Tauchsafaris · Indonesien
Nataraja – die kleine Phinisi für Entdecker
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die hölzerne Phinisi ist für private Gruppen und Charterreisen mit bis zu neun Gästen ausgelegt.
- Sie fährt in Indonesien unter anderem nach Komodo und Raja Ampat.
- Zum Tauchen stehen zwei Coltri-Kompressoren und ein 5,75 Meter langes Speedboat bereit.
- Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck und verfügen über Klimaanlage und eigene Bäder.
Die Einladung
Die Nataraja passt zu Tauchern, die Indonesien nicht aus einer großen Gruppe heraus erleben wollen. Ihr Charakter liegt in der privaten Größe: Freunde oder eine Familie können das Schiff für sich nehmen, ohne dass es wie ein schwimmendes Hotel wirkt. Die traditionelle Phinisi-Form bringt Holz, offene Bereiche und den direkten Kontakt zum Meer zusammen. An Bord geht man nicht nur zum Tauchen. Kayaks, Yoga, Freediving und Ausflüge an Land gehören ebenfalls zu dem, was dieses Schiff möglich macht. Wer zwischen zwei Tauchgängen gern draußen sitzt, gemeinsam isst und den nächsten Ankerplatz selbst zum Ziel der Reise macht, findet hier den passenden Rahmen. Die Nataraja ist weniger eine standardisierte Tauchsafari als ein kleines Expeditionsschiff für Menschen, die Route und Gesellschaft unter sich halten möchten.
An Bord gehen
Beim Einsteigen wirkt die Nataraja wie das, was sie ist: ein hölzernes Schiff mit traditioneller Phinisi-Linie, gebaut für das indonesische Inselmeer und nicht für einen Hotelhafen. Sie wurde 2016 gebaut und 2018 renoviert; dadurch verbindet sie den Charakter eines handwerklich gebauten Holzboots mit den Dingen, die man nach einem langen Tauchtag braucht. Die offenen Salons lassen Wind und Meer hinein, während der Salon im Inneren einen Rückzugsort bietet, wenn Sonne oder Fahrt unruhiger werden. Oben liegt der Bereich, in dem auch die Tauchausrüstung bereitsteht. Das bedeutet kurze Wege, aber keine abgetrennte, geräumige Tauchstation wie auf einem reinen Groß-Liveaboard. Wer an Bord kommt, merkt schnell: Hier zählt die Nähe zur Gruppe mehr als anonyme Weite.
Die Stimmung an Bord
Die Nataraja lebt von der überschaubaren Gruppe. Wer mit Freunden oder der Familie chartert, kennt am zweiten Tag nicht nur die Tauchpartner, sondern auch die Wege an Bord und die Gewohnheiten der Crew. Genau darin liegt ihre Stärke: Die Besatzung bleibt nah am Tagesablauf, hilft bei den Übergängen zwischen Salon, Tauchbereich und Beiboot und hält den Betrieb persönlich. Reisende berichten von aufmerksamer Betreuung und einer Crew, die sich um die Bedürfnisse der Gäste kümmert. Abends bleibt der offene Bereich der natürliche Treffpunkt. Man sitzt zusammen, spricht über den letzten Tauchgang und sieht dabei nicht auf eine Hotelbar, sondern auf das Wasser. Die Nataraja passt deshalb besonders zu Menschen, die eine gemeinsame Woche lieber mit wenigen anderen als mit vielen unbekannten Gästen verbringen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Das Verhältnis von Tauchguides zu Tauchern liegt bei 4:1. Die Crew spricht Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Indonesisch, was Briefings und Absprachen für gemischte Gruppen erleichtert. Die Nataraja ist auf geführte Freizeittauchgänge ausgelegt; Nitrox und technisches Tauchen gehören nicht zum Angebot. Zu Qualifikationen der einzelnen Guides, zur verlangten Zahl vorheriger Tauchgänge und zu festen Ausbildungsprogrammen an Bord gibt es keine Angaben. Die Sicherheitsausrüstung umfasst nach der Beschreibung GPS, Funk, Rettungsinseln und Rettungswesten, Feuerlöschausrüstung, Erste-Hilfe-Sets und Notfallsauerstoff. Wie die Gruppen im Einzelnen eingeteilt werden und wie die Briefings ablaufen, hängt von der jeweiligen Reise und dem eingesetzten Team ab.