Tauchsafaris · Dschibuti
Elegante – kleine Schonerin für Djiboutis Walhaie
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Elegante verbindet eine intime Safari mit Walhai-Begegnungen, Schnorcheln und Tauchgängen rund um Djibouti.
- Sie nimmt maximal 14 Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und Dusche auf.
- Zwei Beiboote bringen Taucher und Schnorchler zu den Einstiegsstellen und holen sie wieder ab.
- Die Reise dauert acht Tage und sieben Nächte und ist auch für Schnorchler und Freitaucher geeignet.
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Die Einladung
Die Elegante ist für Taucher interessant, die Djibouti nicht vom Tagesboot aus erleben wollen. Die Walhaie kommen in die Region, doch rund um die Küste sind auch viele Tagesboote unterwegs. Eine Safari schafft Abstand zum Trubel und lässt mehr Raum für die Begegnungen, wegen derer man hierherkommt. Dazu gehören Tauchgänge an Korallenplätzen und am Faon-Wrack, Schnorcheln mit Walhaien und ein Nachttauchgang. Auch wer nicht mit Gerät taucht, passt auf diese Reise: Schnorchler und Freitaucher sind willkommen. Die Elegante ist kein anonymes Großschiff. Italienisches Management, eine Crew mit Erfahrung im Roten Meer und die Begrenzung auf eine kleine Gästegruppe geben der Reise ihren Rahmen. Wer vor allem Walhaie, offene Landschaften und eine Safari mit unterschiedlichen Aktivitäten sucht, findet hier den passenden Zugang zu Djibouti.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Elegante wie ein klassischer Schoner und nicht wie ein schwimmendes Hotel. Die Linien des Rumpfs geben dem Schiff einen eigenen Charakter; innen und außen sind die Flächen so verteilt, dass man sich nicht ständig im Weg steht. Der Salon ist klimatisiert, dazu kommen Terrasse und Beobachtungsdeck für die Stunden, in denen die Küste vorbeizieht. An Bord hört man den Motor während der Überfahrten, während sich die Gruppe auf dem Tauchdeck, im Salon und draußen verteilt. Die Elegante wurde vollständig renoviert und ist auf Tauchreisen zugeschnitten. Das merkt man weniger an großen Gesten als an den Dingen, die im Tagesablauf zählen: ein eigener Bereich für Kameras, Ladeplätze und Beiboote, die nicht erst lange bereitgemacht werden müssen. Die Bewertungen sehen das Schiff nüchterner als die Crew. Wer Hochglanz und viel Platz erwartet, sollte das wissen. Dafür bekommt er eine persönliche Safari mit kurzen Wegen an Bord.
Die Stimmung an Bord
Die Elegante lebt von einer kleinen Gruppe, in der man sich schnell wiedererkennt: beim Frühstück, am Tauchdeck und später im Salon. Italienisches Management und englischsprachige Crew bringen Erfahrung aus dem Roten Meer mit. Die Crew wird deutlich besser bewertet als das Schiff selbst; das ist ein wichtiger Hinweis für die Erwartung an Bord. Die Elegante ist nicht die Wahl für jemanden, der überall den Standard eines neuen Luxuskatamarans sucht. Ihre Stärke liegt bei den Menschen, die den Tagesablauf tragen und dafür sorgen, dass Tauchgänge, Beiboote und Mahlzeiten zusammenpassen. Abends bleibt die Atmosphäre eher persönlich als groß inszeniert. Man sitzt draußen, spricht über die Begegnungen des Tages oder zieht sich mit einem Film, Musik oder einem Buch zurück. Wer eine überschaubare Safari sucht, bei der die Crew den Unterschied macht, wird diese Gewichtung verstehen.
Die Tauchplätze
Die Reise startet und endet in Djibouti und dauert acht Tage mit sieben Übernachtungen. Nach dem Check-Tauchgang bei Mousha Island folgt ein zweiter Tauchgang am Faon-Wrack; die Nacht verbringt das Schiff bei den Mousha Islands. Danach führen die Tage nach Ras Eiro, zur Île du Requins, zum Dom, in die Baie des Etoiles, zum Foult, zum Sec de la Pass und nach Ras Coralli. An mehreren dieser Plätze ist Schnorcheln mit Walhaien vorgesehen. Bei der Île du Requins steht zusätzlich ein Nachttauchgang im Programm. Das Faon-Wrack ist der klarste Kontrast zu den Korallen- und Küstenplätzen und taucht am Ende der Reise noch einmal auf. Genaue Tiefen, Riffprofile und Fahrzeiten zwischen den Plätzen sind nicht angegeben. Wetter und Kapitänsentscheidung können die Reihenfolge oder einzelne Anläufe verändern.
