Tauchsafaris · Malediven
Emperor Virgo – kompakt unterwegs zu den großen Tieren der Malediven
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Eine moderne Yacht mit Kabinen zum Meer und einer ruhigen, zeitgemäßen Gestaltung.
- Die Route verbindet Nord- und Süd-Malé- sowie Ari- und Vaavu-Atoll auf einer acht Tage und sieben Nächte langen Rundreise.
- Nitrox ist für zertifizierte Taucher eingeschlossen.
- Das Schiff passt zu Tauchern, die wechselnde Plätze, gute Organisation und eine kleine Gruppe schätzen.
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Die Einladung
Die Emperor Virgo ist kein schwimmendes Resort, das zufällig auch taucht. Sie ist auf eine überschaubare Gruppe ausgelegt und bringt Taucher mit einem eigenen Dhoni an Plätze, an denen Strömung, Haie, Mantas und Walhaie den Takt vorgeben. Gesucht wird hier keine riesige Anlage mit möglichst vielen Rückzugsräumen, sondern eine gut geführte Woche, in der die Wege kurz bleiben und die Crew den Tauchbetrieb im Griff hat. Die Route „Best of Maldives“ fährt von Malé nach Malé und nimmt Nord- und Süd-Malé-Atoll, Nord- und Süd-Ari-Atoll sowie Vaavu-Atoll mit. Das ist die richtige Wahl für Taucher, die nicht nur ein einzelnes Riff sehen wollen, sondern die typische maledivische Mischung aus Kanälen, Thilas und Großfisch.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Virgo eher wie eine gepflegte, moderne Yacht als wie ein Arbeitsschiff. Helles Holz, klare Linien und große Gemeinschaftsbereiche geben ihr einen zeitgemäßen Charakter, ohne den Tauchbetrieb zu verstecken. Das Schiff wurde 2012 gebaut; entsprechend wirkt vieles noch frisch durchdacht, nicht historisch gewachsen. Vom Kai aus fällt zuerst der Aufbau mit den Außenbereichen auf, an Bord führen die Wege ohne Umwege vom Salon nach draußen und weiter zum Tauchbetrieb. Die Größe bleibt überschaubar genug, dass man sich schnell orientiert. Man begegnet denselben Gesichtern beim Briefing, am Esstisch und später wieder im Dhoni. Genau das macht einen Unterschied, wenn die Reise nicht nur aus einzelnen Tauchgängen, sondern aus einer gemeinsamen Woche besteht.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung lebt von einer kleinen Gruppe und einer Crew, die nicht nur ihre Aufgaben abarbeitet. Beim Ankommen wird jeder persönlich begrüßt, beim Anrödeln im Dhoni wird geholfen, und wenn etwas im Tagesablauf hakt, kümmert sich jemand darum, bevor daraus ein Problem wird. Die Crew spricht Englisch, Französisch und Spanisch. Dadurch finden sich auch gemischte Gruppen schnell zurecht. Abends ist die Atmosphäre eher gesellig als laut: Die Tauchgänge werden besprochen, Sichtungen verglichen und vor dem Essen beginnt an den meisten Abenden die Happy Hour. Danach verteilt sich die Gruppe wieder über Salon und Deck. Die Bewertungen zeigen ein stimmiges Bild: Die Crew liegt vor dem Schiff, das Essen und der Tauchbetrieb liegen noch höher. Wer perfekte Hochglanzoptik sucht, findet anderswo vielleicht mehr; wer verlässliche Menschen an Bord sucht, bekommt hier den wichtigeren Teil.
Die Tauchplätze
Die „Best of Maldives“-Route läuft acht Tage und sieben Nächte von Malé nach Malé. Barracuda Giri führt bei Strömung durch Barrakudaschwärme und Rifflandschaft bis 30 Meter. Banana Reef bringt Riffhaie, Adlerrochen und Schwarmfisch an ein bekanntes, lebhaftes Riff. Im Mushimasmigili Marine Reserve stehen am isolierten Riff graue Riffhaie bis 30 Meter im Mittelpunkt. Dhonkalo ist ein Strömungsplatz für Mantas bis 25 Meter. Maamigili und Maamigili Beiyru suchen Walhaie und Mantas; beide Plätze reichen bis 30 Meter. Kudarah Thila zeigt Wände, Überhänge und Höhlen bis 30 Meter. Guraidhoo Marine Reserve verbindet Guraidhoo Kandu und Kandhooma Thila mit Hai-Begegnungen. Foththeyo Kandu fällt bis 40 Meter ab und bringt pelagische Jäger, darunter Hammerhaie, an Höhlen mit Weichkorallen. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila sind lebhafte Pinnacles bis 30 Meter. Fushifaru Thila bietet Putzerstationen für Mantas bis 35 Meter. Shipyard schließlich führt zu zwei Wracks, eines davon ragt markant aus dem Wasser.

