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Tauchsafaris · Indonesien

Indo Master – kompakte Tauchbasis für Nord-Sulawesi

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Indo Master wurde 2022 gebaut und 2024 renoviert.
  • Sie nimmt maximal 18 Gäste in neun klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad auf.
  • Das Tauchdeck bietet viel Platz zum Aufbauen und Verstauen der Ausrüstung.
  • Bunaken, Manado Bay und Lembeh verbinden Steilwände mit starkem Makro-Tauchen.
  • Die Crew, das Essen und die Organisation werden besonders gut bewertet.

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Die Einladung

Die Indo Master ist für Taucher interessant, die Nord-Sulawesi nicht auf einen einzigen Stil festlegen wollen. An einem Tag geht es an Korallenwände und zu Schildkröten, am nächsten über schwarzen Sand auf die Suche nach Anglerfischen, Mimik-Kraken oder winzigen Seepferdchen. Dazu kommt ein Schiff, dessen Größe den Tauchbetrieb überschaubar hält: kein schwimmendes Resort, sondern eine klare Basis für viele Tauchgänge, kurze Wege und eine Crew, die den Ablauf im Griff hat. Wer morgens ein gutes Briefing, ausreichend Platz am Tauchdeck und abends einen Nachttauchgang sucht, findet hier die passende Richtung. Die Bewertungen zeichnen ein deutliches Bild: Die Indo Master selbst ist nicht der Star der Reise, aber Tauchbetrieb, Verpflegung und Crew gleichen das aus. Man steigt hier nicht wegen einer Designkabine ein, sondern wegen der Zeit unter Wasser.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Indo Master wie ein Arbeitsboot, das für den Tauchbetrieb gebaut wurde und nicht für eine Hochglanzbroschüre. Die Linien sind klar, die Wege an Bord kurz, und auf dem Tauchdeck bleibt Raum für Flaschen, Taschen und Zubehör, ohne dass sich jeder beim Anrödeln im Weg steht. Nach der Renovierung wirkt vieles ordentlich und funktional. Während der Fahrt hört man den Motor und die Bewegung des Rumpfs; wer absolute Stille erwartet, sollte eine Tauchsafari grundsätzlich anders planen. Dafür kennt man sich an Bord schnell, und die wichtigsten Orte sind bald vertraut: Kabine, Salon, Tauchdeck, Beiboot. Die Indo Master fühlt sich weniger wie ein Hotel an als wie eine gut organisierte Tauchplattform, die zwischen Bunaken, Manado Bay und Lembeh unterwegs ist.

Die Stimmung an Bord

Die Indo Master lebt stärker von ihrer Crew als von ihrem Rumpf. Die Rückmeldungen beschreiben den Service als gut, die Crew als besonders stark und die Abläufe rund um Briefing und Tauchgang als zuverlässig. Das merkt man auf einer Tauchsafari nicht an großen Gesten, sondern daran, dass die richtige Flasche dort steht, wo sie gebraucht wird, das Beiboot nicht lange wartet und nach dem Tauchgang jemand mitdenkt, bevor man fragen muss. Englisch ist die Bordsprache. Bei maximal 18 Gästen entsteht eine Gruppe, in der man sich nicht nur beim Essen begegnet, sondern auch auf dem Tauchdeck, im Beiboot und nach dem Nachttauchgang. Abends wird eher über Tiere, Sichtungen und die nächste Stelle am Riff gesprochen als über das Schiff selbst. Das ist ein gutes Zeichen.

