Tauchsafaris · Indonesien
Sea Safari 6 – Indonesien mit Raum zum Tauchen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sea Safari 6 ist ein 1999 gebautes Phinisi aus Ironwood mit großzügigen Kabinen und viel Platz zum Sitzen.
- Das Schiff fährt in indonesischen Revieren von Bali und Komodo bis Raja Ampat, Halmahera und Lembeh.
- Zwei Yamaha-Enduro-Schnellboote bringen Taucher zu den Plätzen und holen sie nach dem Tauchgang wieder ab.
- An Bord gibt es westliche und lokale Küche, eine klimatisierte Lounge, offene Bereiche und ein Sonnendeck.
Die Einladung
Die Sea Safari 6 passt zu Tauchern, die Indonesien nicht auf ein einziges bekanntes Revier reduzieren wollen. Bali und Komodo gehören ebenso zu den möglichen Zielen wie Raja Ampat, Halmahera und Lembeh. Das Schiff verbindet diese Auswahl mit Kabinen, die größer ausfallen als bei vielen klassischen Tauchsafaris, und mit einem Tauchdeck, das für den täglichen Ablauf gemacht ist. Wer nach einer Reise sucht, auf der zwischen den Tauchgängen nicht um jeden Sitzplatz gerungen wird, findet hier den richtigen Ansatz. Die Sea Safari 6 ist kein Neubau und kein Schiff für technisches Tauchen. Ihr Reiz liegt in der Mischung aus indonesischer Route, geräumigem Leben an Bord und einer Crew, die in den Rückmeldungen besonders für ihre Gastfreundschaft und ihren Service gelobt wird.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Sea Safari 6 wie ein Arbeitsschiff, das für lange Tage auf See eingerichtet wurde, nicht wie ein schwimmendes Designhotel. Das Ironwood gibt dem Phinisi seinen traditionellen Charakter; Baujahr 1999 steht dabei für ein Schiff mit Geschichte und nicht für makellosen Neubauglanz. Innen verteilen sich die Bereiche so, dass man nach dem Tauchgang nicht sofort in der Kabine verschwinden muss: Es gibt eine klimatisierte Lounge, einen Speiseraum, einen offenen Aufenthaltsbereich und oben Platz für Sonne und Fahrtwind. Die Sea Safari 6 ist das kleinste Schiff der Flotte. Das merkt man vor allem an der überschaubaren Gemeinschaft: Nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter, die am Tauchdeck, am Tisch und im Schatten sitzen.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt weniger von formeller Bedienung als vom engen Tageskontakt zwischen Crew und Gästen. Rückkehrer beschreiben die Crew als besonders gastfreundlich und aufmerksam; auch die Küche bleibt ihnen in guter Erinnerung. Das zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern darin, dass nach dem Tauchgang bereits jemand am richtigen Ort ist, Essen bereitsteht und die Abläufe nicht unnötig kompliziert werden. Weil das Schiff überschaubar bleibt, entsteht die Gruppe nicht erst beim Abschiedsabend. Sie wächst am Esstisch, auf dem Sonnendeck und während der Gespräche über den letzten Tauchgang. Abends gibt es Raum für Bar, Film oder einfach die Sicht auf das Wasser. Wer eine anonyme Hotelatmosphäre sucht, ist hier falsch; wer eine Woche mit denselben Menschen verbringen möchte, findet dafür die passende Größe.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Bordsprache der Crew ist Englisch. Zur Sicherheit gehören eine vollständige Sicherheitsausstattung und die üblichen Einrichtungen an Bord; konkrete Angaben zu Zahl und Qualifikationen der Guides, Gruppengrößen, Ausbildungsangeboten, Sauerstoff, Defibrillator oder Rückrufsystem liegen nicht vor. Wer seine Briefings oder eine Ausbildung in deutscher Sprache benötigt, sollte das vor der Buchung klären.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck bietet Stauraum für die Ausrüstung, eine Spülmöglichkeit, warme Duschen nach dem Tauchgang sowie eigene Stationen für Kameras und Ladegeräte. Kompressoren stehen an Bord bereit; DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über eine Membrananlage als 32-prozentiges EAN gemischt und ist für zertifizierte Taucher gegen Aufpreis verfügbar. Leihausrüstung kann ebenfalls gegen Aufpreis genutzt werden. Ins Wasser geht es über zwei Yamaha-Enduro-Schnellboote. Sie bringen die Taucher zum jeweiligen Platz und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf, sodass das große Schiff nicht direkt an jeder Stelle liegen muss. Angaben zu Flaschenvolumen, Flaschenmaterial, Ventiltyp und bestimmten Ausrüstungsmarken liegen nicht vor.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Rückzugsorte. Die klimatisierte Lounge nimmt die Stunden auf, in denen Schatten wichtiger ist als Aussicht; der offene Salon und das Sonnendeck geben der Fahrt Luft. Wer nicht schlafen möchte, kann sich mit einem Buch zurückziehen, Früchte essen, einen Film sehen oder die Landschaft vom Oberdeck verfolgen. Die Sea Safari 6 hat dafür mehr als nur einen Aufenthaltsraum. Das ist auf einer Reise mit mehreren Tauchgängen am Tag kein Luxus, sondern verhindert, dass jede Pause am selben Platz endet. Auch Schnorchler und Nichttaucher können an Bord mitreisen, während die Taucher ihr Material am Deck für den nächsten Einsatz vorbereiten.
Was man an Bord isst
Gegessen wird als Buffet mit westlichen und lokalen Gerichten. Dazu kommen warme und kalte alkoholfreie Getränke, alkoholische Getränke und Spirituosen sowie Snacks über den Tag verteilt. Auch besondere Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Das Buffet ist auf eine Tauchsafari sinnvoll abgestimmt: Man nimmt sich, was nach dem Tauchgang gerade passt, statt auf einen langen Restaurantablauf zu warten. Der Esstisch wird dadurch mehr als ein Platz für eine Mahlzeit. Hier treffen die Gruppen nach dem Wasser wieder zusammen, vergleichen Sichtungen und greifen noch einmal zu, bevor die nächste Ausfahrt beginnt.
Die Nächte auf See
Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und warmem sowie kaltem Wasser statt. Zur Auswahl stehen Twin- und Double-Kabinen auf dem unteren, mittleren und oberen Deck; die Deluxe-Kabinen liegen auf dem unteren beziehungsweise oberen Deck. Der entscheidende Unterschied zwischen den Kategorien ist damit nicht nur das Bett, sondern auch die Lage an Bord. Wer nach dem letzten Tauchgang Ruhe sucht, hat einen privaten Rückzugsort, während die größeren Gemeinschaftsflächen offen bleiben. In der Lounge kann noch ein Film laufen oder man zieht sich mit einem Buch zurück. Wi-Fi gibt es nicht. Das passt zu einer Nacht, in der der Tag mit nasser Ausrüstung endet und draußen nur das Wasser und der Schiffsbetrieb bleiben.
Deluxe-Zweibettkabine
Deluxe-Doppelkabine
Doppelkabine
Zweibettkabine
- Baujahr
- 1999
- Länge
- 35 m
- Breite
- 9,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Motoren
- DEUTZ 241 PS - 2300 RPM Made in Germany; MITSUBISHI type 6D15, 150 PS, 1500 RPM; PERKINS type TU 30122, 140 PS 1500 RPM; PERKIN'S type 14 KW, 1500 RPM
- Beiboote
- 2 Yamaha Enduro-Schnellboote
- Webseite
- seasafaricruises.com ↗
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