Tauchsafaris · Indonesien
Busy Girl – Komodo im kleinen Kreis
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Busy Girl ist eine umgebaute australische Fischerboot aus Tasmanien-Kiefer und seit 2011 als Tauch- und Fahrtenboot unterwegs.
- Mit zwei Kabinen richtet sie sich an kleine Gruppen und private Charters mit bis zu vier Tauchern.
- Das Tauchdeck liegt auf Wasserhöhe und bietet pro Taucher zwei Tankstationen für den Einstieg per Giant Stride.
- Komodo wird ganzjährig angesteuert, mit kurzen Wegen zu vielen Tauchplätzen und einem Zodiac für Ausfahrten.
Die Einladung
Die Busy Girl ist für Taucher, die Komodo nicht aus einer großen Gruppe heraus erleben wollen. Das Boot bleibt klein genug, dass die Tauchplanung nicht nach einem starren Schema für viele Gäste funktionieren muss. Die Crew kann den Kurs, den Einstieg und die Tauchplätze an die Bedingungen und die Erfahrung der Gruppe anpassen. Genau dort liegt ihr Charakter: ehemalige Fischerboot, kompakte Räume, direkte Wege ins Wasser und Platz für eine private Reise mit wenigen Menschen. Unter den früheren Current Junkies suchte die Busy Girl die kräftigsten Strömungen und anspruchsvollsten Bedingungen. Heute kann sie ebenso ruhige Tage fahren. Wer eine persönliche Komodo-Charter sucht, bei der nicht der Hotelbetrieb, sondern das Tauchen im Mittelpunkt steht, findet hier ein sehr klares Konzept.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Busy Girl nicht wie ein schwimmendes Resort, sondern wie ein Arbeitsboot, das ein zweites Leben bekommen hat. Sie wurde aus Tasmanien-Kiefer gebaut und 2011 zum Tauch- und Fahrtenboot umgebaut. Das Holz gibt dem Schiff mehr Wärme als glatte Kunststoffflächen, während die überschaubare Größe die Wege kurz hält: vom Salon zum Achterdeck, von der Kabine zur Ausrüstung, von dort direkt ans Wasser. Drinnen gibt es einen Salon, draußen einen offenen Essbereich und ein Deck mit Sitzsäcken. Nichts daran ist auf große Gesellschaften ausgelegt. Die Busy Girl ist ein Boot, auf dem man sich schnell orientiert und die anderen an Bord ebenso schnell kennenlernt.
Die Stimmung an Bord
Auf der Busy Girl entsteht die Stimmung nicht aus einem großen Bordprogramm, sondern aus der kleinen Gruppe. Bei höchstens vier Tauchern kennt die Crew nach kurzer Zeit die Erfahrung, die Wünsche und auch die Grenzen jedes Einzelnen. Der englischsprachige Cruise Director kümmert sich um Tauch- und Ausflugsplanung und kann die Tage entsprechend den Bedingungen gestalten. Dazu kommt eine Crew, die von Reisenden als freundlich, professionell und hilfsbereit erlebt wird. Abends sitzen die Gäste im offenen Bereich oder im Salon, essen zusammen und reden über die Sichtung des Tages. Wer Gesellschaft sucht, findet sie schnell; wer Ruhe braucht, kann sich ebenso unkompliziert zurückziehen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgruppen werden auf höchstens vier Gäste pro Guide begrenzt. Die englischsprachige Cruise Direction übernimmt die Planung und stimmt die Sprünge auf Erfahrung, Wünsche und Bedingungen ab. Vor jedem Tauchgang werden Strömung, Wetter und der Zustand des Platzes geprüft; eine Einweisung zu Topografie, Strömung und möglichen Begegnungen gehört zur Vorbereitung. Komodo kann kräftige Gezeitenströmungen haben, deshalb zählt hier nicht nur der Name des Tauchplatzes, sondern vor allem der richtige Zeitpunkt und ein passender Einstieg. Die Busy Girl nimmt sowohl erfahrene Taucher für anspruchsvollere Charterfahrten als auch andere Gruppen mit, wenn die Auswahl der Plätze dazu passt. Angaben zu Ausbildungsangeboten, geforderten Mindesttauchgängen, Sauerstoff, Defibrillator oder Rückrufsystem liegen nicht vor.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck liegt auf Wasserhöhe und ist für den Einstieg per Giant Stride ausgelegt. Pro Taucher stehen zwei Tankstationen bereit, sodass Ersatzflaschen während des Tauchgangs vorbereitet werden können und der Kompressor zwischen den Tauchgängen möglichst wenig stört. Die Flaschen werden mit 240 bar gefüllt; DIN-Flaschen sind verfügbar. Nitrox gibt es nicht. Leihausrüstung kann gegen Aufpreis gemietet werden, Marken oder einzelne Ausrüstungsteile sind nicht angegeben. Für kurze Fahrten zu den Einstiegsstellen steht ein Zodiac bereit; je nach Platz geht es direkt vom Deck oder nach einer kurzen Tenderfahrt ins Wasser. Mehr Details zu Fototisch, Spülbecken oder Warmwasserdusche sind nicht angegeben.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den offenen Essbereich, den Innen-Salon und das Chill-out-Deck mit Sitzsäcken. Wer Sonne möchte, bleibt draußen und verfolgt die Inseln und Buchten entlang der Route; wer Schatten braucht, zieht sich nach drinnen zurück. Die Busy Girl ist klein, aber nicht auf einen einzigen Aufenthaltsort angewiesen. Während die Crew die Flaschen vorbereitet, kann man mit einem Kaffee im offenen Bereich sitzen, sich auf dem Deck ausstrecken oder einfach die Fahrt verstreichen lassen. Für eine private Gruppe ist das angenehm: Man muss keinen Platz erobern und verschwindet trotzdem nicht in einer anonymen Lounge.
Ein Tag an Bord
Ein normaler Tauchtag auf der Busy Girl umfasst drei Tauchgänge; am An- und Abreisetag sind üblicherweise zwei vorgesehen. Der Tag ordnet sich nicht nach einer festen Uhrzeit, sondern nach dem Wasser: Briefing und Einstieg, Rückkehr aufs Deck, Essen und Pause, während die Crew die nächste Flaschenfüllung vorbereitet, dann der nächste Sprung. Vier Mahlzeiten verteilen sich zwischen den Tauchgängen und geben dem Tag seine festen Anker. Die Busy Girl kann viele Plätze direkt anfahren, bei anderen geht es mit dem Zodiac weiter. Wie viel gefahren wird und wo gesprungen wird, hängt von Wetter, Strömung, Erfahrung der Gruppe und den Wünschen der Charter ab.
Was man an Bord isst
Vier Mahlzeiten am Tag teilen die Tauchpausen ein: Frühstück, Mittagessen, Snacks und Abendessen. Serviert werden westliche und lokale Gerichte im Buffetstil; frisches Obst und leichte Snacks stehen ebenfalls bereit. Wasser, Tee und Kaffee gehören dazu. Die Küche ist auf Tauchtage eingestellt, an denen niemand lange auf komplizierte Abläufe warten möchte, aber nach mehreren Stunden im Wasser trotzdem eine richtige Mahlzeit braucht. Auch Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Am Tisch geht es weniger um Förmlichkeit als darum, schnell wieder Energie zu bekommen und nebenbei den Tauchgang zu besprechen, der gerade noch zwischen Strömung, Riff und Boot lag.
Die Nächte auf See
Unter Deck liegen eine Doppelkabine mit eigenem Bad und eine Twin-Kabine mit gemeinsamem Bad. Beide Kabinen haben eine individuell regelbare Klimaanlage; Handtücher, Bettwäsche, Shampoo und Seife sind vorhanden. Die Nächte fühlen sich eher nach kleiner Fahrtenyacht als nach Hotel an: Der Raum ist persönlich, die Wege sind kurz, und draußen bleibt das Meer nah. Wer nach dem letzten Tauchgang die Tür schließt, hat einen einfachen Rückzugsort, ohne vom Leben an Bord abgeschnitten zu sein. Für eine Charter mit wenigen Tauchern ist genau diese Nähe oft der größere Luxus als zusätzliche Quadratmeter.
Doppelkabine Zweibett
Zweibettkabine
- Jahr der Renovierung
- 2011
- Länge
- 14,5 m
- Breite
- 0 m
- Maximale Passagierzahl
- 4
- Anzahl Kabinen
- 2
- Beiboote
- zodiac
- Webseite
- scuba-republic.com ↗
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