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Tauchsafaris · Indonesien

Pelagian – die private Tauchyacht für Wakatobis Außenriffe

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Pelagian fährt acht Tage und sieben Nächte von Wakatobi nach Wakatobi.
  • Maximal zehn Gäste teilen sich eine 36 Meter lange Stahlyacht mit vier Kabinenkategorien.
  • Zwei RIBs bringen die Tauchgruppen zu Riffen, Steilwänden, Korallenatollen und Muck-Dive-Plätzen.
  • Nitrox, technische Tauchmöglichkeiten, drei Bauer-K-14-Kompressoren und ein eigener Kamerabereich gehören zur Tauchinfrastruktur.

Die Einladung

Die Pelagian ist für Taucher, die Wakatobi nicht nur vom Resort aus sehen wollen. Sie fährt weiter hinaus in den Archipel und an die Südküste von Buton Island, dorthin, wo Riffwände, Felsnadeln, Korallenatolle und schlammige Buchten in einer Reise zusammenkommen. Der Reiz liegt nicht in möglichst vielen Häfen, sondern darin, dass das Tauchboot den Platz wechselt, während die Yacht als ruhige Basis bleibt. Wer gern mit Weitwinkel an Wänden arbeitet und am nächsten Tag im Sand nach kleinen Tieren sucht, findet hier eine ungewöhnlich breite Mischung. Dazu kommt die kleine Gruppe: Die Guides können Tauchgänge stärker auf Erfahrung, Tempo und Kamera ausrichten als auf einen anonymen Fahrplan. Das ist kein einfacher Transfer zwischen bekannten Riffen. Es ist eine Woche für Taucher, die unter Wasser Abwechslung suchen und abends trotzdem nicht auf Komfort verzichten möchten.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Pelagian eher wie eine gewachsene Yacht als wie ein zweckmäßiger Tauchtransporter. Der Stahlrumpf erzählt von einem langen Arbeitsleben; die Renovierung hat daraus kein neues Schiff gemacht, sondern einen gepflegten, komfortablen Rahmen für die Reise. An Bord bewegt man sich zwischen klimatisierten Innenräumen, Salon, Außenbereich und Tauchdeck, ohne ständig das Gefühl zu haben, in einem schwimmenden Hotel zu sitzen. Die Atmosphäre bleibt persönlich, weil nur wenige Gäste an Bord sind und sich Wege, Gesichter und Gewohnheiten schnell einprägen. Draußen liegen die RIBs bereit, drinnen führen Treppen zu den Kabinen und zum Kamerabereich. Die Pelagian wurde 1965 gebaut und 1998 renoviert. Das ist kein Nebendetail: Man bekommt ein Schiff mit Geschichte, dessen heutiger Charakter aus beidem lebt – aus solidem maritimen Grundriss und bewusst gepflegtem Komfort.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt von der kleinen Gruppe und einer Crew, die nicht nur Essen bringt oder Leinen losmacht. Zwölf Crewmitglieder kümmern sich um maximal zehn Gäste; dadurch bleibt der Service persönlich, ohne ständig im Vordergrund zu stehen. Die Guides kennen die Interessen der Taucher und helfen dort, wo eine Gruppe unterschiedliche Erfahrung oder Kameraausrüstung mitbringt. Nach dem Tauchgang geht es nicht sofort auseinander: Auf dem Achterdeck werden Funde verglichen, Bilder angesehen und die nächste Ausfahrt besprochen. Wer mit einer gemischten Gruppe reist, findet ebenso Anschluss wie jemand, der lieber seine Ruhe hat. Die gemeinsame Woche entsteht weniger durch organisierte Unterhaltung als durch wiederholte Begegnungen – beim Frühstück, am Kameratisch, im RIB und später am Esstisch. Die Bordsprache ist Englisch.

