Tauchsafaris · Seychellen
Sea Bird – moderne zwischen Inseln und Wracks
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sea Bird verbindet Mahé mit den inneren Seychellen und läuft als 8-tägige Reise mit 7 Nächten von Mahé nach Mahé.
- An Bord sind Taucher, Schnorchler und Nichttaucher willkommen; Kayaks und Stand-up-Paddleboards gehören zum Angebot.
- Das Tauchdeck hat einen schattigen Arbeitsbereich, eine Plattform, Spülbecken, DIN-Adapter und Beiboote für die Tauchgänge.
- Die Route führt zu vier geprüften Wrackplätzen mit Tiefen von -26 m bis -40 m.
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Die Einladung
Die Sea Bird passt zu Tauchern, die eine Woche lang die inneren Seychellen erkunden wollen, ohne zwischen Hotel, Fähre und Tauchbasis zu wechseln. Das Schiff bringt die Gruppe von Mahé zu Wrecks und Inseln, während ein Tauchlehrer an Bord die Unterwasserwelt begleitet. Dazu kommen Kayaks, Stand-up-Paddleboards und Landgänge für Menschen, die nicht jeden Tauchgang mitmachen. Der Schwerpunkt bleibt unter Wasser: Granitlandschaften, künstliche Riffe und versenkte Schiffe statt reiner Badebucht. Wer ein klassisches Segelschiff mit viel historischem Holz sucht, ist hier falsch. Wer eine geräumige Yacht mit modernen Innenräumen, eigener Nasszelle und einem klaren Tauchfokus sucht, findet auf der Sea Bird den praktischeren Rahmen.
An Bord gehen
Beim Einsteigen wirkt die Sea Bird eher wie eine gepflegte Yacht als wie ein umgebauter Arbeitsschiff-Rumpf. Die Linien sind schlank, die Innenräume modern, und über mehrere Sonnendecks verteilt sich der Aufenthalt besser, als es die Kabinenzahl zunächst vermuten lässt. Im Salon gibt es Bar und Essbereich, draußen einen überdachten Sitzplatz am Heck. Das ist der wichtige Punkt: Nach dem Tauchgang muss niemand mit nasser Ausrüstung durch den Wohnbereich. Die Sea Bird wurde 2007 für den Einsatz auf den Seychellen neu gestaltet. Ihr Charakter liegt deshalb weniger in Patina als in der Verbindung von Segeloptik, klimatisiertem Innenraum und einem Arbeitsbereich, der auf Tauchgäste zugeschnitten ist. Die Crew spricht Englisch und Französisch.
Die Stimmung an Bord
Die Sea Bird ist groß genug, dass sich nicht jeder ständig auf den Füßen steht, aber klein genug, dass sich die Gruppe schnell kennt. Beim Essen, auf dem Heckdeck und nach den Tauchgängen kreuzen sich dieselben Gesichter wieder. Die Crew besteht aus Kapitän, Koch, Mechaniker, Stewardessen, Tauchlehrer und Deckhands; ihre Arbeit zeigt sich vor allem darin, dass Kabine, Mahlzeiten, Beiboot und Tauchbetrieb ineinandergreifen. Abends bleibt der Salon offen für Gespräche, Musik oder einen Film, während draußen die Decks den ruhigeren Platz bieten. Wer eine Reise sucht, bei der der Tauchlehrer nicht nur ein Name im Tagesprogramm ist, sondern während der ganzen Woche an Bord bleibt, findet hier den passenden Rahmen.