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Banana Reef →

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Guraidhoo Marine Reserve →

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m

Dhonfanu →
Max. Tiefe · 30 m

Dhigu Thila →
Max. Tiefe · 30 m

Shipyard →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen Taucher häufig Napoleons, grauen Riffhaien, Meeresschildkröten, Barrakudas, Mantas, Thunfischen, Weißspitzenriffhaien und großen Schwärmen von Fusilieren. Adlerrochen, Jacks, Fledermausfische und Schmetterlingsfische tauchen an vielen Plätzen auf, besonders dort, wo Kanäle und Thilas die Strömung bündeln. Für einzelne Arten lohnt die gezielte Fahrt: Am Barracuda Giri können Grouper und Anthias die Rifflandschaft ergänzen. Foththeyo Kandu ist der Platz für Hammerhaie, wenn die pelagische Strömung mitspielt. Banana Reef ist der geprüfte Ort für Anemonen. Dhigalhi Haa Marine Reserve zeichnet sich durch Weichkorallen und Gorgonien aus. Shipyard bringt Glasfische, Demoisellen und Lippfische an die Wracks. Maamigili ist der Platz für Gaterine und Kugelfische. Walhaie und Mantas sind an Maamigili sowie Maamigili Beiyru das große Ziel, während Putzerstationen am Fushifaru Thila Mantas an einen bestimmten Ort binden.
Die, die euch ins Wasser bringen
Drei Tauchguides begleiten die Reise. Die Guides arbeiten mit Briefings vor dem jeweiligen Tauchgang und teilen die Taucher nach Erfahrung und Ablauf in passende Gruppen ein; eine feste Gruppengröße ist nicht angegeben. Voraussetzung ist ein PADI Open Water Diver oder eine gleichwertige Brevetierung. Für die anspruchsvolleren Plätze und Tiefen wird Advanced- oder Deep-Diver-Erfahrung empfohlen. Die maximale Tauchtiefe mit gleich qualifiziertem Buddy liegt bei 30 Metern, abhängig von Ausbildung und Erfahrung. Jeder Taucher macht zunächst einen Check-Tauchgang. An Bord können der Advanced Open Water Diver, Nitrox, Adventure Dives und weitere Spezialkurse stattfinden. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, ein AED, Funk, GPS und eine Rückrufausrüstung gehören zur Sicherheitsausstattung. Dekotauchgänge, Solotauchgänge und technisches Tauchen sind nicht vorgesehen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Getaucht wird vom separaten Dhoni, das mit drei Crewmitgliedern, Kompressoren, Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung ausgerüstet ist. Standard sind S80-Aluminiumflaschen mit 11,1 Litern; C100-Aluminiumflaschen mit 13,2 Litern können angefragt werden. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über ein Membransystem bis 32 Prozent gemischt und ist für zertifizierte Taucher eingeschlossen. Für jeden Tauchgang werden Tauchcomputer, Boje und Riffhaken verlangt; für Nachttauchgänge gehört eine Lampe dazu. Leihausrüstung ist möglich, muss aber vorab organisiert werden. Für Fotografen gibt es Ladestationen, eine Druckluftpistole, einen separaten Kameraspülbereich und einen Kameratisch. Nach dem Tauchgang stehen warme Duschen bereit. Das Dhoni bringt die Gruppen zum Platz, setzt sie dort ab und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf, statt alle Taucher an eine einzige Rückkehrstelle zu binden.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Terrasse und die Außenbereiche. Im klimatisierten Salon gibt es Sofas, einen Fernseher sowie Bücher, Musik und Filme; draußen liegen Plätze zum Sitzen und Sonnen. Wer nach dem Tauchgang nicht sofort reden möchte, findet einen ruhigen Platz mit Handtuch und Getränk. Die Fahrten sind Teil der Reise, aber keine verlorene Zeit: Ausrüstung trocknet, Bilder werden geladen, Notizen im Logbuch ergänzt. An einem Nachmittag ohne Tauchgang wird aus dem Deck ein Beobachtungsplatz für Inseln und Wasserfarben. Internet ist verfügbar, aber kostenpflichtig. Das passt zu einem Schiff, das den Blick eher nach draußen lenkt. Nach der Rückkehr des Dhonis wird aus dem Tauchdeck wieder der Ort, an dem man einfach sitzen bleibt.