Die Tauchplätze

Die acht Tage und sieben Nächte beginnen und enden in Wakatobi. Von dort fährt die Pelagian in den Wakatobi-Archipel und weiter an die Südküste von Buton Island. Die Route wechselt zwischen vorgelagerten Riffen, Korallenatollen, Pinnacles und markanten Wänden. Wer kleine Tiere sucht, findet mit Cheeky Beach und Asphalt Pier zwei ausdrücklich genannte Muck-Dive-Plätze, an denen der sandige Untergrund wichtiger ist als große Landschaft. Tanjung Batutoro bringt Steilwände und Höhlen in die Reise und funktioniert damit für Weitwinkel- wie Makrofotografie. Magic Pier ist für Mandarinfische bekannt. Die genauen Tiefen der Plätze sind nicht angegeben, deshalb stehen hier keine erfundenen Zahlen. Welche Station an welchem Tag angefahren wird, hängt vom konkreten Ablauf der Safari ab; fest steht der Wechsel zwischen den Riffgebieten und den critterreichen Buchten.

Was man unter Wasser trifft

Unter Wasser reicht die Reise von Korallenriffen und dramatischen Wänden bis zu Sand- und Schlammböden, an denen der Blick länger an einer kleinen Bewegung hängen bleibt. In den Riffgebieten liegt der Reiz in der Kombination aus Landschaft und artenreicher Fischwelt; an den Muck-Plätzen wird daraus die geduldige Suche nach seltenen kleinen Tieren. Ein besonderes Ziel sind die Mandarinfische am Magic Pier. Sie sind der Grund, dort nicht einfach nur einen weiteren Rifftauchgang zu erwarten, sondern genau hinzusehen und den Moment nicht zu erzwingen. Cheeky Beach und Asphalt Pier sprechen vor allem Makrofotografen an, während Tanjung Batutoro mit Wänden und Höhlen den Rahmen für Weitwinkelbilder setzt. Welche Begegnung gelingt, hängt von Auge, Guide und Geduld ab. Eine Artenliste oder saisonale Versprechen gibt es für diese Route nicht.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgruppen werden von Guides im Verhältnis von etwa einem Guide zu drei bis vier Tauchern betreut. Die Bordsprache ist Englisch. An Bord wird mindestens Open Water oder eine gleichwertige Brevetierung und die Erfahrung von mindestens 40 Tauchgängen verlangt. Das passt zur Route: Die Pelagian verbindet normale Rifftauchgänge mit Muck Diving, Wänden, Höhlen und technischen Möglichkeiten. Die Guides können die Gruppe dadurch klein halten und Briefings auf den jeweiligen Platz, die Strömung und das Verhalten unter Wasser ausrichten. Technisches Tauchen wird unterstützt, und Nitrox steht als eigener Teil der Tauchorganisation zur Verfügung. Zu Sauerstoff, Defibrillator, Rückrufsystem und konkreten Ausbildungsangeboten nennt die Beschreibung keine Einzelheiten; diese Punkte sollten vor der Abfahrt direkt geklärt werden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf wiederholte Ausfahrten und kurze Wege ausgelegt. Zwei 18-Fuß-RIBs mit je zwei 50-PS-Viertaktmotoren bringen die Gruppen zu den Plätzen und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf; man springt also nicht von der Yacht direkt ins Wasser. Für die Flaschen stehen 12-Liter-Tanks und Gewichte bereit, größere 15-Liter-Tanks können gemietet werden. Drei Bauer-K-14-Kompressoren übernehmen die Füllungen. Nitrox wird über ein Membransystem von Nitrox Technologies erzeugt; die Anlage ist auch für technische Tauchgänge ausgelegt. Nach dem Tauchgang gibt es eine warme Dusche. Fotografen finden eine eigene Station mit Kameratisch, Stauraum für Unterwasserkameras und Ladestationen. Was fehlt, sind Angaben zu Flaschenmaterial, Ventilstandard, Verleihmarken, Spülbecken und einzelnen Sicherheitsgeräten – dafür wird hier nichts ergänzt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf den offenen Bereich, den klimatisierten Salon oder den Innenraum. Auf dem Achterdeck wird gegessen, geredet und gewartet, bis die nächste Gruppe für das Briefing bereit ist. Wer fotografiert, verschwindet eher an den Kameratisch als in eine Liege: Der eigene Bereich bietet Platz zum Arbeiten, Laden und Verstauen. Während der Fahrt ändern sich die Aussichten, ohne dass daraus ein Programmpunkt werden muss. An einem Nachmittag ohne Tauchgang kann man im Salon lesen, im offenen Bereich sitzen oder eine Landexkursion nutzen. Die Yacht ist groß genug, dass nicht jeder dieselbe Pause zur selben Zeit machen muss, aber klein genug, dass man sich nicht aus dem Weg geht.