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Für die Tauchgänge stehen zwei Coltri-Kompressoren zur Verfügung. Die Ausrüstung liegt auf dem Oberdeck; ein separates Dive Deck gibt es nicht. Das schafft kurze Wege zum Beiboot, verlangt aber etwas mehr Ordnung, weil derselbe Bereich auch zum Aufenthalt genutzt wird. Ein 5,75 Meter langes Fiber-Speedboat mit 40-PS-Motor bringt die Taucher zu den Plätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf. Warme Duschen sind an Bord vorhanden. Nitrox wird nicht angeboten, technisches Tauchen ist nicht vorgesehen. Leihausrüstung kann gegen Aufpreis genutzt werden. Angaben zu Flaschenvolumen, Material, Ventiltyp, Marken der Leihausrüstung, Fototisch, Spülbecken, Bojen und einem Rückrufsystem liegen nicht vor; diese Punkte sollten Taucher vor der Buchung klären.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Sonnendeck, offenen Salon und den geschützten Innenbereich. Wer Schatten braucht, zieht sich aus dem Wind zurück; wer noch Salz auf der Haut spürt, bleibt draußen und schaut dem Inselmeer zu. Zwei Kayaks eröffnen eine eigene Perspektive auf flache Buchten und die Küste, wenn die Route dafür Zeit lässt. Auch Yoga oder Freediving können Teil einer Reise sein, die nicht ausschließlich aus Tauchgängen besteht. Die Fahrten zwischen den Inseln gehören dabei zum Erlebnis: kein Programm, das jede Minute füllt, sondern Raum für ein Buch, ein Nickerchen oder das Gespräch am Tisch. Auf einem kleinen Schiff ist diese Pause nie weit vom nächsten Abenteuer entfernt.
Was man an Bord isst
An Bord gibt es fünf Mahlzeiten am Tag. Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte, serviert wird im Buffetstil, und besondere Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Das ist bei einer Tauchreise mehr als eine Frage des Komforts: Zwischen den Tauchgängen braucht es Essen, das verfügbar ist, ohne jedes Mal eine lange Restaurantpause daraus zu machen. Frische Gerichte werden an Bord zubereitet und können an die Bedürfnisse der Gruppe angepasst werden. Der offene Essbereich auf dem Vorschiff macht aus den Mahlzeiten einen Teil der Reise, während die Aussicht weiterläuft. Snacks sowie warme und kalte alkoholfreie Getränke stehen über den Tag bereit. Alkoholische Getränke sind auf der Nataraja nicht eingeschlossen.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck und sind klimatisiert, mit eigenem Bad und Handtüchern ausgestattet. In den Standard- und Double-Bed-Kabinen stehen Doppelbetten bereit; die Master Cabin achtern bietet zusätzlich Einzelbetten und Zugang zur Badeplattform. Große Fenster und der direkte Blick nach draußen geben der Master Cabin ihren eigenen Charakter. Nachts bleibt das Meer trotzdem nah: Der Rumpf arbeitet, Wasser läuft am Holz entlang, und je nach Liegeplatz gehört das Leben an Bord zum Hintergrund der Koje. Wer absolute Stille oder ein weitläufiges Oberdeckzimmer sucht, sollte das wissen. Wer morgens die Tür öffnet und ohne lange Wege zur Gruppe und später zum Wasser gelangt, wird die einfache, kompakte Aufteilung schätzen.
Standard-Kabine
Master-Kabine
Doppelkabine
- Baujahr
- 2016
- Jahr der Renovierung
- 2018
- Länge
- 32 m
- Breite
- 6 m
- Maximale Passagierzahl
- 9
- Anzahl Kabinen
- 4
- Motoren
- 6 Zylinder, 240 PS
- Beiboote
- Schnellboot aus GFK 5,8 m 40 PS
- Webseite
- pacifichighcruise.com ↗
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