Tauchsafaris · Indonesien
Teman – traditioneller Phinisi für Komodos starke Tauchplätze
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Der 2017 gebaute und 2022 renovierte Holz-Phinisi verbindet traditionelle indonesische Bauweise mit modernen Kabinen und einem für das Tauchen ausgelegten Deck.
- Bis zu 12 Gäste teilen sich fünf klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad; bei voller Belegung werden zwei Kabinen mit drei Personen genutzt.
- Komodo bietet Strömungstauchgänge, Manta-Plätze, Korallengärten und Makroplätze auf einer kompakten Route ab und bis Labuan Bajo.
- Bis zu drei geführte Tauchgänge pro Tag, Nachttauchgänge, Schnorcheln, Kajaks, Stand-up-Paddles und Landausflüge gehören zum Reiseangebot.
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Die Einladung
Die Teman passt zu Tauchern, die Komodo nicht aus einem großen Stahlschiff heraus erleben wollen. Sie ist ein traditioneller indonesischer Phinisi aus Holz, mit klarer Ausrichtung auf kleine Gruppen, kurze Wege und Tage, an denen die Tauchplätze den Ton angeben. Das Schiff fährt die bekannten Gegensätze des Nationalparks an: nährstoffreiche Strömungen mit Mantas und Riffhaien, geschützte Buchten mit Schildkröten und Makro-Fauna, dazu Inseln, Strände und Wanderungen über Land. Wer zwischen den Tauchgängen gern aufs offene Deck geht, statt sich in einem anonymen Resort zu verlieren, findet hier den richtigen Rahmen. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Das Schiff liegt bei 9,8, das Tauchen bei 9,6, die Verpflegung bei 9,9. Teman ist damit vor allem eine Reise für Menschen, die gutes Essen, persönliche Betreuung und starke Tauchplätze in einer überschaubaren Gruppe zusammen suchen.
An Bord gehen
Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass Teman kein glatter Hotelneubau ist, sondern ein sorgfältig gebauter Holz-Phinisi mit sichtbarer Handwerksarbeit. Teak und Eisenholz prägen den Charakter; der helle Rumpf und das gelbe Deck machen das Schiff schon vom Kai aus gut erkennbar. Die Renovierung hat den traditionellen Eindruck nicht beseitigt, sondern die Bereiche für Wohnen und Tauchen auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. An Bord bewegt man sich zwischen Lounge, Essbereich, Sonnendeck und Tauchdeck, ohne ständig lange Wege mit nasser Ausrüstung zurücklegen zu müssen. Der offene Aufenthaltsbereich bietet einen weiten Blick über das Wasser, während die Innenräume bei Fahrt oder großer Hitze Rückzug ermöglichen. Mit zehn festen Crewmitgliedern, Cruise Director und je nach Reise zusätzlichen Guides bleibt das Verhältnis zu den Gästen persönlich. Nach kurzer Zeit kennt man nicht nur die Namen, sondern auch die Abläufe.
Die Stimmung an Bord
Teman lebt von der kleinen Gruppe. Bis zu zwölf Gäste teilen sich ein Schiff, dessen Crew nicht nur die Leinen, Mahlzeiten und Tauchgänge organisiert, sondern auch bei Landgängen, Kajakausflügen und am Strand präsent bleibt. Englisch und Französisch werden an Bord gesprochen. Die Rückmeldungen beschreiben eine Crew, die Wünsche früh bemerkt, Dinge ohne großes Aufheben erledigt und eine gute Stimmung schafft, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das ist auf einer Tauchsafari entscheidend: Nach dem dritten Tauchgang braucht niemand Show, sondern einen funktionierenden Ablauf, ein Handtuch, etwas zu essen und vielleicht zehn Minuten Ruhe. Abends sitzt man im offenen Essbereich oder auf dem Sonnendeck, tauscht Bilder und Sichtungen aus und landet nicht selten bei einem Barbecue am Strand. Wer eine sehr private Reise ohne Kontakt zu anderen sucht, sollte die offene, gemeinschaftliche Struktur kennen. Wer eine vertraute Gruppe mag, findet sie hier schnell.
Die Tauchplätze
Die Komodo-Route startet und endet in Labuan Bajo und ist als vier Tage und drei Nächte angelegt; je nach Reise werden bis zu drei Tauchgänge am Tag durchgeführt. Sebayur Kecil bietet flache, entspannte Riffe, während Tatawa Besar mit Hart- und Weichkorallen als Driftplatz bis -25 m angefahren wird. In Siaba Besar geht es bis -18 m durch ruhigeres Wasser mit Schildkröten und Makro-Fauna. Batu Bolong ist ein kleiner, korallenüberzogener Felsen bis -40 m; Castle Rock und Crystal Rock reichen jeweils bis -30 m und stehen für Strömung, Fischschwärme, Riffhaie und pelagische Begegnungen. Golden Passage ist eine dynamische Drift durch einen engen Kanal bis -30 m. Manta Alley bleibt mit -20 m vergleichsweise flach, kann aber durch die Strömung fordernd werden. Cannibal Rock reicht bis -30 m und verbindet große Jäger mit Makro-Leben. Tatawa Kecil und Siaba Kecil gehen jeweils bis -30 m, Pengah Kecil bis -25 m. Tatawa Besar, Sebayur Kecil, Wainilu und China Shop ergänzen die Route mit Korallengärten und Makroplätzen; für Wainilu und China Shop ist keine maximale Tiefe angegeben.

