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Tauchsafaris · Papua-Neuguinea

Febrina – Papua-Neuguinea auf die alte Art

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Febrina ist ein traditionelles Tauchsafarischiff mit ruhigem, stabilem Rumpf und viel Erfahrung in den Gewässern Papua-Neuguineas.
  • Das Wasser-Level-Duckboard am Heck macht den Einstieg ins Wasser direkt und unkompliziert.
  • Vier Tagestauchgänge und ein Nachttauchgang gehören an vielen Tagen zum Bordrhythmus.
  • Kimbe Bay, Witu Islands, Fathers Reefs, Rabaul sowie Kavieng und New Hanover stehen je nach Route auf dem Programm.
  • Die Crew wird sehr stark bewertet; besonders die Küche erreicht an Bord Bestnoten.

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Die Einladung

Die Febrina passt zu Tauchern, die kein schwimmendes Boutique-Hotel suchen, sondern ein Schiff, das für lange Tage im Wasser gebaut wurde. Sie ist ein traditionelles Motorboot mit Geschichte, seit 1991 in Papua-Neuguinea unterwegs und auf ernsthafte Taucher sowie Fotografen ausgerichtet. Der Reiz liegt in der Verbindung aus abgelegenen Riffen, vulkanisch geformten Unterwasserlandschaften und einer Crew mit Ortskenntnis, die nicht nur einen bekannten Ablauf abspult. Wer morgens als Erster ins Wasser will, nachmittags noch einen Tauchgang macht und den Tag mit einem Nachttauchgang beendet, findet hier den passenden Rahmen. Auch Alleinreisende finden an Bord eine ungewöhnlich praktische Auswahl eigener Kabinen. Die Febrina ist nicht die Wahl für polierten Luxus. Sie ist die Wahl für Menschen, die lieber an einem guten Tauchplatz stehen als in einer größeren Lounge sitzen.

An Bord gehen

Beim Ankommen zeigt sich zuerst der Charakter des Schiffs: Die Febrina wirkt nicht neu, sondern gewachsen. Ihr Baujahr 1972 gehört zu diesem Eindruck, die Renovierung im Jahr 2010 hat daraus kein glattes Designschiff gemacht. Der Aufbau bleibt traditionell, die Kabinen liegen unter Deck und werden über steile, leiterartige Stufen erreicht. Das verlangt beim ersten Gang mit nasser Ausrüstung etwas Aufmerksamkeit. Dafür liegt das Schiff ruhig im Wasser und ist auf Funktion statt Dekoration ausgelegt. Am Heck führt der Weg zum Tauchdeck, an den Bug zu den vorderen Kabinen; nach kurzer Zeit kennt man die Abkürzungen und jeden, der einem entgegenkommt. Wer eine große, offene Yacht erwartet, wird die ältere Bauweise spüren. Wer ein kleines Schiff mit überschaubarer Gruppe sucht, versteht schnell, warum die Febrina seit Jahren Stammgäste zurückbringt.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht schnell eine kleine Gruppe, weil man dieselben Menschen morgens am Tauchdeck, mittags am Tisch und abends wieder im Salon trifft. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf: Sie bereitet das Deck vor, hilft beim Ein- und Ausstieg und hält den Betrieb zwischen den Tauchgängen am Laufen. Gesprochen wird Englisch; die Besatzung verbindet lokale und internationale Erfahrung. Besonders die lokale Kenntnis der Gewässer prägt die Reise, weil die Route nach Saison und Seegang angepasst wird. Abends bleibt die Stimmung eher kameradschaftlich als formell. Man spricht über den letzten Tauchgang, sortiert Bilder und wartet auf die nächste Ausfahrt. Die hohe Crew-Bewertung erklärt sich weniger durch große Gesten als durch viele kleine Handgriffe, die nach mehreren Tagen selbstverständlich wirken.

