
Aquanauts Diving Center
★ 5/5 (196 Bewertungen)
12 km entfernt Luftlinie
Fujairah · Vereinigte Arabische Emirate · Naher Osten
Max. Tiefe · 16 mDibba Rock, eine kleine Insel vor Fujairah, bietet dir ein vielseitiges Riff mit flachen Korallengärten und der Chance auf Begegnungen mit Meeresschildkröten und Schwarzspitzen-Riffhaien.
Wenn du Dibba Rock ansteuerst, siehst du eine kleine Insel, die aus dem Wasser ragt – sie ist der Ankerpunkt für ein ausgedehntes Riffsystem, das Tauchgänge von zwei bis sechzehn Metern Tiefe bietet. Du beginnst deinen Tauchgang oft in flacherem Wasser, wo das Sonnenlicht noch das volle Spektrum der Farben auf die Korallenriffe und felsigen Abschnitte bringt. Die Topographie wechselt von sanften sandigen Abhängen zu dichteren Korallengärten und felsigen Strukturen, die dir Schutz und Orientierung bieten.
Die Umrundung der Insel ist bei guten Bedingungen und Gezeiten möglich, was dir einen abwechslungsreichen Tauchgang ermöglicht. Achte besonders auf die seewärtige Seite, die tendenziell etwas tiefer abfällt und steilere Abschnitte aufweist. Hier findest du Korallenfelder, die sich bis auf 14 bis 16 Meter Tiefe erstrecken. Diese Struktur bildet eine ideale Umgebung für eine Vielzahl von Meeresbewohnern, die du auf deinem Weg durch das Riff entdecken kannst.
Dibba Rock ist ein lebendiger Mikrokosmos unter Wasser. Du wirst hier häufig Meeresschildkröten beobachten können, die gemächlich durch das Riff gleiten. Clownfische (Amphiprioninae) finden Schutz in den Anemonen, während du Jawfish (Opistognathidae) beim Graben ihrer Höhlen beobachten kannst. Trompetenfische (Aulostomus maculatus) jagen oft lautlos, und Muränen (Muraenidae) lugen aus ihren Verstecken hervor, bereit, die Szene zu überblicken.
Das Riff ist auch Heimat einer Vielzahl von Papageifischen (Scaridae), die die Korallen abweiden, sowie Tintenfischen (Sepiida) und Stachelrochen (Dasyatidae), die sich oft im Sand vergraben. Du triffst auch auf Drückerfische (Balistidae), die mit ihren markanten Bewegungen auffallen. Die Fülle an Riffbewohnern macht jeden Tauchgang zu einer Entdeckungstour, bei der du immer wieder neue Details im Korallen- und Felslabyrinth findest.
Der Platz ist nicht nur für seine Rifffische bekannt, sondern auch für größere Besucher. Es gibt Berichte über Begegnungen mit Schwarzspitzen-Riffhaien (Carcharhinus melanopterus), die majestätisch ihre Runden ziehen. Gelegentlich kann auch ein Walhai (Rhincodon typus) vorbeiziehen, was ein unvergessliches Erlebnis ist. Diese größeren Tiere unterstreichen die Bedeutung von Dibba Rock als intaktes marines Ökosystem, das auch wandernden Arten Nahrung und Schutz bietet.
Achte auf die Schulen von Füsilieren (Caesionidae), Barrakudas (Sphyraena) und Stachelmakrelen (Carangidae), die oft über dem Riff patrouillieren. Diese pelagischen Arten zeigen dir die Dynamik des Rifflebens und wie das Nahrungsnetz hier funktioniert. Du kannst diese Schwärme aus der Ferne beobachten, wie sie sich synchron bewegen und das Riff in eine lebendige Bühne verwandeln, während du deinen Weg durch die Korallenlandschaft findest.
Was Dibba Rock auszeichnet, ist seine Zugänglichkeit und die Kombination aus flachen, geschützten Bereichen und etwas tieferen Abschnitten. Es ist ein Ort, der sowohl für entspannte Tauchgänge geeignet ist als auch für Taucher, die auf der Suche nach etwas mehr Strömung und pelagischen Sichtungen sind. Das macht den Tauchplatz zu einem vielseitigen Ziel, bei dem du das volle Spektrum des Rifflebens in Fujairah erleben kannst, ohne in große Tiefen vordringen zu müssen.
Die Unterwasserlandschaft ist geprägt von einer Mischung aus hart- und weichkorallenreichen Bereichen, die sich mit sandigen und felsigen Zonen abwechseln. Diese Vielfalt der Habitate schafft Nischen für verschiedene Arten, von kleinen Anglerfischen (Antennariidae), die geduldig auf Beute warten, bis hin zu neugierigen Kornettfischen (Fistularia commersonii). Jeder Tauchgang offenbart dir neue Details, wenn du genau hinsiehst und dir Zeit nimmst, das Leben im Riff zu beobachten.
Die Tauchtiefe reicht am Dibba Rock von zwei bis sechzehn Metern, was ihn für Open Water Diver zugänglich macht. Du solltest jedoch eine gute Tarierungskontrolle besitzen und dir der Gezeiten bewusst sein, da die Strömung bei starken Gezeitenwechseln zunehmen kann, besonders an der seewärtigen Seite und in tieferen Bereichen. Die Sichtweite variiert zwischen zehn und dreißig Metern, was dir in der Regel klare Bedingungen für deine Erkundungen bietet.