Ein Tag an Bord
Ein Tag beginnt vor dem eigentlichen Tagesbetrieb mit dem ersten Briefing und dem Gang ins Dhoni. Nach dem Tauchgang geht es zurück an Bord, wo Frühstück, Dusche und Logbuch zwischen den nächsten Einsätzen Platz finden. Weitere Briefings folgen, ebenso die nächsten Tauchgänge; die Route legt fest, wann das Schiff zwischen den Atollen weiterzieht. Mahlzeiten und Snacks schieben sich in diese Lücken, ohne dass der Tag zum Stundenplan werden muss. Wer nicht ins Wasser geht, bleibt auf der Terrasse, lädt Kameras oder sucht sich im Salon einen ruhigen Platz. Am Abend kann ein Nachttauchgang stattfinden, wenn der Ablauf und der Platz dafür geeignet sind. Danach kommen die Taucher zum Essen zusammen, vor dem Dinner meist zur Happy Hour. Später werden die Lichter an Deck ruhiger, während das Schiff weiterliegt oder in den nächsten Abschnitt der Route fährt.
Was man an Bord isst
Die Küche arbeitet mit Buffets und verbindet westliche Gerichte mit lokaler Küche. Vegetarische Optionen sind vorgesehen, dazu kommen komplette Mahlzeiten, Snacks und ein besonderes Abendessen während der Reise. Beim Abendessen wird Wein kostenlos ausgeschenkt; Bier und weitere Weine sind an Bord erhältlich. Nach mehreren Tauchgängen zählt weniger die große Inszenierung als ein Teller, der bereitsteht, wenn man aus Dusche und Logbuch kommt: etwas Warmes, genug Auswahl und ein Tisch, an dem die Sichtungen des Tages weiterlaufen. Die Verpflegung gehört zu den stärksten Seiten der Virgo. Das merkt man nicht an einer einzelnen Spezialität, sondern daran, dass zwischen Wasser, Briefing und Schlaf keine Mahlzeit zur Nebensache wird.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf verschiedenen Ebenen und verfügen über eigene Badezimmer und Klimaanlage; die Kategorien reichen von Unterdeck-Twin- und Doppelkabinen bis zu Kabinen auf Haupt- und Oberdeck. Die Kabinen auf dem Oberdeck liegen dort, wo man abends näher am Wind und am offenen Raum ist. In den unteren Kabinen wird die See stärker Teil der Nacht: gedämpfte Motorgeräusche, Bewegung im Rumpf und das gleichmäßige Arbeiten des Schiffs gehören dazu. Wer leicht schläft, sollte die Kabinenlage nicht nebenbei auswählen. Nach dem letzten Gespräch zieht man sich zurück, die Klimaanlage läuft, draußen bleibt der Horizont dunkel. Viel Platz für persönliche Dinge ist auf einem Tauchsafari-Schiff nie selbstverständlich. Der Wert dieser Nächte liegt deshalb weniger in Quadratmetern als darin, morgens direkt wieder am Meer aufzuwachen.
Zweibettkabinen, Unterdeck
Doppelkabinen, Unterdeck
Kabinen, Hauptdeck
Kabinen, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise startet und endet in Malé und dauert acht Tage und sieben Nächte. Der Flughafentransfer ist eingeschlossen. Für die Anreise ist es sinnvoll, einen Tag vor der Einschiffung in Malé zu sein, damit eine verspätete Verbindung nicht die Safari gefährdet.
Decksplan
- Baujahr
- 2012
- Länge
- 5 m
- Breite
- 9,4 m
- Maximale Passagierzahl
- 18
- Anzahl Kabinen
- 9
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Motoren
- 500 PS Caterpillar
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- 1 Dhoni
- Webseite
- emperordivers.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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