Die Tauchplätze

Die Tauchplatzsammlung führt durch Nord-Sulawesi und lebt vom Wechsel der Landschaft. Im Bunaken Marine Park fallen die Wände bis auf vierzig Meter ab; dort können Schildkröten, Riffhaie, große Rochen und mit Glück sogar Delfine oder Dugongs auftauchen. Bunaken Timur verbindet eine bis zu vierzig Meter tiefe Wand mit einem flachen Saumriff und reicht bis fünfundzwanzig Meter. Lekuan ist eine Wand mit großen Schwämmen und Korallen, an der man zwischen Pygmäenseepferdchen und Adlerrochen suchen kann; der Platz reicht bis fünfundzwanzig Meter. Sachiko’s bietet Gorgonien, mäßige Strömung und die Möglichkeit auf Schwarzspitzen-Riffhaie bis fünfundzwanzig Meter. Batu Mandi fällt durch Unterwasser-Pinakel auf und reicht bis dreißig Meter. In Lembeh Strait, Bethlehem und City Extra beginnt die eigentliche Makrojagd: schwarzer Sand, Seegras und flache Muck-Tauchplätze, in denen sich Anglerfische, Seepferdchen, Geisterpfeifenfische und Mimik-Kraken verstecken. The Molas Shipwreck liegt bis vierzig Meter tief als Frachterwrack am sandigen Hang. Weitere Plätze sind Murex Manado House Reef bis zwanzig Meter, Siladen Wall bis fünfundzwanzig Meter, Circus bis vierzig Meter, Lembeh Resort House Reef bis fünfundzwanzig Meter und Nudifalls bis fünfundzwanzig Meter. Die nächsten verzeichneten Abfahrten führen ab Labuan Bajo durch den Komodo National Park für acht oder elf Tage sowie ab Ambon durch die Banda Sea für sieben, acht oder elf Tage.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem besonders häufig Nacktschnecken, dazu Sepien, Muränen, Fledermausfische, Anglerfische, Schildkröten, Riffhaie, Barrakudas, Napoleon-Lippfische, Zwergseepferdchen und Fangschreckenkrebse. Das ist keine lose Artenliste: An den Wänden ziehen größere Tiere vorbei, während auf dem Substrat darunter das eigentliche Suchen beginnt. Lembeh Strait ist der Ort für die seltenen Kreaturen des Muck Diving, darunter Kraken, Anglerfische und Seepferdchen. In City Extra kann ein Mimik-Krake zwischen Sepien und Skorpionfischen auftauchen. Bethlehem lohnt sich für Seepferdchen und Geisterpfeifenfische auf der flachen Seegraswiese. In Lekuan könnte ein Weißspitzen-Riffhai an der Wand stehen, in Sachiko’s ein Schwarzspitzen-Riffhai durch die mäßige Strömung gleiten. Bunaken Marine Park erweitert das Bild um Delfine, Dugongs, große Zackenbarsche und Kaiserfische. Bunaken Timur ist der Platz für das Saumriff und den Einhornfisch, Nudifalls für den Clownfisch. Jede Begegnung bleibt eine Möglichkeit, keine Zusage.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch. Briefings und die Nachbesprechung der Tauchgänge gehören zu den gut bewerteten Teilen des Bordbetriebs; die Organisation wirkt damit eher klar geführt als improvisiert. Die Tauchgruppen werden zu den Plätzen gebracht und vom Beiboot wieder aufgenommen, während die Crew den Ablauf am Tauchdeck vorbereitet. Eine private Tauchbegleitung kann zusätzlich organisiert werden. Angaben zu Guide-Anzahl, Qualifikationen, Ausbildungsangeboten, Mindestniveau und geforderter Zahl an Tauchgängen fehlen. Für die Sicherheit sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, Ortungssender, Rettungsboote, Schwimmwesten und Feuerlöscheinrichtungen an Bord. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator und ein besonderes Rückrufsystem werden nicht genannt. Wer für die Reise eine bestimmte Ausbildung oder individuelle Betreuung braucht, sollte das vor der Einschiffung klären.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist geräumig genug, um die Ausrüstung aufzubauen und Zubehör unterzubringen. Es gibt persönliche Tauchstationen, Spülbecken und eine Plattform für den Einstieg ins Wasser. Zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab; man muss nicht zum Schiff zurückschwimmen. Adapter für DIN-Anschlüsse sind vorhanden. Nitrox ist verfügbar, aber als Zusatzleistung organisiert und nicht als selbstverständlicher Bestandteil der Reise zu verstehen. Leihausrüstung kann gebucht werden. Für Kameras gibt es einen separaten Spülbereich und einen eigenen Kameraraum mit Ladestationen, was bei mehreren Tauchgängen am Tag viel Sucherei und Gedränge erspart. Angaben zu Flaschenvolumen, Material, Ventiltyp, Kompressoren und einer warmen Dusche nach dem Tauchgang liegen nicht vor.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen zieht es viele Gäste zurück zum Tauchdeck, wo die Ausrüstung trocknet und die nächste Flasche vorbereitet wird. Wer nicht schlafen möchte, findet auf der Terrasse oder im Salon einen Platz, kann lesen, Musik hören oder sich mit einem Kajak oder auf dem Stand-up-Paddle-Board vom Schiff entfernen. Die Fahrzeit gehört nicht nur dem Blick aufs Wasser. Sie ist der Moment, in dem die Gruppe ihre Tauchgänge bespricht, Fotos sortiert oder einfach schweigt. Für Kameras gibt es einen eigenen Raum und ein getrenntes Spülbecken. An einem Nachmittag ohne Tauchgang kann man sich an Deck zurückziehen oder die Inselwelt vom Wasser aus erkunden. Viel Luxus entsteht hier nicht durch Möbel, sondern dadurch, dass die Pausen nicht organisiert werden müssen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing, bevor die erste Gruppe ins Wasser geht. Danach folgen Frühstück, Rückkehr zum Tauchdeck, Flaschenwechsel und der nächste Tauchgang. Zwischen den Abstiegen liegen Essen, Schlaf, Fotos und die kurze Arbeit an der Ausrüstung. Wenn das Schiff den Platz wechselt, wird aus dem Tauchdeck ein Beobachtungsplatz; wer möchte, paddelt mit dem Kajak oder dem Stand-up-Paddle-Board. Später geht es wieder ins Wasser, sofern die Route es vorsieht. Die vielen möglichen Nachttauchgänge gehören zu den prägenden Teilen des Angebots: Das Beiboot setzt die Taucher am Platz ab und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf, während an Bord bereits die Rückkehr vorbereitet wird. Feste Uhrzeiten sind nicht angegeben. Sicher ist die Reihenfolge: Briefing, Tauchgang, Mahlzeit und Pause wechseln sich ab, bis nach dem letzten Tauchgang Ruhe auf dem Schiff einkehrt.