Was man unter Wasser trifft
Das große Schauspiel dieser Route sind Walhaie, die in Djiboutis Gewässer ziehen und sich von Plankton ernähren. Die Begegnungen finden beim Schnorcheln statt, unter anderem bei Ras Eiro, am Dom und bei Ras Coralli. Ihre Anwesenheit hängt mit den jährlichen Wanderungen zusammen; sie lässt sich nicht bestellen. In den Gewässern werden außerdem Korallenfische, große Zackenbarsche, pelagische Fische und Mantas als Teil der Unterwasserwelt genannt. Das Faon-Wrack bringt eine andere Form in die Woche: Hier sucht man nicht nur den offenen Lebensraum, sondern ein künstliches Riff mit seinen Strukturen und Verstecken. Gerade der Wechsel macht die Reise aus. Ein Tauchgang führt an ein Wrack, der nächste an einen Korallenplatz, dazwischen liegt die Chance, einen Walhai im klaren Wasser zu begleiten. Die beste Zeit für die Walhaie wird mit der Saison von Oktober bis Januar angegeben; die verzeichnete Reisezeit reicht von November bis Februar.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch und wird von einem Naturführer ergänzt. Die italienische Leitung und das Personal bringen Erfahrung im Roten Meer mit. Konkrete Angaben zur Zahl der Guides, zur Größe der Tauchgruppen, zu Qualifikationen, Ausbildungsangeboten oder einer geforderten Mindestzahl an Tauchgängen gibt es nicht. Das Programm richtet sich nicht nur an Gerätetaucher, sondern ebenso an Schnorchler und Freitaucher. Die Briefings ordnen sich in einen festen Ablauf aus Check-Tauchgang, weiteren Tauchgängen, Walhai-Schnorcheln und einem Nachttauchgang ein. Die Rückkehr aus dem Wasser erfolgt über die Beiboote, die die Taucher an ihren Auftauchstellen aufnehmen. Für Notfälle befinden sich medizinischer Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Feueralarme und Feuerlöscher an Bord; Funk- und Satellitenkommunikation sowie GPS, Radar und Echolot gehören zur Navigation und Sicherheit. Ein Defibrillator oder ein Rückrufsystem wird nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Für die Tauchgänge stehen 15-Liter-Flaschen mit Doppelanschlüssen für INT und DIN bereit. Zwei Bauer-Kompressoren mit einer Füllleistung von jeweils 11.000 Litern pro Stunde und doppelte technische Systeme geben der Füllstation Redundanz. Nitrox ist nicht ausgewiesen. Leihausrüstung kann optional organisiert werden; Marken oder Umfang sind nicht genannt. Das Tauchdeck hat getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras, Ladestationen und eine Außendusche mit warmem Wasser. Zwei Marshall-Schlauchboote mit Yamaha-Außenbordmotor bringen die Taucher zum Wasser und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf. Sauerstoff ist an Bord. Für Fotografen zählt vor allem die Trennung des Kameraspülbeckens vom übrigen Ablauf, denn dort bleibt die empfindliche Ausrüstung aus dem Gedränge. Die Flaschen sind für DIN- und INT-Regler ausgelegt. Details zu Blei, Bojen und einer festen Fotowerkstatt sind nicht angegeben.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen gibt es mehrere Orte, an denen man nicht im Weg liegt. Die Terrasse und das Beobachtungsdeck nehmen die sonnigen Stunden auf; im klimatisierten Salon findet man Schatten und Ruhe. Eine Bibliothek, Audio- und Video-Unterhaltung sowie ein eigener Fotobereich bieten Alternativen zum Schlafen. Kameras werden getrennt gespült, damit der Platz am Tauchbetrieb nicht verloren geht. Wer während einer Überfahrt nicht ins Wasser geht, kann draußen sitzen und die Küste beobachten oder sich in den Salon zurückziehen. Auch ein Essen unter freiem Himmel gehört zum Bordangebot. Die Elegante richtet ihre Pausen nicht auf ein großes Resortprogramm aus. Es geht um die Zeit zwischen zwei Briefings: Handtuch trocknen lassen, Bilder sichern, etwas trinken, essen und den Körper wieder ruhig bekommen. Für eine Safari mit mehreren Aktivitäten ist diese Mischung aus Außenfläche, Schatten und praktischem Fotobereich sinnvoll.
