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Tauchsafaris · Indonesien

Naga Biru – Indonesien mit Platz zum Tauchen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Naga Biru nimmt bis zu zwölf Gäste auf und ist für kleine Gruppen, Paare und Familien ausgelegt.
  • Komodo und Alor gehören zu den festen Fahrtgebieten, mit 7- bis 10-tägigen Routen.
  • Nitrox ist für zertifizierte Taucher kostenlos verfügbar.
  • Eine eigene Kamerastation und ein getrenntes Spülbecken erleichtern die Pflege von Fotoausrüstung.
  • Die Crew spricht Englisch und arbeitet mit zwei Beibooten.

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Die Einladung

Die Naga Biru ist für Taucher gebaut, die nicht zwischen Komfort und guten Tauchplätzen wählen wollen. Sie fährt durch Komodo und weiter nach Alor, wo starke Strömungen, abgelegene Riffe und wenig Bootsverkehr den Charakter der Reise bestimmen. An Bord bleibt die Gruppe klein genug, dass Briefings, Mahlzeiten und Ausfahrten nicht nach Großbetrieb aussehen. Dazu kommt eine eigene Kamerastation — ein Detail, das für Unterwasserfotografen mehr zählt als ein weiterer dekorativer Salon. Wer nach einer Reise mit viel Wasserzeit, kurzen Wegen an Bord und einem gepflegten Holzschiff sucht, findet hier einen klaren Ansatz: nicht möglichst viele Gäste unterbringen, sondern Raum schaffen, damit die Tauchgänge im Mittelpunkt bleiben.

An Bord gehen

Die Naga Biru wurde 2024 gebaut und 2025 renoviert. Das ist kein altes Safarischiff, das nur mit neuer Politur durch die Saison gebracht wird, sondern ein junger Holzbau mit dem Anspruch, auf langen Indonesien-Routen komfortabel zu funktionieren. Beim Ankommen fällt vor allem auf, dass die Bereiche für Taucher und für die Pausen nicht gegeneinander arbeiten: Das Schiff hat eine geräumige Terrasse, einen klimatisierten Salon und Platz für Mahlzeiten im Freien. Ein einzelner Nissan-Motor bringt das Schiff voran; während der Fahrt bleibt das nicht völlig abstrakt, sondern gehört zum akustischen Alltag an Bord. Mit der Naga Biru geht man auf ein Schiff, das eher nach gut organisiertem Zuhause auf dem Wasser als nach schwimmendem Hotel wirkt.

Die Stimmung an Bord

Die Naga Biru ist auf eine kleine Reisegruppe ausgelegt, und das verändert den Umgang an Bord. Man begegnet denselben Menschen beim Briefing, auf dem Tauchdeck, am Esstisch und später im Salon. Die lokale Crew spricht Englisch und ist nicht nur für die Navigation da: Sie hält die Abläufe zwischen Wasser, Mahlzeiten und Kabinen in Bewegung. Das nahe Verhältnis von Crew und Passagieren passt zu einem Schiff, auf dem niemand lange anonym bleibt. Abends kann die Gruppe im klimatisierten Salon zusammensitzen oder draußen essen; große Unterhaltung steht nicht im Vordergrund. Wer eine Safari sucht, bei der die Crew jeden Handgriff als Show verkauft, ist hier falsch. Wer gute Organisation, kurze Wege und eine persönliche Reise im kleinen Kreis schätzt, wird sich schneller einfinden.