Sebayur Kecil →
Max. Tiefe · 25 m

Tatawa Besar →
Max. Tiefe · 25 m

Siaba Besar →
Max. Tiefe · 18 m

Batu Bolong →
Max. Tiefe · 40 m

Castle Rock →
Max. Tiefe · 30 m

Crystal Rock →
Max. Tiefe · 30 m

Golden Passage →
Max. Tiefe · 30 m

Manta Alley →
Max. Tiefe · 20 m

Cannibal Rock →
Max. Tiefe · 30 m

Tatawa Kecil →
Max. Tiefe · 30 m

Siaba Kecil →
Max. Tiefe · 30 m

Pengah Kecil →
Max. Tiefe · 25 m

Wainilu →

China Shop →
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem vor allem das, was Komodo stark macht: Mantas, Meeresschildkröten, Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Barrakudas, Napoleon-Lippfische, Adlerrochen, große Makrelen und Weichkorallen. Nudibranchs gehören ebenso zum Bild wie Schwärme, die in den Strömungen an den Felsen und Kanälen stehen. Die Mantas sind an vielen Plätzen der Route verzeichnet; besonders Manta Alley und die Strömungen am Makassar Reef geben ihnen Raum. Für den Blick ins Kleine lohnen Siaba Besar, Wainilu und Cannibal Rock mit Fühlerfischen, Seepferdchen, Nacktschnecken und weiteren skurrilen Makro-Tieren. Einige Begegnungen sind an einen bestimmten Platz gebunden: Leopardenhaie und Ammenhaie werden nur an Golden Passage genannt, Bambushaie an Cannibal Rock. Geisterpfeifenfische und Einhornfische sind für Siaba Besar verzeichnet, Clownfische und Feilenfische für Sebayur Kecil. Wer auf Großfisch wartet, braucht Geduld. Wer langsam schaut, wird dafür oft belohnt.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von englischsprachigen lokalen Guides begleitet; die Crew und der Cruise Director sprechen Englisch und Französisch. Die Guides sind PADI-zertifiziert, und je nach Zahl der Taucher kommen weitere Dive Guides an Bord. Dadurch bleibt die Betreuung in einer kleinen Gruppe, ohne dass jeder Gast demselben Tempo folgen muss. Der Tagesplan sieht bis zu drei geführte Tauchgänge vor; Nachttauchgänge gehören zum Tauchpaket. Briefings, Einstiege und Rückkehr werden über die Guides und die Beiboote organisiert. Für Schnorchler gibt es zusätzlich einen eigenen Guide. Die Sicherheitsausstattung umfasst Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungswesten, Funk, Ortungs- und Notruftechnik, Feuerlöscher, Rettungsinseln und eine Positionsboje. Ein konkretes Mindestniveau oder eine geforderte Zahl früherer Tauchgänge wird nicht genannt. Komodos Strömungen verlangen trotzdem saubere Tarierung, eine eigene Boje und die Bereitschaft, den Anweisungen der Guides ohne Diskussion zu folgen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf kurze Wege und häufige Einstiege ausgelegt. Es gibt einen schattigen Arbeitsbereich, eine Tauchplattform, Spülbecken, getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras und Beiboote für die Tauchoperationen. Drei Beiboote stehen an Bord zur Verfügung; sie bringen die Gruppen zu den Plätzen und nehmen sie dort wieder auf, wo sie auftauchen. Für Flaschen sind 12-Liter-Tanks vorgesehen. DIN-Adapter sind vorhanden, Nitrox ist verfügbar und wird als Zusatzleistung angeboten. Leihausrüstung kann ebenfalls gegen Aufpreis genutzt werden; Marken oder genaue Ausstattung werden nicht genannt. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen bereit, dazu Handtücher für Kabine, Strand und Deck. Ein Fotobereich und getrennte Kameraspülung helfen, wenn mehrere Gäste mit Kameras reisen. Wer mit eigenem System kommt, sollte die Anschlüsse und Sonderwünsche vorab mit dem Veranstalter klären, statt sie erst auf dem Tauchdeck zu lösen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Außenbereiche. Das schattige Tauchdeck ist der praktische Mittelpunkt, während Sonnendeck, Terrasse und der offene Lounge- und Essbereich mehr Abstand zur Ausrüstung schaffen. Wer nicht sofort über den nächsten Tauchgang sprechen möchte, kann sich mit einem Buch zurückziehen, Musik hören oder den Blick über die Inseln laufen lassen. Kajaks und Stand-up-Paddles liegen für die ruhigen Buchten bereit; an Land gibt es Wanderungen, Strandbesuche und Naturausflüge. Schnorchler werden von einem eigenen Guide zu flachen Riffen geführt und bleiben damit nahe bei der Tauchgruppe, ohne selbst tauchen zu müssen. Auch eine Fahrt ist hier kein bloßes Warten: Der Kurs zwischen den Inseln gehört zum Tag, und vom offenen Bereich aus sieht man, wie sich Komodos karge Küsten und geschützte Buchten abwechseln.
