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Tauchsafaris · Indonesien

Pindito – Indonesiens Pionierschiff für abgelegene Riffe

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Ein owner-operated Tauchsafarischiff mit langer Geschichte in Raja Ampat, Komodo, Banda und weiteren abgelegenen Regionen Indonesiens.
  • Das Tauchdeck ist auf vier Tauchgänge am Tag, kleine Gruppen und den Einsatz von vier Beibooten ausgelegt.
  • Kostenloses Nitrox mit 32 Prozent ist an Bord verfügbar; DIN-Adapter und eine eigene Kamerawerkstatt gehören zur Tauchinfrastruktur.
  • Die acht klimatisierten Kabinen haben ein eigenes Bad mit Warmwasserdusche; auch Schnorchler und Nichttaucher sind willkommen.

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Die Einladung

Die Pindito ist für Taucher gedacht, die nicht nur einen bekannten Platz abhaken wollen. Ihre Stärke liegt in den langen Indonesien-Routen, bei denen abgelegene Riffe, Strömungstauchgänge, Mantas und Makroleben in dieselbe Reise passen. Das Schiff wurde 1992 als Indonesiens erstes Liveaboard für höchstens 16 Gäste gebaut und ist bis heute auf Erkundung eingestellt. Die Route bleibt nicht starr: Wetter, Gezeiten und Strömungen bestimmen, welcher Platz seine beste Seite zeigt. Wer an Bord geht, sucht deshalb weniger ein neues Designschiff als ein eingespieltes Expeditionsboot mit Ortskenntnis, vier Beibooten und einer Crew, die den Tauchbetrieb seit Jahren lebt. Raja Ampat ist dabei kein beiläufiger Zwischenhalt, sondern das große Revier der Pindito.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Pindito wie ein Schiff mit Vergangenheit, nicht wie ein schwimmendes Hotel aus dem Katalog. Der Rumpf stammt aus den frühen 1990er-Jahren, wurde umfassend erneuert und später weiter modernisiert. Die Geschichte bleibt trotzdem spürbar: Hier wurde nicht alles glattgebügelt, sondern ein Arbeitsboot immer wieder an das angepasst, was Taucher wirklich brauchen. Man bewegt sich direkt zwischen Kabinen, Salon, Sonnendeck und dem großen Tauchbereich; die Wege sind kurz, und am zweiten Tag kennt man die Gesichter an Bord. Die Pindito ist kein minimalistischer Neubau. Dafür gibt es Platz für Kameras, vier Beiboote und eine Mannschaft, die das Schiff nicht erst kennenlernen muss. Genau das macht ihren Charakter aus.

Die Stimmung an Bord

Die Atmosphäre an Bord ist persönlich, ohne ins Kumpelhafte zu kippen. Mehr als 20 Crewmitglieder kümmern sich um ein Schiff für 16 Gäste; einige gehören seit über 20 Jahren zur Pindito. Das merkt man nicht an großen Ansagen, sondern daran, dass Handgriffe sitzen und Hilfe da ist, bevor ein Problem groß wird. Die Crew arbeitet lokal und international und spricht Englisch sowie Indonesisch. Nach dem Tauchen sitzt man mit denselben Leuten am Tisch, die morgens die Beiboote vorbereitet und Kameras getragen haben. So entsteht schnell eine kleine Gruppe mit gemeinsamen Geschichten: ein überraschender Fang, ein verpasstes Tier, ein Platz, über den beim Abendessen noch diskutiert wird. Die Pindito ist älter als manche ihrer Gäste, aber gerade die Kontinuität der Mannschaft gibt ihr ihren ruhigen, verlässlichen Charakter.

