag noch nicht beenden will, wechselt in den klimatisierten Salon, auf die Terrasse oder zum Beobachtungsdeck. Ein Jacuzzi gehört ebenfalls an Bord. Die Nächte sind damit eher komfortabel als spartanisch, ohne dass die Sachika den Eindruck eines Resorts bekommt.
Standard-Zweibettkabine Doppel
Junior-Suite
Suite
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Safaris starten und enden in Malé. Der Transfer vom Flughafen ist eingeschlossen. Die genauen Transferdetails und die Art der Information vor der Abholung werden vor der Reise mitgeteilt. Für eine entspannte Anreise empfiehlt es sich, einen Tag früher auf den Malediven einzutreffen.
Decksplan
- Baujahr
- 2007
- Länge
- 33 m
- Breite
- 10 m
- Maximale Passagierzahl
- 22
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 11
- Motoren
- Yanmar 480 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 11 Knoten
- Beiboote
- 1 × 5 m Beiboot “Schlauchboot” Boston Whaler mit einem Suzuki Motor 50 PS & 1 × 19 m Luxus- Tauch-Dhoni mit einem Daewoo Doosan Motor 280 PS
- Webseite
- topclasscruising.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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