Ein Tag an Bord

Ein Tag an Bord beginnt mit dem Briefing und der Vorbereitung für den ersten Tauchgang. Die Gruppe geht vom Tauchdeck in eines der beiden RIBs, fährt zum Platz und kehrt nach dem Auftauchen zur Yacht zurück. Dann folgen Essen, heiße Getränke, Snacks, Logbuch und die Pause, bevor die nächste Ausfahrt vorbereitet wird. Während das Schiff zum nächsten Gebiet läuft, kann man im Salon sitzen, draußen bleiben oder an der Kamera arbeiten. Später wiederholt sich der Ablauf mit einem neuen Platz und einer anderen Aufgabe für die Augen: einmal Wand und Weitwinkel, später Sand und Makro. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen, nicht neben einem starren Hotelprogramm. Ob ein Nachttauchgang stattfindet und wie viele Tauchgänge der jeweilige Tag tatsächlich bringt, ist im vorliegenden Ablauf nicht festgelegt.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet indonesische Gerichte mit westlichen Klassikern. Das Frühstück wird auf Bestellung zubereitet und meist auf dem Achterdeck serviert; zwischen den Tauchgängen stehen heiße Getränke und frisch gemachte Snacks bereit. Für Mittag- und Abendessen gibt es täglich wechselnde À-la-carte-Gerichte aus der gut ausgestatteten Kombüse. Bei vier Tauchgängen zählt genau das: Essen muss verfügbar sein, ohne den Tag mit langen Abläufen zu belasten, und es muss nach dem Wasser mehr sein als ein schneller Teller. Lokale Spezialitäten bringen Indonesien auf den Tisch, während vertraute Gerichte den langen Tauchtag einfach machen. Auch Ernährungswünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vorher mitgeteilt werden. Softdrinks, Säfte, Tee, Kaffee, Trinkwasser und Snacks gehören zur Versorgung an Bord; Wein und Spirituosen gibt es ebenfalls.

Die Nächte auf See

Die Nächte sind auf der Pelagian auf Ruhe und Platz ausgelegt, nicht auf das Gefühl einer engen Koje. Alle Kabinen haben eine eigene Klimaanlage, ein Bad mit Dusche und Toilette sowie individuelle Steuerung. Die Standard Cabin ist schlicht und praktisch, mit zwei gegenüberliegenden Einzelbetten und Stauraum; die Deluxe Cabin bietet ein breiteres Bett, ein weiteres Einzelbett und sitzt am Heck. Die beiden Superlux-Kabinen liegen vor dem Salon und haben ein begehbares Queen-Bett, ein Tagesbett, große Schränke und mehrere Bullaugen. Ganz vorn nimmt die Master Suite die gesamte Schiffsbreite ein, mit King-Bett, Lounge und einem großzügigen Bad. Nach dem letzten Tauchgang wird die Kabine damit zum Rückzugsort, nicht nur zum Platz für nasse Taschen. Wer nachts empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte sich vor der Buchung nach der gewünschten Lage erkundigen.

Standard-Kabine

Deluxe-Kabine

Superlux

Master-Suite

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise startet und endet in Wakatobi. Ein geplanter Gruppentransfer verbindet Flughafen und Schiff in beide Richtungen und ist in der Reiseorganisation vorgesehen; private Transfers können separat arrangiert werden. Die Anreise nach Wakatobi führt über Bali, deshalb empfiehlt sich eine Übernachtung in Bali vor dem Weiterflug. Die genauen Transferinformationen werden mit den Reiseunterlagen beziehungsweise vor der Abfahrt mitgeteilt.

Baujahr
1965
Jahr der Renovierung
1998
Länge
36 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
10
Anzahl Kabinen
5
Motoren
2 × 250 PS
Beiboote
2 × 5,5 m RIBs, jeweils mit zwei 50-PS-4-Takt-Außenbordmotoren
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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