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Tauchsafaris · Indonesien

Iliké – Phinisi für Indonesiens große Tauchreisen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Iliké verbindet traditionelle Phinisi-Bauweise mit einem ungewöhnlich großen Tauchdeck und Platz für 16 Gäste.
  • Von zwei Beibooten aus geht es zu drei bis vier Tauchgängen täglich, darunter je nach Route auch Nachttauchgänge.
  • Die Routen führen unter anderem nach Komodo, Alor, in die Banda-See und nach Raja Ampat.
  • An Bord stehen indonesische und internationale Küche, klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad sowie Nitrox zur Verfügung.

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Die Einladung

Die Iliké ist für Taucher gebaut, die Indonesien nicht von einem festen Resort aus kennenlernen wollen. Sie fährt dorthin, wo gesunde Korallen, starke Strömungen und große pelagische Tiere zusammenkommen: nach Komodo, Alor, in die Banda-See, nach Maluku oder Raja Ampat. Ihr Charakter liegt weniger in Luxusgesten als in der Verbindung aus traditionellem Holzschiff, großem Tauchdeck und einer Crew, die den Tagesablauf für Taucher versteht. Wer morgens ins Beiboot steigt, um an einer Putzerstation, einer Steilwand oder einem abgelegenen Riff ins Wasser zu gehen, ist hier richtig. Wer vor allem ein ruhiges Hotel mit gelegentlichem Schnorcheln sucht, wird ein anderes Schiff glücklicher machen. Die Iliké ist eine Plattform für lange Tage unter Wasser und für Fahrten in Gegenden, die man auf einer kurzen Inselreise nicht erreicht.

An Bord gehen

Die Iliké wurde 2010 in Bira auf Sulawesi gebaut, in der traditionellen Phinisi-Bauweise der Region. Eisenholz im Rumpf und Teak am Aufbau geben dem Schiff den Eindruck eines Arbeitsbootes, das für lange Fahrten zwischen den Inseln gemacht ist, nicht den eines glatten Kreuzfahrtschiffs. Beim Ankommen führt der Weg schnell zum Tauchbereich am Bug, wo Flaschen, Beiboote und Ausrüstung den Zweck des Schiffs sichtbar machen. Innen geht es überschaubar zu: 16 Gäste, acht Kabinen und eine Crew, die den Namen jedes Tauchers bald kennt. Die Iliké fährt mit zwei Motoren, bleibt dabei aber ein Holzschiff mit eigener Bewegung und eigenem Geräusch. Wer den Charme einer indonesischen Phinisi sucht und kleine Gebrauchsspuren nicht mit einem Mangel verwechselt, bekommt hier mehr Charakter als Hochglanz.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht schnell eine kleine Tauchgemeinschaft, weil 16 Gäste nicht anonym bleiben und die Tage immer wieder am selben Tauchdeck beginnen. Buddy-Paare können selbst gewählt werden; wer möchte, kann mit einem Crewmitglied tauchen. Die Crew bleibt dabei nicht auf das Tragen von Flaschen beschränkt. Sie begrüßt die Gäste gemeinsam, hilft beim Ablauf zwischen Beiboot und Tauchdeck, sitzt beim Essen dabei und feiert auf Wunsch einen Geburtstag, eine Hochzeit oder den 100. Tauchgang mit. Nach den Berichten von Reisenden ist genau diese Wärme der stärkste Teil der Reise: nicht aufgesetzte Animation, sondern Menschen, die sichtbar Freude an ihrer Arbeit haben. Die Bewertungen passen dazu: Die Crew liegt mit 8,8 vor dem Schiff mit 8,4, während die Verpflegung 9,6 und das Tauchen 9,1 erreichen. Das Holzboot wird dadurch nicht jünger, aber die Reise fühlt sich gut geführt an.

