
Oro Verde Guayaquil
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Ecuador · Amerika
Von Guayaquil erreichst du El Pelado und Isla de la Plata, wo Felsgründe, Meeresschildkröten, Rochen und saisonal Buckelwale unter Wasser zusammenkommen.
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El Pelado, Ayangue, Salinas und Isla de la Plata liegen nicht im Stadtgebiet von Guayaquil, sondern entlang der ecuadorianischen Pazifikküste. Guayaquil ist deshalb vor allem Ankunftsort und Ausgangspunkt für die Weiterfahrt. Getaucht wird von den Küstendörfern aus, mit Ayangue für kurze Ausfahrten und Puerto López als Basis für Isla de la Plata. So lässt sich eine Tauchreise mit Stadtbesichtigung, Stränden und dem Parque Nacional Machalilla verbinden.
Unter Wasser prägen felsige Böden, kleine Wracks und versenkte Strukturen das Bild. Rund um Ayangue führen kurze Bootsausfahrten zu El Pelado und zu nahe gelegenen Riffen; einzelne Plätze sind auch vom Ufer aus erreichbar. Bei Salango und Isla de la Plata liegen die Ziele weiter draußen und werden mit dem Boot angefahren. Die Strömung bleibt wechselhaft, deshalb gehört eine genaue Einweisung zum Ablauf, auch wenn Ayangue für Anfänger geeignet ist. In der Trockenzeit kann die Sicht 15 bis 20 Meter erreichen, an der Küste hängt sie jedoch von den jeweiligen Bedingungen ab. Je nach Ausgangsort gleitet die Tour über felsigen Grund, passiert kleine Wrackreste oder führt zu Strukturen, an denen sich Fische, Rochen und Meeresschildkröten zeigen.
An den felsigen Gründen begegnen dir Meeresschildkröten, Rochen, Kraken, Langusten, Riffhaie und tropische Fische. Die Mischung passt zu Tauchgängen an El Pelado, den Riffen bei Ayangue, bei Salango und rund um Isla de la Plata. Wer zwischen Juni und September nach Puerto López reist, hat dort zusätzlich die Möglichkeit, Riesenmantas und Buckelwale zu beobachten. Beides sind Begegnungen mit freilebenden Tieren und daher nicht bei jeder Ausfahrt zu erwarten. Auch die übrige Tierwelt verteilt sich nicht gleichmäßig auf alle Plätze. Für einen ersten Tauchgang oder eine ruhige Ausfahrt bieten die küstennahen Bereiche bei Ayangue einen anderen Rahmen als die längere Bootsfahrt zur Insel.
Juni bis September eignet sich besonders, wenn du Isla de la Plata mit der Chance auf Riesenmantas oder Buckelwale verbinden möchtest. In dieser Zeit fällt außerdem die Trockenzeit in die Reiseplanung, in der die Sicht örtlich mehr als 15 bis 20 Meter erreichen kann. Die Küstenplätze bei Ayangue und Salinas bleiben davon unabhängig interessante Ziele, denn für sie ist keine allgemeine Sperrzeit bekannt. Entscheidend ist, ob du den Schwerpunkt auf kurze lokale Ausfahrten oder auf die saisonalen Großtiere bei Puerto López legst.
Das Gebiet richtet sich an alle Erfahrungsstufen. Ayangue wird ausdrücklich als geeignet für Anfänger und erfahrene Taucher beschrieben, mit flacheren Plätzen und kurzen Bootsausfahrten. Für Isla de la Plata und die weiter entfernten Ziele solltest du dich auf längere Bootszeiten und wechselnde Strömungsverhältnisse einstellen. Ein bestimmtes Zusatzbrevet ist nicht erforderlich. Deine übliche Erfahrung mit Bootstauchgängen, Tarierung und Sicherheitsstopp sollte zur geplanten Ausfahrt passen.