Ein Tag an Bord
Ein Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Einstieg zum ersten Tauchgang, nicht mit einem langen Frühstück. Danach folgen Essen, Trinken, Logbuch und die kurze Vorbereitung für den nächsten Sprung. Bis zu drei geführte Tauchgänge können sich über den Tag verteilen; zwischen den Plätzen fährt Teman weiter, während die Gäste auf dem Schattenplatz, im Salon oder auf dem Sonnendeck sitzen. An manchen Tagen liegt der Schwerpunkt auf Strömung und Großfisch, an anderen auf flachen Riffen oder Makro-Fauna. Ein Landgang kann dazwischenkommen: Komodowarane, Pink Beach, Padar Island oder ein Dorfbesuch geben den Augen über Wasser etwas anderes zu tun. Schnorchler folgen ihren eigenen Ausflügen, während Taucher ihre Ausrüstung vorbereiten. Wenn ein Nachttauchgang geplant ist, verschiebt sich der Abend nach hinten. Danach wird gegessen, erzählt und geschlafen. Der nächste Tag beginnt wieder unter Wasser.
Was man an Bord isst
Die Küche verbindet indonesische Gerichte mit westlichen Speisen und serviert drei Mahlzeiten am Tag, dazu Snacks über den ganzen Tag. Es gibt Buffetgerichte, vegetarische und vegane Optionen, Bier und Wein sowie Kaffee, Tee, alkoholfreie Getränke und Willkommenscocktails. Das Essen wird nicht zum Programmpunkt gemacht, sondern hält eine Tauchgruppe zuverlässig zwischen den Sprüngen auf Kurs: erst essen, dann trinken, dann die Ausrüstung für den nächsten Abstieg prüfen. Je nach Gelegenheit wird draußen gegessen; ein Strand-Barbecue gehört ebenfalls zum Reiseablauf. Die Küche hat dabei zwei Aufgaben. Sie muss lokale Aromen auf den Tisch bringen, ohne jeden Gast zu überfordern, und sie muss nach mehreren Tauchgängen genug Auswahl bieten, damit niemand nur aus Pflichtgefühl satt wird. Genau hier liegt eine der stärksten Seiten der Teman: Die Verpflegung ist mit 9,9 bewertet.
Die Nächte auf See
Die fünf Kabinen sind als Master-, Doppel- und Dreibettkabinen angelegt. Alle haben ein eigenes Bad mit Warmwasserdusche, Klimaanlage, Stauraum, Handtücher und Leselicht. Die Doppelkabinen sind mit einem Queen-Bett ausgestattet; in den beiden Dreibettkabinen kommt ein Einzelbett dazu. Das ist kompakter als ein Hotelzimmer, aber für eine Tauchsafari sinnvoll eingerichtet: Kleidung und persönliche Dinge verschwinden aus dem Weg, und nach dem letzten Tauchgang wartet eine kühle, ruhige Kabine. Die Klimaanlage lässt sich anpassen, was in den warmen Nächten von Komodo mehr zählt als dekorative Fläche. Wer einen Balkon oder Meerblick bucht, bekommt zusätzlich einen eigenen Außenbezug zum Wasser. Die Lage der Kabinen in der Schiffsmitte ist für viele Schläfer angenehm, weil dort die Bewegung meist weniger spürbar ist. Der Salon und das Sonnendeck bleiben die besseren Orte für lange Wachstunden.
Master-Kabine Sulawesi
Doppelkabine, Banda
Doppelkabine, Flores
Dreibettkabine, Celebes
Dreibettkabine, Seram
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise startet und endet in Labuan Bajo. Transfers vom Flughafen zum Boot am Beginn und vom Boot zum Flughafen am Ende der Reise sind eingeschlossen; die Flüge selbst werden nicht gebucht. Die Einschiffung kann früh am Abfahrtstag beginnen, deshalb ist eine Anreise nach Labuan Bajo am Vortag die vernünftige Variante. So hängt der erste Tauchgang nicht an einer verspäteten Verbindung.
Decksplan
- Baujahr
- 2017
- Jahr der Renovierung
- 2022
- Länge
- 36 m
- Breite
- 7,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 12
- Anzahl Kabinen
- 5
- Anzahl Badezimmer
- 6
- Motoren
- Mitsubishi 6D22, 6-Zylinder, 270 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 7 Knoten
- Beiboote
- 3
- Webseite
- temanliveaboard.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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