Die Tauchplätze

Auf der Raja-Ampat-Route reicht das Spektrum von flachen Korallengärten bis zu strömungsreichen Plätzen mit großen Fischen. Manta Sandy ist eine Reinigungsstation, an der sich Mantarochen versammeln können. Mike’s Point führt über flache Korallen und unter Überhänge bis auf maximal 40 Meter. Macro Rocks in Kaimana bleibt mit maximal 20 Metern flach und richtet den Blick auf Nacktschnecken im weißen Sand. Melissa’s Garden liegt bei maximal 35 Metern und zeigt dichte Weich- und Hirschhornkorallen. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie zusammen. Cape Kri ist für seine außergewöhnliche Artenvielfalt, große Fischschwärme und Riffhaie bekannt. Yenbuba Jetty fällt sanft unter den Pfeilern ab und eignet sich für Makroleben, Schwärme und Schildkröten; die maximale Tiefe beträgt 30 Meter. Weitere Plätze wie Sardines, Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri, Ransiwor, Cape Mansuar und Cross Over ergänzen das Bild mit Schwärmen, Korallen, Strömung und Kleintieren. Die verzeichnete Raja-Ampat-Reise dauert 12 Tage und 11 Nächte.

Was man unter Wasser trifft

Auf vielen Tauchgängen begegnen einem Riffhaie, Barrakudas, Füsiliere, Stachelmakrelen, Napoleons und Buckelkopf-Papageifische. Meeresschildkröten, Weichkorallen, Nacktschnecken, Gaterine und Zwergseepferdchen gehören ebenfalls zu dem Bild, das sich über mehrere Plätze hinweg wiederholt. Das Wasser lebt dabei nicht nur von einzelnen Großtieren, sondern von Dichte: Schwärme ziehen über das Riff, während zwischen Korallen und Sand kleine Tiere sitzen. Für besondere Begegnungen fährt man gezielt an bestimmte Plätze. Cape Kri ist der Ort für den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic kann ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische bringen, weil Strömung pelagische Tiere anzieht. In South Kri liegen die dokumentierten Funde von Großaugen-Stachelmakrelen, Krabben und Garnelen. Ransiwor ist der Platz für Oktopus und Clownfisch, Sorido Wall für Doktorfische und Yenbuba Jetty für Anthias und Riffbarsche. Eine Sichtung bleibt eine Begegnung, keine Zusage.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides arbeiten mit kleinen Tauchgruppen; als Richtwert wird ein Verhältnis von etwa vier Tauchern pro Guide genannt. Briefing und Vorbereitung bleiben dadurch überschaubar, während die Crew die Ausrüstung setzt, in die Beiboote lädt und beim Ein- und Aussteigen hilft. Wer lieber in der Nähe des Guides bleibt, kann das ebenso tun wie jemand, der innerhalb der Gruppe selbstständig taucht. Die Guides planen nach Wetter, Gezeiten, Strömung sowie den Fähigkeiten und Interessen der Gäste. Englisch und Indonesisch sind die Bordsprachen. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Ortungssysteme und mobile beziehungsweise Satellitentelefone bereit. Ein Defibrillator oder konkrete Qualifikationen der einzelnen Guides werden nicht genannt. Auch eine vorgeschriebene Mindestzahl an Tauchgängen ist nicht festgelegt; die Reise richtet sich an Erkundungstaucher, nicht an ein starres Ausbildungsprogramm.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist breit, offen und auf einen wiederholbaren Ablauf ausgelegt. Jeder Taucher hat eine eigene Station; für die Ausrüstung gibt es getrennte Spülbecken, darunter ein eigenes Becken für Kameras. Der Einstieg erfolgt über die Tauchplattform und die Beiboote, die Taucher zu den Plätzen bringen und dort wieder aufnehmen. Vier Tenders erlauben es, Gruppen nach Erfahrung oder Ziel aufzuteilen, statt alle gleichzeitig an denselben Punkt zu schicken. Kostenloses Nitrox mit 32 Prozent ist für zertifizierte Nitrox-Taucher verfügbar; DIN-Adapter sind vorhanden. Rebreather-Taucher werden berücksichtigt. Leihequipment kann an Bord gemietet werden, ohne dass der gesamte Tauchbetrieb darauf ausgerichtet ist. Nach dem Tauchgang gibt es Süßwasserduschen, Handtücher für Kabine und Deck sowie eine getrennte Kameraspülung.