Was man an Bord isst

An Bord gibt es Vollpension mit Buffet, westlicher Küche und lokalen Gerichten. Das Frühstück bietet mehrere Optionen, was auf einer Tauchsafari mehr bedeutet als bloße Auswahl: Nach dem ersten Tauchgang braucht nicht jeder dasselbe, und ein kleiner Teller passt manchmal besser als ein schweres Frühstück. Frisches Brot wird täglich gebacken. Zwischen den Tauchgängen stehen Tee und Kaffee bereit, die Mahlzeiten werden in den Tagesablauf eingeschoben und nicht umgekehrt. Bier und Wein sind erhältlich. Eine gute Bordküche muss nicht spektakulär sein; sie muss zuverlässig sein, wenn der Körper nach mehreren Tauchgängen Nachschub verlangt. Genau dort liegen die starken Rückmeldungen zur Indo Master: Das Essen wird als gut beschrieben, mit genügend Auswahl besonders am Morgen.

Die Nächte auf See

Die Kabinen sind klimatisiert und verfügen über ein eigenes Bad. Je nach Kategorie schläft man in einem Doppelbett, in getrennten Betten oder in einer geräumigeren Suite; bei einigen Kabinen ist der Balkon zugänglich. Wichtiger als die Bezeichnung ist die Lage: Nach einem langen Tauchtag zählt, dass die Dusche direkt zur Kabine gehört und die Klimaanlage den Raum für die Nacht abkühlt. Auf See kommen die Geräusche des Betriebs durch den Rumpf, besonders während der Fahrt. Wer empfindlich schläft, sollte die Kabinenwahl nicht nebenbei treffen, sondern vor der Buchung klären. Die Nächte haben hier keinen Boutique-Hotel-Charakter. Sie gehören zum Rhythmus einer Tauchreise, in der man nach dem letzten Tauchgang duscht, die nasse Ausrüstung zurücklässt und mit Salz auf der Haut einschläft.

Classic-Doppelkabine

Classic-Zweibettkabine

Premium-Zweibettsuite

Zweibett/Doppel Superior

Premium-Zweibettsuite Doppel

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichneten Fahrten starten und enden je nach Route in Labuan Bajo oder Ambon. Ein Flughafentransfer ist eingeschlossen; die genaue Abwicklung und die Treffpunktinformationen werden vor der Reise mitgeteilt. Für die Anreise ist ein zusätzlicher Tag Reserve sinnvoll, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg gefährdet. Die konkrete Transferzeit sollte vor Abflug geprüft werden.

Decksplan

Baujahr
2022
Jahr der Renovierung
2024
Länge
47 m
Maximale Passagierzahl
18
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
9
Motoren
2 × 304 PS Mitsubishi
Reisegeschwindigkeit
5 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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