Die Tauchplätze

Die Febrina fährt je nach Saison durch mehrere sehr unterschiedliche Tauchgebiete. In der Kimbe Bay liegen Korallengärten, große Seemounts, korallenbedeckte Steilwände und die flache Flugzeugwrackstelle The Zero. Die Witu Islands ergänzen das mit schwarzen Sandbuchten für Makro-Tauchgänge und offenen Seemounts für Strömung und Fischschwärme. Die vulkanischen Fathers Reefs bringen Bögen, Durchschwimme und pelagische Begegnungen an abgelegenen Riffen. Rund um Rabaul liegen die Stärken bei den Jetty-Tauchgängen mit Sandgrund und Kleintieren; Kavieng und New Hanover bieten Kanäle, Wände, Drifttauchgänge und mehrere Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg. Je nach Verbindung dauern die Fahrten neun Tage und acht Nächte, elf Tage und zehn Nächte oder zwölf Tage und elf Nächte. Die Route kann von Rabaul nach Kimbe Bay, zwischen Kimbe Bay und Kavieng oder als Rundreise ab Kimbe Bay führen.

Was man unter Wasser trifft

Unter Wasser reicht die Bandbreite von dichten Korallen und großen Gorgonien bis zu Fischschwärmen, Haien, Rochen, Schildkröten und zahlreichen kleinen Riffbewohnern. An Seamounts können Barrakudas, Makrelen, Thunfische und Stachelmakrelen über dem Riff kreisen; an manchen Außenriffen kommen Grau-, Weißspitzen- oder Silberspitzenhaie dazu. Die schwarzen Sandbuchten der Witu Islands sind die richtige Kulisse für Blatt-Skorpionfische, Nacktschnecken, Anglerfische und Garnelen. In Rabaul konzentriert sich die Makro-Vielfalt auf sandige Jetty-Tauchgänge mit Geisterpfeifenfischen, Mandarinfischen, Kokosnussoktopussen und Harlekingarnelen. In Kavieng bringen die Kanäle bei Strömung mehr Bewegung ins Riff und können Schwärme, Haie und Adlerrochen anziehen. Begegnungen bleiben Naturbeobachtungen, keine Zusage. Genau deshalb lohnt es sich, langsam zu schauen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird vom Wasser-Level-Duckboard am Heck. Man steigt direkt vom Schiff ins Wasser und kommt nach dem Tauchgang an dieselbe Plattform zurück; für die Ausfahrten steht ein 18-Fuß-Beiboot aus Fiberglas zur Verfügung. Das Tauchdeck ist groß und teilweise beschattet, was beim Anlegen zwischen mehreren Tauchgängen zählt. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist an Bord verfügbar, gehört aber zu den optionalen Leistungen und wird bei Bedarf entsprechend gebucht. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich sowie einen Fototisch mit Lademöglichkeiten. Eine vollständige Verleih-Ausrüstung ist optional erhältlich. Angaben zu Flaschengrößen, Flaschenmaterial, Kompressor und Ausrüstungsmarken liegen für diese Seite nicht vor; wer mit eigener Konfiguration reist, sollte diese Punkte vor dem Einsteigen klären.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf das schattige Tauchdeck, die Terrasse oder den klimatisierten Salon. Das Achterdeck bleibt der praktische Mittelpunkt: Ausrüstung bleibt dort, wo sie gebraucht wird, und die Rückkehr aus dem Wasser führt ohne Umweg zurück an Bord. Fotografen haben einen eigenen Bereich mit Tisch und Lademöglichkeiten; Kameras werden getrennt gespült. Wer nicht taucht, kann sich an Bord aufhalten und die Fahrten zwischen den Riffen verfolgen. Ein Nachmittag ohne Tauchgang gehört nicht zu einem festen Programm, sondern lässt Platz für Ruhe, Lesen oder den Blick auf die Küste. Die Febrina bietet dafür keine große Resortanlage. Ihre Stärke liegt darin, dass die Wege kurz bleiben und sich die Pause tatsächlich wie eine Pause anfühlt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Tauchgang um 6:30 Uhr. Nach dem Briefing geht es vom Duckboard oder mit dem Beiboot ins Wasser; an vielen Tagen folgen insgesamt vier Tagestauchgänge und ein Nachttauchgang. Drei Tauchgänge liegen häufig am Vormittag vor dem Mittagessen, ein weiterer am Nachmittag. Dazwischen wird gegessen, gespült, fotografiert oder einfach auf dem schattigen Deck gesessen, während die Febrina zum nächsten Riff weiterfährt. Der Nachttauchgang setzt einen klaren Schlusspunkt: Danach werden die Ausrüstung verstaut und die Kameras gespült, bevor der Salon ruhiger wird. Der Ablauf ist dicht, aber nicht hektisch, weil die Wege zwischen Kabine, Tisch und Tauchdeck kurz bleiben. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem ersten Briefing und dem Blick über das Wasser.