Die Tauchplätze

Die Iliké fährt je nach Abfahrt unterschiedliche Teile Indonesiens an. Bali–Komodo dauert 10 Tage und 9 Nächte, Komodo rund um Labuan Bajo 8 Tage und 7 Nächte, Komodo–Alor 11 Tage und 10 Nächte, Alor–Banda–Maluku 13 Tage und 12 Nächte, Maluku–Raja Ampat 14 Tage und 13 Nächte; Raja-Ampat-Routen dauern 10 Tage und 9 Nächte oder 11 Tage und 10 Nächte. Auf Bali führen die Tauchgänge unter anderem nach Manta Point bis -40 m, wo Mantarochen an Putzerstationen vor Nusa Penida kreisen, und nach Batu Kelebit bis -60 m mit Pinakeln, Plateaus und pelagischem Fisch. Bias Tugel reicht bis -30 m und ist eine Korallenschräge für Zwergseepferdchen und Wallys Hockerkrebs; Gili Mimpang, Gili Biaha und Gili Tepekong gehen jeweils bis -40 m und bringen Strömung, Felsen, Höhle, Haie und Großfisch zusammen. Tulamben bietet das USS-Liberty-Wrack in der Bucht bis -35 m, den Coral Garden bis -30 m und die Tulamben Wall bis -40 m. Crystal Bay reicht bis -45 m und ist für Mola Mola bekannt, Blue Corner bis -30 m für strömungsbedingte Begegnungen mit pelagischen Tieren. In Raja Ampat warten Manta Sandy mit seiner Mantarochen-Putzerstation und Mike's Point bis -40 m mit Fischschwärmen, Weichkorallen und Überhängen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Riffhaien, Meeresschildkröten, Nacktschnecken und Rifffischen; je nach Ort kommen Mola Mola, Barrakudas, Thunfische, Mantarochen, Weißspitzenriffhaie, Napoleons, Stachelmakrelen, Süßlippen und Weichkorallen dazu. Strömung ist dabei nicht nur eine Schwierigkeit: Sie bringt Nährstoffe und zieht Großfisch an, etwa an Gili Mimpang, Blue Corner oder Batu Kelebit. Mantarochen sucht man an Manta Point und Manta Sandy, weil sie dort an Putzerstationen verweilen; eine Begegnung bleibt trotzdem eine Begegnung, keine Zusage. Die besonderen Gründe für einzelne Plätze liegen oft im Kleinen. Crystal Bay ist der einzige verzeichnete Platz dieser Route für Grüne Schildkröte, Gartenaal, Seepferdchen, Fledermausfisch, Wimpelfisch, Kofferfisch und Kugelfisch. Im Coral Garden von Tulamben sind Aal und Anemone verzeichnet, in Gili Tepekong die Großaugen-Stachelmakrele und in Gili Biaha der Hummer. Wer langsam schaut, hat hier ebenso viel zu tun wie jemand, der auf den nächsten Hai wartet.

