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Tauchsafaris · Mikronesien

Solitude Gaia Palau – modern tauchen, weit hinaus

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Zwei Haupt-Beiboote und ein Support-Skiff bringen Taucher näher an die Plätze und holen sie nach dem Tauchgang wieder ab.
  • Die Solitude Gaia wurde 2023 gebaut und ist für bis zu 18 Gäste in neun Kabinen ausgelegt.
  • An Bord gibt es einen schattigen Tauchbereich, DIN-Adapter, getrennte Kameraspülung, Nitrox und Möglichkeiten für Tech- und Sidemount-Tauchen.
  • Die Classic-Palau-Reise dauert acht Tage und sieben Nächte; eine längere Palau-Route ist mit elf Tagen und zehn Nächten verzeichnet.

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Die Einladung

Die Solitude Gaia ist für Taucher gebaut, die Palau nicht zwischen zwei Ausfahrten vom Hotel aus kennenlernen wollen, sondern dort schlafen möchten, wo die Route weiterführt. Zwei große Beiboote sind dabei mehr als eine technische Angabe: Sie erleichtern den Zugang zu verschiedenen Tauchplätzen und teilen die Gruppe auf, wenn das sinnvoll ist. Über Wasser bleibt das Schiff modern und ruhig, mit klaren Linien, neutralen Farben, Salon, Sonnendeck, Jacuzzi und Spa. Unter Wasser wartet Palau mit Strömung, Steilwänden, Kanälen, Wracks und großen Fischschwärmen. Wer nach dem Tauchgang einen festen Platz für Kamera, Ausrüstung und Ruhe schätzt, findet hier mehr als eine reine Schlafplattform. Wer dagegen ein kleines, rustikales Safarischiff mit engem Kontakt zum Maschinenraum sucht, wird einen anderen Charakter bevorzugen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Gaia nicht wie ein umgebauter Frachter, sondern wie ein Schiff, dessen Räume von Anfang an für lange Tauchreisen geplant wurden. Der Stahlrumpf gibt ihr Gewicht und Ruhe auf dem Wasser, während der Aluminiumaufbau die Aufbauten leichter hält. Im Inneren bestimmen warme, neutrale Töne das Bild; nichts muss laut sein, um hochwertig zu wirken. Die Wege zwischen Salon, Außenbereichen und Tauchplattform sind klar, und der Platz verteilt sich so, dass sich 18 Gäste nicht ständig auf den Füßen stehen. Auf dem Achterdeck beginnt der eigentliche Urlaub: Dort werden Flaschen vorbereitet, Briefings gehalten und die letzten Handgriffe gemacht, bevor die Beiboote ablegen. An Deck gibt es außerdem offene Bereiche zum Sitzen, einen Beobachtungsplatz und eine Terrasse. Das Schiff ist neu, aber nicht steril.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch große Abendunterhaltung als durch den Ablauf einer gemeinsamen Tauchwoche. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter, die Kameras, die Lieblingsplätze im Schatten und die Art, wie jemand ins Beiboot steigt. Die Crew hält den Betrieb geordnet und bleibt dabei nahbar; Rückkehrer beschreiben sie als aufmerksam, freundlich und gut organisiert. Das merkt man vor allem an den Übergängen: nach dem Tauchgang, beim Essen, beim Kabinenservice und wenn sich die Pläne wegen Strömung oder Wetter ändern. Abends sitzt die Gruppe im Salon, auf der Terrasse oder unter freiem Himmel zusammen. Die Gespräche drehen sich zunächst um den letzten Tauchgang und später um alles, was während der Reise noch passiert ist. An Bord wird Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch gesprochen.

Die Tauchplätze

Die Classic-Palau-Route beginnt und endet in Malakal bei Koror und dauert acht Tage und sieben Nächte. Nach dem Einstieg führen die ersten Tauchgänge in die Malakal Bay zu Zweiten-Weltkrieg-Wracks und in die Chandelier Cave. Danach geht es nach Ulong mit Kanälen, Wänden und Korallengärten, bevor Peleliu und Ngemelis den Schwerpunkt übernehmen. Dort liegen die bekannten Plätze Blue Corner, Blue Holes, German Channel, Peleliu Corner, Peleliu Cut und Yellow Wall. Die Strömung kann aus einem ruhigen Riff einen konzentrierten Tauchgang machen; deshalb entscheidet die Tiden- und Wetterlage, welcher Platz an diesem Tag sinnvoll ist. Auf den langen Tagen sind bis zu vier Tauchgänge vorgesehen, am letzten Tauchtag bis zu drei. Die elf Tage und zehn Nächte dauernde Palau-Route nimmt sich mehr Zeit für die nördlichen Riffe, Kayangel, Ulong, Ngemelis und Peleliu. Tiefenangaben und geprüfte Platzprofile liegen für diese Route nicht vor.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. An Bord gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Feueralarm und Feuerlöscher zur Sicherheitsausrüstung; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Für Notfälle stehen außerdem Funk, Satellitentelefon, Ortungsbake, Rettungsinseln und Leuchtraketen bereit. Radar, Sonar und GPS unterstützen die Navigation, während eine Videoüberwachung den Maschinenraum im Blick hält. Die Reise ist auf organisierte Tauchabläufe ausgelegt, doch Angaben zur Größe der Tauchgruppen, zu einzelnen Guide-Qualifikationen, zu Kursen an Bord und zu einer geforderten Mindestzahl an Tauchgängen liegen nicht vor. Wer Palau wegen Strömung und anspruchsvoller Kanaltauchgänge bucht, sollte seine Erfahrung ehrlich einschätzen und die Einteilung der Gruppen vor Ort mit dem Tauchleiter besprechen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig angelegt und führt direkt zur Tauchplattform. Zwei Haupt-Beiboote übernehmen den Transport zu den Tauchplätzen; ein zusätzliches Support-Skiff ergänzt die Organisation auf dem Wasser. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich, dazu normale Spülbecken und Außenduschen. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox kann genutzt werden, ist aber eine optionale Leistung; auch Tauchausrüstung kann gemietet werden. Das Schiff nimmt außerdem Tech-Taucher, Rebreather- und Sidemount-Taucher auf. Eine konkrete Flaschengröße, das Flaschenmaterial, die Fülltechnik und die Marken der Mietausrüstung sind nicht angegeben. Wer mit ungewöhnlicher Konfiguration, eigener Fülltechnik oder viel Kameraausrüstung reist, sollte das vor dem Einsteigen klären. Für den normalen Ablauf zählt vor allem die Kombination aus Plattform, Beibooten und getrenntem Kameraspülbereich.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Ebenen. Im Schatten des Tauchbereichs kann die Ausrüstung trocknen, während sich andere im klimatisierten Salon zurückziehen, Fotos sortieren oder in der Bibliothek lesen. Das Sonnendeck und der Beobachtungsplatz sind für die Stunden, in denen Palau draußen vorbeizieht; der Jacuzzi ist der ruhigere Platz nach einem langen Tauchgang. Wer nicht taucht, muss nicht untätig bleiben: Kajaks, Schnorchelmöglichkeiten und die offenen Decks geben dem Tag eine eigene Richtung. Während der Fahrt wird aus dem Tauchplatz kein Programmpunkt auf einer Liste, sondern ein Stück Strecke über Wasser. An anderen Nachmittagen reicht ein schattiger Sitzplatz, ein Getränk und der Blick auf die Rock Islands. Das Schiff bietet dafür mehrere Möglichkeiten, ohne die Gäste in ein gemeinsames Programm zu zwingen.