Die Tauchplätze

In Komodo liegen Batu Bolong, ein winziges korallenüberzogenes Felsriff bis 40 m, sowie Castle Rock und Crystal Rock, zwei strömungsreiche Pinnacles bis jeweils 30 m. Dort geht es um Riffhaie, große Fischschwärme und pelagische Begegnungen. Siaba Besar bleibt mit 18 m flacher und ruhiger; Schildkröten und Makroleben passen zu einem anderen Tauchtempo. Cannibal Rock verbindet große Jäger mit Makro-Kreaturen und reicht bis 30 m. Die Alor-Route führt zu den Steilwänden von Crucifixion, Bama Wall und Andy’s Bus Stop, jeweils bis 40 m bei Crucifixion und Bama Wall sowie 25 m bei Andy’s Bus Stop. Wolang Cavern bietet zwei Unterwasserhöhlen und eine Korallenwand bis 40 m. Yellow Corner, Biatabang, Mucky Mosque bis 27 m und Beang Abang bis 30 m wechseln Strömung, Riff und vulkanischen Sand. In der Pantar Strait geht es bis 40 m zwischen Korallenwänden und vulkanischen Höhlen. Angeboten werden Komodo-Fahrten ab Labuan Bajo über 7 oder 8 Tage sowie Alor-Fahrten ab Kalabahi über 8 oder 10 Tage.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Nudibranchs, Napoleon-Lippfische, Barrakudas, Riffhaie, Riffbarsche, Schildkröten, Adlerrochen, große Carangiden und gelegentlich Thunfische oder Delfine. Mantas sind an mehreren Plätzen verzeichnet, aber keine Begegnung ist ein Versprechen. Die Strömung bringt an exponierten Riffen das große Leben ins Blickfeld, während ruhige Buchten die Suche nach kleinen Tieren erlauben. Für besondere Gründe, einen Platz nicht auszulassen, stehen einige Arten allein: Den Hammerhai sucht man am Yellow Corner, den Mondfisch in der Pantar Strait und den Schwarzspitzen-Riffhai am Castle Rock. Mucky Mosque ist der Platz für den Sepioteuthis-Kalmar. In Siaba Besar sind Garnelen, Kugelfische und Einhornfische verzeichnet. Wolang Cavern bietet die Chance auf Langusten; Batu Bolong ist der einzige genannte Platz für harte Korallen und Muränen. Wer Makro liebt, wird Mucky Mosque und Beang Abang anders betauchen als die offenen Strömungsplätze.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und ist in Erster Hilfe geschult. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungswesten, Rettungsboote, Funk und Satellitentelefone gehören zur Sicherheitsausstattung; zusätzlich sind Radar, Sonar, GPS und eine Notsignalboje an Bord. Für die Tauchgänge gibt es Beiboote und Briefings, doch eine feste Zahl von Guides pro Gruppe, ein Mindestniveau oder eine verlangte Zahl bisheriger Tauchgänge ist nicht angegeben. Auch konkrete Tauchlehrer-Qualifikationen und Ausbildungsangebote an Bord werden nicht genannt. Das sollte man vor der Buchung klären, wenn die Reise die erste Safari ist oder wenn Strömungstauchgänge in Alor geplant sind. Für erfahrene Taucher liegt der praktische Vorteil in der Organisation: Die Tender können die Gruppen zu den Plätzen bringen und sie dort wieder aufnehmen, wo sie auftauchen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das schattige Tauchdeck hat eine feste Tauchplattform, Flaschenbereiche und Spülbecken für die Ausrüstung. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich und eine eigene Kamerastation — wichtig, wenn nach dem Tauchgang nicht jeder Gegenstand im selben Becken landet. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist für zertifizierte Taucher kostenlos verfügbar; über Mischverfahren oder Flaschengrößen sagt die Ausstattung nichts aus. Leihausrüstung kann genutzt werden, konkrete Marken und einzelne Ausrüstungsteile sind nicht angegeben. Zwei Beiboote mit Suzuki-Außenbordmotoren bringen die Taucher zu den Tauchplätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Dazu kommen Außenduschen und warme Duschen an Bord. Die Kombination ist praktisch: Die Beiboote machen den Einstieg an Strömungsplätzen flexibel, während das Hauptschiff als ruhige Basis für Kameras, Flaschen und Oberflächenpausen bleibt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Schatten, Sonne und Wasser. Der schattige Tauchbereich ist der praktische Mittelpunkt, während Terrasse und Außenbereich mehr Abstand zu Flaschen, Flossen und Briefings geben. Im klimatisierten Salon lässt sich die Hitze Indonesiens für eine Weile aussperren; wer lieber draußen bleibt, findet dort Platz zum Lesen, Trocknen und Beobachten der Inseln. Während der Fahrt kann ein Stand-up-Paddleboard genutzt werden. An tauchfreien Nachmittagen stehen geführte Landgänge und Schnorchelausflüge zur Verfügung. Auch die Mahlzeiten sind Pausenpunkte: Man kommt aus dem Wasser, legt die nasse Ausrüstung ab und findet ohne Umweg zurück an den Tisch. Die Naga Biru muss dafür keinen großen Freizeitpark bieten. Ihre Stärke liegt darin, die stillen Stunden nicht im Weg stehen zu lassen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing, bevor das Tauchdeck wieder in Bewegung kommt. Danach folgen die Tauchgänge, Oberflächenpausen, Essen und die kurzen Wege zurück zu Kabine, Salon oder Terrasse. Während das Schiff den nächsten Platz anfährt, wird aus der Arbeitsfläche am Tauchdeck wieder ein Ort zum Sitzen, Trocknen und Sortieren der Gedanken. Die genaue Uhrzeit und die Zahl der Tauchgänge richten sich nach Route, Wetter und Tauchplatz; Nachttauchgänge gehören zum eingeschlossenen Tauchprogramm. An einem Tag in Komodo kann das Wasser zwischen zwei markanten Riffen liegen, während die Alor-Route längere Fahrten zwischen abgelegenen Plätzen verlangt. Dazwischen bleiben Zeit für Schnorcheln, Landgänge oder einfach Schatten. Der Ablauf ist nicht der eines Stundenplans. Er folgt dem Meer — aber die Crew hält die Übergänge so geordnet, dass der nächste Sprung nicht im Durcheinander beginnt.

