Tauchsafaris · Australien
Coral Sea Dreaming – kleines Schiff, große Riffnächte
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Coral Sea Dreaming fährt auf zweitägigen Overnight-Trips ab und bis Cairns zum Great Barrier Reef.
- Das Schiff ist auf kleine Gruppen ausgelegt und bietet einen offenen Salon sowie klimatisierte Kabinen.
- Auf dem Tauchdeck stehen ein Kompressor, kostenlose Leihausrüstung und ein Beiboot bereit.
- Nitrox und technisches Tauchen sind nicht verfügbar; auch Anfänger ohne vorherige Tauchgänge werden zugelassen.
Die Einladung
Die Coral Sea Dreaming ist für Taucher gedacht, die nicht auf einem großen Liveaboard wohnen, sondern mit einer kleinen Gruppe direkt am Riff sein wollen. Der Reiz liegt in den kurzen zweitägigen Ausfahrten ab und bis Cairns: eine Nacht an Bord, mehrere Gelegenheiten zum Tauchen und Ziele am Great Barrier Reef, ohne eine ganze Woche einplanen zu müssen. Dazu passt, dass auch Schnorchler willkommen sind. Wer eine kompakte Reise mit offenem Salon, englischsprachiger Crew und unkompliziertem Zugang zum Wasser sucht, findet hier eher ein kleines Arbeitsboot für Riffnächte als ein schwimmendes Resort.
An Bord gehen
Beim Ankommen zeigt sich ein zweckmäßiges Schiff mit Stahlrumpf und offenem Salon. Die Coral Sea Dreaming ist auf kleine Gruppen zugeschnitten; Wege und gemeinsame Bereiche bleiben überschaubar, und man kennt die anderen an Bord schnell beim Namen. Der Salon und die Kabinen sind klimatisiert, während draußen der Platz für die Pausen und den Blick aufs Wasser bleibt. Das Schiff trägt keine Wi-Fi-Verbindung mit sich. Wer an Bord vor allem tauchen, essen, schlafen und wieder ins Wasser möchte, bekommt genau diese einfache Ordnung ohne den Aufwand eines großen Schiffsbetriebs.
Die Stimmung an Bord
Die Coral Sea Dreaming lebt von der kleinen Gruppe. Auf einer kurzen Overnight-Fahrt entsteht schnell eine überschaubare Runde: dieselben Gesichter im Salon, dieselben Leute beim Anlegen der Ausrüstung und dieselben Geschichten nach dem Auftauchen. Die Crew spricht Englisch und bleibt im Tagesablauf nah an den Tauchern, statt den Betrieb hinter großen Decks zu verstecken. Abends gibt es keinen digitalen Rückzugsraum und kein Resortprogramm. Wer mit anderen über den Tauchgang sprechen möchte, sitzt im offenen Salon; wer Ruhe sucht, zieht sich in die klimatisierte Kabine zurück. Gruppen und private Charter sind möglich.
Die Tauchplätze
Die Ausfahrten starten und enden in Cairns und dauern zwei Tage mit einer Nacht an Bord. Als Ziele werden Overnight-Trips zu Flynn und Milln Reef beschrieben; in der Routenübersicht stehen außerdem Milln Reef und Thetford Reef. Der klar beschriebene Höhepunkt ist das Cod Hole im Bereich Cairns, mit einer maximalen Tiefe von -16 m. Dort kann man Potato Cods in ihrer natürlichen Umgebung begegnen, darunter auch große Potato Cods. Zwischen Weichkorallen, Schwämmen und Nacktschnecken lohnt sich ein langsamer Blick über den Grund; auch Wobbegongs und PJ's werden für diesen Tauchplatz genannt. Das Cod Hole ist kein Platz für einen schnellen Durchmarsch.
Was man unter Wasser trifft
Auf den Riffen dieser Route können Schildkröten, Riffhaie und die Korallengärten rund um die Bommies zum Bild gehören, besonders im Zusammenhang mit Flynn und Milln Reef. Das Cod Hole setzt einen eigenen Schwerpunkt: Dort sucht man die zutraulichen Potato Cods in ihrer natürlichen Umgebung. Weichkorallen und Nacktschnecken sind in diesem Material ausdrücklich mit dem Cod Hole verbunden. Wer dort taucht, sollte nicht nur nach dem großen Fisch Ausschau halten, sondern auch in die Schwämme und Korallen schauen, wo sich kleinere Tiere und Wobbegongs verbergen können. Eine Begegnung bleibt eine Begegnung, keine Zusage.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgruppen sind mit einem Verhältnis von höchstens sechs Tauchern pro Guide angegeben. Die Crew spricht Englisch. Eine Mindestzahl vorheriger Tauchgänge wird nicht verlangt; auch eine Zertifizierung ist laut den Anforderungen nicht zwingend vorgesehen, was die Reise für Einsteiger öffnet. Vor den Tauchgängen gehört das Briefing zur Organisation, die konkrete Form der Briefings und die Qualifikationen einzelner Guides sind nicht näher beschrieben. Die Navigation und Sicherheit an Bord sind als vollständig ausgestattet angegeben. Nitrox, technisches Tauchen und Kurse gehören nicht zum normalen Tauchprofil dieser Ausfahrt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf den normalen Riffbetrieb ausgelegt. Ein Kompressor mit Drehstromversorgung füllt die Flaschen an Bord; Leihausrüstung wird ohne zusätzliche Leihgebühr bereitgestellt. Nitrox gibt es nicht, und technisches Tauchen ist nicht vorgesehen. Für den Einstieg ins Wasser steht ein Beiboot zur Verfügung. Angaben zu Flaschenmaterial, Ventiltyp, Marken, Fototisch, Spülbecken oder warmer Dusche gehören nicht zu dem, was sich über dieses Schiff sicher sagen lässt. Wer mit eigener Ausrüstung taucht oder bestimmte Flaschen braucht, sollte diese Punkte vor der Buchung klären.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen bietet der offene Salon den wichtigsten Rückzugsort. Dort kann man sitzen, trocknen, etwas trinken oder die anderen beim Erzählen beobachten, während das Schiff weiter draußen am Great Barrier Reef liegt. Wer nicht taucht, kann schnorcheln; Schnorchelausrüstung und Schnorcheln sind eingeschlossen. Viel Ablenkung gibt es nicht, denn Wi-Fi ist an Bord nicht vorhanden. Das passt zu einer kurzen Ausfahrt, bei der die ruhigen Stunden nicht mit Angeboten gefüllt werden, sondern mit Meer, Essen und der Frage, was beim nächsten Abtauchen wartet.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing und führt anschließend ins Wasser. Danach folgen Rückkehr zum Schiff, Essen, eine Pause im offenen Salon oder an Deck und die nächste Vorbereitung. Während der Fahrt verändert sich der Blick vom Tauchplatz zurück aufs Meer; Zeit zum Ausruhen liegt zwischen den Einsätzen, nicht erst am Abend. Die dreitägige? Nein: Die Reise umfasst zwei Tage und eine Nacht, sodass der Ablauf dicht bleibt. Wer auf einem solchen Trip mitfährt, sollte seine Ausrüstung nach jedem Tauchgang wieder ordentlich verstauen und die nächste Gelegenheit nutzen, statt auf einen langen freien Nachmittag zu warten.
Was man an Bord isst
An Bord gibt es drei Mahlzeiten am Tag, westliche Küche und Service am Teller. Heiße und kalte alkoholfreie Getränke sowie alkoholische Getränke und Spirituosen gehören zum Angebot; Ernährungswünsche werden berücksichtigt. Eine Bordküche muss auf einer Tauchreise nicht beeindrucken, sondern zuverlässig zwischen den Tauchgängen funktionieren. Hier ist der Rahmen klar: essen, trinken, kurz sitzen bleiben und wieder bereit sein, wenn das nächste Briefing ansteht. Die Mahlzeiten sind Teil des einfachen Rhythmus, der bei einer Übernachtung am Riff mehr zählt als eine lange Speisekarte.
Die Nächte auf See
Die Nacht verbringt man in klimatisierten Kabinen auf dem Unterdeck. Vorn gibt es eine geteilte Kabine mit Etagenbetten, achtern liegen private Kabinen mit Doppelbett. Das ist keine Unterkunft, die mit großzügigem Raumangebot punkten will; der Wert liegt darin, dass die Koje nach dem letzten Tauchgang nah ist und die Fahrt nicht noch an Land endet. Wer Privatsphäre sucht, sollte die Kabinenkategorie vorher genau ansehen. Wer mit einer geteilten Kabine zurechtkommt, schläft dort, wo am nächsten Morgen der Tauchtag wieder beginnt.
Kabine mit Etagenbetten
Doppelkabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise beginnt und endet in Cairns. Transfers sind nicht eingeschlossen und müssen separat organisiert werden. Für die Anreise ist ein Tag Reserve vor dem Einstieg sinnvoll.
- Länge
- 15,8 m
- Breite
- 0 m
- Maximale Passagierzahl
- 12
- Anzahl Kabinen
- 4
- Motoren
- 140kw Diesel
- Beiboote
- 1
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