Ein Tag an Bord

Der erste Tag beginnt mit der Einschiffung in Malakal und einem Abend ohne Tauchgang. Danach folgt der eigentliche Palau-Rhythmus: früh aufstehen, Briefing, Beiboot, Tauchgang, Rückkehr auf die Gaia, etwas essen und wieder ausrüsten. Je nach Abschnitt stehen bis zu vier Tauchgänge am Tag auf dem Plan. Zwischen den Abstiegen wechseln Schattenplatz, Salon, Sonnendeck und die Fahrt zum nächsten Atoll. In Malakal Bay können sich Wracks und Chandelier Cave zu Beginn der Reise abwechseln; später bestimmen Ulong, Peleliu und Ngemelis den Ablauf. Die letzten Tauchgänge liegen vor der Rückfahrt und der vorgeschriebenen Oberflächenpause. Nach dem Auftauchen bleibt Zeit für Duschen, Fotos, Essen und ein Gespräch über das, was gerade unter dem Boot passiert ist. Am Ende der Reise steht das Frühstück, danach die Rückkehr nach Malakal und die Ausschiffung ohne weiteren Tauchgang.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet lokale Gerichte mit westlicher Küche und setzt auf eine gastronomische Ausrichtung. Es gibt Buffet und Gerichte à la carte, dazu Optionen für Vegetarier und Veganer. Snacks stehen über den Tag bereit, was auf einer Tauchreise wichtiger ist als eine schön formulierte Speisekarte: Nach dem Auftauchen braucht der Körper etwas, bevor das nächste Briefing beginnt. Die Hauptmahlzeiten werden nicht zwischen zwei Tauchgängen abgefertigt, sondern gehören zum sozialen Mittelpunkt des Tages. Wer lieber draußen sitzt, kann bei passendem Ablauf ein Barbecue am Strand erleben. Nichtalkoholische Getränke, Wasser, Tee und Kaffee gehören zur Versorgung an Bord; Bier, Wein und Cocktails sind erhältlich. So bleibt der Tisch ein Treffpunkt, ohne dass jeder Gang zum langen Abendessen werden muss.

Die Nächte auf See

Die Nächte spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Zur Auswahl stehen Staterooms, eine Kabine auf dem Oberdeck, Kabinen auf dem Hauptdeck und Innenkabinen; einige Kabinen haben Meerblick oder einen privaten Balkon. Die Gestaltung bleibt zurückhaltend, mit neutralen Farben und einer Atmosphäre, die eher an ein ruhiges Hotel als an eine enge Koje erinnert. Wer nach vier Tauchgängen die Tür schließt, bekommt einen eigenen Raum für nasse Logbücher, Ladegeräte und die Müdigkeit des Tages. Im Salon läuft die Klimaanlage, draußen bleibt der Horizont offen. Der Jacuzzi auf dem Deck ist der Ort für die letzte Stunde vor dem Schlafen, wenn aus den Briefings Geschichten werden und das Schiff nur noch leise arbeitet. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche.

Kabinen (301-302)

Kabine, Oberdeck (303)

Kabinen, Hauptdeck (201-202)

Innenkabinen (101-102)

Kabinen, Hauptdeck (203-204)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Einstiegs- und Rückkehrhafen ist Malakal bei Koror, nahe dem Roman-Tmetuchl International Airport. Flughafentransfers und Transfers vom Hotel sind eingeschlossen. Die genaue Abwicklung wird den Reisenden vor der Einschiffung mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag gibt mehr Spielraum, falls ein Flug verspätet ist oder das Gepäck nicht gleichzeitig ankommt.

Decksplan

Baujahr
2023
Länge
40 m
Breite
9 m
Maximale Passagierzahl
18
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
11
Motoren
Zwei Yanmar-Motoren, 829 PS bei 1900 RPM
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2 Haupt- Beiboote + 1 Begleitskiff
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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