Was man an Bord isst

Die Bordküche gehört zu den stärksten Seiten der Febrina. Serviert werden westliche und lokale Gerichte, als Buffet oder à la carte, ergänzt durch vegetarische und vegane Optionen. Vollpension, Snacks über den Tag sowie Tee und Kaffee passen zum Tauchbetrieb: Zwischen zwei Ausfahrten braucht niemand lange nach einer Mahlzeit zu suchen. Abends gibt es Wein zum Essen; Bier und weitere Getränke sind an Bord erhältlich. Gerade bei vier Tagestauchgängen und einem möglichen Nachttauchgang ist die Küche mehr als ein angenehmer Nebenschauplatz. Sie hält den Tag zusammen, ohne ihn aufzuhalten. Die sehr hohe Bewertung der Verpflegung passt zu dem Bild, das von Bord zurückkommt: Hier wird nicht nur etwas auf den Tisch gestellt, sondern abwechslungsreich gekocht.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen unter Deck und haben jeweils ein eigenes Bad sowie individuell regelbare Klimaanlage. Es gibt eine Doppelka­bine im Vorschiff, größere und kleinere Einzelkabinen sowie Twin-/Doppel­kabinen im achteren Bereich. Die Bullaugen und die Lage unter Deck geben den Nächten einen eher schiffstypischen als hotelartigen Charakter. Der Zugang über die Leiterstufen gehört auch nachts zum Weg zwischen Kabine und Salon. Wer im hinteren Bereich schläft, ist näher am Arbeitsbereich des Schiffs; absolute Stille sollte man auf einem älteren Tauchsafariboot nicht erwarten. Dafür bleibt die Kabine das, was sie auf einer Tauchreise sein muss: ein klimatisierter, eigener Raum zum Duschen, Schlafen und Trocknen, bevor der nächste Tauchgang ruft. Die Febrina verkauft diese Nächte nicht als Luxus. Sie gibt ihnen einen klaren Zweck.

Doppelkabine 7

Einzelkabine groß 5

Einzelkabine groß 6

Einzelkabine klein 1

Einzelkabine klein 2

Zweibettkabine Doppel 3

Zweibettkabine Doppel 4

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Einschiffung erfolgt je nach Reise in Rabaul oder in Kimbe Bay; bei den Kavieng-Routen kann die Reise in Kavieng beginnen oder dort enden. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Wer aus Übersee anreist, sollte einen Tag vorher eintreffen, damit eine verspätete Verbindung nicht direkt den Einstieg gefährdet. Der genaue Transferablauf richtet sich nach dem jeweiligen Abfahrtsort und der gebuchten Route.

Decksplan

Baujahr
1972
Jahr der Renovierung
2010
Länge
22,3 m
Breite
6,1 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
2 × Cummins mit je 250 PS bei 1800rpm
Reisegeschwindigkeit
8,5 Knoten
Beiboote
1 × 5,5 m (GFK)
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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