Was man an Bord isst

Die Küche arbeitet mit Vollpension und frisch zubereiteten Mahlzeiten. Auf dem Tisch stehen lokale und westliche Gerichte, ergänzt durch Buffet, Snacks über den Tag und Mahlzeiten im Freien. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Kaffee, auch Espresso, Tee, Wasser und alkoholfreie Getränke begleiten die Tauchpausen; Bier, Wein und Cocktails gehören nicht automatisch zum selben Angebot. Ein Barbecue am Strand bringt Abwechslung in die Bordküche. Das ist bei mehreren Tauchgängen am Tag nicht nebensächlich: Der Körper braucht verlässliches Essen, aber niemand möchte lange auf eine komplizierte Mahlzeit warten. Die Küche muss satt machen, ohne den nächsten Sprung ins Wasser schwer wirken zu lassen. Genau dafür ist die Mischung aus Buffet, lokalen Gerichten und kleinen Zwischenmahlzeiten sinnvoll.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad. Zur Auswahl stehen Kabinen auf dem Unterdeck, Superior-, Deluxe- und Grand-Deluxe-Kabinen sowie eine Einzelkabine auf dem Oberdeck. Einige Kabinen haben Meerblick und einen zugänglichen Balkon; die Fenster sind als Standardfenster ausgeführt. Entscheidend ist weniger die Bezeichnung der Kategorie als die Ruhe nach einem langen Tauchtag: Dusche, eigenes Bad und Klimaanlage warten dort, wo man die nasse Ausrüstung hinter sich lässt. Der Salon bleibt klimatisiert, falls man nach dem Abendessen noch zusammensitzen möchte. Wer eine Kabine bucht, sollte die Lage an Bord nach dem eigenen Schlafrhythmus auswählen. Auf einem Schiff hört man die Reise immer ein wenig — aber die Naga Biru verteilt ihre Gäste nicht in eine anonyme Bettenburg.

Kabine, Unterdeck

Superior-Kabine

Deluxe-Kabine

Grand-Deluxe-Kabine

Einzelkabine, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Komodo-Routen starten und enden in Labuan Bajo und dauern 7 oder 8 Tage. Die Alor-Routen fahren von Kalabahi nach Kalabahi und dauern 8 oder 10 Tage. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Wer anreist, sollte einen Tag vorher in der jeweiligen Ausgangsstadt sein, damit die Safari nicht an einer verspäteten Verbindung hängt.

Decksplan

Baujahr
2024
Jahr der Renovierung
2025
Länge
40 m
Breite
6 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
1 × Nissan 10 Zylinder
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
2 × Suzuki 100 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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