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Great Barrier Reef · Australien · Pazifik

Max. Tiefe · 30 m

Steve's Bommie, Great Barrier Reef: Korallen-Pinnacle mit Haibegegnungen

Tauche ein in die lebendige Welt von Steve's Bommie, einem isolierten Korallenpfeiler, der aus der Tiefe emporragt und ein Brennpunkt für eine beeindruckende Vielfalt an Meeresleben ist.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Steiler Korallen-Pinnacle von 5 bis 30 Metern Tiefe
  • Dichte Bewachsung mit Hart- und Weichkorallen, Schwämmen und Gorgonien
  • Begegnungen mit Grau-, Weißspitzen- und Schwarzspitzen-Riffhaien
  • Große Schulen von Barrakudas und Gelbflossen-Schnappern
  • Makro-Highlights wie Nacktschnecken, Seenadeln und Mantisgarnelen
  • Regelmäßige Sichtungen von Grünen Meeresschildkröten
  • Potenzielle Zwerg-Minkwal-Begegnungen im Juni/Juli
  • Gedenktafel für Steve an der Basis des Pinnacles

Steve's Bomme der Tauchplatz im Überblick

Steve's Bommie ist ein kleiner, isolierter Korallenpinnacle, der sich aus etwa 30 Metern Tiefe steil bis auf 5 Meter unter die Oberfläche erhebt. Du findest hier keine lange Riffwand oder eine flache Riffflanke, sondern einen markanten Korallenturm, der inmitten des offenen Wassers steht. Die einzigartige Topographie des Pinnacles zieht das Leben an und bietet dir die Möglichkeit, ihn in einer spiralförmigen Bewegung zu umrunden, während du die verschiedenen Tiefenzonen erkundest.

Der Pinnacle selbst ist dicht bewachsen mit Hart- und Weichkorallen, großen Gorgonienfächern und Schwämmen, die eine farbenprächtige Kulisse bilden. Überall findest du kleine Überhänge und Spalten, die Unterschlupf für kleinere Riffbewohner bieten. Das Tauchprofil erstreckt sich von der sonnenverwöhnten Spitze bis in die dämmrigen Bereiche der Basis, wo sich das Licht und die Artenzusammensetzung merklich ändern.

Rund um Steve's Bommie kannst du eine beeindruckende Vielfalt an Rifffischen beobachten. Schulen von Gelbflossen-Schnappern (Lutjanus fulvus), Füsiliere (Pterocaesio spp.) und Moses-Barsche (Lutjanus russellii) schwärmen im Freiwasser. Achte auf die kleineren Details: Nacktschnecken (Nudibranchia), Seenadeln (Syngnathidae) und Mantisgarnelen (Stomatopoda) verstecken sich zwischen den Korallen und bieten spannende Makro-Motive.

Der Platz ist auch ein Magnet für größere pelagische Arten. Grauhaie (Carcharhinus amblyrhynchos), Weißspitzen-Riffhaie (Triaenodon obesus) und Schwarzspitzen-Riffhaie (Carcharhinus melanopterus) sind hier häufige Gäste und ziehen ihre Bahnen um den Pinnacle. Halte Ausschau nach Barrakudas (Sphyraena barracuda) und Adlerrochen (Aetobatus narinari), die oft an der Kante des Pinnacles patrouillieren.

Grüne Meeresschildkröten (Chelonia mydas) gleiten regelmäßig durch das Wasser, und mit etwas Glück begegnest du im Juni und Juli auch Zwerg-Minkwale (Balaenoptera acutorostrata subspecies) in der Gegend. Diese größeren Begegnungen machen jeden Tauchgang zu einem unvergesslichen Erlebnis und unterstreichen die Bedeutung dieses isolierten Riffs als Anziehungspunkt im offenen Meer.

Neben den Haien und größeren Fischen leben hier auch Muränen (Muraenidae), darunter die beeindruckenden Riesenmuränen (Gymnothorax javanicus). Drachenköpfe (Scorpaenidae) wie der skorpionähnliche Steinfisch (Synanceia horrida) und der auffällige Rotfeuerfisch (Pterois volitans) lauern geduldig zwischen den Korallen und demonstrieren die hohe Biodiversität dieses Hotspots.

Ein besonderes Merkmal des Platzes ist eine Gedenktafel für Steve, die sich in der Nähe der Basis befindet. Dieses Detail gibt dem Pinnacle nicht nur seinen Namen, sondern auch eine persönliche Note, die ihn von anderen, ähnlich geformten Korallenriffen unterscheidet. Die Geschichte hinter dem Namen trägt zur Faszination bei und macht den Tauchgang hier zu einer Ehrung der maritimen Vergangenheit.

Die besten Bedingungen zum Tauchen findest du hier von August bis November, wenn die Sichtweiten ihre maximale Klarheit erreichen. Auch wenn der Platz für sein reichhaltiges Meeresleben bekannt ist, solltest du die variablen Strömungsverhältnisse beachten, die den Tauchgang anspruchsvoller gestalten können. Ein gut geplanter Tauchgang, oft um die Stauwasserzeit herum, maximiert das Erlebnis und die Sicherheit.

Tauchen in Steve's Bomme: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die Tauchtiefe an Steve's Bommie reicht von 5 Metern an der Spitze bis auf 30 Meter an der Basis. Dieser Platz erfordert Erfahrung über das reine Open Water Level hinaus und ist aufgrund der Tiefe und der Notwendigkeit einer guten Strömungsplanung besser für Advanced Open Water Diver geeignet. Die Strömung kann variabel sein, daher planen die meisten Basen Tauchgänge um die Stauwasserzeit herum; etwa 30 Minuten nach Stauwasser beginnen die Nährstoffströme, ohne bereits zu stark zu werden. Die Sichtweite liegt typischerweise zwischen 20 und 30 Metern. Die beste Zeit für Tauchgänge mit optimaler Klarheit ist von August bis November, während in den Monaten Juni und Juli die Chance besteht, Zwerg-Minkwale zu beobachten.

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