Von Frankfurt, München oder Düsseldorf fliegst du zunächst nach Guayaquil. Von dort geht es auf der Straße weiter zur Küste. Ayangue erreichst du je nach Verkehr und genauer Strecke in etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, Puerto López in ungefähr drei Stunden. Für diese Bereiche brauchst du weder eine Inlandsfähre noch einen Inlandsflug. Die Ausfahrten starten normalerweise direkt in den Küstendörfern, nicht im Stadtzentrum von Guayaquil. Vor Ort legst du den Weg zum Treffpunkt zu Fuß, mit einem lokalen Taxi oder über einen vorher vereinbarten Transfer zurück. Für Isla de la Plata solltest du Puerto López als Übernachtungsort einplanen, statt täglich von Guayaquil an die Küste zu fahren.
Buche keine Reise unter dem Etikett „Tauchen in Guayaquil“, ohne den tatsächlichen Abfahrtsort zu prüfen. Die Boote starten in Ayangue, Salinas oder Puerto López. Ayangue ist sinnvoll, wenn du El Pelado und die nahen Riffe mit kurzen Ausfahrten verbinden möchtest. Frage vor jeder Tour, ob es zu den lokalen Riffen, nach El Pelado, nach Salango oder zur Isla de la Plata geht, denn Fahrzeit und Ablauf unterscheiden sich deutlich. Für Isla de la Plata gehört Puerto López in die Planung: Die Überfahrt dauert ungefähr zwei Stunden, und ein zusätzlicher Reservetag fängt wetterbedingte Änderungen besser ab. Plane die Insel nicht als kurzen Abstecher von Ayangue oder Salinas. Verwechsle sie außerdem nicht mit den Galápagos, denn sie liegt im Parque Nacional Machalilla und folgt einer kontinentalen Logistik. Rechne bei Mantarochen, Buckelwalen, Schildkröten und Rochen mit einer Möglichkeit, nicht mit einer Sichtungsgarantie.
Für die Kombination aus Ayangue oder Salinas und Puerto López sind fünf bis sieben Tage sinnvoll. Guayaquil eignet sich für die Ankunft oder einen Stadtaufenthalt vor beziehungsweise nach dem Küstenprogramm, nicht als tägliche Tauchbasis. In Ayangue oder Salinas stehen Strandtage und kurze Ausfahrten im Vordergrund. Puerto López verbindet lokale Tauchgänge mit Isla de la Plata, Walbeobachtung und Ausflügen in den Parque Nacional Machalilla. Auch Nichttaucher finden dort Strände, Wanderwege und Möglichkeiten zum Schnorcheln.
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Wenn du bei Puerto López die Chance auf Riesenmantas und Buckelwale nutzen möchtest, reise zwischen Juni und September. In diese Zeit fällt außerdem die Trockenzeit, in der die Sicht örtlich 15 bis 20 Meter erreichen kann. Für Ayangue und Salinas gibt es keine allgemeine Sperrzeit, dort bestimmen die jeweiligen Bedingungen deine Planung.
Das Gebiet eignet sich für alle Erfahrungsstufen. Ayangue bietet flachere Plätze, kurze Bootsausfahrten und Bedingungen für Anfänger ebenso wie für erfahrene Taucher. Für Isla de la Plata und weiter entfernte Ziele solltest du längere Bootszeiten und wechselnde Strömungen einplanen. Ein Zusatzbrevet ist nicht erforderlich, Erfahrung mit Bootstauchgängen, Tarierung und Sicherheitsstopp sollte passen.
An El Pelado, bei Ayangue, Salango und Isla de la Plata erwarten dich felsige Böden, kleine Wracks und versenkte Strukturen. Dort kannst du Meeresschildkröten, Rochen, Kraken, Langusten, Riffhaie und tropische Fische beobachten. Bei Puerto López besteht zwischen Juni und September zusätzlich die Möglichkeit, Riesenmantas und Buckelwale zu sehen, ohne Sichtungsgarantie.
Fliege nach Guayaquil und fahre anschließend zu deinem Küstenort weiter. Ayangue erreichst du je nach Strecke in etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, Puerto López in ungefähr drei Stunden. Für Isla de la Plata solltest du Puerto López als Übernachtungsort wählen. Für die Kombination aus Ayangue oder Salinas und Puerto López sind fünf bis sieben Tage sinnvoll.