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Fujairah · Vereinigte Arabische Emirate · Naher Osten

Max. Tiefe · 23 m

Wrack Inchcape 2, Fujairah: Künstliches Riff im Golf von Oman

Tauche ein in die Unterwasserwelt des Inchcape 2, einem absichtlich versenkten Wrack, das sich in relativ flachem Wasser zu einem lebendigen Riff entwickelt hat und eine bemerkenswerte Vielfalt an Makroleben beherbergt.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Absichtlich versenktes Wrack als künstliches Riff.
  • Reiche Makrofauna, insbesondere über 20 Nacktschneckenarten.
  • Schwärme von Füsilieren um das Wrack.
  • Beheimatet Kugelfische, Kofferfische und Skorpionfische.
  • Muränen und Krabben in den Wrackstrukturen.
  • Regelmäßige Sichtungen von Rochen am sandigen Grund.
  • Ganzjährig betauchbar mit meist guter Sicht.
  • Begrenzte Penetrationsmöglichkeiten für erfahrene Taucher.

Inchcape 2 der Tauchplatz im Überblick

Das Wrack der Inchcape 2, auch als Inch 2 bekannt, ist ein künstliches Riff, das absichtlich auf einen sandigen Meeresboden vor Fujairah, Vereinigte Arabische Emirate, versenkt wurde. Es liegt leicht nach Backbord gekippt und bietet eine abwechslungsreiche Struktur, die von 17 Metern an der flachsten Stelle bis zu 23 Metern am tiefsten Punkt reicht. Du tauchst hier an einem Ort, der gezielt geschaffen wurde, um Unterwasserleben anzuziehen und zu fördern, und dies ist ihm hervorragend gelungen.

Der Abstieg erfolgt üblicherweise über eine Bojenleine, die direkt zum Wrack führt. Bereits beim Herabgleiten kannst du die Umrisse des Schiffsrumpfes erkennen, der sich vom helleren Sandgrund abhebt. Die Hauptdecksbereiche und Relingabschnitte sind bereits gut mit Korallen bewachsen und bieten zahlreiche Verstecke für kleinere Meeresbewohner. Halte dich an den Leinen, um den Einfluss der möglicherweise vorhandenen Strömung zu minimieren und kontrolliert das Wrack zu erreichen.

Sobald du das Wrack erreichst, entfaltet sich eine vielfältige Welt. Du kannst das Wrack umrunden, seine Struktur erkunden und die Korallenformationen bewundern, die sich an den Metallteilen festgesetzt haben. An einigen Stellen ist eine begrenzte Penetration möglich, die dir Einblicke in das Innere des Schiffes gewährt, ohne dass du dich dabei in enge Räume begeben musst. Achte stets auf deinen Tarierung und vermeide, die empfindlichen Bewuchs zu berühren.

Das Inchcape 2 ist besonders bekannt für seine Makroleben. Als Taucher, der nach kleinen Details sucht, wirst du hier voll auf deine Kosten kommen. Es wurden bereits über 20 verschiedene Arten von Nacktschnecken entdeckt, die sich in den Ritzen und auf den Korallen tummeln. Diese kleinen, farbenprächtigen Meeresschnecken sind ein Highlight für Fotografen und geduldige Beobachter.

Neben den Nacktschnecken beherbergt das Wrack eine Vielzahl anderer Lebewesen. Schwärme von Füsilieren (Caesionidae) ziehen oft um die Aufbauten, während Kugelfische (Tetraodontidae), Kofferfische (Ostraciidae) und Skorpionfische (Scorpaenidae) in den Strukturen Schutz suchen. Muränen (Muraenidae) sind in den Spalten des Wracks zu finden und Krabben (Brachyura) huschen über die Oberflächen.

Selbst Rochen (Batoidea) werden regelmäßig am Inchcape 2 gesichtet, oft ruhend auf dem sandigen Grund in der Nähe des Wracks. Auch Chromis-Arten (Chromis) sind allgegenwärtig und tragen zur lebendigen Atmosphäre bei. Die Dichte des Lebens auf diesem Wrack macht es zu einem dynamischen und immer wieder überraschenden Tauchplatz, der dir bei jedem Besuch neue Entdeckungen bietet.

Im Vergleich zu tieferen Wracks in der Region ist das Inchcape 2 zugänglicher und bietet eine ausgezeichnete Alternative zu reinen Riff-Tauchgängen. Seine moderate Tiefe und der reiche Bewuchs machen es zu einem idealen Ort, um Wracktauchen mit einer intensiven Beobachtung des Makrolebens zu verbinden. Es ist eine lohnende Erfahrung, die dir die Komplexität und Schönheit eines künstlichen Riffs näherbringt.

Tauchen in Inchcape 2: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Das Inchcape 2 ist ein Wracktauchplatz, der eine Mindestzertifizierung als Advanced Open Water Diver erfordert. Die Tauchtiefe liegt zwischen 17 und 23 Metern. Die Strömung kann hier variabel sein; obwohl sie nicht immer stark ist, solltest du dich auf wechselnde Bedingungen einstellen, die von den Gezeiten und lokalen Wettereinflüssen abhängen. Die Sichtweite liegt typischerweise bei 8 bis 10 Metern, was eine gute Orientierung am Wrack ermöglicht. Der Tauchplatz ist ganzjährig betauchbar, wobei die Bedingungen je nach Saison variieren können. Der Abstieg erfolgt in der Regel über eine feste Leine vom Boot zum Wrack.

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