Die, die euch ins Wasser bringen

Vier Guides begleiten die Gäste, das Verhältnis liegt bei etwa einem Guide auf vier Taucher. Die Crew spricht Englisch, Niederländisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Indonesisch; für die Tauchorganisation ist vor allem wichtig, dass Buddy-Paare und Gruppen vor dem Einstieg klar zugeordnet werden. Die Briefings bereiten auf Strömung, Einstieg, Ausstieg und das Verhalten am jeweiligen Platz vor. Vorausgesetzt werden mindestens 75 geloggte Tauchgänge und eine Advanced-Zertifizierung wie PADI Advanced oder ein vergleichbarer Abschluss. Wer zwischen 50 und 75 Tauchgänge hat, kann unter Bedingungen einen privaten Guide anfragen; die Route wird deshalb nicht an unerfahrene Taucher angepasst. An Bord wird innerhalb der Ausbildungsgrenzen und ohne geplante Dekompressionsstopps getaucht. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitenkommunikation, Rauchmelder, Feuerlöschsysteme, Rettungsinseln und Rettungswesten gehören zur Sicherheitsausstattung. Ausbildungen finden grundsätzlich nicht statt; ein Nitrox-Kurs kann angefragt werden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit 12-Liter-Flaschen und DIN- oder INT-kompatiblen Ventilen; 15-Liter-Flaschen können angefragt werden. Der bordeigene Membran-Kompressor stellt Nitrox bereit, für zertifizierte Taucher und als Zusatzleistung. Das Tauchdeck am Bug ist ungewöhnlich großzügig und hat einen eigenen Bereich für Unterwasserkameras, Ladestationen und getrennte Spülbecken für Fotoausrüstung. Zwei Beiboote bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen; die Ausrüstung wird dort angelegt, nicht während der Fahrt im Boot. Nach dem Tauchgang steigen die Taucher wieder ins Beiboot und kehren zur Plattform zurück, wo eine Süßwasserdusche wartet. Leihausrüstung ist für Regler, Jacket, Anzug, Computer, Lampe, Maske, Schnorchel, Flossen, Boje und komplette Sets vorhanden. Sidemount ist für zertifizierte Taucher möglich, allerdings nur im Rahmen des Freizeittauchens und mit 12-Liter-Flaschen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Tauchdeck, den Salon, den Außenbereich am Heck und das Sonnendeck. Nach dem Ausstieg aus dem Beiboot wartet eine Süßwasserdusche direkt am Tauchdeck, danach bleibt Zeit für Kaffee, ein Nickerchen oder die Sichtung der Bilder an der Ladestation. Während längerer Fahrten wandert man nach oben, schaut auf Inseln und Vulkanhänge oder bleibt einfach im Wind liegen. Der Salon ist der ruhigere Ort für ein Buch und für Gespräche, das Sonnendeck der bessere Platz für den letzten Blick auf den Sonnenuntergang. An Tagen ohne Nachttauchgang kann die Pause länger werden; die Iliké muss dann nichts künstlich beleben. Das Meer, ein Schattenplatz und die nächste Flasche reichen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit Frühstück und dem ersten Briefing, danach geht es mit dem Beiboot zum Tauchplatz. Die Iliké plant je nach Route drei bis vier Tauchgänge am Tag, einschließlich möglicher Nachttauchgänge. Zwischen den Einsätzen liegen die Mahlzeiten, Süßwasserdusche, Kameraarbeit, Schlaf und die Gespräche, die nach einem guten Tauchgang fast von selbst entstehen. Während das Schiff den nächsten Abschnitt fährt, kann man auf dem Sonnendeck sitzen oder im geschützten Heckbereich bleiben. Der Nachttauchgang verschiebt den Tag: Nach dem Essen wird es auf dem Tauchdeck wieder sachlich, Lampen werden geprüft und die Gruppe steigt ins Beiboot. Danach ist der Salon ruhiger, und die meisten verschwinden direkt in ihren Kabinen. Die genaue Zahl der Tauchgänge hängt von Route, Fahrplan und den Flugzeiten am An- und Abreisetag ab. Einen starren Stundenplan gibt es nicht; das Meer bestimmt die Reihenfolge.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet indonesische Gerichte mit westlichen Speisen und serviert genug, um zwischen drei oder vier Tauchgängen nicht über das Essen nachdenken zu müssen. Der Tag beginnt mit frischem Obst, warmen Speisen, Müsli und Säften. Mittags steht ein Buffet mit lokaler Küche bereit, abends kocht die Küche ein gesetztes Essen mit Salat, Gemüse, Fisch, Rind oder Huhn und einem hausgemachten Dessert. Gegessen wird im geräumigen Salon mit offener Küche oder draußen im geschützten Sitzbereich am Heck, während das Schiff fährt. Das passt zum Leben an Bord: Der Tisch ist nicht nur Versorgung, sondern der Ort, an dem die Gruppe nach dem Tauchgang wieder zusammenkommt und die Sichtungen des Tages vergleicht. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vorher mitgeteilt werden.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Iliké spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und Warmwasserdusche ab. Die Seaview Suite liegt auf dem Oberdeck und öffnet den Blick durch große Fenster zum Meer; die übrigen Kategorien liegen auf dem Unterdeck, darunter die Standardkabinen nahe dem Maschinenraum. Das ist der Punkt, den man bei der Wahl der Kabine ernst nehmen sollte: In den Standardkabinen wird die Fahrt akustisch eher Teil der Nacht sein. In der Suite und der Seaview Suite gibt es mehr Abstand vom Motor und mehr Raumgefühl, aber auch dort bleibt die Iliké ein arbeitendes Tauchschiff. Nach einem letzten Tauchgang sinkt man nicht in eine anonyme Hotelnacht, sondern in die Koje eines Holzboots, während draußen Wasser gegen den Rumpf läuft und am nächsten Morgen wieder das Tauchdeck wartet.

Standard-Kabinen

Superior-Kabinen

Suite

Suite Meerblick

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die aufgeführten Fahrten beginnen oder enden je nach Route in Bali, Labuan Bajo, Alor, Ambon oder Sorong. Der Transfer vom Flughafen beziehungsweise zum Flughafen der Ein- oder Ausschiffungsstadt ist eingeschlossen; auch Hoteltransfers sind vorgesehen. Die Crew erwartet die Gäste am lokalen Flughafen und bringt sie zum Schiff, wenn die Flugdaten rechtzeitig übermittelt wurden. Für die Anreise ist ein Tag Puffer vor dem Einstieg die vernünftige Wahl, besonders bei internationalen und innerindonesischen Anschlussflügen.

Decksplan

Länge
40 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
2 × 320 PS/6 Zylinder/11051 ccm
Reisegeschwindigkeit
8-10 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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