Deutsch
DivingDeal.com

Mittelmeer

Zypern: Zenobia, Aphrodite, Troodos und Meze

Zwischen der Zenobia vor Larnaca, den Aphrodite-Stätten bei Paphos und den Freskenkirchen im Troodos verbindet Zypern Tauchen eng mit Inselgeschichte.

Was dieses Land einzigartig macht

  • Juni bis Oktober an Larnacas, Paphos’ und Protaras’ Küsten
  • Zenobia vor Larnaca als markanter Mittelmeerklassiker
  • Green Bay und Caves bei Protaras
  • Elpida Wreck und Lady Thetis vor Paphos
  • Das neolithische Choirokoitia zwischen Larnaca und Limassol
  • Meze, Halloumi und Kleftiko in zyprischen Tavernen
  • Nicosia und Troodos für kulturreiche Inseltage

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Dieses Land für Taucher

Zypern ist für Taucher eine überschaubare Mittelmeerinsel mit drei unterschiedlichen Küstenbasen: Larnaca, Paphos und Protaras. Die Zenobia bei Larnaca setzt einen klaren Akzent für erfahrene Wracktaucher, während Paphos und Protaras mit Küstenplätzen, Felsformationen und weiteren Wracks ein gemischtes Programm ermöglichen. Gemeinsam sind den Gebieten die Saison von Juni bis Oktober, leichte Strömungsverhältnisse und ein moderates Preisniveau. Anders als viele Ziele im Mittelmeer verbindet Zypern Tauchplätze mit archäologischen Landschaften, byzantinischen Bergdörfern und einer ausgeprägten Meze-Kultur.

Wie sich das Land gliedert

Die zyprische Tauchkarte teilt sich in drei Küstenräume. Larnaca liegt an der Südostküste und ist die passende Gebietsseite für die Zenobia sowie für Plätze wie Canyon und Tunnels and Caves. Protaras bildet den östlichen Ferienküstenraum; dort stehen geschützte Buchten und Felsformationen im Vordergrund, etwa Green Bay oder Caves. Paphos an der Westküste richtet sich an Taucher, die Küstenplätze und Wracks mit dem Kulturraum um die antike Stadt verbinden möchten. Elpida Wreck und Amphitheatre gehören hier zu den verankerten Namen. Die Küsten unterscheiden sich damit vor allem durch ihre Lage und die Art, wie sich Tauchen in den Aufenthalt einfügt: Larnaca lässt sich mit Choirokoitia und dem Süden verbinden, Protaras mit der Küste von Famagusta, Paphos mit Aphrodite-Stätten und Akamas. Für eine gezielte Wrackreise führt der Weg zur Gebietsseite von Larnaca; für Kultur und Natur im Westen nach Paphos.

Die Tauchgebiete

Tauchbasen

Hotels

Wann und wohin, Monat für Monat

Die gemeinsame Tauchzeit der drei Küsten beginnt im Juni und reicht bis Oktober. Das macht Zypern für eine Reiseplanung im Sommer und Frühherbst unkompliziert: Im Juni, Juli, August, September und Oktober stehen Larnaca, Paphos und Protaras gleichermaßen im saisonalen Fenster. Einen Wechsel, bei dem eine Küste öffnet und eine andere schließt, gibt es hier nicht. Die Wahl des Monats entscheidet daher weniger über eine gegenläufige Küstensaison als über den Charakter Ihrer Reise und die gewünschte Verbindung von Tauchgebiet und Landprogramm. Im Juni oder Oktober lässt sich ein Aufenthalt leichter mit Besichtigungen und längeren Fahrten strukturieren; im Hochsommer liegen mehrere Küstenbasen parallel im selben Zeitfenster. Wer verschiedene Gebiete kombinieren möchte, kann die Route deshalb nach Entfernungen und Interessen aufbauen, statt saisonal ausweichen zu müssen.