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Tauchdeck, die klimatisierte Lounge, das Sonnendeck und die Terrasse. Wer gerade keine Lust auf Logbuch oder Kamera hat, legt sich in den Schatten oder schaut während der Fahrt den Inseln hinterher. Die Pindito bietet außerdem Stand-up-Paddling, Wakeboard und Wasserski, ohne dass daraus ein Pflichtprogramm wird. Für Unterwasserfotografen ist die eigene Kamerawerkstatt der sinnvollere Rückzugsort: viel Arbeitsfläche, Ladeplätze und Licht zum Vorbereiten und Kontrollieren der Ausrüstung. An einem tauchfreien Nachmittag kann eine Landexkursion oder ein Besuch mit dem Beiboot dazukommen. Die ruhigen Stunden fühlen sich hier nicht wie Wartezeit an, weil das Schiff selbst Teil der Reise bleibt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt früh, oft mit dem ersten Briefing noch vor dem Frühstück. Nach dem ersten Tauchgang wartet die erste Mahlzeit, dann folgen weitere Tauchgänge, Ruhezeiten und Fahrten zum nächsten Riff. Frühstück, Mittagessen und Abendessen liegen zwischen den Wasserzeiten, ergänzt durch Obst, Nüsse und kleine Snacks. Das Personal übernimmt das Setzen und Laden der Ausrüstung; der Taucher kontrolliert vor dem Einstieg noch einmal besonders den eigenen Atemgasvorrat. Nach dem letzten Tagestauchgang wird geloggt, geduscht oder an Deck gesessen. Je nach Route und Bedingungen kann ein Nachttauchgang dazukommen, danach wird es im Salon ruhiger und das Abendessen beendet den aktiven Teil des Tages. Die Pindito fährt nicht nach einem starren Stundenplan. Strömung, Wetter und die Bedingungen am nächsten Platz entscheiden, wann der Anker hochgeht und wo der nächste Sprung ins Wasser stattfindet.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet indonesische Gerichte mit westlicher Küche und serviert die Mahlzeiten frisch an Bord. Auf dem Tisch stehen Familiengerichte und Buffets, dazu Obst, Nüsse und Kekse über den Tag. Auch traditionelle indonesische Snacks werden gebacken und zwischen den Tauchgängen gereicht. Der Tag beginnt mit zwei Frühstücksgelegenheiten, sodass niemand nach dem ersten Tauchgang hungrig auf das Mittagessen warten muss. Bei bis zu vier Tauchgängen ist das keine Nebensache: Kleine Portionen, frisches Obst und unkompliziertes Essen halten den Rhythmus besser zusammen als ein schweres Menü. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vorher mitgeteilt werden. Getränke ohne Alkohol, Wasser, Tee und Kaffee gehören zum Bordalltag; Bier, Wein und Cocktails stehen ebenfalls zur Verfügung.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, separater Dusche, Toilette, Waschbecken und Stauraum. Es gibt Doppelbettkabinen sowie Twin-Kabinen mit übereinander angeordneten Einzelbetten; die Doppelbettkabinen haben zusätzlich eine feste obere Koje. Ein Bullauge bringt den Blick nach draußen, die Kabinen liegen im unteren Deck und befinden sich im vorderen Bereich des Schiffs. Nach einem langen Tauchtag ist das vor allem praktisch: Tür zu, nasse Sachen aus dem Weg, Dusche und Klimaanlage an. Die Kabinen werden täglich gereinigt. Wer nachts lieber noch an Deck sitzt, findet auf dem Sonnendeck einen offenen Platz unter dem Himmel; wer Ruhe braucht, zieht sich in den eigenen kleinen Bereich zurück.

Doppelkabinen

Zweibettkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichnete Raja-Ampat-Rundreise startet in Sorong und endet wieder in Sorong; sie dauert 12 Tage und 11 Nächte. Je nach Reise führen weitere Pindito-Routen von Maumere nach Sorong, von Sorong nach Ambon oder zwischen Benoa und Maumere. Transfers vom Flughafen oder Stadthotel zum Schiff und nach der Reise zurück sind eingeschlossen. Ein Crewmitglied holt die Gäste ab und bringt sie nach der Ausschiffung wieder zum Flughafen oder Hotel. Eine Anreise am Vortag wird dringend empfohlen, damit Flugverspätungen nicht den Einstieg gefährden.

Decksplan

Baujahr
1992
Jahr der Renovierung
2006
Länge
37,8 m
Breite
8,8 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
Baudouin 330 PS Diesel
Reisegeschwindigkeit
8-9 Knoten
Beiboote
4 × Beiboote
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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