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Tauchsafaris · Indonesien

Capoeng – klein, traditionell, nah am Komodo-Tauchen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionelles indonesisches Tauchsafarischiff für eine kleine Gruppe mit kurzen Wegen zum Tauchdeck.
  • Die dreitägige Route führt von Labuan Bajo durch den nördlichen und zentralen Komodo-Nationalpark.
  • Auf dem Programm stehen sieben Tauchgänge und ein Nachttauchgang, dazu ein Besuch bei den Komodowaranen.
  • Die Küche an Bord arbeitet mit frisch zubereiteten lokalen Gerichten und bietet auch vegetarische und vegane Optionen.

Die Einladung

Die Capoeng ist für Taucher, die Komodo nicht aus einem schwimmenden Luxusresort heraus erleben wollen. Sie bringt eine kleine Gruppe zu Strömungstauchgängen an Shotgun, zu den Felsen von Crystal Rock und Castle Rock, zu Batu Bolong und zu den Mantas von Manta Point. Dazwischen gibt es keine Distanz zwischen Gast und Reise: Man sitzt zusammen an Deck, isst, wartet auf den nächsten Sprung und kennt am zweiten Tag die Namen der anderen. Der Reiz liegt in dieser Nähe. Die Capoeng ist ein traditionelles indonesisches Boot mit modernem Komfort, keine polierte Hotelkulisse. Wer vor allem gute Tauchplätze, eine überschaubare Gruppe, lokale Küche und eine Crew sucht, die den Ablauf in den Händen hält, findet hier den richtigen Charakter.

An Bord gehen

Schon am Kai wirkt die Capoeng eher wie ein Arbeitsboot für das Meer als wie ein schwimmendes Hotel. Ihre traditionelle indonesische Bauweise gibt ihr einen eigenen Ausdruck; an Bord ist alles auf kurze Wege zwischen Kabine, Aufenthaltsbereich und Tauchplattform ausgelegt. Man hört das Schiff, wenn es unterwegs ist, und erlebt die Fahrt nicht aus einem abgeschotteten Innenraum, sondern mit Komodo vor Augen. Die Räume sind überschaubar, dafür bleibt die Gruppe nah beieinander. Das passt zu einer Safari, bei der der Tag vom Kompressor, den Briefings und dem nächsten Einstieg ins Wasser bestimmt wird. Wer viel Platz und glatte Resort-Oberflächen erwartet, sollte ein größeres Schiff wählen. Wer eine kleine, direkte Reisegemeinschaft und ein Boot mit eigener Geschichte sucht, wird sich schnell zurechtfinden.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Stimmung nicht durch große Gemeinschaftsbereiche, sondern durch die Nähe der kleinen Gruppe. Man sitzt beim Essen zusammen, begegnet sich nach jedem Tauchgang auf dem Deck und erlebt die Crew nicht nur beim Tragen der Flaschen, sondern während des ganzen Tages. Die Mannschaft gilt als besonders freundlich und professionell; sie nimmt den Gästen Arbeit ab, ohne daraus eine Show zu machen. Das passt zu einem Boot, das ausdrücklich auf echte Erlebnisse und nicht auf Luxus um des Luxus willen ausgerichtet ist. Die sehr starken Bewertungen für Crew, Verpflegung und Tauchen zeigen, wo die Capoeng ihre Qualität hat. Beim Schiff selbst steht der traditionelle, einfache Charakter im Vordergrund. Wer sich darauf einlässt, bekommt keine anonyme Kabine, sondern drei Tage mit einer Gruppe, die schnell zusammenwächst.