Die Tauchplätze
Die 8-tägige Route beginnt und endet in Mahé und konzentriert die Tauchgänge auf die Wracks vor der Insel. Twin Barges sind zwei absichtlich versenkte Lastkähne auf maximal -26 m. Zwischen den Strukturen leben unter anderem Muränen, Feuerfische, Steinfische und Stachelmakrelen; der Platz verbindet Geschichte mit einem künstlichen Riff, das längst von Meerestieren angenommen wurde. Das Aldebaran Wreck liegt auf -40 m. Das 28 Meter lange Fischerboot wurde 2008 vor Mahé versenkt, und sein Rumpf zieht Fledermausfische, Muränen, Feuerfische, Stachelmakrelen und Stechrochen an. Ennerdale Wreck reicht bis -30 m und bildet nach der Sprengung eines 62.000 Tonnen schweren Tankers ein weitläufiges künstliches Riff. Dort werden große Zackenbarsche und pelagische Jäger zum Thema. Dredger Wreck liegt ebenfalls auf -30 m; dichte Schnapperschwärme stehen über dem Wrack, während sich Bodenbewohner in ihrer Umgebung tarnen. Die Strecke bleibt im Gebiet Mahé, statt jeden Tag lange Überfahrten zu verlangen.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem an mehreren Plätzen Stachelmakrelen, Muränen, Rotfeuerfische, Steinfische und Stachelrochen. Das sind die Tiere, die den Charakter der inneren Seychellen ausmachen: Fische im freien Wasser, Muränen in Spalten und gut getarnte Räuber am Grund. Die besonderen Gründe für einzelne Tauchgänge liegen an den Wracks. Ennerdale Wreck ist der Platz für Barrakudas, Zackenbarsche sowie Riffhaie und graue Riffhaie; auch ein Walhai ist dort als mögliche Begegnung verzeichnet. Twin Barges erweitert das Bild um Meeresschildkröten, Oktopusse, Igelfische, Kaiserfische und Papageifische. Dredger Wreck lebt von den Schnappern über dem Wrack und den Tieren, die man erst entdeckt, wenn der Blick am Boden hängen bleibt. Eine Begegnung bleibt eine Begegnung, keine Zusage.
Die, die euch ins Wasser bringen
Ein PADI-Tauchlehrer ist an Bord und begleitet sowohl erfahrene Taucher als auch Anfänger. Die Sea Bird ist als PADI Dive Resort zertifiziert. Einsteiger können Einführungstauchgänge machen; PADI Open Water Diver und PADI Advanced Open Water Diver werden für Gäste mit Referral oder E-Learning-Zertifikat angeboten und müssen vorab geplant werden. Eine feste Mindestzahl an Tauchgängen, ein verbindliches Erfahrungsniveau und die Größe der Tauchgruppen sind nicht angegeben. Die Organisation läuft über Briefings und Beiboote zu den Plätzen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen und eine in Erster Hilfe geschulte Crew sind vorhanden. Angaben zu Defibrillator, Rückrufsystem und individuellen Gruppenverhältnissen gibt es nicht.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist schattig angelegt und führt über eine eigene Plattform ins Wasser. Spülbecken, DIN-Adapter und ein Arbeitsbereich für die Ausrüstung gehören zur festen Tauchinfrastruktur. Die Ausrüstung wird über Beiboote zu den Tauchplätzen gebracht; die Tender geben der Gruppe dort mehr Beweglichkeit, als ein direkter Sprung vom Mutterschiff erlauben würde. Leihausrüstung ist als Zusatzleistung möglich. Nitrox, Flaschengrößen, Flaschentypen, Füllsystem und ein eigener Fototisch sind nicht näher beschrieben und werden deshalb nicht versprochen. Für den Komfort nach dem Tauchgang gibt es Außenduschen; warme Duschen stehen an Bord zur Verfügung. Das Deck ist auf den Tauchbetrieb ausgelegt, ohne den restlichen Aufenthalt mit Flaschen und nassen Anzügen zu belasten.