Ein Tag an Bord
Der Ablauf beginnt am Sonntag mit dem Check-Tauchgang bei Mousha Island und einem zweiten Tauchgang am Faon-Wrack. Am Montag folgt zuerst ein Tauchgang bei Ras Eiro, danach Schnorcheln mit Walhaien, ein weiterer Tauchgang bei der Île du Requins und ein Nachttauchgang. Der Dienstag verbindet den ersten Tauchgang am Dom mit Walhai-Schnorcheln und einem zweiten Tauchgang in der Baie des Etoiles. Am Mittwoch stehen der Foult und erneut die Baie des Etoiles auf dem Programm. Donnerstag führt zum Sec de la Pass und nach Ras Coralli, wo wieder Walhai-Schnorcheln vorgesehen ist. Am Freitag folgt nochmals Walhai-Schnorcheln, danach das Faon-Wrack und am Abend die Rückkehr nach Djibouti mit Stadtbesuch. Frühstück und Ausschiffung schließen die Reise am Samstag ab. Die Mahlzeiten der Vollpension, Snacks sowie Tee und Kaffee liegen zwischen diesen Wasserzeiten.
Was man an Bord isst
An Bord wird gastronomisch gekocht, mit vegetarischen Optionen. Zur Verpflegung gehören alle Mahlzeiten; Bier und Wein sind erhältlich. Die Küche muss bei einer Tauchwoche mehr leisten als eine hübsche Abendkarte: Zwischen den Tauchgängen braucht es etwas Greifbares, ohne dass der Tisch den ganzen Tag zum Programmpunkt wird. Snacks, Tee und Kaffee stehen ebenfalls bereit. Gegessen wird drinnen im klimatisierten Salon oder draußen, wenn Fahrt und Wetter es zulassen. Die italienische Leitung prägt den Rahmen der Küche, während die Reise selbst durch Djiboutis Küste und das Tauchprogramm bestimmt wird. Wer viermal täglich unter Wasser ist, wird weniger auf Dekoration achten als darauf, dass eine Mahlzeit zur richtigen Pause kommt und niemand lange suchen muss. Genau dafür ist die Vollpension an Bord wichtig: Der Tag bleibt zwischen Briefing, Wasser und Erholung einfach organisiert.
Die Nächte auf See
Die sieben Standardkabinen sind klimatisiert und haben jeweils ein eigenes Bad mit Dusche. Bullaugen bringen das Außenlicht in die Kabinen; einige Kabinen bieten Meerblick. Die Nächte verbringen sich hier nicht wie in einem Hotelzimmer an Land. Das Schiff liegt vor Anker, der Salon und die Außenbereiche werden still, und bei einer Überfahrt bleibt die Bewegung des Rumpfs Teil der Nacht. Die Kabinen sind Rückzugsorte für Schlaf zwischen den Tauchgängen, nicht der eigentliche Aufenthaltsraum der Reise. Wer nach dem Abendessen noch draußen sitzt, erlebt die Küste und den Himmel; wer Ruhe braucht, schließt die Kabinentür und schaltet die Klimaanlage ein. Familienkabinen gehören zur Ausstattung. Nichtraucherkabinen sind ebenfalls vorgesehen. Die Elegante passt damit zu Tauchern, die ein eigenes Bad und klimatisierten Schlafplatz schätzen, aber ihre Reise nicht auf möglichst große Wohnflächen ausrichten.
Standard-Kabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Safari beginnt und endet in Djibouti. Der Transfer vom Flughafen zum Schiff bei der Ankunft sowie der Transfer zum Flughafen nach der Ausschiffung sind eingeschlossen. Die Anreise kann mit dem Turkish-Flug erfolgen; die genauen Transferdetails sollten vor dem Abflug mit der Schiffsleitung abgestimmt werden. Wer entspannt an Bord kommen möchte, reist einen Tag früher an.
Decksplan
- Jahr der Renovierung
- 2009
- Länge
- 25 m
- Maximale Passagierzahl
- 14
- Anzahl Kabinen
- 7
- Anzahl Badezimmer
- 7
- Motoren
- Fiat Iveco AIFO HP 260 Diesel
- Beiboote
- 2 Marshall-Gummischlauchboote mit einem Yamaha-Außenbordmotor mit 55 PS
- Webseite
- msyelegante.com ↗
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