Die Tauchplätze

Die verzeichnete Route dauert drei Tage und zwei Nächte und startet in Labuan Bajo. Am ersten Tag geht es in den Norden zu Castle Rock und Crystal Rock. Beide Plätze sind markante Felsformationen mit Strömung und viel Bewegung im Freiwasser; sie gehören zu den Tauchgängen, bei denen die Position im Wasser wichtiger ist als ein langsames Abtauchen an der Wand. Shotgun folgt als Drift durch einen engen Kanal, in dem die Strömung die Taucher durch den Durchgang trägt. Batu Bolong bildet den Kontrast: ein einzelner Felsen, der wie ein Unterwasseraquarium beschrieben wird. Tatawa Besar führt als sanfter Drift über einen Korallengarten. Am letzten Tag stehen Manta Point mit seinen Kanälen und Putzerstationen sowie Tatawa Kecil auf dem Plan. Dazwischen liegt der Nachttauchgang bei Wae Nilu. Die Route endet mit einem Landgang zu den Komodowaranen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Capoeng fährt mit einer lokalen Crew, deren Arbeit von den Gästen besonders positiv erlebt wird. An Bord wird Englisch und Indonesisch gesprochen. Die Guides organisieren die Briefings und die Tauchgänge in kleinen Gruppen; ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern ist nicht genannt. Auch eine verlangte Mindestzahl an Tauchgängen oder ein bestimmtes Brevet wird nicht angegeben. Komodo verlangt dennoch Aufmerksamkeit: Shotgun, Crystal Rock und Castle Rock können Strömung führen, und die Auswahl der Plätze richtet sich nach Wetter, Strömung und Erfahrung. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Feueralarm und Feuerlöscher, Funk, GPS, Radar, Sonar, Rettungswesten und Rettungsboote. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht erwähnt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist überdacht und auf den Ablauf einer Tauchsafari ausgelegt. Eine Plattform führt direkt ins Wasser, dazu gibt es Flaschenspülbecken und einen getrennten Spülbereich für Kameras. DIN-Adapter sind vorhanden. Mietausrüstung kann an Bord genutzt werden; konkrete Marken, Flaschentypen, Füllvolumen und eine Nitrox-Anlage sind nicht angegeben. Auch ein eigenes Beiboot wird nicht beschrieben. Für Fotografen ist der getrennte Kameraspülbereich wichtiger als eine lange Ausrüstungsliste: Die Kamera kann nach dem Tauchgang aus dem allgemeinen Spülbecken herausgehalten und für den nächsten Einstieg vorbereitet werden. Wer mit DIN taucht oder eigenes Spezialmaterial mitbringt, sollte die Verfügbarkeit vor der Abfahrt klären. Die Plattform, der Schatten und die kurzen Wege machen den eigentlichen Unterschied, wenn mehrere Tauchgänge an einem Tag anstehen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über das offene Sonnendeck, das schattige obere Deck und die Sitzplätze im Freien. Wer nach dem Einstieg erst einmal Ruhe braucht, findet Schatten; wer trocknen und auf die nächste Ausfahrt warten möchte, setzt sich in die Sonne oder auf einen Beanbag. Während das Boot den nächsten Bereich des Nationalparks anläuft, bleibt Zeit für Kaffee, ein Gespräch oder den Blick auf die vulkanischen Inseln. Am Abend kann man draußen essen und den Himmel über dem Wasser verfolgen. Der Nachmittag ohne Tauchgang gehört nicht zum festen Programm, doch die Route lässt Raum für Landgänge wie den Besuch bei den Komodowaranen. Die Capoeng macht aus der Pause keine Animation. Sie lässt sie offen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Tauchgang im Norden. Am ersten Tag stehen Castle Rock und Crystal Rock auf dem Programm; nach der Oberflächenpause und einer Mahlzeit geht es weiter, bevor der Abend vor Pulau Bugis ausklingt. Der zweite Tag bringt drei Tauchgänge: erst den Drift durch Shotgun, dann Batu Bolong und später Tatawa Besar. Zwischen den Abstiegen liegen Frühstück, Snacks, Mittagessen und Zeit auf dem schattigen Deck. Nach dem letzten Tauchgang kann man die Fledermäuse beim Abflug aus den Mangroven beobachten. Am dritten Tag folgen Manta Point und Tatawa Kecil, anschließend der Landgang zu den Komodowaranen. Der Nachttauchgang bei Wae Nilu gehört zum Reiseprogramm. Feste Uhrzeiten für Wecken und Briefings sind nicht angegeben; die Reihenfolge bleibt vom Tauchplatz und den Bedingungen abhängig.

Was man an Bord isst

Die Bordküche ist einer der starken Punkte dieser Reise. Die Mahlzeiten werden frisch zubereitet und als Buffet serviert, mit lokaler indonesischer Küche statt austauschbarer Reiseverpflegung. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen; alkoholfreie Getränke, Tee, Kaffee und Snacks stehen über den Tag bereit, Bier ist erhältlich. Gegessen wird draußen, wenn das Wetter es zulässt, und der Tisch wird zwischen den Tauchgängen zum eigentlichen Mittelpunkt des Tages. Nach dem Anzug, dem Einstieg und dem Sicherheitsstopp braucht niemand ein langes Menü, sondern etwas Warmes, Reichliches und Verlässliches. Genau das ist der Wert einer guten Bordküche: Sie hält die Energie zwischen den Tauchgängen oben und gibt der Gruppe einen gemeinsamen Ort, an dem nicht über Oberflächenkarten, sondern über das gerade Gesehene gesprochen wird.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Capoeng sind einfach und zweckmäßig. Es gibt die Kabinen Black Tip, White Tip, Octopus und Manta; einige liegen auf dem Hauptdeck, andere darunter oder oben. Black Tip und White Tip sind klimatisiert, Manta hat eine Ventilator-Kühlung. Die Betten verfügen über eine eigene Lademöglichkeit und ein Leselicht, sodass Kamera, Computer und Telefon ihren festen Platz finden. Das Bad wird geteilt und hat eine westliche Toilette sowie eine Nasszelle mit Dusche. Nach dem letzten Tauchgang zieht man sich zurück, während draußen Wasser und Motor weiterarbeiten. Die Capoeng bietet keine abgeschiedene Hotelsuite, sondern eine funktionale Koje für Taucher, die den Tag ohnehin überwiegend draußen und unter Wasser verbringen.

Black Tip

White Tip

Octopus

Manta

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Capoeng startet in Labuan Bajo und kehrt dorthin zurück. Der Treffpunkt für die Einschiffung ist der Tauchshop; von dort geht es gemeinsam zum Boot. Ein eigener Transfer vom Flughafen oder Hotel ist für diese Tauchsafari nicht beschrieben. Wer ohne Zeitdruck ankommen möchte, sollte einen Tag vorher in Labuan Bajo eintreffen.

Baujahr
2021
Jahr der Renovierung
2025
Länge
18,4 m
Breite
3,2 m
Maximale Passagierzahl
8
Anzahl Kabinen
4
Anzahl Badezimmer
1
Motoren
80 PS Mitsubishi
Reisegeschwindigkeit
9 Knoten
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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