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich die Gruppe auf den überdachten Heckbereich, den Salon und die Sonnendecks. Wer Schatten braucht, kann sitzen bleiben, wer trocknen und lesen möchte, geht nach oben. Die Sea Bird nimmt außerdem Kayaks und ein Stand-up-Paddleboard mit, sodass die Pause nicht nur aus Warten auf das nächste Briefing besteht. Ein Beiboot bringt auch Nichttaucher zu Inseln und Ausflügen. An einem tauchfreien Nachmittag kann daraus ein Landgang, eine Paddeltour oder einfach ein Platz am Wasser werden. Genau dafür ist dieses Schiff sinnvoll: Die Fahrt zwischen den Inseln wird nicht zur verlorenen Transferzeit, sondern bleibt Teil der Reise.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, bevor Frühstück und die nächste Ruhephase den Ablauf wieder aufnehmen. Danach wechseln sich Tauchgänge, Mahlzeiten und die Fahrt zum nächsten Platz ab. Das Schiff kann weiterlaufen, während die Taucher trocknen, essen oder auf dem Deck sitzen; für die nächste Abfahrt muss nicht jedes Mal das ganze Gepäck bewegt werden. An vielen Tagen bestehen mehrere Gelegenheiten zum Tauchen, dazu kommen Schnorcheln und Landgänge. Wenn ein Nachttauchgang vorgesehen ist, verändert sich der Ablauf spürbar: Das Deck wird ruhiger, die Ausrüstung liegt bereit, und nach dem Auftauchen wartet kein Transfer mehr, sondern das Schiff. Konkrete Uhrzeiten und eine feste Zahl täglicher Tauchgänge sind nicht angegeben.
Was man an Bord isst
Die Küche arbeitet mit einer Mischung aus internationalen Gerichten und kreolischer Küche. Vollpension bedeutet drei Mahlzeiten am Tag, dazu Wasser, Tee und Kaffee sowie Saft beim Frühstück; am Nachmittag gibt es eine weitere Kleinigkeit. Auf dem Teller können Buffetgerichte ebenso stehen wie ein Essen à la carte, mit vegetarischen und veganen Optionen. Bier, Wein, alkoholfreie Getränke und andere Getränke sind an Bord erhältlich. Ein Barbecue am Strand gehört ebenfalls zur Reise. Für Taucher ist das keine Nebensache: Nach mehreren Tauchgängen braucht es Essen, das unkompliziert auf dem Tisch steht, ohne aus dem Abend eine lange Veranstaltung zu machen. Die Verpflegung wird an Bord besonders gut bewertet.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem unteren Deck und haben ein Bullauge, Klimaanlage und ein eigenes Bad. Das ist keine Suite mit Aussicht, sondern ein ruhiger Rückzugsort nach einem langen Tauchtag: Tür zu, duschen, nasse Sachen aus und schlafen. Die Gemeinschaftsbereiche liegen darüber, mit klimatisiertem Salon, Bar und Essplatz. Wer nachts noch draußen sitzen will, findet dafür die Decks und den überdachten Heckbereich. In den Kabinen und Salons gibt es Steckdosen. Ein Minikühlschrank gehört nicht zur Kabine, Shampoo und Föhn werden ebenfalls nicht bereitgestellt. Die Kategorien sind Doppel- und Dreibettkabinen; eine Dreibettkabine verbindet ein Doppelbett mit einem zusätzlichen Einzelbett.
Dreibettkabine
Doppelkabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise startet und endet in Mahé. Flughafentransfers und Hoteltransfers können als optionale Leistung organisiert werden und gehören nicht zu den eingeschlossenen Leistungen. Die Abstimmung erfolgt über die Buchungsstelle. Wer nicht am selben Tag vom Flugzeug auf das Schiff wechseln möchte, reist besser einen Tag früher an.
Decksplan
- Baujahr
- 2000
- Jahr der Renovierung
- 2007
- Länge
- 42 m
- Breite
- 8,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 22
- Anzahl Kabinen
- 9
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Motoren
- 2 × 575 PS Caterpillar
- Reisegeschwindigkeit
- 9 Knoten unter Motor
- Beiboote
- Ja
- Webseite
- seychelles-cruises.com ↗
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