Unterwasserwelt, Küste für Küste

Die Fauna ist in Zypern kein Grund für eine strikt getrennte Nord-Süd-Route. In den Mittelmeergewässern begegnen Ihnen bei den Tauchgängen unter anderem Zackenbarsche, Barrakudas, Muränen, Sars und Castagnolen. Bei Zenobia vor Larnaca werden außerdem Kongern und Zackenbarschen als Bewohner des Wracks genannt. Vor Paphos ist St George Island mit größeren Fischen wie Zackenbarschen und Muränen verbunden; Green Bay bei Protaras wird wegen seiner Fischschwärme genutzt. Diese Unterschiede liegen eher in einzelnen Plätzen als in geschlossenen Faunaregionen. Ihre Reiseroute kann sich daher nach den Schwerpunkten Wrack, Felsrelief oder Kultur richten, ohne dass Sie für eine bestimmte Tierart zwingend die gesamte Insel queren müssen.

Zwischen den Gebieten reisen

Larnaca und Protaras lassen sich mit 38 Kilometern Abstand am einfachsten verbinden. Beide liegen an der Südostseite, sodass ein Wechsel der Basis ohne großen Reisetag möglich ist. Larnaca und Paphos trennen 114 Kilometer; diese Strecke eignet sich für einen geplanten halben Tag im Mietwagen oder im Intercity-Bus, nicht für einen beiläufigen Ortswechsel zwischen zwei Tauchgängen. Am weitesten auseinander liegen Paphos und Protaras mit 152 Kilometern. Wer diese beiden Küsten in einer Reise kombiniert, sollte den Transfer als eigenes Etappenelement behandeln. Für Troodos, Nicosia oder Bergdörfer ist die Mietwagenroute deutlich flexibler als das Busnetz, besonders weil Verbindungen in kleinere Orte seltener sind und der öffentliche Verkehr vielerorts am frühen Abend endet. Die Bergstraßen verlangen zudem mehr Zeit, als die Entfernung auf der Karte vermuten lässt.

Maske abnehmen

Außerhalb des Wassers zeigt sich Zypern als Verbindung aus antiker Geschichte, geteilter Gegenwart und ländlicher Küche. In Paphos führen der Archäologische Park von Kato Paphos, die Königsgräber und das Heiligtum der Aphrodite in Palaipafos durch hellenistische und römische Epochen. Von Larnaca aus liegt Choirokoitia als neolithischer Kontrapunkt nahe; Kourion bei Limassol verbindet ein restauriertes Theater mit dem Blick auf die Küste. Im Troodos erwarten Sie Dörfer und bemalte Kirchen wie Panagia tou Moutoulla und Agios Nikolaos tis Stegis. Nicosia bietet venezianische Bastionen, Museen und die Fußgängerpassage an der Ledra Street. An der Ostküste führen Ausflüge nach Famagusta und Salamis. Gegessen wird in Tavernen: Meze kommt in vielen gemeinsam geteilten Gängen, Halloumi wird gegrillt, Kleftiko langsam gegart. Im Troodos passt Tavas zur rustikalen Küche; bei Paphos gehören Loukoumia Geroskipou und Pastelaki zu den lokalen Süßigkeiten. Dazu kommen Commandaria, Zivania und zyprischer Kaffee.

Was überall in diesem Land gilt

An Zyperns Tauchplätzen gilt ein zurückhaltender Umgang mit dem Meeresboden. Gute Tarierung ist nicht nur bei Zenobia vor Larnaca wichtig, sondern ebenso bei Green Bay in Protaras und Amphitheatre vor Paphos. Berühren Sie den Grund und die Felsformationen nicht, sammeln Sie nichts ein und füttern Sie keine Tiere. Gerade an beliebten Küstenplätzen schützt diese Disziplin die Sicht auf das, weshalb man ins Wasser geht: Wrackstrukturen, Felsrelief und die mediterranen Fischgemeinschaften. Ein sauber gesetzter Sicherheitsstopp und kontrollierte Bewegungen halten zudem die Gruppe zusammen, ohne den Platz unnötig aufzuwühlen.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort