Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Australien

Coral Sea Dreaming – klein, geführt und unter Segeln am Great Barrier Reef

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Das kleine Segelmotorschiff verbindet geführte Tauchgänge mit Übernachtungen direkt am Great Barrier Reef.
  • Mit höchstens zwölf Gästen und zwei Tauchlehrern bleiben Briefings, Einstiege und Tauchgruppen überschaubar.
  • Die zweitägige Reise ab Cairns bietet zertifizierten Tauchern vier bis fünf Tagtauchgänge und einen Nachttauchgang.
  • Cod Hole ist der besondere Platz dieser Route: Dort können zutrauliche Potato Cods bis maximal -16 m beobachtet werden.

Die Einladung

Die Coral Sea Dreaming passt zu Tauchern, die kein großes Schiff und kein anonymes Tauchprogramm suchen. Hier bleibt die Gruppe klein, alle Tauchgänge werden geführt, und zwischen den Riffen sitzt man nicht in einer schwimmenden Hotelanlage, sondern auf einer Segelmotoryacht mit offenem Aufenthaltsbereich. Wenn Wind und Bedingungen es erlauben, wird der Motor abgeschaltet und das Schiff läuft unter Segeln weiter. Genau dieser Wechsel gehört zum Charakter der Reise: vorne das Tauchdeck, dazwischen Riff, Essen und Gespräche, abends der Himmel über dem Sundeck. Wer selbstständig mit unbekannten Plätzen umgehen möchte und sein eigenes Programm erwartet, findet passendere Schiffe. Wer dagegen in kurzer Zeit mehrere Riffe sehen, sich unter Wasser führen lassen und eine kleine Crew schnell kennenlernen möchte, findet hier einen klaren Grund einzusteigen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Coral Sea Dreaming eher wie ein Arbeitsboot für den Riffalltag als wie ein schwimmendes Resort. Der Stahlrumpf gehört zu einer Segelmotoryacht, deren Bereiche eng beieinanderliegen: vorne wird die Tauchausrüstung vorbereitet, mittschiffs liegt das Sundeck, und rund um das Steuerhaus befindet sich der überdachte Aufenthaltsbereich. Im offenen Salon wird gegessen oder bei schlechtem Wetter Schutz gesucht. Man bewegt sich nicht über weite Decks, sondern kommt schnell vom Salon zum Tauchbereich und zurück. Das ist praktisch, wenn der nächste Einstieg ansteht, und persönlich, weil sich die Wege aller an Bord kreuzen. Unterwegs kann der Diesel die Fahrt übernehmen; bei passenden Bedingungen wird gesegelt. Dann verschwinden Motorengeräusch und Bordroutine für eine Weile hinter dem Wellenschlag.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht weniger aus Größe als aus Nähe. Bei höchstens zwölf Gästen und einer Crew aus zwei Tauchlehrern und einem Skipper kennt man nach kurzer Zeit die Stimmen, die Ausrüstung und die Geschichten der anderen. Die Tauchlehrer führen nicht nur ins Wasser, sondern bleiben im Ablauf sichtbar: beim Briefing, bei der Gruppeneinteilung und danach auf dem Deck. Abends sitzt man im überdachten Bereich oder draußen zusammen, solange die Bedingungen es erlauben. Ein kaltes Bier gehört erst nach dem Tauchen in die Hand. Die kleine Gruppe kann für Paare, Familien und einzelne Reisende gut funktionieren, sofern man enge Gemeinschaft mag. Wer sich auf diese Nähe einlässt, erlebt keine anonyme Tagesfahrt, sondern eine kurze Reise, bei der Crew und Gäste den Alltag miteinander teilen.

Die Tauchplätze

Die Plätze werden nicht nach einem starren Muster angefahren. Die Coral Sea Dreaming hat Zugang zu mehr als 25 Ankerplätzen an verschiedenen Riffsystemen und wählt die für Wind und Wetter passenden Bereiche; bei stärkerem Wind geht es meist nach Norden, bei leichterem Wind können Milln, Flynn oder Thetford im Süden auf dem Plan stehen. Cod Hole ist der klar benannte Höhepunkt: Der Tauchgang reicht dort bis maximal -16 m und führt zu zutraulichen Potato Cods in ihrer natürlichen Umgebung. Zwischen den Riffblöcken stehen Weichkorallen, Schwämme und Nacktschnecken, während Wobbegongs und PJ ebenfalls zu den gemeldeten Tieren gehören. Die Reise dauert zwei Tage und eine Nacht, mit Start und Ende in Cairns. Welche weiteren Riffe tatsächlich unter dem Kiel liegen, entscheidet das Wetter.

Was man unter Wasser trifft

Unter Wasser reicht das Spektrum von kleinen Nacktschnecken und Rifffischen bis zu Schildkröten, Rochen, Haien und pelagischen Fischen. Je nach Riff kommen Korallengärten, Bommies, Sandflächen, Wände und geschützte flache Bereiche dazu; auch Schnorchler finden dort eigene Lebensräume. Wer große Tiere sucht, kann auf Schildkröten, Riffhaie oder einen vorbeiziehenden Rochen hoffen. Wer langsam schaut, findet in den Korallen die kleineren Bewohner, die ein Guide leichter entdeckt als ein Taucher auf der ersten Runde. Cod Hole ist der Platz für die besondere Begegnung: Dort stehen Potato Cods im Mittelpunkt. Nur an Cod Hole sind außerdem Weichkorallen und die Nacktschnecke Chromodoris willani als besondere Arten dieser Route ausgewiesen. Die Begegnung bleibt eine Begegnung, keine Garantie.

Die, die euch ins Wasser bringen

Zwei Tauchlehrer begleiten die Gäste gemeinsam mit dem Skipper. Das Verhältnis liegt bei höchstens sechs Tauchern pro Guide; die Tauchgänge werden geführt und in kleinen Gruppen organisiert. Die Bordsprache ist Englisch. Eine bestimmte Zahl vorheriger Tauchgänge wird nicht verlangt, und auch eine Zertifizierung ist für das Angebot nicht grundsätzlich erforderlich: Einsteiger können einen Einführungstauchgang machen, zertifizierte Taucher wählen das entsprechende Programm. Auf dem zertifizierten Paket sind vier bis fünf Tagtauchgänge und ein Nachttauchgang vorgesehen. Vor jedem Tauchgang gibt es eine Einweisung zum Platz und zum Ablauf. Die Sicherheitsverantwortung liegt bei den Tauchlehrern und dem Skipper; die Schiffsangaben nennen eine vollständige Sicherheitsausstattung, aber keine einzelnen Geräte wie Sauerstoffsystem oder Defibrillator.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck liegt vorne am Schiff. Dort werden die Flaschen bereitgestellt und die Taucher machen sich für den Einstieg fertig; ins Wasser geht es über die Plattform, zurück über eine ins Wasser gelassene Leiter. Ein Beiboot steht für den Schnorchelbetrieb bereit. Die Füllanlage arbeitet mit einem Dreiphasenkompressor und drei Luftspeichern, sodass die Flaschen während der Oberflächenpause wieder vorbereitet werden können. Tauchausrüstung wird kostenlos zur Verfügung gestellt; dazu gehören auch Tauchcomputer, und für Nachttauchgänge ist eine Lampe vorgesehen. Nitrox gibt es nicht, technisches Tauchen ist nicht vorgesehen. Angaben zu Flaschenvolumen, Material, Ventiltyp, Fototisch oder Spülbecken gehören nicht zum beschriebenen Deck. Wer genau diese Punkte braucht, sollte sie vor der Buchung direkt klären.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf drei einfache Orte. Auf dem Sundeck kann man in der Sonne liegen, in der Hängematte schlafen oder den Blick über das Riff schweifen lassen. Unter dem Sonnendach am Steuerhaus sitzt die Gruppe geschützt und bleibt trotzdem draußen. Im offenen Salon gibt es Tee, Gespräche und bei schlechtem Wetter einen trockenen Platz. Wenn das Schiff weiterfährt, wird aus der Oberflächenpause eine ruhige Etappe; bei passenden Bedingungen übernimmt dabei das Segel. Schnorchler können die flacheren Bereiche der jeweiligen Plätze nutzen, oft nur wenige Meter vom Schiff entfernt, und werden vom Boot aus beobachtet. Mehr braucht eine Pause nach dem Tauchgang nicht: Schatten, Wasser, etwas Abstand und der nächste Blick ins Meer.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Einstieg, sobald das Schiff den passenden Platz erreicht hat. Danach wechseln sich Tauchgang, Oberflächenpause und Mahlzeit ab; der Kompressor bereitet währenddessen die Flaschen für den nächsten Sprung vor. Beim zertifizierten Programm kommen vier bis fünf Tagtauchgänge zusammen, später folgt ein Nachttauchgang. Dazwischen sitzt man auf dem Sundeck, im Schatten unter dem Sonnendach oder im Salon, während das Schiff zum nächsten Riff fährt oder bei passenden Bedingungen segelt. Gegessen wird zwischen den Wasserzeiten, nicht als lange Unterbrechung vom Tauchen. Nach dem letzten Tauchgang wird aus dem Tauchdeck der Abendplatz: Dusche, Essen, Gespräche und ein Blick in den Himmel. Am nächsten Tag endet die Fahrt wieder in Cairns.

Was man an Bord isst

Frühstück, Mittagessen und Abendessen werden an Bord frisch zubereitet und als Tellergerichte serviert. Die Küche ist westlich ausgerichtet und kann auf mitgeteilte Ernährungswünsche eingehen. Heiße und kalte alkoholfreie Getränke stehen zur Verfügung; alkoholische Getränke und Spirituosen gibt es ebenfalls an Bord. Der Esstisch ist auf dieser kurzen Reise kein Programmpunkt zwischen zwei Ausflügen, sondern die Pause, in der die Tauchgänge des Tages besprochen werden: ein Tier, das fast übersehen wurde, eine Strömung am Riff, ein besserer Blick auf den nächsten Einstieg. Nach dem Wasser braucht niemand ein aufwendiges Menü. Wichtig ist, dass das Essen bereitsteht, Energie zurückbringt und den Tag nicht unnötig verlängert.

Die Nächte auf See

Die Nacht findet in klimatisierten Kabinen statt, nicht in einer anonymen Schlafetage. Es gibt private Kabinen mit Doppelbett sowie Schlafplätze in einer geteilten Kabine mit Etagenbetten; zwei gemeinsame Bäder und eine heiße Dusche gehören dazu. Die Kabinen liegen in kleinen, eher geschützten Bereichen des Rumpfs. Viel Platz für Gepäck oder langes Umziehen darf man auf einem kleinen Liveaboard nicht erwarten, dafür bleibt alles nah am nächsten Tauchgang. Wer nach dem Abendessen noch draußen sitzt, kann auf dem Sundeck in der Hängematte liegen und bei ruhiger Nacht die Sterne ansehen. Der Salon ist klimatisiert und wird bei schlechtem Wetter zum Rückzugsort. Für eine Nacht ist das Arrangement schlicht, aber sinnvoll: schlafen, duschen, früh wieder ans Tauchdeck.

Kabine mit Etagenbetten

Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Abfahrt und Rückkehr erfolgen in Cairns an der Marlin Marina, Finger A. Das Boarding beginnt um 7:45 Uhr, die Fahrt startet um 8 Uhr und endet am folgenden Tag ungefähr um 16 Uhr. Transfers sind nicht im Bordangebot enthalten; die Anreise zur Marina muss selbst organisiert werden. Wer ohne Zeitdruck an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher nach Cairns an.

Länge
15,8 m
Breite
0 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
4
Motoren
140kw Diesel
Beiboote
1
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort